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Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Mobiltelefone und kleine Computer zum Geocaching.

Moderator: morsix

GeoSilverio
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Re: Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Beitrag von GeoSilverio » Di 23. Aug 2011, 22:33

Ja, man kann schon einiges optimieren und abschalten, was die Akkulaufzeit verlängert.
Es wird aber alles nicht soo arg viel nutzen.
Das Display eines Smartphones, insbesondere wenn es groß ist und hochauflösend frisst vermutlich 80 oder gar 90 Prozent der Leistung, wenn es an ist und nicht gerade auf niedrigster Beleuchtungsstufe steht. Optimieren ließe sich also wahrscheinlich nur in den letzten 20 Prozent.
Ist ja auch nicht so, dass man kein Smartphone bauen könnte, das doppelt so lange läuft, man bräuchte ja nur einen stärkeren Akku.
Aber stärkerer Akku = größerer Akku (solange niemand was neue erfindet)
Und da eben alle auf möglichst kleine, schmale Handys stehen und nicht auf so Mordstrümmer, wie beispielsweise das Garmin Montana, wird es eben erst mal so bleiben.

Ich verstehe nur nicht, was so dramatisch daran ist, sich noch 1 oder 2 Zustzakkus zu kaufen und dann eben zu wechseln. So hält mein HD2 etwa 15 bis 18 Stunden.
Die meisten schleifen doch ohnehin 8 Eneloops mit sich rum, da kümmert sich auch keiner drum.

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AmidalaSkywalker
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Re: Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Beitrag von AmidalaSkywalker » Di 23. Aug 2011, 22:59

Ja stimmt natürlich, das kann man auch machen.
Ist halt die Frage, was so ein Akku kostet.

Und zum Thema SGS und schlechter Empfang:

Mit dem neuesten Firmware Update soll der Empfang dann wohl recht ordentlich sein.

GeoSilverio
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Re: Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Beitrag von GeoSilverio » Di 23. Aug 2011, 23:16

Meist kosten die so knapp 20 Euro, sind halt Li-Ionen-Akkus
Schau zum Beispiel hier:
http://www.pdamax.de/Samsung-Galaxy-S2- ... s-260.html

Sturmrufer
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Re: Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Beitrag von Sturmrufer » Do 25. Aug 2011, 13:30

Ich muss mich mal zu der Aussage melden, dass Smartphones teuren Garmins bei Empfangsqualität und Genauigkeit nicht das Wasser reichen können. Das trifft noch auf die vorletzte Generation zu. Die aktuellen Androiden sind fast alle genauso gut. Die Auswertung und Darstellung der Signale in Software ist heute die Hauptfehlerquelle. Und auch hier liegen die Androiden mittlerweile gleichauf mit Garmin und Co.

Dies hat auch die Zeitschrift c't festgestellt:
Für draußen - Smartphone-Navigation für Radfahrer und Wanderer
Dort heißt es:
Eine Fahrrad-Testfahrt zeigte, dass die GPS-Empfänger aktueller Smartphones wie Nexus S und iPhone 4 ähnlich präzise arbeiten wie die der Profi-GPS-Geräte von Garmin. Nur Motorola Defy und iPhone 3GS verorteten uns an einigen Stellen mehr als 30 Meter abseits der tatsächlich gefahrenen Strecke.
Es gibt auch einen Bildbeleg dazu. Zugegeben unter freiem Himmel:
Tracks populärer Smartphones im Vergleich mit Garmin GPSmap 62st

Meiner Erfahrung nach verstehen es die dedizierten Geräte einfach besser den schlechten Empfang zu kompensieren oder kaschieren. Das bringt aber gerade beim Cachen gar nichts. Weil man auf exakte Koordinaten und nicht gemittelte oder durch Analyse vorhergesagte Koords angewiesen ist, auch bei schlechtem Empfang.

Ich habe schon öfters DNF Logs oder mäkelnde Find-Logs gelesen, die wegen schlechtem Empfang zustande kamen (springende Koords, wenig Satelliten, dichtes Blätterdach, etc.) dann wurde seitens der Cacher eher dem Cache-Owner die Schuld gegeben als dem dem eigenen teuren Spezialgerät. Das spricht Bände.

