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Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

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Windi
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von Windi » Mi 11. Aug 2010, 21:30

º hat geschrieben:Ich bin mal gespannt was als nächstes bei den Nightcaches kommt.
Ja, dein Mission Echo hat damals (zumindest hier in München) Geschichte geschrieben.
Voller Stolz denke ich noch heute an meinen FTF zurück der mich 3 Anläufe gekostet hat.

Long-Distance-Reflektoren für die man einen Flakscheinwerfer brauchte hat es "damals" auch schon gegeben.

Du solltest mal wieder nach München zum Nacht-Cachen kommen.
Bundesweit vermutlich einzigartig dürften die Hitec@Night-Caches von Waste1 sein.
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 1995ca3352
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 52d7744358
Und auch meine Nachtcaches waren voll mit Elektronik. Leider inzwischen archiviert. Sollen aber wieder auferstehen.
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 42a60b9496
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... dfaebc4eb9
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von Trracer » Mi 11. Aug 2010, 22:04

Starglider hat geschrieben:Einer der Gründe warum ich meine Nachtcaches archiviert habe und wahrscheinilch auch keine mehr legen werde ist der anhaltende Trend zum Overkill bei der Beleuchtung, gerade auch in Verbindung mit Rudelcachen.
Wenn man mal gesehen hat wie das aussieht wenn drei oder mehr Leute mit 3-Watt-Stirnlampen und noch fieseren Handleuchten durch den Wald laufen fragt man sich schon warum die überhaupt Nachtcaches suchen gehen wo die doch offensichtlich soviel Angst vor der Dunkelheit haben. :irre:
Meine Nachtcaches waren mti einer Mag 3D findbar, das stand auch klar und deutlich in den Beschreibungen. Das hat aber niemanden davon abgehalten den Illuminator zu spielen.
Es gibt keinen Overkill bei der Beleuchtung, es gibt nur den Fortschritt, der Hochleistungslampen in handlichem Design liefern kann, insofern halte ich den Grund, die User rennen mir mit zuviel Licht im Wald rum, deswegen deaktiviere ich meine N8-Caches für nicht plausibel.

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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von adorfer » Mi 11. Aug 2010, 22:52

Fassen wir also zusammen:
- Früher gab's kein Rudelcachen
- Früher gab's überhaupt weniger Caches
- Früher waren die Lampen dunkler und damit die Suche noch richtig schwierig
- Früher war alles besser (und aus Holz)

habe ich irgendwas vergessen?
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von º » Mi 11. Aug 2010, 23:37

Trracer hat geschrieben:Es gibt keinen Overkill bei der Beleuchtung, es gibt nur den Fortschritt, der Hochleistungslampen in handlichem Design liefern kann, insofern halte ich den Grund, die User rennen mir mit zuviel Licht im Wald rum, deswegen deaktiviere ich meine N8-Caches für nicht plausibel.
Wirklich? Es gibt keinen Overkill? Oh ... na gut. Dann hab ich das wohl falsch verstanden.
-jha- hat geschrieben:- Früher gab's kein Rudelcachen
- Früher gab's überhaupt weniger Caches
- Früher waren die Lampen dunkler und damit die Suche noch richtig schwierig
- Früher war alles besser (und aus Holz)
- stimmt nicht
- besonders vor 2000
- die Lampen waren dunkler aber die Suche nicht schwerer als heute
- Holz ist mir viel zu modern
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von meric » So 15. Aug 2010, 05:01

Ich cache jetzt seit gut einem Jahr und hab recht früh mit den Nachtcaches angefangen. Zu dem Zeitpunkt war meine einzige "Taschenlampe" 'ne Maglite 3D mit Krypton-Birnchen, die schon seit Jahren fast ungenutzt in einer Schublade wohnte.
Nach den ersten Caches war dann schnell der Wunsch nach einer neuen Lampe da, die vor allem kleiner und leichter sein sollte, da einem beim Schleppen der Maglite auf Kopfhöhe nach 3 Stunden irgendwann der Arm lahm wird. Naja, vielleicht bin ich ja auch nur ein Weichei :D

Jedenfalls bin ich dann bei meinen Recherchen auf diverse LED-Lampen von Lumapower, Fenix, Zweibrüder, Led Lenser etc. gestoßen. Alle viel kleiner, leichter und auch heller als meine alte Maglite, teilweise sogar auch noch günstiger (die Maglite war wahrlich nicht billig Ende der 90er).
Selbst wenn ich gewollt hätte, es gab einfach keine Lampe mehr, die vergleichbar hell (bzw. dunkel) war. Warum sollte man solche Lampen auch weiterhin produzieren, wenn es möglich ist, heute viel kleinere, leichtere und hellere Lampen auch noch kostengünstiger herzustellen?

Ich finde auch nicht, dass die Nachtcaches nun "extremer" geworden sind. Von meinen knapp 30 Nachtcaches die ich bisher gemacht hab, war nur ein einziger dabei, bei dem man mit einer "normalen" Lampe vielleicht etwas länger hätte suchen müssen.
Alle anderen wären auch mit meiner Maglite zu finden gewesen. Gut, die Reflektoren hätte ich erst 30m später erspäht, aber das wars dann auch schon.

Meiner Meinung nach ist das eine ganz normale technologische Entwicklung von Taschenlampen, an deren Eigenschaften sich dann folglich auch die (neu gelegten) Nachtcaches anpassen.

