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Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Expocity Hannover - we cache harder!

Moderator: schlumbum

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Netheron
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Re: Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Beitrag von Netheron » Fr 4. Apr 2014, 09:05

Es gibt halt Leute, die rätseln gern und haben Spaß daran 10 Stunden vor dem Rechner zu sitzen, und es gibt Leute, die gehen lieber raus.
Einen Cache wegen der Weitergabe in der Wertung zu ändern ist absolut unfair gegenüber den echten Rätsellösern, da man viele Matrixkombis ja genau deswegen ausgerätselt hat. Bei einem T5ern ist's aber eigentlich egal, da es die wie Sand am Meer gibt (außer die D4,5er).
Einen Cache zu archivieren bringt aber gar nichts, da die Leute, die die Koords weitergegeben haben, und die Leute, die sie sich besorgt haben sowieso bereits geloggt haben - so what.
Dann lieber das Rätsel modifizieren und den Cache verlegen, oder 2-3 Tage nach Events nach Hause holen und disablen :D
„Wir suchen niemals die Dinge, sondern das Suchen nach ihnen.“
Blaise Pascal, 1623-1662

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eifriger Leser
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Re: Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Beitrag von eifriger Leser » Fr 4. Apr 2014, 09:17

Ein Aspekt den es beim direkt ans Finale gehen eines Mystery-Multis gibt ist, dass weder Owner noch nachfolgende Sucher Information erhalten ob noch alle Zwischenstationen verhanden sind.
Rätseln als (reiner) Besucherbegrenzer bin ich zwiespältig eingestellt, wenn es sich um Caches handelt bei denen sich der Suchende eher für die Örtlichkeit oder den T5-Teil interessieren. Kann man aus 9 von 10 Logs herauslesen, dass sie nur mit "kräftiger Hilfe" das Rätsel gelöst haben sollte der Owner mal überdenken was er eigentlich will, insbesondere dann wenn er bei Anfragen keinerlei sinnvolle Hilfe gibt bzw. überhaupt nicht antwortet.
Eine Diskussion ist oft genug Brainstorming ohne Brain.
© Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

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MadCatERZ
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Re: Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Beitrag von MadCatERZ » Fr 4. Apr 2014, 09:55

Die Sache mit den Zwischenstaionen ist ein guter Punkt. Solange Sucher ans Ziel kommen, gibt es ja eher selten einen Grund, zur Wartung auszurücken.
Ich bleibe aber dabei, dass ein nicht zu popeliges Rätsel die Location schützt, genaugenommen sogar doppelt, weil da kein "Besuchermagnet" in Form einer Serie hinkommen kann.
Ich habe zwei Caches im Moor ausgelegt, einen Tradi und einen Mystery, der Tradi selbst zieht im Gegensatz zu seinem verkehrsgünstiger gelegenen(ein paar hundert Meter dichter am Parkplatz) Nachbarn auch kaum Besucher an.
Also scheint die ganze Location für Cacher nicht interessant zu sein, also gibt es auch keinen Grund, statt des doch anspruchsvollen Mysterys einen Tradi an selber Stelle abzulegen(Wobei man als "Bonus" fast bis zum Mystery vorfahren kann, wenn man sich als "Forst- und Landwirtschaft" betrachtet)

Silberkorn
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Re: AW: Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Beitrag von Silberkorn » Fr 4. Apr 2014, 10:32

moenk hat geschrieben:Es gibt etliche Leute die den Sinn von "GEOCACHING" nicht verstanden haben. GPS nehmen und zu Koordinaten gehen, da Dose finden, loggen, tauschen, wieder verstecken. Von ganz alleine Rätsel lösen war nie die Rede! Was einige Leute sich da einbilden, was auch noch alles Teil des Hobbies sein soll: Das fängt bei FTF an und hört bei Homezone noch lange nicht auf. Lass doch jedem seinen Spaß die Dose zu finden, das ist Sinn des Spiels!
So ist es. Als ich 2003 angefangen habe gab es auch keine T5 Multi Mysteries. Jene Führen auch das Spiel Ad absurdum. Einen Cache so zu gestalten dass nur körperlich sehr fitte Menschen die des Klettern mächtig sind und über Spezialwissen zum lösen des Rätsels verfügen loggen können ist einfach nur wider der Natur des Spiels. Darum ging es nie in geocaching und ich finde es auch extrem blöd.