Die Aussage von Silverio kann ich auch bestätigen, mal haben die Smartphones die Nase vorn, mal die dedizierten Geräte. Das liegt schlicht an den internen Algorithmen bei der Signalaufbereitung. Zum Final kommt man mit beiden gut, ist doch egal ob man 2 min. rechts oder 3 min. links rum um den Felsen geht.

Just my 2¢
Beste Grüße
Sturmrufer

MrsBean
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Re: Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Beitrag von MrsBean » Do 25. Aug 2011, 13:56

Sturmrufer hat geschrieben: Dies hat auch die Zeitschrift c't festgestellt:
Für draußen - Smartphone-Navigation für Radfahrer und Wanderer
Dort heißt es:
Eine Fahrrad-Testfahrt zeigte, dass die GPS-Empfänger aktueller Smartphones wie Nexus S und iPhone 4 ähnlich präzise arbeiten wie die der Profi-GPS-Geräte von Garmin. Nur Motorola Defy und iPhone 3GS verorteten uns an einigen Stellen mehr als 30 Meter abseits der tatsächlich gefahrenen Strecke.
Dies kann ich (leider) auch für mein Defy bestätigen. Hatte vor dem Kauf jede Menge Berichte über den tollen GPS-Empfang des Defys gelesen. Auf dem Weg zum Cache zeigt er +/- 5m dasselbe an wie mein Dakota, auf den letzten 20m wird er dann sehr ungenau, 5m vom Cache entfernt zeigt er z.B. 25m an... Am Wochenende gaben meine Dakota-Akkus vorzeitig den Geist auf, da musste ich mit dem Defy suchen. Keine Chance, es war nichteinmal im Wald, sondern am Rande eines schmalen Waldstreifens. Der sprang hin- und her, zeigte an der gleichen Stelle mal 2, mal 30m Abweichung, da half letztendlich nur die Suche über Cacherautobahn. Bei Caches an markanten Wegen etc. funktioniert es ja ganz gut per Google Maps, aber rein vom GPS kommt mein Defy definitiv nicht ans Garmin ran. War allerdings öfters mal mit iPhone4-Besitzenden Mitcachern unterwegs, denen ging es noch schlechter... kann daher die guten Ergebnisse des Eifons nicht nachvollziehen. Dafür ist das Defy als einziges Smartphone halbwegs outdoortauglich und alleine deshalb würde ich es auch gegen ein anderes tauschen wollen. Als Ergänzung zum Garmin (Satellitenbilder, Spoilerbilder, spontanes Cachen) ist es super - aber nicht als Ersatz. Meine persönliche Erfahrung...

Den Akku des Defy kann ich dagegen nur loben, da kann man auch einen ganzen Tag mit Cachen. Habe zwar ein Ersatzakku, habe den aber noch nie gebraucht...

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Re: Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Beitrag von Team-S.A.C. » Do 25. Aug 2011, 16:56

Hallo zusammen,
ich habe vor 3 Wochen auch das SGS2 bekommen. Das Display saugt ganz schön an dem Akku. Bei mir liegt der Display Verbrauch bei 60%, obwohl ich den Energiesparmodus aktiviert habe. Einen zweiten Akku habe ich mir bei Amazon bestellt. Dort gab es den orginalen Akku für 10,??€.

Es gibt natürlich auch noch stärkere Akkus für´s SGS2 mit passender Abdeckung, aber ich weiß nicht ob das was taugt.

Gruß Andre.
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Re: Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Beitrag von AmidalaSkywalker » Do 25. Aug 2011, 23:18

Ja, da muss man ganz schön aufpassen!
Hast du mal die Bewertungen zu den billigen Originalakkus gelesen?
Anscheinend sind da einige Fälschungen im Umlauf.

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Re: Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Beitrag von Team-S.A.C. » Fr 26. Aug 2011, 05:21

Jetzt wo du es sagst :irre: . Ich habe gerade nochmal bei Amazon geschaut. Wie ich den Akku vor 2 Wochen bestellt hatte, fand ich keine solche Kunden-Bewertung. Habe die Akkus nochmal verglichen, sehen völlig gleich aus. Bis auf das Produktionsdatum. Gewogen habe ich sie auch mal, kein Unterschied. Werde mal die Akkuleistung im Auge behalten. Habe den Akku erst einmal aufgeladen und den ersten Tag im Handy. Na dann hoffe ich mal das ich keinen Schrott gekauft habe.

