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Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

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huzzel
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Re: Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

Beitrag von huzzel » Di 3. Aug 2010, 11:35

bsterix hat geschrieben:TFTCs gibts leider auch dort.
Bei meinen bemerke ich immer öfters Strg-C Strg-V. Auch nicht viel besser :roll:

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jennergruhle
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Re: Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

Beitrag von jennergruhle » Di 3. Aug 2010, 11:40

Ja, der Brüller ist immer "Auf unserer Tour durch xxx haben wir auch diesen gefunden". Da könnte man sich ja fast wünschen, das nur im ersten Cache zu lesen und in allen weiteren dann "+1".
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Re: Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

Beitrag von Aceacin » Di 3. Aug 2010, 11:41

Ohjeh.. muss ich ein Exot sein!
Ich stelle zu den meisten Logs noch Fotos mit rein, sofern die Location lohnende Motive bietet. Fotos verkleinern, dann noch der Filegröße nach anpassen und farblich einigermaßen hinbekommen... Wenn ich dann mal 3-4 Fotos reinstelle geht für so ein Log schon einiges an Zeit drauf.
Aber das ist glaub ich etwas ab vom eigentlichen Thema hier.

Copy/Paste verwende ich bei Seriencaches schon, zumindest einen einleitenden Satz o.ä. Dann wir daber meist zu jedem noch was dazu geschrieben. Beispielsweise bei der Urwaldsteig-Serie beim Edersee. Individuelle Textabschnitte und Foto gabs da aber meist auch.
Manchmal ist es aber auch schwer etwas zu einem 08/(15-Cache zu schreiben, außer dass man ihn halt gefunden hat.

Es sind nicht nur Neu-Cacher, die Kurzlogs schreiben...
Den blödesten Log hab ich jetzt neulich gelesen: "logged by my iPhone"
(Bedeutet wohl folgendes: "Hey! Ich hab nen iPhone und Ihr nicht! Bäbäbäh! Ich habs nicht nötig, mehr zu nem Cache zu schreiben, da ich das ja von Unterwegs kann. Und Ihr Ni-hicht!")
Vielleicht sind wir doch blinder, als wir auf den ersten Blick sehen können.
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bsterix
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Re: Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

Beitrag von bsterix » Di 3. Aug 2010, 11:50

Zum Glück sind nicht alle Logger so. A und zu gibts auch noch richtig gute Logs (zumindest unterhaltsame, bei denen auf die Cachegegebenheiten/Umgebung eingegangen wird, d.h. nicht Copy/Past-taugliche)
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Re: Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

Beitrag von adorfer » Di 3. Aug 2010, 12:04

jennergruhle hat geschrieben:Ja, der Brüller ist immer "Auf unserer Tour durch xxx haben wir auch diesen gefunden". Da könnte man sich ja fast wünschen, das nur im ersten Cache zu lesen und in allen weiteren dann "+1".
"Heute auf der Feierabendrunde eine kleine Tradi-Tour durch xy gedreht mit a, b und c. Dabei viele schöne Orte besucht, die wir ohne Geocaching nie gesehen hätten. Auch diesen Cache schnell gefunden. Lange konnte der Kleine sich nicht von uns verstecken. Fix gelogt. TFTC."
Wenn man jetzt irgendwo mehrere Tradis liegen hat, dann bekommt man als Owner x mal diesen Text. Und etwas später logen dann auch noch die anderen Mitglieder dieser Tour, mit minimal anderem Cut&Paste-Text.

Ehrlich gesagt nehme ich da doch lieber "TFTC"-Logs.
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Re: Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

Beitrag von Zappo » Di 3. Aug 2010, 12:16

Hier der neue Trend im Forum: Alte Beiträge "copypasten"...

Irgendwann und wo schrieb ich mal:

Also, da ich erstmal ans Gute im Menschen denke, glaube ich, daß der Schreiber das sogar noch als cool empfindet bzw. sich keine Gedanken darüber macht, daß bei der Mehrheit der Menschen Ausführlichkeit als höflich, kurz aber als schroff und abwertend ankommt. Ist mal wieder ein Beispiel eines Kulturwandels.
Auf der anderen Seite-wenn es ihnen niemand sagt, woher sollens die Leute auch wissen? Bös gemeint ist das sicher nicht.
Deshalb: Anschreiben, draufaufmerksammachen, im Listing auch gerne mal draufhinweisen:

