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Re: kennt jemand Patrull

Verfasst: Fr 7. Mai 2010, 07:30
von ElliPirelli
rs-sepl hat geschrieben:
ElliPirelli hat geschrieben: Am liebsten natürlich nicht in Bäume...
Schwierig im Wald ... :???:
Reißzwecken werden gerne von der Rinde überwuchert und können so das Holz im Wert massiv vermindern.
Wenn schon Bäume zwingend gekennzeichnet werden müssen, dann darauf achten, daß man dünne Seitenäste nimmt, nicht den Hauptstamm.
Oder man nimmt das Totholz, die Pfosten von Schildern, Sträucher, die offensichtlich nicht zur Holzgewinnung taugen.

Ein wenig Umsicht sollte man schon walten lassen, immerhin dauert eine Ernte im Wald etwas länger als auf einem Rapsfeld...

Re: kennt jemand Patrull

Verfasst: Fr 7. Mai 2010, 11:21
von rs-sepl
Werden die Bäume vor der Weiterverarbeitung nicht "entrindet"?
Bei Schrauben und Nägeln kann ich die Aufregung verstehen, aber bei einer 1cm kurzen Reißzwecke, die nicht mal bis zum Holz kommt?

Re: kennt jemand Patrull

Verfasst: Fr 7. Mai 2010, 14:14
von ElliPirelli
rs-sepl hat geschrieben:Werden die Bäume vor der Weiterverarbeitung nicht "entrindet"?
Bei Schrauben und Nägeln kann ich die Aufregung verstehen, aber bei einer 1cm kurzen Reißzwecke, die nicht mal bis zum Holz kommt?
Was glaubst Du passiert mit einer Reißzwecke, die von der Rinde "aufgefressen" wird?
Sie wird im Holz eingelagert.

Klar kann man sagen ist doch nur ein Zentimeter lang und klein. Aber das reicht schon um aus Funierqualität schnödes Brennholz zu machen...

Re: kennt jemand Patrull

Verfasst: Fr 7. Mai 2010, 14:54
von S1G
ElliPirelli hat geschrieben:
S1G hat geschrieben:@Elli: :gott:
Ist das jetzt ironisch gemeint? :???:
Nein ernst. Klasse Idee. Ich habe mich bisher immer vorm antackern gedrückt. So ist das aber auch viel besser.

Re: kennt jemand Patrull

Verfasst: Fr 7. Mai 2010, 14:58
von rs-sepl
Sicher hast Du Recht. Aber man muss ja auch mal die Relationen sehen. Wieviele Bäume/ Festmeter werden gefällt und wieviele Reißzwecken werden da sein. Wenn nicht grad einer flächig einen Irrlichter-NC aufgebaut hat, dann fällt die eine Reißzwecke pro Hektar nicht ins Gewicht (meine unwissende Meinung).

Re: kennt jemand Patrull

Verfasst: Fr 7. Mai 2010, 15:24
von ElliPirelli
rs-sepl hat geschrieben:Sicher hast Du Recht. Aber man muss ja auch mal die Relationen sehen. Wieviele Bäume/ Festmeter werden gefällt und wieviele Reißzwecken werden da sein. Wenn nicht grad einer flächig einen Irrlichter-NC aufgebaut hat, dann fällt die eine Reißzwecke pro Hektar nicht ins Gewicht (meine unwissende Meinung).
Ja, das sagst Du.
Und der Wanderverein mit seinen Schildern auch.
Und die entlaufene Katze wird auch mit vier Reißzwecken als Plakat an den Baum gepinnt.

Tut es not?
Man kann die Feuernadeln, Reißzwecken, Nägel, Schrauben, was weiß ich, doch auch so anbringen, daß von vorherein eben kein Problem entstehen wird. Seitenäste können genauso gut für Feuernadeln oder andere Reflektoren benutzt werden.
Wegweiserpfosten auch.

Bricht uns Cachern da ein Zacken aus der Krohne, daß wir einfach mal drüber nachdenken und entsprechend handeln?
Der Förster wird es bemerken, wenn eben nicht der Hauptstamm eines schön grade gewachsenen Baumes genutzt wird.

Es ist nur eine Kleinigkeit, die aber von Umsicht und Einsicht zeugt.

Re: kennt jemand Patrull

Verfasst: Fr 7. Mai 2010, 17:28
von radioscout
rs-sepl hat geschrieben:Werden die Bäume vor der Weiterverarbeitung nicht "entrindet"?
Bei Schrauben und Nägeln kann ich die Aufregung verstehen, aber bei einer 1cm kurzen Reißzwecke, die nicht mal bis zum Holz kommt?
Je nach Baum kommt sie bis ins Holz.
Und auch wenn sie einwächst und man sie nicht mehr sieht: das Holz sieht an der Stelle nicht mehr schön aus und das mindert den Verkaufswert.