Gruß Andre.
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Hellvet
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Re: Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Beitrag von Hellvet » So 4. Sep 2011, 21:59

Die Mankos der GPS-Module in Smartphones in Verbindung mit den energiefressenden Displays sind bekannt. Ich habe zwar die SI-Variante, die das gleiche Problem aufweist, allerdings noch für sein schwaches GPS-Modul bekannt ist. Für normale Zwecke reicht es vollkommen aus, aber zum Wald-Cachen hat es oftmals Sprünge, die den Nullpunkt nur schwer ausmachen lassen. Dass die Apps (ich schwanke derzeit zwischen GeOrg und c:geo) hervorragend sind, hält mich bislang davon ab, ein paperless-fähiges GPS zu kaufen. Ich habe aber aus der not eine Tugend gemacht und nutze für die eigentliche Cache-Suche meinen Laufcomputer Garmin Forerunner 305 (sic!). Per GSAK lassen sich bis 100 WPs direkt draufspielen und trotz gewöhnungsbedürftiger Bedienung ist das Ding unter allen Bedingungen top, eben ein Garmin.
Das SG I9000 benutze ich für die Annäherung mit den Maps (um z.B. direkte Wege zu finden; Apps: BackCountryNavigator, oder besser Locus; daneben die offline maps von GeOrg) und für paperless. Damit verteile ich die Akkuleistung auf zwei Geräte (wobei das Garmin einen Tag Cachetour ohne Probleme durchhält und auf den Wegen dazwischen eben auch ausgeschaltet werden kann). Daneben renne ich nicht immer mit Handy in der hand gegen Bäume :kopfwand: und, last but not least, ist das eigentliche GPS am Handgelenk, damit unauffälliger und man hat beide Hände frei.
Dieses "Notequipment" hat zumindest bei mir die Frage aufgerollt, ob ich tatsächlich ein Garmingerät mit Kartenfunktion oder gar ein paperless-fähiges Gerät kaufen soll. Derzeit habe ich diese Option nicht.
Grüsse. H.

ruffy85
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Re: Cachen mit dem Samsung Galaxy S II

Beitrag von ruffy85 » Do 8. Sep 2011, 10:33

Nun habe ich das SGS II ein paar Wochen im Einsatz und kann einige "Langzeit" Erfahrung im Bezug auf Geocaching schildern.

Bei gedimmerter Helligkeit und gutem Empfang kann ich ca. 3,5 bis 4,0 Std Dosen suchen, hierbei nutze ich Locus Pro mit einer OSM Vektorkarte. Insbesondere das Zoomen und der 3-Achsen Kompass gefallen mir sehr gut. Ich kann direkt die Beschreibung der Caches aus meinem PQ abrufen und die Dosen als gefunden/nicht gefunden eintragen als FieldNote bzw. sogar online veröffentlichen. Als Ergänzung habe ich noch c:geo, falls ich irgendwo bin und mal spontan das Bedürfnis nach einer Suche verspüre. :D

Im Vergleich zu meinem GPSMap 60cs (Sirf III) ist der Empfang in der Stadt unter freiem Himmel sehr gut und schnell. Im Wald fällt das SGS II dagegen zurück trotz Sirf IV, dafür reißt die Verbindung nie ab, was meinem 60cs gerne mal passiert, was einen neuen Fix, der mehrere Minuten dauert, nach sich zieht. Das 60cs stellt die Karte schlechter dar, hat nur einen Ausschnitt drauf und der Kartenaufbau dauert länger als beim SGS II. Der 2-Achsen Kompass ist etwas problematisch, dafür ist die Wegpunktprojektion und das Markieren von Wegpunkten besser gelöst.

Überwiegend nutze ich derzeit das SGS als Notizbuch beim Cachen, eintragen von Kommentaren zu Dosen und evtl. Ansehen von Beschreibungen und Hinweisen/Logs.
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