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Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

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Marschkompasszahl
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von Marschkompasszahl » So 15. Aug 2010, 23:46

Trracer hat geschrieben:Es wird sich nicht vermeiden lassen das Cacher mit starken Lampen zum Nachtcachen gehen. Wenn ich mir heute eine Taschenlampe kaufe dann habe ich mir vorher darüber informiert und diese hat in Punkto Ausstattung und Haltbarkeit einiges zu bieten.
Das ist ja das Problem. Selbst die heutigen LED-Lampen, die man für unter 10 EUR beim Discounter kaufen kann, sind schon wahre Lichtschwerter - gemessen mit früheren "Taschenlampen".
Es ist sogar soweit ein Problem, für die Kids vernünftige Taschenlampen zu finden, mit denen sie sich nicht gleich die Netzhaut weglasern, sondern die höchstens so hell sind wie eine 25W Nachttischlampe.

Die Idee, Nachtcaches so mit Elektronik abzusichern, dass man eben nur mit "Teelicht-Stärke" und eben nicht Flak-Scheinwerfer zum Ziel kommt, ist sicherlich eine gute Sache und wird die Caches (und das Ansehen der Cacher) in besseres Licht rücken.
Aber was für ein Aufwand, nur um ein paar Doofis klar zu machen, dass sie nicht gleich den ganzen Wald mit Flutlicht erhellen müssen.

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bibliothekar
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von bibliothekar » Mo 16. Aug 2010, 09:33

Es stellt sich ja auch die Frage ob man überhaupt solche Lichtmonster braucht. Mir persönlich gefallen LED Lampen gar nicht, auch wenn ich eine habe. Keine Möglichkeit zu spotten, zu kaltes Licht. Ich liebe aber Nightcaches. Allerdings bin ich immer gerne Nachts in den Wäldern unterwegs. Wenn man dann die Lampe eh oft nicht an hat sondern wirklich nur alle paar Meter zwecks Reflektor suche, dann sieht das Auge auch in der Dunkelheit besser. Bei manchen lässt es sich aber nicht vermeiden die Funzel fast auf Dauerbetrieb zu stellen. Da bist mitten im grössten Dickicht, (jungbäume), bei der Finalsuche. Allerdings nur weil der Wald so ZUgewachsen war das kurz das Navi keinen Sat mehr gefunden hat. Der Final lag 4 meter neben dem Dickicht. Was wir mal auf unseren Zeltlager gemacht haben war mit Knicklichtern. Ok Lässt sich nur an Events machen.

Wäre ja für ein NAchtsichtgerät Caches^^ Soviel zur Materialschlacht.

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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von º » Mo 16. Aug 2010, 11:28

bibliothekar hat geschrieben:Wäre ja für ein NAchtsichtgerät Caches^^ Soviel zur Materialschlacht.
Die Idee hatte ich auch mal ... so vor 6 Jahren :D http://coord.info/GCJQK4
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SabrinaM
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von SabrinaM » Mo 16. Aug 2010, 11:43

Ich mach mich bei meinen Mitcachern regelmässig lächerlich, weil ich mit einer Zebralight auf dem Kopf rumrenne. Die macht ja gar kein Licht... Ich liebe das Ding, weil ich genug damit sehe, ohne alles zu überstrahlen. Meistens sehe ich sogar die Reflektoren damit, und die Fenix kann in der Tasche bleiben.

Mich fasziniert zwar die technische Entwicklung bei den Lampen, aber im Wald finde ich die Lichtschwerter einfach unangemessen. Meine Fenix L2D hab ich noch nie auf höchster Stufe benötigt.

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42Cacher
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von 42Cacher » Fr 24. Sep 2010, 22:13

Mir machen Nachtcaches mit zu viel Licht keinen Spaß, da kann ich ja gleich am Tage losziehen. Testweise hatte ich auch schon meine X21 dabei, aber das Teil ist viel zu hell und absoluter Overkill. Das einem der Arm abfällt, weil die Lampe so schwer ist, muss nicht extra erwähnt werden.

