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Hobbythek: Gerichtete Reflektoren

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

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stonewood
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Beitrag von stonewood » Di 28. Aug 2007, 18:19

Hab jetzt mal testweise einen Tesa-Streifen analog auf der Vorderseite befestigt - tut, reflektiert im hellen auch etwas, aber dafür reicht das ja im dunklen viiiel weiter. Ob das dauerhaft hält ist die Frage, da das ja nicht UV-Beständig ist. Aber solange es nicht blind wird reicht es ja daß es einigermaßen dicht hält und sich eben keine Viecher da einnisten. Andere Vorschläge was da vorn drauf kann?

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adorfer
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Beitrag von adorfer » Di 4. Sep 2007, 11:44

stonewood hat geschrieben:Hab jetzt mal testweise einen Tesa-Streifen analog auf der Vorderseite befestigt - tut, reflektiert im hellen auch etwas, aber dafür reicht das ja im dunklen viiiel weiter. Ob das dauerhaft hält ist die Frage, da das ja nicht UV-Beständig ist. Aber solange es nicht blind wird reicht es ja daß es einigermaßen dicht hält
Was spricht dagegen, das Rohr/die Filzstifthülse an der Öffnung um 45 Grad anzuschrägen (absägen) und dort dann mit Sanitärsilikon ein Stück UV-harten transparenten Kunststoff einzukleben.
Geeignet wäre natürlich Plexiglas oder -wenn man wie mit den Flitzstiftrohren basteln will- ein Stück aus einer großen PET-Flasche.

Das schräge Fenster sollte dann so gedreht angedübelt werden, dass sich weder Flugrattendreck und Laub drauf festsetzen können, noch Spinnen sich über den trockenen "Unterstand" freuen.
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stonewood
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Beitrag von stonewood » Di 4. Sep 2007, 15:03

Hmm. Spricht eigentlich nur dagegen daß das Silikon und das Stück PET-Flasche ziemlich genau ins Loch passen müssen und das eben etwas mehr Aufwand als ein Streifen Tesa ist ... Obwohl, ist PET wirklich UV-Beständig? Hast Du Beispiele wie das konkret aussieht?

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fotomike
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Beitrag von fotomike » Di 4. Sep 2007, 17:18

moenk hat geschrieben:Schöne Bauanleitung, wollt ich auch noch sagen. Was die Farbe angeht: Sogar die Förster sprühen mal Farbe an den Baum. Die ist dann sogar quietschbunt...
...aber sicher kein "Lack" im üblichen Sinne, sondern biologisch abbaubar.
Liebe Gruesse, (foto)mike +
Muss ich einen Schirm mitnehmen?

stonewood
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Beitrag von stonewood » Di 4. Sep 2007, 21:25

Och, dann geh mal bei Darmstadt in den Wald. Die blaue Farbe an den Bäumen hat unser Team ziemlich verwirrt - hatte aber mit dem Cache so überhaupt nix zu tun: Die ist wohl einige Jahre früher aufgesprüht worden, damit die Waldarbeiter die Gassen finden. Der Cache selbst ist aber auch schon nicht wirklich neu, ich gehe mal davon aus daß die Farbe >5, also vielleicht 10 Jahre alt ist.

Und zum Thema 'abbaubar': Hab den Reflektor anders montiert. Von der auf dem Bild sichtbaren Farbe ist am Baum exakt nix übergeblieben, alles abgewittert. Und das nach ca. 1/2 Jahr! Die war ja auch nur für die Schraube selbst gedacht damit die nicht auffällt, und genau da hat sie gehalten.