Gruss aus dem Schwäbischen von Alex

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Re: AW: Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Beitrag von eifriger Leser » Fr 4. Apr 2014, 11:11

Silberkorn hat geschrieben: So ist es. Als ich 2003 angefangen habe gab es auch keine T5 Multi Mysteries. Jene Führen auch das Spiel Ad absurdum. Einen Cache so zu gestalten dass nur körperlich sehr fitte Menschen die des Klettern mächtig sind und über Spezialwissen zum lösen des Rätsels verfügen loggen können ist einfach nur wider der Natur des Spiels. Darum ging es nie in geocaching und ich finde es auch extrem blöd.
Gruss aus dem Schwäbischen von Alex
Nun, es gibt nicht ohne Grund die Einstufungen D1-5 und T1-5. Es gab eigentlich schon immer die LP und T5 Fraktion und dass nicht jeder jeden Cache finden kann finde ich per se jetzt auch nicht schlimm. Schlimm wird´s wenn Schmerz- und Hirnbefreit gelegt und gelogt wird. Das Spiel heisst "GPS, Schreibzeug und Logbuch" und der erste Geocache von David Ulmer soll jetzt auch nicht gerade das Mass aller Dinge sein.
Eine Diskussion ist oft genug Brainstorming ohne Brain.
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HansHafen
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Re: AW: Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Beitrag von HansHafen » Fr 4. Apr 2014, 11:34

Silberkorn hat geschrieben:
moenk hat geschrieben:Es gibt etliche Leute die den Sinn von "GEOCACHING" nicht verstanden haben. GPS nehmen und zu Koordinaten gehen, da Dose finden, loggen, tauschen, wieder verstecken. Von ganz alleine Rätsel lösen war nie die Rede! Was einige Leute sich da einbilden, was auch noch alles Teil des Hobbies sein soll: Das fängt bei FTF an und hört bei Homezone noch lange nicht auf. Lass doch jedem seinen Spaß die Dose zu finden, das ist Sinn des Spiels!
So ist es. Als ich 2003 angefangen habe gab es auch keine T5 Multi Mysteries. Jene Führen auch das Spiel Ad absurdum. Einen Cache so zu gestalten dass nur körperlich sehr fitte Menschen die des Klettern mächtig sind und über Spezialwissen zum lösen des Rätsels verfügen loggen können ist einfach nur wider der Natur des Spiels. Darum ging es nie in geocaching und ich finde es auch extrem blöd.

Gruss aus dem Schwäbischen von Alex

Moin,

da möchte ich mal widersprechen, zumindest teilweise:

a) Mysteries an sich sind keine schlechte Sache. Zugegeben, ich habe auch selten Bock drauf, allerdings habe ich aber auch schon viele tolle Mysteries gespielt. Manchmal war nur das Rätsel total toll und hat Spaß gemacht, manchmal die Dose & Location sehr gut oder auch beides. Ich bin zwar auch lieder draußen, aber manchmal tüftel ich auch gerne rum und freue mich, wenn ich der Lösung auf die Schliche komme. Wo ich zustimme: Rätsel, die nur mit absolutem Insiderwissen machbar sind finde ich Unsinn. Wann man recherchieren muss, sich Wissen um eine Sache aneignen muss und so irgendwie einen Ansatzpunkt finden kann - ok. Warum nicht? Solange es machbar ist und man drauf kommen könnte... Blöd ist es, wenn man Spezialist in einem Fachbereich sein muss um überhaupt einen Ansatzpunkt finden zu können und es sonst unmöglich ist. Aber ansonsten finde ich es doch traurig, wenn wir uns in allen Dingen dem dümmsten anzunehmenden Geocachers anpassen müssen, das Niveau so weit runterziehen müssen, dass es der fetteste und unintelligenteste Mensch schaffen können muss. Wieso? Habe ich kein Navi, kann ich am Geocaching nicht teilnehmen. Habe ich keine UV-Lampe, kann ich eben keine UV-Caches spielen. Habe ich kein Boot, gehen andere Caches nicht. Bin ich zu fett, komme ich den Baum nicht hoch. Bin ich zu groß, kann ich nicht in dieses Rohr kriechen. Bin ich geistig nicht fit genug, kann ich bestimmte Rätsel nicht lösen. Weiß ich nicht, wie man recherchiert, so gilt das ebenso.