Inzwischen nehme ich eine H7 auf den Kopf, die hält selbst längste Nachtcaches mit einer Akkuladung durch und wird so gedimmt, dass ich den Weg vor mir erkenne. Als Handlampe nutze ich die M7 (vorher die P7) und habe festgestellt, das in Verbindung mit der Fokussierung selbst die 15% Leistung auch für weit entfernte Reflektoren vollkommen ausreicht.

Der Trend zu immer technischeren und längeren (bis 10Stunden) NCs ist aber zu beobachten. Auch die machen durchaus Spaß, erfordern aber einen ungeheuren Wartungsaufwand.
Wer die älteren NCs auf der Watchlist hat, wird ein kontinuierliches Verkürzen der Loglänge feststellen, die Neucacher sind wohl zu anspruchsvoll.

Ich werde demnächst mal wieder einen NC legen, der mit einfachsten Mitteln auskommt, aber gerichtete Reflektoren bekommen soll. Mal sehen, wie der ankommt?
Das Leben ist zu kurz für ein geschlossenes Dach... ;-)
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von mo-esch » Di 12. Okt 2010, 09:42

Hallo,

ich bin nun kein Nachtcaching-Profi, habe zwar mal ein paar Caches in der Nacht gesucht und, weil ich das so toll fand, auch mal zuletzt einen Versteckt. Aber beim lesen dieser (und einiger anderer) Themen hier im Forum kommt mir dann doch die Frage auf, ob es nicht ohnehin angezeigt ist, sich beim Geocaching (nun auch mal egal ob am Tag oder in der Nacht) einigermaßen so zu bewegen, dass man irgendwie im Einklang mit seinem Umfeld ist?

Dagegen sprechen m.M.n. Tendenzen zu möglichst vielen und möglichst hellen Lampen, möglichst vielen und möglichst spektakulären Founds oder so Geschichten wie "T5-Farmen" oder "-Zoos", die haufenweise zum Bäumer erklettern einladen und auch der scheinbare Trend, mit möglichst vielen Gleichgesinnten zeitgleich in den Wald aufzubrechen. Wie leicht kann es dabei zu Konflikten kommen, die ich in meiner Freizeit nun wirklich nicht brauch.

Mit meiner bescheidenen Erfahrung im Vergleich zu vielen Hobby-Kollegen mit vierstelligen Fund-Anzahlen kann ich sagen, dass mir eine große, geführte Nachtwanderung entlang von Wegen, mit einigen, am liebsten einfallsreich gestalteten Stages oder auch nur einer guten Geschichte meist mehr Spaß macht als ein T4-Querfeldein-Nacht-Multi, bei dem man haufenweise Gehölz überklettern und Ecken im Wald beleuchten muss, die sonst kaum einen Lichtstrahl (auch nicht von der Sonne) abbekommen würden.

Gruß, otti
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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von huzzel » Di 12. Okt 2010, 09:54

-jha- hat geschrieben:Aber ein Reaktivlicht, welches nur auf das Spektrum einer Glühfaden-Lampe zuckt, das hätte mal was...
Schau Dir mal die Kennlinien von Fototransistoren an. Da bist Du schon sehr nahe an Deiner Vorstellung dran.
Wirkt aber erst bei großen Entfernungen, aber dann sehr effektiv. Ich weiß wovon ich rede :D.

Das hat aber dann eben wieder den Nachteil, dass dann die Flakscheinwerfer doch wieder gezückt werden.

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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von schnasemann » Di 12. Okt 2010, 22:13

Also ich habe alles drei. Eine Kopflampe, die ich auch zum Joggen nehme und die beim Nachtcachen die ganze Zeit an bleibt. Eine 3W Chinalampe, die einen tollen Spot für weiter entfernte Reflektoren und einen brauchbaren Spill für ein wenig Umgebung macht. Die schalte ich dann aber auch nur ein, bis ich den nächsten Reflektor gefunden habe. Wenn ich mit der auf mein Listing leuchte, sehe ich doch selber nichts mehr in den nächsten 30 Sekunden. Und dann habe ich nach huzzels Photonenjagd mir beim Pollin eine 25W Bleigel Halogen Riesentaschenlampe gekauft für solche Sachen wie Reaktivlichter. Die ist als Backup im Rucksack und auch nicht immer mit dabei.
Klar gibt es teurere und bessere Lampen, aber ich bin damit zufrieden und bisher noch immer da angekommen, wo es hin sollte.

