FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

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Re: FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

Beitrag von adorfer » Fr 18. Nov 2011, 14:36

cterres hat geschrieben: Alles was seitdem durch Presse und Foren ging, ging also von einer Gruppe selbst davon betroffener Geocacher aus.
d.h. die besagte Sockenpuppe hat -bevor sie im Schrotschuss pauschal alle Owner der Wartungsmängel und schlechten Cacheplatzierung in den Senkel gestellt hat- auch noch die Pressekampagne angezettelt?
So frei nach dem Motto: "Warum direkt mit den Ownern der einzelnen Problemcaches reden, wenn man auch öffentlich das große Fass aufmachen kann?"
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Re: FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

Beitrag von cterres » Fr 18. Nov 2011, 15:16

Na das wurde ja versucht, aber wenn kaum das ein Cache archiviert wird gleich der Nächste an gleicher Stelle entsteht, bringt die Nummer ja Niemandem etwas.
Und Groundspeak & Co reagieren auch erst, wenn Kritik öffentlich wird.

Ich finde es übrigens merkwürdig das Du als häufiger Verfechter einer Verschwiegenheit beim Geocaching nun Probleme damit hast, das sich diese Dauermassenveranstaltung in diesem Waldstück nun erzwungen verkleinert?
Entweder Hü oder Hott, entweder soll Geocaching ein ruhiges Hobby bleiben oder man Zäunt das Gelände gleich komplett ein, evakuiert Tiere und Jagdgesellschaft in friedlichere Gegenden und verlangt für Geocachingland dann Eintritt.
Das ich im Sommer in dem Waldstück nicht noch fahrenden Eis- oder Würstchenverkäufer begegnet bin, war vermutlich nur Zufall oder es lag am schlechten Wetter in diesem Jahr.
Viele Grüße
Christoph

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Re: FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

Beitrag von wifowaechter » Fr 18. Nov 2011, 15:25

-jha- hat geschrieben:... -bevor sie im Schrotschuss pauschal alle Owner der Wartungsmängel und schlechten Cacheplatzierung in den Senkel gestellt hat-...
Beim besten Willen, auch nach mehrmaligem Lesen der Note: Wo soll das stehen?
-jha- hat geschrieben:"Warum direkt mit den Ownern der einzelnen Problemcaches reden, wenn man auch öffentlich das große Fass aufmachen kann?"
Möglicherweise ist genau das bereits längst passiert. Wie schätzt Du selbst die Erfolgsaussichten ein, wenn man - sagen wir mal - grob 50 Owner mit »grenzwertigen« Caches anschreibt und sie um die Archivierung bittet?
Bild

wifowaechter gehen mit Garmin Oregon und Samsung Galaxy Note auf die Dosensuche. An Bord ist DroidCachebox.

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Re: FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

Beitrag von adorfer » Fr 18. Nov 2011, 15:36

wifowaechter hat geschrieben:
-jha- hat geschrieben:... -bevor sie im Schrotschuss pauschal alle Owner der Wartungsmängel und schlechten Cacheplatzierung in den Senkel gestellt hat-...
Beim besten Willen, auch nach mehrmaligem Lesen der Note: Wo soll das stehen?
Wenn ich in einem meiner Caches eine Note bekomme, die mir was von Wartungsmängeln, baumschädigenden T5ern und Dosen an Hochständen erzählt, meine Dose aber weder ein T5er ist, noch Wartungsmängel aktuell oder in der Vergangenheit hatte und zudem auch nicht an einem Hochstand (oder dessen Sichtfeld) liegt und zudem das ganze auch noch von einer Sockenpuppe kommt, dann würde ich auf soetwas bestenfalls mit einem Spam/Abuse-Report an Groundspeak antworten.