Zappos Ergänzung zu Morsix 4 Gesetzen:
"Der Log ist die Visitenkarte des Cachers - und sollte in der Länge dem Erlebten und dem Aufwand des Ausarbeitens entsprechen"

Denn: Gegen die Flut der Neucacher können wir nicht viel machen - also müssen wir in den sauren Apfel beißen und sie erziehen. Und da hilft nur, daraufhinzuweisen, daß der Respekt ("Allder") nicht mit den Punkten kommt, sondern mit der Art und Weise (fast hätte ich Stil gesagt), in der man als Owner und Sucher die Sache betreibt. Da gibts aber auch ein paar xtausender, denen ich mal ganz flockig den Stil abspreche - sind also nicht immer nur neue Leute.

Gruß Zappo
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Re: Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

Beitrag von Aceacin » Di 3. Aug 2010, 12:58

Also Copy/Paste machen wohl auch diejenigen, die viel auf einmal cachen.
Die halten sich in der Regel auch recht kurz.
Schaut einfach mal bei den Rankings ganz oben nach. *g*
Vielleicht sind wir doch blinder, als wir auf den ersten Blick sehen können.
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Re: Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

Beitrag von Maacher » Di 3. Aug 2010, 15:36

Ah ja, das Loggen, ein bekanntes Thema :-) Ich kenne den Owner und Beschwerdeführer sogar persönlich und kann sagen: Er (Alex1905) verträgt Kritik, wenn sie konstruktiv formuliert ist ... Die hohe Kunst des Loggens liegt darin zu differenzieren wann man was schreibt, wieviel davon, und was man auch mal persönlich klären kann ... da jeder Owner anders tickt ist das nicht immer ganz einfach.

Ich beobachte außerdem, daß man auch vor Ort selber immer weniger Zeit zum Loggen hat. Wenn ich Logs und Logbücher von vor ein paar Jahren mit heutigen (sogar beim gleichen Cache) vergleiche ist da definitiv ein Trend, nicht nur aber auch wegen Aufklebern (es soll aber auch Klebecacher geben die noch schreiben können und das sogar tun). Ein extremes Beispiel von vielen: Ich werde mit einem NM wegen vollem Logbuch zum Cache zitiert um vor Ort festzustellen, daß es noch Dutzende komplett freie Seiten gab, während das Logbuch auch außen schon voll mit Aufklebern ist. Man hat nicht mal mehr Zeit zum Um- oder gar Aufblättern vor lauter Statistik ...

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Re: Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

Beitrag von Zappo » Di 3. Aug 2010, 15:58

Also ich will mal locker und flockig behaupten, daß auch ich bei 20 gefundenen Caches am Tag so meine Schwierigkeiten hätte, ein längeres und originelles Log zu verfassen. Insbesonders, da 20 Caches pro Tag sicher keine 20 erinnerungswerte und überwältigende Erlebnisse bescheren. Und es ist halt einfacher, was zu schreiben, wenn einem "das Herz aufgeht".

Daraus kann man verschiedene Schlüsse ziehen: Meiner ist der, daß ich eigentlich nur noch Caches suche, welche mich von der Location, Ausarbeitung, Geschichte usw. interessieren. Was soll ich mit einem "Cache", der sowenig Eindruck hinterläßt, daß ich nix zu schreiben weiß bzw. mich ein paar Tage später nicht mehr dran erinnern kann? Da ist mir meine Zeit zu schade - und das sehe ich auch nicht zum Spiel zugehörig.

Das andere ist natürlich, daß viele auch garnicht registrieren, daß der Logbeitrag sowas wie die Belohnung und Anerkennung für den Owner ist - aber denen kann man es sagen bzw. wenn sie selbst mal einen aufwändigen Cache gelegt haben, werden sie das auch merken.

Gruß Z.
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Re: Analphabetismus bei Geocachern festgestellt

Beitrag von HowC » Di 3. Aug 2010, 16:18

also ich schaffs auch nach einem 10-15 Dosenreichen tag noch überall was zu schreiben. so 2-3 Zeilen. je nach erlebniswert auch einen halben Roman.

wenn mir die Dose gefallen hat, und wenn ich die Location schlecht fand, dann erst recht. ;-)
Obwohl: Meine Kritik-logs haben (gefühlt) noch nie irgendwas gebracht und verbessert... von meiner Laune manchmal abgesehen.

Fotos uploaden würd ich auch gerne öfter, aber der Fotouploader ist einfach nervig schlecht. (MULTI-SELECT wäre was feines)

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