Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Bestes Smartphone für Geocaching

Mobiltelefone und kleine Computer zum Geocaching.

Moderator: morsix

Henne1312
Geocacher
Beiträge: 57
Registriert: Fr 1. Jul 2011, 12:27

Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von Henne1312 » Di 29. Aug 2017, 17:37

hcy hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 17:09
Henne1312 hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 17:00
Ich halte mich an Regeln die ich für sinnvoll halte (zumal wenn es um Freizeitbeschäftigungen geht).
Du willst mich gerne missverstehen oder?
Nein, nur ärgern. Geschafft :D

Sorry, aber wer in einem Thread schreibt, dass er sich nur an die Richtlinien hält, die er für sinnvoll hält (und es sich ja außerdem nur um Richtlinien handelt), im nächsten Thread aber jemanden die Richtlinien unter die Nase reibt, fordert das geradezu heraus :p

Tatsächlich ist es mir vollkommen wurscht.

Werbung:
Benutzeravatar
kirchwitz
Geocacher
Beiträge: 53
Registriert: So 8. Jan 2012, 04:27
Ingress: Resistance

Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von kirchwitz » Di 29. Aug 2017, 19:07

Zappo hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 07:42
Ein Rätsel. Ehrlich :)
Mal völlig abgesehen davon, daß mir die genaue Position des Verstecks nichts hilft, wenn ich nicht weiß, wo ICH mich befinde.....
Auf der elektronischen Karte weiß ich, wo ich bin - nur wegen des GPS.
Ob auf Papierkarten oder elektronischen Karten, man weiß doch üblicherweise, wo man ist, schließlich hat man einen bestimmten Ort aufgesucht, um dort einen Geocache zu finden (oder zu verstecken). GPS nimmt einem Arbeit ab, aber sonderlich genau braucht es zum Wiederfinden auf der Karte nicht zu sein, und es geht zur Not auch ohne. In eng bebauten Städten ist GPS aufgrund der irreführenden Reflexionen oft kontraproduktiv (das typische Problem der falschen Straßenseite), da ortet man schneller und genauer über WLAN-IDs.

Smartphones bieten neue Möglichkeiten der Orientierung, durch die GPS zweitrangig geworden ist. GPS ist nicht nutzlos - das hat niemand behauptet. Aber GPS hat beim heutigen Geocaching an Bedeutung verloren und ist nur noch eine Orientierungsmöglichkeit von vielen geworden.
Zappo hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 07:42
Den (nur durch Koordinaten bekannten) Cache an Baum Nr 5 und 12 Meter den Hang rauf ist auf ner Wanderkarte 1:25 000 selbst mit GPS-Raster schwierig bis garnicht zu finden. Da male ich dann vom Raster aus mit dem Geodreieck schöne rechtwinklige Striche und latsche zum Schnittpunkt?

Geht natürlich - aber "präziser und schneller" würde ich da nicht dazu sagen.
Wenn das Versteck vor Ort nicht offensichtlich ist, laufe ich nicht zeitraubend an unterschiedlichen Tagen bei unterschiedlichem Wetter zu unterschiedlichen Tageszeiten aus unterschiedlichen Richtungen im Erlebnisraum herum - sondern ich schalte auf die Satellitenkarte und sehe dann bereits in der nächsten Sekunde mit einer Genauigkeit von unter einem Meter, wo der Owner meint, dass ich suchen soll.

Geocacher der ersten Stunde sehen in Smartphones nur einen alternativen GPS-Empfänger für Unwissende, aber Smartphones gehen in Wahrheit weiter und haben Geocaching längst von GPS entkoppelt.

Wer weiterhin den GPS-Tanz aufführen will, kann dies natürlich gern tun. Das tolle beim Geocaching ist, dass viele Wege zum Ziel führen und jeder Mitspieler auf die Art und Weise vorgehen kann, welche ihn glücklich macht.

Im dichten Urwald oder in der Eiswüste an den Polen mag eine Satellitenkarte auf Kilometer hinweg keinen Orientierungspunkt bieten. Ich behaupte mal, das sind keine typischen Ziele für Smartphone-Cacher, um die es in diesem Thread geht.

Einen zuverlässigen GPS-Empfänger im Smartphone zu haben, kann gewiss nicht schaden (und ich würde es auch jedem empfehlen), aber eben nicht wegen Geocaching.