Hab bei der Gelegenheit gleich mal das Getier aus dem Rohr wieder entfernt. Der Reflektor war noch sichtbar, aber nicht mehr 100%. Hab nun die Tesa-Variante installiert - tut seinen Dienst, reflektiert wie gewünscht. 8)

snaky
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Beitrag von snaky » Di 4. Sep 2007, 21:56

@stonewood:
Der Reflektor in dem Plastikrohr ist hier in Darmstadt? Welcher Cache ist das denn? Ich kann mich nicht erinnern, den gesehen zu haben und in und um Darmstadt dürfte ich eigentlich so ziemlich alle Caches haben...
Mein Posting war zu blöd? Schlag mich!
Hier

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Beitrag von stonewood » Mi 5. Sep 2007, 13:59

Moin,

nö, der Reflektor ist nicht in Darmstadt, die blaue Farbe an den Bäumen hab ich da gefunden (bzw. im Raum Darmstadt, für Dich gibt's da noch kein Log ...). Im Rhein-Main Gebiet gibt's die in der Art bei Away Mission 2 oder Wiesn-Cache zu beschauen, das Foto am Baum ist vom Rhein-Main Import, der ist hoch oben an der Ostsee.

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adorfer
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Beitrag von adorfer » Mo 10. Sep 2007, 16:37

stonewood hat geschrieben:Obwohl, ist PET wirklich UV-Beständig? Hast Du Beispiele wie das konkret aussieht?
Ich habe einen Petling umgerüstet:
In den Deckel und zwei Deckeldichtungen habe ich ein Zentimeterloch geschnitten. Dann aus dem Hals einer "ausgewachsenen" PET-Flasche ein passendes euromünzengroßes Stück ausgeschnitten.
Auf den "Grund" des Petlins habe ich einen Scotchlite-Reflektor geklebt.

Bild

Zusammengeschraubt sieht das dann so aus:
Bild

Frontal angeleuchtet ergibt folgende Optik:
Bild

Mit einem entsprechend längeren Petling lässt sich der Winkel gewiss noch einschränken.
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Sushkin
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Re: Hobbythek: Gerichtete Reflektoren

Beitrag von Sushkin » Mo 6. Apr 2009, 12:17

Moin!
Ich wollte mal fragen, wie bislang die Erfahrungen von Euch Geocachern und Ownern mit gerichteten Reflektoren ist. Gefällt Euch das? Wie wird die Richtungswirkung eingesetzt? Ich habe selbst noch keine solcher Reflektoren im Einsatz gesehen. Aus den Logs von GC1437E und GCXNPR entnehme ich, dass man dort zu zweit operieren muss: Einer bleibt an einem entfernten Punkt, an dem der Reflektor sichtbar ist stehen und dirigiert den Partner zur Stage (die aus der Nähe nicht sichtbar ist). Gibt's sonst noch Ideen oder Erlebnisse dazu?
Happy Caching,
Sushkin

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Re: Hobbythek: Gerichtete Reflektoren

Beitrag von kirby27b » Mo 6. Apr 2009, 17:45

Hi,

also ich habe einen Nachtcache bei welchem ich Richtreflektoren einsetze. Bisher gab es keine negativen Aussagen und die Reflektoren sind auch noch nicht bewohnt. Gebaut habe ich diese aus einem 30mm langen Stück V2A Rohr mit 15mm Innnendurchmesser. Die Halterung ist eine M10er Unterlegscheibe in deren Loch ich eine 3,5x30 Blechschraube eingeschweißt habe. Nach dem verschweißen noch die Fläche auf der Drehbank geplant und von hinten vor das Rohr geschweißt. Das ganze dann noch Mattschwarz lackiert und nach dem trocknen einen 12mm Durchmessenden roten Reflektor hinein geklebt. Das ganze läßt sich nun problemlos so an einen Baum schrauben das die Röhre in die Richtung zeigt aus de sie gesehen werden will. Muß mal sehen glaube ich habe noch einen rumfliegen, werde den dann mal Fotografieren. Ach ja wenn man dann von einem dünnen Ast die Rinde abpellt und darüber schiebt ist das ganze quasi unsichtbar.

Grüße Olaf
Geschichte ist nicht das was wirklich geschehen ist, sondern das was jemand darüber niedergeschrieben hat.

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