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Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Käschdle suche dort, wo Schäfle, Kälble und Schiffle her kommt.

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M_K
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Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von M_K » Do 26. Nov 2015, 11:16

Hey Leute,
aufgrund meiner laufenden Masterarbeit im Fach Geographie zum Thema "Geocaching- ein Angebot für den nachhaltigen Tourismus" hätte ich da ein paar Fragen an auch, da ich den Bodensee-Raum als Beispiel wähle. Wäre toll wenn ihr mir helfen würdet.

1. Seid ihr der Meinung, dass Geocaching als ein Angebot für den nachhaltigen Tourismus umsetzbar ist? Wenn ja/nein, warum?
(Bezieht euch hierbei nur auf den Bodensee-Raum)

2. Welche Stärken und Schwächen weist Geocaching bzgl. des nachhaltigen Tourismus auf?

Um eure Hilfe bitte ich euch! :hilfe:

Lieben Gruß

M_K

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Marschkompasszahl
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von Marschkompasszahl » Do 26. Nov 2015, 11:41

Die Nachhaltigkeit/ Umweltverträglichkeit von Geocaching steht im umgekehrt-proportionalen Verhältnis zur Anzahl der im Gebiet befindlichen Dosen.

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hcy
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von hcy » Do 26. Nov 2015, 12:44

Die Nachhaltigkeit/ Umweltverträglichkeit von Geocaching steht im umgekehrt-proportionalen Verhältnis zur Anzahl der darüber publizierten Master-/Bachelor-/irgendwas-Arbeiten, Zeitungsartikeln, TV-Beiträgen etc..
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von JackSkysegel » Do 26. Nov 2015, 12:54

Was ist nachhaltiger Tourismus?
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von Zappo » Do 26. Nov 2015, 14:27

M_K hat geschrieben:
1. Seid ihr der Meinung, dass Geocaching als ein Angebot für den nachhaltigen Tourismus umsetzbar ist? Wenn ja/nein, warum?
(Bezieht euch hierbei nur auf den Bodensee-Raum)

2. Welche Stärken und Schwächen weist Geocaching bzgl. des nachhaltigen Tourismus auf?
Das ist ne Verwechslung. Geocaching ist nichts EIGENES in dem Sinne, daß es SO oder SO ist.
Man kann ja auch nicht fragen, ist ein Wandervorschlag, ne Ausflugsempfehlung o.ä. nachhaltig.

Geocaching ist doch nur das Vehikel. Je nachdem kann man das UmweltUNverträglichst oder umweltschonend betreiben.

Gruß Zappo
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von N.N. » Do 26. Nov 2015, 17:43

M_K hat geschrieben:1. Seid ihr der Meinung, dass Geocaching als ein Angebot für den nachhaltigen Tourismus umsetzbar ist? Wenn ja/nein, warum?
(Bezieht euch hierbei nur auf den Bodensee-Raum)
Gibt's nicht im Bodenseeraum schon genug Touri-Attraktionen?
Ne stinklangweilige Gegend kann's offensichtlich nicht sein, wenn ich so sehe, welche Blechlawinen mit welchen Autokennzeichen sich dorthin wälzen.
(Gottseidank fahr ich in aller Regel in Thayngen über die Grenze, das ist weit genug vom "Epizentrum" entfernt) :lachtot:

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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von hustelinchen » Sa 28. Nov 2015, 00:56

JackSkysegel hat geschrieben:Was ist nachhaltiger Tourismus?
Die Frage stellte sich mir ebenfalls, nachdem ich dein Posting gelesen hatte. Magst du uns aufklären?
Herzliche Grüße
Michaela

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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von Nerre » Sa 28. Nov 2015, 03:19

Googlen scheint hier nicht so verbreitet zu sein. Zumal ich den Begriff ziemlich selbsterklärend finde. Man kennt ja auch nachhaltige Land- bzw. Forstwirtschaft. (https://de.wikipedia.org/wiki/Sanfter_Tourismus)

Geocaching und das Verhalten der Geocacher ist ein sehr breites Spektrum, quer durch ziemlich die gesammte Bevölkerungsschicht.
Das kannst du nicht pauschal als "Geocaching ist genau so:" beschreiben.

Es gibt immer Leute beider Extreme: Die, die die Natur bei ihrem Besuch als Konsumgut sehen und zerstören, und die, die sie schonen oder gar fördern.

Genauso gibt es Städte, die Gebiete, in denen auch viele geniale und nachhaltige Caches pauschal zumachen lassen, und sich später wundern warum der Tourismus sinkt. Und dann gibt es die, die denken, daß es ein Allheilmittel sei und ihnen die Touristen in Scharen zufliegen, wenn sie "Spezialfirmen" Unsummen in den Rachen werfen, nur um am Ende ein paar wenige Caches zu bekommen, die leider viel zu oft kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlocken.
Ich laß mal irgendwo einen Artikel wo ne Stadt eine großen Powertrail, der gut besucht war und auch schön am Weg blieb, hat sperren lassen. Dann, als sie die Tourismuseinbuße fühlten, haben sie jemandem (von außerhalb) eine drei- oder vierstellige Summe für einige wenige neue Caches gezahlt. Leider wurden es Petlinge, schön bedruckt zwar, aber ansonsten relativ lieblos gemacht. Und natürlich waren es viel, viel weniger Caches als zuvor. Und die Community war so verärgert, daß sowieso kaum noch wer dort einen Cache machen geschweige denn legen wollte.

Ein weiteres Beispiel, wo es hätte besser laufen können, war das Geocaching-Forever-Projekt. Riesengroß, Publikumsmagnet. Aber anstatt sich erstmal mit den Cachern zusammenzusetzen, wurde in einem Schnellschuß ein Großteil des Gebiets über GC sperren gelassen. Erst dann merkte man die Touristenschwund, und selbst dann fragte man nichtmal die, die man verstimmt hatte, sondern eine teure Firma von außerhalb.
Das wurde natürlich von so ziemlich allen Cachern die die Geschichte kannten ignoriert.
Sei kreativ!

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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von JackSkysegel » Sa 28. Nov 2015, 07:45

Nerre hat geschrieben:Googlen scheint hier nicht so verbreitet zu sein.
Doch, schon. Ich finde es halt nur nicht gut wenn jemand eine solche Frage in den Raum schmeißt ohne irgendwelche Informationen dazu zu geben.

Zum Rest deines Postings kann ich nur sagen das es ja gut möglich ist dass die Verantwortlichen dort erkannt haben dass die dort eingestampften "Caches" nichts mit Geocaching zu tun haben.
Das man dann allerdings eine Firma engagiert hat um neue "Caches" auszulegen finde ich auch sehr unglücklich.
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von hcy » Sa 28. Nov 2015, 11:25

JackSkysegel hat geschrieben: Doch, schon. Ich finde es halt nur nicht gut wenn jemand eine solche Frage in den Raum schmeißt ohne irgendwelche Informationen dazu zu geben.
Wie üblich bei solcherart Anfragen hat sich der Threadstarter doch eh schon wieder verzogen. Solche Leute wollen hier doch nur ohne große Anstrengung Informationen abgreifen, sind aber selber nicht bereit sich einem Diskurs zu stellen.
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