Will sagen: Auch wenn es sachlich vieleicht nicht verkehrt ist, was da drin steht. Die Art und Weise wie das per Schrotschuss und anonym verteilt wurde, diskreditiert die Aktion so, dass sie mindestens kontraproduktiv ist.
Zumal wenn es jetzt auch heisst, besagte Sockenpuppe habe vor dem Note-Schrotschuss auch noch die Presseartikel lanciert, weil sie die Mailfunktion "an Owner" nicht gefunden hat oder mit deren Limits nicht leben wollte oder konnte.
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Re: FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

Beitrag von quercus » Fr 18. Nov 2011, 15:39

-jha- du kommst mit deinen thesen und deiner kruden argumentation aber auch ziemlich arrogant und überheblich rüber.

gute ideen mit der arroganz eines erbsenzählenden verwaltungsfachangestellten abzubügeln, der einen formfehler im sonst guten antrag gefunden hat, hilft ganz sicher nicht weiter. so etwas führt nur zu frustration. und warum man bei einer solchen aktion seine anonymität nicht waren darf ist mir ein rätsel.

ich wundere mich im übrigen sehr über die möglichkeit, als nicht ansässiger caches legen zu dürfen. ich denke, hier tragen die deutschen reviewer große mitschuld, sollte es zu problemen in diesen FOFs kommen. gleiches sehe ich auch in urlaubsregionen, obwohl dort ja schon gehandelt wurde. wir haben selber einen großen wald (~600 ha) und caches und cacher sind willkommen, aber ein FOF/Keimzelle o.ä. würde ich vermutlich verfluchen und irgendwann bekämpfen
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Re: FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

Beitrag von Draussencacher » Fr 18. Nov 2011, 15:54

-jha- hat geschrieben: "Warum direkt mit den Ownern der einzelnen Problemcaches reden, wenn man auch öffentlich das große Fass aufmachen kann?"
Im Normalfall, da gebe ich dir Recht, sollte man möglichst nicht pauschal, sondern zielgerichtet handeln. Aber leider ist das kein Normalfall mehr. Das Fass muss nicht erst geöffnet werden, das ist es nämlich schon längst. Ich muss als außenstehender kein Prophet sein, um zu wissen, dass eine derartige Cacheanhäufung zwangsläufig Probleme verursachen wird. Und um diese Probleme ins Bewusstsein auch des letzten Cachers zu bringen, kann das Fass eigentlich nicht groß genug sein. Anonym oder nicht, der Inhalt ist richtig und wichtig!

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Re: FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

Beitrag von adorfer » Fr 18. Nov 2011, 15:58

quercus hat geschrieben: gute ideen mit der arroganz eines erbsenzählenden verwaltungsfachangestellten abzubügeln, der einen formfehler im sonst guten antrag gefunden hat, hilft ganz sicher nicht weiter.
Klar, mit der von Dir hier vertretenen Inkompetenz oder Faulheit macht man sich das Leben zwar vielleicht einfacher, aber nicht erfolgreicher.

Lass Dir einfach erklären wie ein PQ funktioniert bei dem man z.B. sich nur die T5er liefern lässt und die bekämen dann einen anderen Text.
Und was den Vorwurf der Wartungsmängel betrifft: Mit GSAK und etwas Macro-Magie wäre es doch kein Problem gewesen zu schauen, wie oft/lange welcher Cache schon NMs bekommen hat bzw disabelt war.

Alternativ hätte man die Ecke auch einfach kennen können, um manuell den einen oder anderen Cache für die individualiserten Mailtexte zu flaggen.

Man kann sich also aussuchen, ob die betroffene Sockenpuppe zu unwissend an die Sache herangegangen ist, niemanden mit GSAK-Kenntnissen (oder ähnlichen Fähigkeiten) gefunden hat und zudem noch zu faul war, die Caches mal eben von Hand durchzublättern und dabei in die jeweiligen Kategorien zu sortieren.
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Re: FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

Beitrag von cterres » Fr 18. Nov 2011, 16:25

Genau, und wie weit ein Cache vom Weg weg liegt und wie er versteckt wurde sieht man auch auf der Karte und natürlich ist es sofort offensichtlich das ein Owner nicht aus dem Mittelrheintal sondern aus dem Ruhrgebiet, oder aus Süd-, Ost- oder Norddeutschland stammt.

