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Jäger-Hysterie

Käschdle suche dort, wo Schäfle, Kälble und Schiffle her kommt.

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KoenigDickBauch
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Re: Jäger-Hysterie

Beitrag von KoenigDickBauch » Di 17. Mai 2011, 10:27

TantchensOnkelchen hat geschrieben:nun ja, ich kenne viele Leitetunnel und Grünbrücken, bei denen auf dem Grün gleichzeitig ein ausgeschilderter Albvereins-Wanderweg über die Straße führt.
Bei Neubauten wird dies sogar bevorzugt so gemacht.

Entweder macht man sich da auch keine Gedanken darüber, oder ist es doch eher so, dass seit jeher Mensch und Wild zusammen leben könnten wenn man sie ließe...

Mir scheint, bei diesem cache wurde mal wieder überreagiert.
Wie du schon in den anderen Beitrag richtig aufgeführt hast, könnte das sehr gut klappen, das Menschen zwischen Rotwild, zum Beispiel, wandern kann. Musst nur mal auf die Insel gehen auf dem Bild unten. Doch so lange die Jagd bei uns nicht ruht. Sieht das Wild den Menschen als möglichen Feind. An Wanderer, die regelmäßig einen Wildtunnel oder -Brücke nutzen, gewöhnen sich die Tiere. Doch sobald dann einer stehen bleibt, geht die Panik wieder los...
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TantchensOnkelchen
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Re: Jäger-Hysterie

Beitrag von TantchensOnkelchen » Di 17. Mai 2011, 11:19

KoenigDickBauch hat geschrieben: Wie du schon in den anderen Beitrag richtig aufgeführt hast, könnte das sehr gut klappen, das Menschen zwischen Rotwild, zum Beispiel, wandern kann. Musst nur mal auf die Insel gehen auf dem Bild unten. Doch so lange die Jagd bei uns nicht ruht. Sieht das Wild den Menschen als möglichen Feind. An Wanderer, die regelmäßig einen Wildtunnel oder -Brücke nutzen, gewöhnen sich die Tiere. Doch sobald dann einer stehen bleibt, geht die Panik wieder los...

Nun ja, bei uns zumindest gibt es praktisch kein Rotwild.

Dafür aber umso mehr Rehwild.
Und das unterscheidet sehr gut, ob es der Jäger ist, der eine Spur hinterlässt, oder ob es andere Menschen sind.

Dass das Reh- und Rotwild scheu reagiert, wenn man direkt da ist, also eine frische Witterung existiert, ist völlig normal und liegt in der Natur dieser Fluchttiere.

Das Problem des Caches soll aber ja angeblich darin bestehem, dass das Wild auch scheu reagiert, wenn die Nichtjäger ihre Witterung hinterlassen, also dass das Wild angeblich auch jeglich alte Witterung der Menschen meidet.

Da hat der cachende Jäger wohl verdrängt, dass nicht er als Cacher, sondern er als Jäger das Problem darstellt.

Viele Grüße
Onkelchen
Zwei Starrachsen, vier Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS ...

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Re: Jäger-Hysterie

Beitrag von KajakFun » Di 17. Mai 2011, 15:35

Die Zeiten wo Wild unterwegs ist wird sich auch nicht sehr mit den Aktivitätszeiten normaler Geocacher überschneiden.
Der Cache stört das Wild vermutlich weniger wie den Jäger :D

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DerAustralier
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Re: Jäger-Hysterie

Beitrag von DerAustralier » Mi 18. Mai 2011, 11:33

was lernen wir daraus ?

- bevor wir einen cache legen, hirn einschalten
- bevor wir sba loggen, hirn einschalten

ich persönlich möchte ungern einen mikro in einem fernfahrerklo suchen, egal ob da wild wechselt oder nicht :D
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tomimabele
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Re: Jäger-Hysterie

Beitrag von tomimabele » Sa 21. Mai 2011, 20:34

soo - als owner wollte ich mich nun gerne doch auch mal melden, nachdem ich erfahren habe, dass es hier diese diskussion gibt.

tatsächlich habe ich mir ursprünglich weniger gedanken gemacht... (war meine erste serie)... :ops:
.... nach genauerer betrachtung und unterhaltungen mit jagdpächtern in unserer umgebung, sehe ich keinen fehler an der location - höchstens an der beschreibung. denn, wie enigmatica schon schreibt - WILD wechselt hier keines!!! wohin sollen die wechseln??

