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Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

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Zappo
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von Zappo » Sa 28. Mär 2015, 18:29

friederix hat geschrieben:Man sucht im eigenen Heim nach geheimen Lagern (auch Caches genannt), in denen - schwer versteckt - ganz leckere Süßigkeiten zu finden sind. Ist zur Zeit gerade ganz in: Insider sagen - ganz exotisch - Ostereiersuche dazu.
Und das schönste ist: es ist wetterunabhängig und völlig muggelfrei…..
Also ich hab in meinem ganzen Leben noch keine Ostereier DRINNEN gesucht.
Was uns da von friederix aufgezwungen wird, hat den Namen Ostereiersuche nicht verdient, das ist nur noch ein müder Abklatsch. Seit daß Ostereier auch drinnen gesucht werden, ist Ostereiersuchen eigentlich tot. Da hat moenk schon recht.

:D :D :D

Gruß Zappo

PS: jetzt lasst mich doch arbeiten :D
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friederix
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von friederix » Sa 28. Mär 2015, 18:37

Zappo hat geschrieben: Also ich hab in meinem ganzen Leben noch keine Ostereier DRINNEN gesucht.
Ich schon!
Das war ja der Clou: Sie können draußen, aber auch drinnen sein.
War halt ein D4.
Und weil meine Schwester bei Regen lieber drinnen suchte und ich draußen, bin ich halt der Doofe gewesen und hab' nix gefunden.
Nur einen Schokohasen, - glaube ich.

Und jetzt arbeite gefälligst weiter!!! einself!! :D

Gruß friederix
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von BenOw » Sa 28. Mär 2015, 19:44

Zappo hat geschrieben:Was uns da von friederix aufgezwungen wird, hat den Namen Ostereiersuche nicht verdient, das ist nur noch ein müder Abklatsch. Seit daß Ostereier auch drinnen gesucht werden, ist Ostereiersuchen eigentlich tot. Da hat moenk schon recht.
Auch wenn ich jetzt ein Weltbild zerstöre: Du musst ja nicht an den Osterhasen glauben, um Ostereier zu suchen. Gibt auch andere, die sowas verstecken! Ostern geht auch ohne Osterhasen! Wenn das mehr mitmachen würden, könnte uns der Osterhase nicht seine Regeln aufzwingen bzw. es wären mehr Nicht-Osterhasen-Eier draussen versteckt und keiner müsste sich über den Mangel an solchen beschweren.

Es gibt auch Religionen, die haben gar kein Ostern. Die nutzen die freien Tage und gehen ohne Ostereisucherei raus und haben trotzdem ein schönes Freier-Tag-Erlebnis, auch ohne Kirchensteuer zu zahlen.

:D Mal sehen, wie weit sich das noch treiben lässt.

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friederix
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von friederix » Sa 28. Mär 2015, 22:42

BenOw hat geschrieben: :D Mal sehen, wie weit sich das noch treiben lässt.
Es gibt böse Zungen, die behaupten, moenk ist auch tot; - also nur rein virtuell - oder eben forentechnisch. :roll:

Halten wir den Saustall hier trotzdem am leben?
Ich bin dafür!

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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von argus1972 » So 29. Mär 2015, 08:55

Ich gehe davon aus, dass es sogar möglich sein sollte, eine Erlaubnis zu bekommen, sofern man die baulichen Veränderungen im Wald nicht übertreibt und der Waldbesitzer bestenfalls noch aus dem Bekanntenkreis kommt.

Gerade der Faktor "Übertreibung" wird ja bei Nachtcaches traditionell auf die Spitze getrieben. Da hängen teilweise ganze Schaltschränke als Stationen irgendwo im Wald, die Reflektorstrecke ähnelt einer Flughafenbefeuerung und die Stationen sind gerne derart überverkompliziert und von der Aufgabe her verbastelt, dass man dem Cache vom Schwierigkeitsgrad her nur durch gesammelte Hirnpower eines lärmenden Großrudels mit ultrastarken Latüchten beikommen kann.

Ich bin überzeugt, der Faszination des Nachtcachens tut es keinen Abbruch, wenn der nicht D4,5 ist, kein Maschinenbaubetrieb für die pompöse notwendige Elektronik gesorgt hat und die Sache einfach einfach gehalten wird. So gibt es weniger Reibungspunkte mit dem Landowner und vielleicht eine schlüssigere Argumentationsgrundlage durch weniger kopfstarke Besuchergruppen und damit Störungen.