Wer schon mal da war, trifft relativ häufig Micros an in denen bereits Ersatzblätter statt dem eigentlich Logbuch liegen und nicht selten legt ein Cacher ein neues Logbuch hinein, weil das alte eben schon lange voll ist.
Ich hatte es zwar nicht weit zur Wartung, legte aber aus Bequemlichkeit einen Small mit grossem Notizbuch hinein.
Das hatte immer für ein Jahr gereicht.
Trotzdem führen nur die wenigsten Caches überhaupt ein Maintanance-Log.
Wo laut Online-Log also alles in Ordnung scheint, muss das in der Realität nicht tatsächlich auch so sein.

Und folglich müsste man sowieso über 100 Owner anschreiben, woraufhin sich eine hundertfache Einzeldiskussion ergeben würde. Da ist ein Rundschreiben doch der einzig richtige Weg.
Wens nicht betrifft, der ignoriert es und gut.
Sich darüber aufregen, ist nur ein weiteres Argument für ein unpersönliches Massenanschreiben, denn irgendwer fühlt sich ja immer auf den Schlips getreten.
Viele Grüße
Christoph

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Re: FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

Beitrag von adorfer » Fr 18. Nov 2011, 16:51

cterres hat geschrieben:Genau, und wie weit ein Cache vom Weg weg liegt und wie er versteckt wurde sieht man auch auf der Karte.
[..]
Wo laut Online-Log also alles in Ordnung scheint, muss das in der Realität nicht tatsächlich auch so sein.
[..]
Massenanschreiben, denn irgendwer fühlt sich ja immer auf den Schlips getreten.
Wie wäre es denn gewesen, wenn man einfach die Runden mal abgelaufen hätte? Wenn man die Caches schon gefunden hat, dann sollte das doch eigentlich zu machen sein.
Zumal wenn es sich -wie hier behauptet wurde- um mehrere Personen handelt, die dahinterstecken.
Klar, das macht Arbeit. Aber dazu hat die ja niemand gezwungen, den Job haben sie sich selbst ausgesucht.
Als selbsternannter "Cachequalitätswächtin", die Leute auffordert, Caches ins Archiv zu schicken, sollte die Sockenpuppe zumindest nicht offensichtlich arbeitsscheu sein, sofern ihr an dereigenen Glaubwürdigkeit gelegen ist.

Oder stammt die Aktion von Leuten, die die fraglichen Caches nie selbst besucht haben und da "nach Aktenlage" was tun wollen?
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Re: FOF bei Koblenz - akutelle Apellaktion von IGG-Koblenz

Beitrag von cterres » Fr 18. Nov 2011, 17:07

Um 250 Tradis zu heben, die man nur zu Fuss oder teilweise mit dem Mountainbike erreichen kann, benötigt man im Schnitt 3-4 Tage.
Oder man müsste die Aufgabe auf mindestens 5 Leute verteilen, damit das an einem langen Tag abgehakt werden könnte.
Dazu der Schreibkram, den so eine Inventur mit sich brächte, wenn man Lage, örtliche Begebenheiten, physischer Zustand und vielleicht noch die "Qualität" beurteilen will.
Das erspart dann nicht die sehr viel aufwändigere Recherche nach dem Wohngebiet der Owner.

Hast Du eigentlich einen an der Waffel?
Nein, ganz ernsthaft.
Um Leuten die Du nicht kennst eine Email zu ersparen, verlangst Du mal eben so um die 100 Mannstunden Arbeit von Freiwilligen die hier den Naherholungswert des Waldes erhalten wollen?

Wenn es solch eine Aktion geben würde, dann nicht um die Dosen zu inventarisieren sondern um sie einzusammeln.
Dann könnte man sich auch "belästigende Mails" sparen.

Nochmal:
Es ging um ein Rundschreiben in dem um Rücksicht gebeten wurde und nachdem die Aufregung darum, ob es womöglich auch Unschuldige traf nicht schon lächerlich genug wäre, setzt Du noch einen drauf. Das lässt schon am Verstand zweifeln.
Viele Grüße
Christoph

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