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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von basgal » Di 15. Feb 2011, 14:56

Hallo,
ich bin esrt seit heute hier angemeldet, lese aber schon eine geraume Zeit immer wieder in diesem Forum mit, weil es einfach sehr informativ ist.

Ich bin erst seit Weihnachten aktiver Geocacher habe auch noch nicht so viele gefunden/gesucht, aber ein großer teil waren NC's davon, weil sie mich einfach begeistern und leichter zumachen sind mit weniger Muggelgefahr. Zum einsteigen finde ich NC's also nicht schlecht!

Den ersten hab ich noch mit ner billigen 5fach LED-lampe gemacht und wusste, da muss mehr licht her! Also im Internet gesucht und 2 tolle Lampen mit 200 - 240 Lumen gekauft(für die Freundin auch eine). Ich habe die Lampen aber nach den Kriterium der Dimmbarkeit gekauft, was bedeutet, dass man auch die Helligkeit regeln kann, um nicht ständig auf Vollgas herumzulaufen.
Ich mache das dann immer so, dass ich auf mittlere Stufe schalte (80 Lumen) und nur wenn das Gelände unwegsam wird oder dicht bewachsen schalte ich auf die höchste Stufe. die niedrigste Stufe dient zum lesen der Beschreibung. Schon allein um den Akku zu schonen empfiehlt sich das herunter dimmen.

Für jemanden der im dunklen Wald sitzt und an die Dunkelheit gewöhnt ist sind Taschenlampen immer auffällig egal wie hell. Auch eine Maglite 3D blendet die Tiere im Wald wenn sie in den Strahl schauen.

Es gibt bestimmt auch Leute die die Lampen die ganze Zeit auf volle Power laufen lassen. Aber es gibt auch Leute die fahren mit Fernlicht durch die Stadt.

Ich hoffe einfach auf das Gute im Geocacher und denke dass die meisten so vor gehen, aber wie immer und überall gibt es auch schwarze Schafe

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Re: Nightcaching im Wandel der Zeit - ein paar Gedanken.

Beitrag von diluar » Sa 19. Feb 2011, 14:28

Meiner Ansicht nach liegt die Verantwortung für die Umweltverträglichkeit der NCs bei Owner und Cacher gleichermaßen.

Als Owner lege ich den Cache schon so, dass man keine Riesenleuchten braucht, und als Cacher, selbst wenn ich mit drei oder vier anderen im Wald bin (mehr ist mir zu viel) muß ja nciht jeder seine Lampe ständig anhaben. Da schalte ich schon mal ab, wenn die Richtung klar ist und die anderen genug Licht machen, daß ich den boden sehe und nicht stolpere.

Mir sind übrigens Reflektoren in die Hände gekommen, die klein sind, aber schon auf ganz mickrige Lichtmengen reagieren und besser zurückstrahlen als meine Reflektorpins. Ich bin noch am Rumprobieren wie weit die entfernt sein können. Soweit ich weiß, werden die im Strassenverkehr eingesetzt. Man muß unbedingt öfters über den Flohmarkt gehen. Auch eine gute Befestigung muß ich noch herausfinden. Dann bringe ich die mal mit zum Wiesbadnener Stammtisch zur Begutachtung.


P.S. ich laufe mit einer kleinen Aldi-Lampe zum NC, die für 9,95 zu haben war, aber 100 lumen auf 100 m bringt - allerdings nur 2 Stunden lang. Die nächsten zwei Stunden wird sie immer schwächer und nach vier Stunden reichen die Batterien nur noch, um das GPS zu betreiben, aber nciht merh um Reflektoren zu finden. Wenn das GPS dann auch nicht mehr geht, halten sie noch wochenlang meinen Wecker am Laufen. Vielleicht sollte ich endlich mal auf Akkus umsteigen?

Gruß diluar

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