Andererseits - Nachtcaches gibt es ja eigentlich immer noch mehr als genug, aber die sind eben dauernd deaktiviert, weil die Verbastelung das Klima nicht aushält oder von den Suchern immer wieder zerbombt wird. Ich bin fast sicher, dass darin das eigentliche Problem der Nachtcacheowner liegt und weniger darin, eine Erlaubnis zu bekommen, wenn die Rahmenumstände passen.
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von Mausebiber » So 29. Mär 2015, 09:41

@argus1972
besten Dank für deine Analyse der Situation, genau so sehe ich das auch.

Schönen Sonntag
MB

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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von eifriger Leser » So 29. Mär 2015, 10:52

Undank ist der Welten Lohn. Ich denke der (bisherige) Threadverlauf dürfte die Motivation eines potentiellen NC-Entwicklers gegen Null streben lassen. :roll:
Eine Diskussion ist oft genug Brainstorming ohne Brain.
© Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von JackSkysegel » So 29. Mär 2015, 12:47

Naja, man darf halt nicht außer Acht lassen das Nachtcaches durchaus zu Problemen führen können und dann ist es nur konsequent von jemandem der einen Nachtcache legen möchte sich das sehr gut überlegt.
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von Zappo » So 29. Mär 2015, 13:31

Ich kenne einige Nachtcaches, die querfeldein führen und genau SO mit Jagd und Forst abgesprochen sind. Ist ja auch nicht tatsächlich alles Wildruhezone im stinknormalen Nutzwald. Die sind höchstens durch Sucher gefährdet, die abseits der Absprache mit ganzen Meuten einfallen.

Wobei ich das mit Querfeldein auch nicht wirklich kapiere - muß ja auch nicht sein. Ich kann mich nicht dran erinnern, daß irgendeine Nachtwanderung von uns langweilig war, nur weil es über normale Waldwege zur Burgruine ging. Genauso kann ein Nachtcache auch aussehen - und hat dann wohl auch bessere Chancen bei J+F. Man kann trotzdem nachts mit Leuchten und Reflektoren navigieren, Döschen und Schriften mit UV-Licht finden und im Burgkeller im Taschenlampenlicht den endgültigen Hinweis finden.

Ich hab manchmal den Verdacht, wer immer viel Gedöns braucht, dem fehlt schlicht die Erlebnisbereitschaft fürs Feine und/oder er hat nicht genügend Fantasie fürs Kopfkino.

gruß Zappo
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Re: Haben Nachtcaches noch eine Chance?

Beitrag von Dosenpfänder » So 29. Mär 2015, 18:53

Ganz erhlich: wer will denn gegen all die aufwändigen und von der Community (in Form von FPs) gefeierten Nachtcaches noch anstinken wollen?
Für ein Erstlingswerk mit fünf Stationen (inkl. abgetrennter Hand oder losen Augen) wird man nur müde belächelt, für mehr muss man es auch schon krachen lassen. Das heißt: einmal den ganzen CONRAD-Katalog in den Wald ballern, um damit möglichst viel Begeisterung zu erhaschen.
Allerdings bedeutet ein immenser Technik-Aufwand ebenso einen hohen Wartungsaufwand.
Dazu sich noch mit dem Reviewer herum streiten, weil man den Besucherstrom durch einen Kalender lenken möchte und bei Vollmond oder anberaumten Jagden die Dose temporär aus dem Rennen nimmt. Last but not least die ganzen Denkbefreiten und Grobmotoriker, die die Caches dann doch bei Vollmond angehen, die Refkletorstrecke mit dem SUV abfahren und mangels mitgebrachter Batterie den Cachebehälter doch aufbekamen, um ans Logbuch zu kommen. On top das ganze mit dem Förster/ Landeigner/ Pächter besprechen und absegnen lassen?
Für wen? Für die Punktecacher die noch das UV-Attribut brauchten oder um die Challenge "50Nachtcaches am Stück" zu erfüllen?

Bei all dem ganzen Hype und Massenansturm ist der logische Weg dann wohl doch, "heimlich" einen Cache zu ersinnen und nur Freunde/ Gelichgesinnte dazu einzuladen udn es nicht mehr der breiten Masse zur Verfügung zu stellen.

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