Geocaching heißt nicht, dass jeder jederzeit unter jeden Umständen jeden Cache finden können muss.

Wo ist das Problem - es gibt genügend Caches für jeden etwas. Ich kann auch nicht alles Caches machen, habe keine Kletterausrüstung, habe bestimmte andere Dinge nicht. Auch bin ich sicher nicht fit genug um jeden Cache zu erreichen. Und auch kann ich nicht alle Mysteries lösen - irgendwo hat jeder seine Grenzen. Aber deshalb die Anforderungen ÜBERALL so niedrig zu legen dass JEDER ALLES machen können muss - das ist dann für 95% der Beteiligten einfach nur öde und langweilig. Weil es einen einfach unterfordert.

Wieso kann man es anderen nicht zugestehen anspruchsvollere Dinge zu machen als man selbst? Ich muss ja auch mit ansehen wie tausende Kackdosen ohne tolle Location oder jeglichen Anspruch "versteckt" werden - nur weil ein paar Heinos das toll finden auf dem niedrigsten alles Niveaus cachen zu gehen, muss ich das weder toll finden noch es als Maßstab ansehen. Denn wie bereits oben gesagt wurde:
Silberkorn hat geschrieben:...ist einfach nur wider der Natur des Spiels. Darum ging es nie in geocaching und ich finde es auch extrem blöd.
Richtig - so war Geocaching erst recht nie gedacht.
Als Statistik"spiel" für Verwaltungsgehilfen.

Also - wenn ich solche Kackdosen dulden muss, 0815-Serien, Powertrails, Pisseckenmikros und sonstige einfallslose Dosen an beliebigen Locations - dann ist es wohl das Mindeste, dass es so weit geht, dass auch anderen Ihr Spaß auf ihrem Niveau zugestanden wird. Und dann habe ich auch kein Problem damit, wenn es Dosen gibt, die geistig und/oder körperlich außerhalb meines Rahmens liegen.

BG
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Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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Re: Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Beitrag von moenk » Fr 4. Apr 2014, 12:00

Um mal auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen: Da ist nun also was kaputt gegangen, weil die Koords nicht mehr kompliziert errätselt werden musste sondern mal anders drankommen konnte. Da wurde also ein Rätsel missbraucht aus meiner Sicht, um den Cache nicht jeden machen lassen zu können. Und das hat nicht geklappt, dumm gelaufen. Hätte auch so sein können dass einer das Rätsel löst und den Final sabotiert. Mit sowas muss man Owner immer rechnen und hab ich auch früher schon öfter erlebt.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Re: Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Beitrag von GPS-Wickie » Fr 4. Apr 2014, 13:53

Mit einem ordentlichen geographischen Abstand wirken das Verhalten der CO's und die Diskussion hier doch ziemlich deutsch. :roll:

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Re: Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Beitrag von eifriger Leser » Fr 4. Apr 2014, 14:00

moenk hat geschrieben:Da wurde also ein Rätsel missbraucht aus meiner Sicht, um den Cache nicht jeden machen lassen zu können.
Was ist das denn für eine Logik? Da könnte man ja auch schreiben: Da wurde also ein Baum missbraucht (T5) aus meiner Sicht, um den Cache nicht jeden machen lassen zu können.
Es steht dem Owner frei einen Cache zu archivieren wenn sich die Cacher nicht an bestimmte Regeln halten. Was ich allerdings Panne finde, ist einen Cache zu archivieren und dann die D oder T-Wertung von 5 auf 1 herunterzusetzen.
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Re: Kollateralschaden der Final-Koordinatenweitergabe

Beitrag von eifriger Leser » Fr 4. Apr 2014, 14:05

GPS-Wickie hat geschrieben:Mit einem ordentlichen geographischen Abstand wirken das Verhalten der CO's und die Diskussion hier doch ziemlich deutsch. :roll:
Naja, es findet sich in jedem Land etwas über das man von aussen betrachtet den Kopf schütteln kann. Ich hab das Gefühl, dass den Spruch auch meistens Deutsche vom Stapel lassen.
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