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7878
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von Zappo » Di 29. Aug 2017, 19:36

kirchwitz hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 19:07
..... - sondern ich schalte auf die Satellitenkarte und sehe dann bereits in der nächsten Sekunde mit einer Genauigkeit von unter einem Meter, wo der Owner meint, dass ich suchen soll.

Geocacher der ersten Stunde sehen in Smartphones nur einen alternativen GPS-Empfänger für Unwissende, aber Smartphones gehen in Wahrheit weiter und haben Geocaching längst von GPS entkoppelt.....
Ich hab da mal ne Verständnisfrage: Was meinst Du mit GPS? Das Global positioning System? Meines Wissens ist das genau das, was dem Händy und der Karte sagt, wo ich bin. Oder wo der Cache ist. Woher kommt denn der Punkt auf der Satellitenkarte sonst?

Die Triangulation über Handymasten ist deutlich ungenauer, AFAIK.

Oder Du meinst einfach, anhand der Karte rauszukriegen, wo er Cache liegt und da anhand von Topographie usw hinzufinden. Da solltest Du vielleicht mal die angebliche Genauigkeit von Satellitenkarten hinterfragen - das ist örtlich arg unterschiedlich.

Entweder ich hab was gaaaaaanz arg falsch verstanden (was gut sein kann) oder wir reden maximal aneinander vorbei.

Gruß Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Benutzeravatar
JackSkysegel
Geoguru
Beiträge: 5525
Registriert: Sa 22. Jan 2011, 10:25

Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von JackSkysegel » Di 29. Aug 2017, 21:13

Ohne GPS oder Glonass oder Galileo würde Geocaching wohl kaum funktionieren.
Unechter Cacher (Tm)

Benutzeravatar
spaziergaenger
Geowizard
Beiträge: 1071
Registriert: Do 19. Mai 2005, 10:09
Wohnort: N51.5 E12

Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von spaziergaenger » Mi 30. Aug 2017, 09:00

kirchwitz hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 19:07
...
Smartphones bieten neue Möglichkeiten der Orientierung, durch die GPS zweitrangig geworden ist. GPS ist nicht nutzlos - das hat niemand behauptet. Aber GPS hat beim heutigen Geocaching an Bedeutung verloren und ist nur noch eine Orientierungsmöglichkeit von vielen geworden.

Wenn das Versteck vor Ort nicht offensichtlich ist, laufe ich nicht zeitraubend an unterschiedlichen Tagen bei unterschiedlichem Wetter zu unterschiedlichen Tageszeiten aus unterschiedlichen Richtungen im Erlebnisraum herum - sondern ich schalte auf die Satellitenkarte und sehe dann bereits in der nächsten Sekunde mit einer Genauigkeit von unter einem Meter, wo der Owner meint, dass ich suchen soll.

Geocacher der ersten Stunde sehen in Smartphones nur einen alternativen GPS-Empfänger für Unwissende, aber Smartphones gehen in Wahrheit weiter und haben Geocaching längst von GPS entkoppelt.
Also diese Ausführungen sind für mich sehr interessant, nur kann ich leider nicht folgen. Gibts irgendwo noch weitergehende Erläuterungen, insbesondere die Sache mit der Satellitenkarte und der Genauigkeit von unter einem Meter. Und wie haben Smartphones "Geocaching von GPS entkoppelt"?
Gruß, Spaziergänger

Benutzeravatar
wilma.cray
Geocacher
Beiträge: 70
Registriert: So 30. Nov 2014, 10:03

Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von wilma.cray » Mi 30. Aug 2017, 10:47

Zappo hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 19:36
Entweder ich hab was gaaaaaanz arg falsch verstanden
vielleicht setzt er GPS mit Navigation gleich. :???:
index.png
index.png (5.96 KiB) 1497 mal betrachtet

Benutzeravatar
kirchwitz
Geocacher
Beiträge: 53
Registriert: So 8. Jan 2012, 04:27
Ingress: Resistance

Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von kirchwitz » Mi 30. Aug 2017, 14:30

Zappo hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 19:36
Ich hab da mal ne Verständnisfrage: Was meinst Du mit GPS? Das Global positioning System? Meines Wissens ist das genau das, was dem Händy und der Karte sagt, wo ich bin. Oder wo der Cache ist. Woher kommt denn der Punkt auf der Satellitenkarte sonst?
Die Triangulation über Handymasten ist deutlich ungenauer, AFAIK.
Die initiale Frage in dieser Diskussion bezog sich auf die GPS-Genauigkeit besimmter Handy-Modelle. Nach meinem Verständnis war mit "GPS" jedwede Positionsbestimmung mittels Satelliten gemeint (z.B. Navstar-GPS, Glonass, Galileo).

