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Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

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Rhönwanderer
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Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von Rhönwanderer » Fr 27. Mär 2015, 18:56

Einfache Frage:

Können Nachtcaches heute noch betrieben werden oder auch gelegt werden, oder wird man blockiert und ausgebremst?

Ohne Wachs

Thomas

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skybeamer
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von skybeamer » Fr 27. Mär 2015, 19:26

Nachtcaches

Bei diesen für Tier- und Pflanzenwelt besonders belastenden Caches kann die Einhaltung der Belange des Umwelt- und Naturschutzes und der bestehende Privatinteressen nur noch durch eine Erlaubnis des Rechteinhabers sichergestellt werden. Das hat auch für Owner und Cacher den Vorteil, dass unangenehme Zusammenstöße mit Förstern oder Jägern verhindert werden und Rechtssicherheit besteht.

Die Erlaubnis muss der jeweils Berechtigte erteilen. Dabei kann es sich um den privaten Waldeigentümer bzw. eine Kommune oder auch den Jagdpächter handeln. Diese lassen sich meist über Forstbehörden oder Grundbesitzer- und Jagdverbände ausfindig machen. Bei einer mündlichen Erlaubnis wird bei der Cacheeinreichung die E-Mailadresse und/oder Telefonnummer der Person, die sie erteilt hat, benötigt.

Wenn der Nachtcache im Naturschutzgebiet liegt ist immer auch die Erlaubnis der unteren Landschaftsschutzbehörde erforderlich.
Quelle

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bremsassistent
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von bremsassistent » Fr 27. Mär 2015, 19:30

Ja.
Gesendet vom FeTAp 611

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Starglider
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von Starglider » Fr 27. Mär 2015, 19:35

Das hat auch für Owner und Cacher den Vorteil, dass unangenehme Zusammenstöße mit Förstern oder Jägern verhindert werden und Rechtssicherheit besteht.
Zum Glück hat der Verfasser dieser genialen Zeilen nicht bedacht das es genug Idioten unter den Geocachern gibt die jeden Cache zum Nachtcache machen, auch gegen den ausdrücklichen Rat des jeweiligen Owners.
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friederix
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von friederix » Fr 27. Mär 2015, 23:00

Starglider hat geschrieben: Zum Glück hat der Verfasser dieser genialen Zeilen nicht bedacht das es genug Idioten unter den Geocachern gibt die jeden Cache zum Nachtcache machen, auch gegen den ausdrücklichen Rat des jeweiligen Owners.
Wie wahr.
Und es zwingt einen ja niemand, "Nachtcache" dranzuschreiben.
Also wird immer einer eine geniale Idee haben, wie man einen t5er-Nachtcache als familienfreundlichen Wandertradi mit gesunder Höhenluft tarnen kann; - oder so ähnlich

Moenk hat recht: Geocaching ist tot.

Gruß Fried
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HansHafen
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von HansHafen » Sa 28. Mär 2015, 15:02

friederix hat geschrieben: Moenk hat recht: Geocaching ist tot.
Nö!

Die kommerzielle Art vielleicht, wie sie jetzt betrieben wird.
Oder das was manche betreiben und denken das wäre Geocaching.

Die Grundidee wird sich immer irgendwie weiter halten können, selbst wenn nicht überall echte Dosen liegen können und man ggf. auf virtuelle Stationen ausweichen muss.

BG
HansHafen
Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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friederix
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von friederix » Sa 28. Mär 2015, 17:40

HansHafen hat geschrieben:Die Grundidee wird sich immer irgendwie weiter halten können
Kann schon sein, aber es ist einfach nicht dasselbe Geocaching.
Der Reiz, den es mal ausübte, ist leider unwiederbringlich verloren.

Guckt Euch bloß die Inhalte der immer geforderten Regulars an: Nothing!
Meinen Tauschbeutel lasse ich schon seit 5 Jahren zuhause.

Und eine virtuelle Station ist einfach kein Geocaching. Deswegen fahre ich nicht meilenweit.

Inzwischen bin ich soweit, dass ich zum Wandern irgendwohin fahre, wo es mir gefallen hat, als es noch Geocaches gab und ich durch diese dahin geführt wurde.
Und wenn da zufällig wieder eine Dose rumliegt, nehme ich sie mit.

Das eigentliche Geocaching, das es mal gab, ist durch den Massenauflauf und die daraus resultierende Zwangsreglementierung wirklich tot.