Bild

1 - Indoorspielplatz BEROLINO --- genau dort endet der Tunnel.
2 - Spedition DACHSER - mit jede Menge LKW-Verkehr
3 - Auffahrt zur "Autobahn"

im übrigen wird das "industriegebiet" weiter ausgebaut...
rechts vom cache kommt ein stück wald... 200m weiter beginnt das kieswerk...

nun ja - meine frage hier:
- wer bestimmt, was ein lostplace ist - und, wie könnte ich meinen cache so zum LP machen?? finde die idee nämlich gar nicht doof.... brauche ich dazu eine beurteilung von unserem hiesigen förster?? den text hab ich schnell geändert :roll: ...

alternativ verlege ich "natürlich" den cache "gerne", weil ein touri-statistik-cacher mal lauthals seine meinung sagt... :gott: ... schließlich habe ich ein :liebhab: für :elkgrin2:
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gekrochen ist auf einen baum,
schon meint, dass er ein vöglein wär´,
so irrt sich der!" (Wilhelm Busch)

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Re: Jäger-Hysterie

Beitrag von KajakFun » So 22. Mai 2011, 00:21

Wenn man sich das Luftbild anschaut braucht man wirklich keine Brille um zu beurteilen ob ein Geocache an dieser Stelle das Wild "extrem schädigt" oder ob die anderen Beeinträchtigung der Natur durch Industrie, Verkehr und Bergbau nicht um einige Grössenordnungen schwerwiegender sind. Die Archivierung ist also völlig überzogen.
Es ist hier in unserer Ecke schlichtweg unmöglich auf alle Eventualitäten Rücksicht zu nehmen. Grosse Teile der Höri sind nunmal Naturschutzgebiet und Landschaftsschutzgebiet. Legt man einen Cache in die Natur macht man schon etwas verkehrt.
Ich wollte in Überlingen am Ried schon lange mal einen neuen Nachtcache legen und finde einfach kein passendes Gelände.
Ried....Naturschutz Mitten im Wald da störe ich das Wild wirklich
....zumindest die Wildsauen die ja nach Tschernobyl einen gewissen Schutzstatus durch die Jäger geniessen weil das Fleisch für den Verzehr nicht so gut geeignet ist und kaum verkäuflich ist. Die sind keinen Schuss Pulver wert.
.....die aktive Kiesgrube daneben lärmt, wird erweitert, und der ganze Wald wird natürlich "wildschonend" abgeholzt, das stört keinen das bringt Kohle.
- An allen Waldrändern die zu freien Wiesen führen stehen überall die Hochstände und da störe ich die Jäger natürlich auch. Auch wenn sie nur 3 x pro Jahr auf dem Hochstand sind. Ich will Cacher nachts auch nicht ins Kreuzfeuer schicken.
Es gibt einfach kein freies Gelände wo man einen Blinker über 150 m Distanz einigermassen jägersicher positionieren kann.
< Ironie an> Mein Lieblingsversteck, eine Sondermülldeponie im Naturschutzgebiet, in die ich einen Cache verlegt hatte nachdem er im Naturschutzgebiet am Aachufer (3 m neben einem Weg) offensichtlich störte, wurde inzwischen leider auch platt gemacht und die Deponie aufwendig saniert....So ein Ärger aber auch. Schon wieder ein Rückzugsgebiet für Geocacher weniger</Ironie aus> Vielleicht bauen sie ja dort demnächst einen Kinderspielplatz....
In den wenigen Höhlen überwintern garantiert Fledermäuse oder der Cache liegt auf Lost Place Privatgelände und wird archiviert.
Leitplankenmikros möchte ich auch keine legen. Was geht denn überhaupt noch? Dosen 1 m neben einen geteerten Weg legen wo jeder Köter drüberpinkelt?
Nein danke, das kann es nicht sein.
Man findet immer einen Einwand wenn man sich an Geocaches stört.

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Re: Jäger-Hysterie

Beitrag von º » So 22. Mai 2011, 06:17

KajakFun hat geschrieben:Man findet immer einen Einwand wenn man sich an Geocaches stört.
Vorwand. Einwand wäre berechtigt.
Bild

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Re: Jäger-Hysterie

Beitrag von KajakFun » Mo 23. Mai 2011, 17:43

Wir könnten für die Jäger ja so einen Cache auslegen. :D

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Re: Jäger-Hysterie

Beitrag von treemaster » Mo 23. Mai 2011, 18:08

KajakFun hat geschrieben:Wir könnten für die Jäger ja so einen Cache auslegen. :D
Den Artikel hatte ich gestern schon im Newsticker... aber auf Deine Idee bin ich noch nicht gekommen :lachtot:
Wie wäre es denn damit: Bär als Final. Ob dann eine zweite Bruno-Hysterie ausbricht :???:

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Re: Jäger-Hysterie

Beitrag von Trracer » Mo 23. Mai 2011, 19:06

Das ist schlecht der würde ja der Final permanent beschossen.

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