Wer ein klassisches GPS-Gerät verwendet, hat freilich keine andere Wahl, als auf die Satelliten zu vertrauen. Um die vom Cache-Owner spezifizierten Koordinaten genau zu ermitteln, muss er sich mit Hilfe seines GPS-Geräts selbst an deren Position begeben (oder nah genug, um Richtung und Abstand hinreichend zuverlässig abschätzen zu können).

Mit dem Smartphone tritt der GPS-Sensor in den Hintergrund. Vor allem in Städten ist GPS sowieso nur eingeschränkt nutzbar (u.a. Hochhäuser, Reflexionen), da liefern Mobilfunk und WLAN-Ortung meist bessere Ergebnisse (schneller und genauer). Smartphones machen das automatisch. Der Nutzer weiß nicht, wie das Smartphone die Position bestimmt. Er setzt Positionsbestimmung meist mit GPS gleich und begeht damit einen Fehler.

Das erste iPhone von Apple kam sogar komplett ohne GPS aus, und die Mehrzahl hat's nicht bemerkt. Das war bereits vor 10 Jahren. Da waren Ortung mittels Mobilfunk und WLAN schon so genau, dass man damit gefahrlos navigieren konnte.
Zappo hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 19:36
Oder Du meinst einfach, anhand der Karte rauszukriegen, wo er Cache liegt und da anhand von Topographie usw hinzufinden. Da solltest Du vielleicht mal die angebliche Genauigkeit von Satellitenkarten hinterfragen - das ist örtlich arg unterschiedlich.
Schon seit einigen Jahren sind Satellitenkarten in erschlossenen Gebieten in der Regel so genau, dass sie ein Consumer-GPS mühelos übertreffen.

Viele Smartphone-Cacher verwenden ihr Smartphone wie ein klassisches GPS-Gerät. Sie laufen minutenlang (oder länger) im Erlebnisraum hin und her, bis die Position stabil ist und sie mit ein paar Metern Genauigkeit sagen können, wo die vom Owner angegebenen Koordinaten liegen.

Dank präziser Satellitenkarten kann man heutzutage in Sekunden zentimetergenau sagen, wo die Koordinaten hinzeigen.

Im Jahr 2000 war das unvorstellbar. Smartphones waren noch nicht erfunden, Datentarife sehr teuer, Funklöcher groß, und ohne 3G/4G hätte es ohnehin keinen Spaß gemacht, hochaufgelöste Satellitenbilder runterzuladen.

Seit ein paar Jahren sind Satellitenbilder unterwegs die normalste Sache der Welt. Ich selbst brauche im Grunde kein GPS mehr, um Cache-Koordinaten zentimetergenau herauszufinden. Der Kartenbetreiber hat mit seinem Profi-GPS diese Arbeit für mich erledigt.

Mit Hilfe von Satellitenbildern findet man die meisten Verstecke sehr viel schneller und genauer, als selbst vor Ort mit GPS herumzukreisen.

Ich habe nie gesagt, GPS wäre für 100% der Geocaches überflüssig. Für manche bleibt GPS sicherlich die bessere Wahl.

Der Punkt ist, dass im Smartphone der GPS-Sensor nur einer von vielen ist, und zur Positionsbestimmung nicht immer die beste Wahl. Viele Smartphone-Nutzer überschätzen die Bedeutung des GPS-Sensors erheblich. Man braucht keinen supergenauen GPS-Sensor im Smartphone, um zuverlässig Geocaches zu lokalisieren, sondern man sollte lieber verstehen, wie ein Smartphone funktioniert und welche weiteren Möglichkeiten es bietet gegenüber klassischen GPS-Geräten.

Für mich ist GPS inzwischen nur noch ein "Backup", wenn andere (bessere) Methoden nicht greifen. GPS ist für Positionsbestimmung so etwas wie GSM für Mobilfunk. Nicht die erste Wahl, aber als gelegentlicher Fallback besser als nichts.