Nur mal so als Beispiel: Mit der Verbreitung von DSL sind auch Webseiten immer "größer" geworden. Allein das Laden dieser Seite hier würde mit ISDN fast eine halbe Minute dauern. Und hier gibt's fast nur Text...
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von Starglider » So 15. Aug 2010, 13:05

Trracer hat geschrieben:Es gibt keinen Overkill bei der Beleuchtung, es gibt nur den Fortschritt, der Hochleistungslampen in handlichem Design liefern kann
Egal wie du es nennst, ich möchte nicht mehr dafür mitverantwortlich sein wenn Leute nachts in der Natur sinnlose Beleuchtungsorgien feiern.

Ich hatte mal überlegt einen Nachtcache zu legen der ohne Reflektoren nur mit Aktivlichtern arbeitet die sich bei Helligkeit für eine Weile abschalten. Dann hätten die Sucher nur das nötigste an künstlichem Licht genutzt und die Nacht im freien auch mal als solche erlebt.
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von waste1 » So 15. Aug 2010, 16:52

Nun, es sollte sich jeder Owner genau überlegen ob es nicht zum Eigentor wird, wenn er einen Nachtcache für Flakscheinwerfer entwirft. Ich hatte ja auch mal so eine Idee und wollte eine Weitbereichsstation realisieren. Es wäre möglich gewesen ein Reaktivlicht noch auf 1,5km zu triggern. Es scheiterte letztendlich daran, dass ich kein geeignetes Gelände fand. Immer waren dann auch Hochsitze in Sichtweite. Und Hochsitze sind für mich tabu. Nicht nur aus Rücksicht auf die grüne Zunft, sondern auch zum Selbstschutz. Denn hat ein Jäger mal einen Nachtcache entdeckt, dann ist es meistens auch um diesen geschehen.

Diese Erkenntnis war aber schon 2007, als ich meinen ersten Nachtcache legte. Inzwischen ist die Technik der Taschenlampen noch weiter fortgeschritten. Inzwischen habe ich auch ähnliche Erfahrungen wie Starglider gemacht und kann seine Beweggründe gut nachvollziehen. Aber deswegen habe ich meine beiden Nachtcaches noch nicht eingemottet. Ich hatte auch schon die Idee eine Station zu bauen, die bei zu starken Lampen die Leute in die Irre führt. Ja, mit Elektronik ist so was machbar. Die würden dann 1km zu einem Hinweis hatschen, um dort zu erfahren, dass sie, entgegen der Anweisung im Listing, eine zu starke Lampe verwendet hatten. Hihi, die Gesichter würde ich doch zu gerne sehen.

Mir ist allerdings klar, ich kann den Trend nicht aufhalten. Wenn es solche Lampen gibt, dann werden sie auch gekauft und eingesetzt. Nur habe ich dann die Befürchtung, dass dadurch immer mehr Nachtcaches von Jägern entdeckt werden. Je öfters das vorkommt, umso mehr spricht sich das in Jägerkreisen herum. Die brauchen dann nur im Internet nachsehen, ob in ihrem Revier ein Nachtcache ist. Das gefährdet dann alle Nachtcaches.

Es grüßt, ein besorgter Nachtcacheowner.

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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von Trracer » So 15. Aug 2010, 21:02

Es wird sich nicht vermeiden lassen das Cacher mit starken Lampen zum Nachtcachen gehen. Wenn ich mir heute eine Taschenlampe kaufe dann habe ich mir vorher darüber informiert und diese hat in Punkto Ausstattung und Haltbarkeit einiges zu bieten. Wenn ich in 5 Jahren auf diese Taschenlampe zurückblicke, dann werden bereits noch leistungsfähigere Taschenlampen am Markt sein und meine jetzige vermutlich nicht mehr erhältlich.

Also Owner trage ich da mit Verantwortung es gibt N8-Caches, da benötigt man eine sehr starke Taschenlampe. Wenn ich einen Nachtcache so lege, dass dieser auch mit gedrosselter Leistung findbar ist, dann wird eine wahre Flutlichorgie hoffentlich unterbleiben.

Wenn ich der Natur Zeit zum atmen geben möchte, dann deaktiviere ich das Listing zu mindestens in den Sommermonaten.

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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von º » So 15. Aug 2010, 23:17

Trracer hat geschrieben:Wenn ich einen Nachtcache so lege, dass dieser auch mit gedrosselter Leistung findbar ist, dann wird eine wahre Flutlichorgie hoffentlich unterbleiben.
Ich muss jetzt schon ein bisschen Schmunzeln, denn Starglider hat ja geschrieben dass er genauso einen Cache hatte und die Flutlichtorgien nicht ausgeblieben sind. Dass man das ausser mit Elektronik nicht vermeiden kann ist eben so und stört mich persönlich nicht: Wenn jemand eine Riesenlampe in den Wald tragen möchte - bitteschön.
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von adorfer » So 15. Aug 2010, 23:27

º hat geschrieben: Wenn jemand eine Riesenlampe in den Wald tragen möchte - bitteschön.
Naja, die Leute, die mit diesen 5er und 6er-Maglites herumlaufen, die sind ja immernoch nicht ausgestorben. Leistet eben auch einen Beitrag zur körperlichen Fittness, ist also gewissermaßen auch irgendwie "gesund".

Aber ein Reaktivlicht, welches nur auf das Spektrum einer Glühfaden-Lampe zuckt, das hätte mal was...
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