Was im Moment noch läuft, ist nur noch ein billiger Abklatsch, der den Namen Geocaching eigentlich nicht mehr verdient.
Man sollte es Dosentourismus nennen.

Ist ganz wie mit früher exotischen Reisezielen. Die meisten sind heute durch Pauschalreisen "kaputttouristisiert".
(Kein Tourist bin ich nur noch zuhause)

Ist der Lauf der Zeit; - kann man nicht ändern aber auch nicht leugnen.

Schönes WE.

friederix
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von rolf1327 » Sa 28. Mär 2015, 18:01

Das was uns die Firma Groundspeak als Geocaching verkauft ist doch nur noch eine auf Gewinn ausgerichtete Massenveranstaltung. Wie sonst könnte man sich Giga Events, Massenbedosung statt Multiregel, Mitgliedsgebühren und TB und Coinverkauf (nur echt von Groundspeak) erklären.

Viele alte Hasen gehen nur noch zum Wandern, Entdecken und Entspannen in die Natur und können einen Petling am Wegesrand auch mal liegen lassen. Neulich habe ich mit Kindern sogar eine Nachtwanderung (ohne Geocaching) gemacht und habe mir von Groundspeak keine Erlaubnis geholt. Von den Kids hat sich übrigens keiner beschwert, dass es langweilig gewesen wäre. Die Schwierigkeit war es nur die Kids am Schluss wieder aus dem Wald heraus zu bekommen :D
Σ(F) / Σ (DNF) > 1

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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von Zappo » Sa 28. Mär 2015, 18:22

rolf1327 hat geschrieben:Das was uns die Firma Groundspeak als Geocaching verkauft ist doch nur noch eine auf Gewinn ausgerichtete Massenveranstaltung. Wie sonst könnte man sich Giga Events, Massenbedosung statt Multiregel, Mitgliedsgebühren und TB und Coinverkauf (nur echt von Groundspeak) erklären…...
Naja, ich bin ja immer dabei, wenns gegen GC geht - aber hier prügelt man auch ein wenig den falschen Esel.

Die Caches legen WIR, den Quatsch machen WIR. Klar, GC könnte ein wenig mehr sinnvolle Richtungen vorgeben* - aber wie Geocaching DEM SINN NACH geht bzw. gehen soll, steht auch auf der GC-Seite.

Es hält sich nur niemand daran. Wegen "irgendjemand gefällt auch der/ich laß mir nix vorschreiben/wegenwasauchimmer".

Das Klagen über GC ist ein wenig eindimensional. Wenn ab heute hier in D eine Reformation einkehrt, jeder sich an die Regeln hält , doofe Dosen verschwinden beziehungsweise auf des fehlgeleiteten Owners Haustreppe landen mit dem Hinweis : "Cachen geht anders, streng Dich mal an" würde GC sich weder ändern noch könnten Sie was dagegen tun, daß D beschließt, Qualität zu cachen.

WIR sinds. Wer immer "WIR" sind :D :D :D

Aber Nachtcaches (kleiner Exkurs ins Thema) kann man immer noch machen - es wird nur ne Genehmigung gefordert . Bei der Zahl der Probanten und deren Verhalten (und Cachelegepraxis) nicht unbedingt ne unsinnige Maßnahme

Gruß Zappo

*Ist doch überall so: Wenn ich mir ein Motorradheft kaufe, ist das voll von Mopeds für 20 000 Öre und 300 km/h - deshalb mach ich da noch lange nicht mit.
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friederix
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von friederix » Sa 28. Mär 2015, 18:23

rolf1327 hat geschrieben: Die Schwierigkeit war es nur die Kids am Schluss wieder aus dem Wald heraus zu bekommen :D
Du hättest ihnen von der ganz neuen Trendsportart Indoorgeocaching berichten müssen:
Man sucht im eigenen Heim nach geheimen Lagern (auch Caches genannt), in denen - schwer versteckt - ganz leckere Süßigkeiten zu finden sind.

Ist zur Zeit gerade ganz in: Insider sagen - ganz exotisch - Ostereiersuche dazu.

Und das schönste ist: es ist wetterunabhängig und völlig muggelfrei. :roll:
Bei einer unerwarteten Schönwetterphase läßt sich das Suchgebiet sogar nach draußen verlagern.
Und soweit der eigene Lattenzaun nicht überstiegen wird, ist das nicht mal von einem Reviewer zu verhindern.

Gruß friederix
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