Benutzeravatar
kirchwitz
Geocacher
Beiträge: 53
Registriert: So 8. Jan 2012, 04:27
Ingress: Resistance

Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von kirchwitz » Mi 30. Aug 2017, 14:38

JackSkysegel hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 21:13
Ohne GPS oder Glonass oder Galileo würde Geocaching wohl kaum funktionieren.
Wenn ein Kartenbetreiber präzise mit seinem Profi-GPS (oder Glonass, Galileo etc.) eingemessen hat, braucht der Geocacher vor Ort oftmals kein GPS mehr. Was glaubst Du, wie Besitzer des ersten iPhone von Apple damals Geocaches gefunden/versteckt haben? Das Gerät hatte nämlich noch gar kein GPS. :-)

Benutzeravatar
hcy
Geoguru
Beiträge: 5983
Registriert: Di 24. Mai 2005, 15:56

Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von hcy » Mi 30. Aug 2017, 14:40

kirchwitz hat geschrieben:
Mi 30. Aug 2017, 14:30
Vor allem in Städten ... liefern Mobilfunk und WLAN-Ortung meist bessere Ergebnisse (schneller und genauer).
Nicht vor allem sondern nur, und dort auch nur in Innenstädten in denen genug WLANs verfügbar sind. Und wie viele Caches liegen in Städten in denen aufgrund von Reflexionen an Hochhäusern GPS zu ungenau ist?
Du hast immer noch nicht erklärt wie man jetzt "zentimetergenau" ein Versteck im Wald (oder Stadtpark) finden soll wo auf Satellitenbilden nur eine dicke grüne Suppe zu sehen ist.
Ich hab ein Smartphone mit einem sehr ungenauen GPS und ich merke es deutlich beim Cachen, bin ich nur mit dem Teil unterwegs findet ich mehr Dosen nicht, die ich später mit Hilfe meines Garmins sofort finde.
"Good spelling, punctuation, and formatting are essentially the on-line equivalent of bathing." -- Elf Sternberg
"...- the old fashioned way (trads only, exceptions may appear)" -- HHL

Benutzeravatar
spaziergaenger
Geowizard
Beiträge: 1071
Registriert: Do 19. Mai 2005, 10:09
Wohnort: N51.5 E12

Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von spaziergaenger » Do 31. Aug 2017, 12:47

spaziergaenger hat geschrieben:
Mi 30. Aug 2017, 09:00
kirchwitz hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 19:07
...
Smartphones bieten neue Möglichkeiten der Orientierung, durch die GPS zweitrangig geworden ist. GPS ist nicht nutzlos - das hat niemand behauptet. Aber GPS hat beim heutigen Geocaching an Bedeutung verloren und ist nur noch eine Orientierungsmöglichkeit von vielen geworden.

Wenn das Versteck vor Ort nicht offensichtlich ist, laufe ich nicht zeitraubend an unterschiedlichen Tagen bei unterschiedlichem Wetter zu unterschiedlichen Tageszeiten aus unterschiedlichen Richtungen im Erlebnisraum herum - sondern ich schalte auf die Satellitenkarte und sehe dann bereits in der nächsten Sekunde mit einer Genauigkeit von unter einem Meter, wo der Owner meint, dass ich suchen soll.

Geocacher der ersten Stunde sehen in Smartphones nur einen alternativen GPS-Empfänger für Unwissende, aber Smartphones gehen in Wahrheit weiter und haben Geocaching längst von GPS entkoppelt.
Also diese Ausführungen sind für mich sehr interessant, nur kann ich leider nicht folgen. Gibts irgendwo noch weitergehende Erläuterungen, insbesondere die Sache mit der Satellitenkarte und der Genauigkeit von unter einem Meter. Und wie haben Smartphones "Geocaching von GPS entkoppelt"?
Ok, jetzt hat es auch bei mir klick gemacht. Mit "Satellitenkarten" meintest du Satellitenbilder in hoher Auflösung. Nun verstehe ich auch, wie man damit Ortsbestimmungen von unter einem Meter hinbekommt. Leider wird das außerhalb dichter Urbanität nicht funktionieren, da hier die nötige Infrastruktur nicht vorhanden ist. Aber genau das sind die Orte, an denen ich am liebsten cache. Zum anderen ist zu bedenken, dass auch in Städten Caches wohl hauptsächlich mit GPS-Unterstützung mit all seinen Unzulänglichkeiten gelegt werden. Da nützt dann das beste Satellitenbild in Zentimetergenauigkeit nichts, wenn der Cache dann doch 10-20m im Umkreis liegt.
Gruß, Spaziergänger

Antworten