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Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

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radioscout
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von radioscout » Di 1. Dez 2015, 21:13

Worin besteht denn das Problem? Das die Touristen das machen, was ihnen die Werbung empfohlen hat und daß das jetzt zu viele machen und man statt Landschaft nur noch Touristen sieht?
Mit Geocaching kannst Du dieses Problem nicht lösen. Das geht am besten über sehr hohe Preise. Dann kommen nur noch wenige und vor allem die Richtigen.

Falls Geocacher das Problem sind, kannst Du eine sehr große Cacheserie in einiger Entfernung von dem zu schützenden Gebiet legen. Und zwar so, daß die Geocacher nichts beschädigen können.

Caches, die nicht auf Geocaching.com gelistet sind, interessieren die Massen nicht. Um die an eine bestimmte Stelle zu bringen, hast Du zwei Möglichkeiten: extrem viele Caches oder ganz besondere Caches. Letzteres ist extrem schwierig zu realisieren.
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JackSkysegel
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von JackSkysegel » Di 1. Dez 2015, 21:37

radioscout hat geschrieben: Ich habe zwar (noch) kein Auto aber ich würde es nicht auf irgendeinem weit entfernten Parkplatz stehenlassen.

Da ich in letzter Zeit schöne Wandercaches favorisiere ( wo ich mich ja auch jetzt schon frage zu welcher Art von Umweltsündern ich gehöre, Wanderer oder Geocacher )bin ich eigentlich ziemlich häufig sehr weit vom Auto entfernt. Das war bisher auch nie ein Problem.
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von Nerre » Mi 2. Dez 2015, 00:03

JackSkysegel hat geschrieben:Ich hoffe im übrigen inständig das du kein Cito dazu gebraucht hast zu lernen das man keinen Müll in die Landschaft schmeißt.
Das haste aber ganz falsch verstanden. Durch Citos habe ich gesehen, wie leicht Müll in der Natur verschwindet, und was auch in scheinbar sauberen Wald- und Flurstücken herumliegen kann.
Aber gesammelt habe ich schon lange bevor es Geocaching und Cito gab, bei uns nennt sich das Aktion Saubere Gemarkung, woran ich damals noch in der Jugendfeuerwehr teilnahm. Damals fehlte aber noch das durch Geocaching geschulte Auge, das jeden noch so kleinen Schnippsel als Unregelmäßigkeit im Wald ausmachen kann. :lachtot:
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von Nerre » Mi 2. Dez 2015, 00:05

radioscout hat geschrieben:Worin besteht denn das Problem? Das die Touristen das machen, was ihnen die Werbung empfohlen hat und daß das jetzt zu viele machen und man statt Landschaft nur noch Touristen sieht?
Mit Geocaching kannst Du dieses Problem nicht lösen. Das geht am besten über sehr hohe Preise. Dann kommen nur noch wenige und vor allem die Richtigen.
Die die hohe Preise zahlen können, sind die richtigen? Reiche Leute achten mehr auf die Umwelt? Sorry, so ein Stuß! :kopfwand:
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von JackSkysegel » Mi 2. Dez 2015, 00:10

Nicht mehr Stuß als das mit den Geocachern.
Aber dass du das mit dem Müll schon vor den Citos gelernt hast beruhigt mich. Auch wenn ich gedacht hätte das du es auch von deinen Eltern beigebracht bekommen hättest.
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von radioscout » Mi 2. Dez 2015, 00:10

Es sind zumindest weniger.
Und in den "besseren" Stadtvierteln ist es i.A. sauberer als in den "weniger guten". Kann sein, daß es auch nur an der Bewohnerzahl liegt.
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von radioscout » Mi 2. Dez 2015, 00:13

JackSkysegel hat geschrieben: Da ich in letzter Zeit schöne Wandercaches favorisiere ( wo ich mich ja auch jetzt schon frage zu welcher Art von Umweltsündern ich gehöre, Wanderer oder Geocacher )bin ich eigentlich ziemlich häufig sehr weit vom Auto entfernt. Das war bisher auch nie ein Problem.
Würdest Du Dein Auto auch zwei oder drei Wochen auf einem weit entfernten Parkplatz abstellen? Irgendwo weit vor der Stadt?
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von JackSkysegel » Mi 2. Dez 2015, 00:18

Wahrscheinlich nicht. Oder ehrlich gesagt, nein, würde ich nicht.
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von luppolo » Mi 2. Dez 2015, 09:25

JackSkysegel hat geschrieben: Auch wenn ich gedacht hätte das du es auch von deinen Eltern beigebracht bekommen hättest.
Ich denke mal, wenn nicht der Grundstock schon von den Eltern beigebracht worden wäre, hätte die Jugendfeuerwehr auch ohne ihn beim Mülleinsammeln auskommen müssen.
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Re: Geocaching als Angebot für den nachhaltigen Tourismus

Beitrag von Zappo » Mi 2. Dez 2015, 11:13

radioscout hat geschrieben:Würdest Du Dein Auto auch zwei oder drei Wochen auf einem weit entfernten Parkplatz abstellen? Irgendwo weit vor der Stadt?
Nun, eine autofreie Innenstadt oder Uferstraße* bedeutet ja nicht unbedingt, daß man das Auto 3 Wochen stehen lassen muß. Und auch nicht, daß das mitten in der Pampa einsam und einbruchsgefährdet sein muß.

Ein Pendler- oder P&R-Parkplatz mit Anbindung an den ÖPNV ist ja jetzt keine neue Erfindung. Im übrigen steht das Auto auch so überall rum. Ob es da mitten in der Stadt sicherer steht - weiß nicht. Und die Dauer des Rumstehens ist auch nicht ausschlaggebend - der Dieb kann in der ersten Nacht kommen. Da gehts eher um solche Sachen wie Übersichtlichkeit, Platzbeleuchtung, Überwachung und Belebtheit.

Man wird auf dem Pendlerparkplatz keine Felgen für 3000 Öre parken und nicht den neuesten Audi, (oder was sonst so ins Beuteschema der Diebe gehört) und es ist sicher auch nicht ratsam, die Handtasche oder Fotoausrüstung im Wagen zu deponieren. Über den Rest des eigentlich Unabwendbaren mach ich mir aber traditionell eher keine Gedanken :)

Gruß Zappo

*wird m.W. in einigen Städten gerade diskutiert
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