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Vorstellung - Mazilla

In einem lieblichen, freundlichen Tal von waldigen Bergen umgeben.

Moderator: Cornix

Mazilla
Geocacher
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Re: Vorstellung

Beitrag von Mazilla » Mi 26. Jan 2011, 07:22

Hallo,
erst mal vielen Dank für die herzliche Aufnahme bei euch!!!

Mir ist auch klar, dass manche Mitbürger sowie Mitglieder hier sehr kontrovers zur Jagd stehen. Aber es ist nun mal eine Passion von mir...wie eure Passion das cachen ist. Ich gehe nicht in den Wald um zu "morden", sondern um Beute zu machen. Und zumindestens bei mir ist es so, das ich mich am Anblick eines jeden Tieres im Wald erfreue, war zum Beispiel am Sonntag von 16:00 - 19:00 Uhr am Ansitz und hatte 3 Stück Rehwild vor mir, die friedlich auf einer Wiese am äsen waren...ich habe sie angesprochen und es wäre ein Stück dabeigewesen das ich hätte erlegen können...aber es war mir etwas zu weit weg(120m) und es war schon etwas dämmerig...also habe ich mir die 3 noch ein bischen angeschaut und den Finger gerade gelassen...denn wenn ich schieße, dann möchte ich dasTier sicher erlegen um ihm unnötige Qualen zu ersparen...weil ich habe in meiner Ausbildung zum Jäger gelernt, die Kreatur zu achten. Es gibt ja die sogenannten Grundsätze der deutschen Weidgerechtigkeit, an die ich mich halte. Aber ich weiß ebenso, dass es auch Jäger gibt die das nicht so sehen.

Ich versuche mich eigentlich immer mich an die unten aufgeführten 10 Gebote zuhalten.

Zehn Gebote zur Jagdethik

1 Die Achtung vor der Kreatur ist höchstes Gebot, ihr ordnet sich alles Handeln unter!

2 Nutze Deine Überlegenheit gegenüber dem Tier nicht aus und lasse ihm stets eine

Chance.

3 Schule dein Wissen über Wild und Wald, Recht und Gesetz und handle stets danach.

4 Führe einen Jagdhund als treuen hilfreichen Begleiter an Deiner Seite.

5 In Notzeiten gilt "Hahn in Ruh", dann hilf dem Wild, sei Schützer, Retter, Heger.

6 Jagdruhe und Jagdzeit in maßvollem Verhältnis erhalten das Wild und Dir die Jagd.

7 Pflege den Brauch und handle nach jagdlicher Sitte, wie es die Zeit gebietet.

8 Vermeide unnötiges Leiden des Tieres und ehre das erlegte Tier würdevoll durch

Wort und Tat.

9 Dein Jagdnachbar sollte Dein Bundesgenosse sein.

10 Jage stets so, als stünde Dein Gewissen leibhaftig neben Dir, und werte Deine

Weidgerechtigkeit mit Lob und Tadel


So, erstmal genug zur Jagd, will noch eure Fragen beantworten.

Ich gehe im Kreis MZG auf die Jagd, habe kein eigenes Revier, aber von "meinem" Pächter die Verantwortung für einen nicht unerheblichen Teil "seines" Reviers übertragen.

@Hainz: Die sogenannten Aufbrüche sind gerade im Winter eine willkommene Zusatznahrung für unsere Greife, die es jetzt im Dezember richtig schwer hatten...ihr seht doch jetzt auch auf den Wiesen die Tunnelsysteme die die Mäuse sich unterm Schnee angelegt hatten...und da hat ein Bussard halt schlechte Karten...aber man sollte als Jäger die Aufbrüche auch nicht gerade direkt an Wegen liegen lassen, weil schon so mach einer Anstoß nehmen könnte...aber für o.g. Zweck sollten sie halt schon am Waldrand liegen...

@Psycho906: Danke für Deine Antwort, das ist dass was ich mir unter Zusammenarbeit vorstelle...



Und ich habe mich hier wirklich mal als Ansprechpartner für "euch" angemeldet, der halt nicht direkt mit dem Finger wedelt oder mit der Flinte droht ;) .

Dann weiterhin auf ein gutes miteinander.

Gruß Carlo

P.S. Ich habe das gar nicht gewußt das Cacher auch mal Säuberungsaktionen in Wäldern machen , habs mal hier gelesen und kann nur sagen: Hut ab und Respekt!, da könnten sich auch andere Bevölkerungsgruppen mal eine Scheibe von abschneiden!!!
Zuletzt geändert von Mazilla am Mi 26. Jan 2011, 09:36, insgesamt 1-mal geändert.

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5plus
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Re: Vorstellung

Beitrag von 5plus » Mi 26. Jan 2011, 09:03

Wo iss'n mein Kommentar hin? Hatte doch gestern was geschrieben. Ich schätze ich habe wohl nicht auf senden gedrückt. Daher nochmal:

Auch von mir ein herzliches Willkommen und ich bin sicher, dass du für unsere Runde eine Bereicherung sein kannst, Dinge aus einer anderen Sicht zu sehen. Wer von uns hat den schon wirklich Ahnung, was wir im Wald dürfen und was wir lassen sollten?
Mit Jägern hatte ich zumeist gute Erfahrungen gemacht gerade als Hundebesitzer.
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Mr. Obelix
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Re: Vorstellung

Beitrag von Mr. Obelix » Mi 26. Jan 2011, 12:56

kukus hat geschrieben:Und einem leckeren Wildgericht können auch nur die wenigsten Geocacher widerstehen.
Vor allem ich nicht lieber Kukus. Hm, Wildschwein lecker :hecheln: , doch lauf ich im Wald lieber vor einem Wildschwein weg, als es zu fangen :group3g:. Würde aber mal wieder gern Wildschwein essen :p .

Lieben Gruß vom Mr. Obelix
Möge ein Cache sein zwischen dir und dem Leid,
an all den verlassenen Orten, die du erreichen wirst.

kukus
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Re: Vorstellung

Beitrag von kukus » Mi 26. Jan 2011, 13:57

5plus hat geschrieben:Wer von uns hat den schon wirklich Ahnung, was wir im Wald dürfen
Nun, eigentlich sollte jeder, der öfter und intensiver in der Natur unterwegs ist, sich mal das Wald- und Naturschutzgesetztdurchgelesen haben. Da steht eigentlich relativ klar drin, was du darfst und nicht darfst.
5plus hat geschrieben: und was wir lassen sollten?
Das ist eben die hohe Kunst (oder der schmale Grat), die es zu erlernen gilt. Einerseits die Natur (und die Menschen) durch unser Hobby möglichst wenig belästigen und belasten, andererseits die Leute spielerisch und unterhaltsam in die Natur zu bekommen und sich dort in und mit ihr zu beschäftigen.
Gruß
kukus

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Re: Vorstellung

Beitrag von 5plus » Mi 26. Jan 2011, 14:13

kukus hat geschrieben:Nun, eigentlich sollte jeder, der öfter und intensiver in der Natur unterwegs ist, sich mal das Wald- und Naturschutzgesetztdurchgelesen haben. Da steht eigentlich relativ klar drin, was du darfst und nicht darfst.
Hast du das alles gelesen? Wenn ich nur die Übersicht mit den ganzen Paragraphen sehe, bekomme ich derzeit spontan Magenschmerzen.
Gibts davon eine volkssprachliche Übersetzung (am besten als Hörspiel ;) )? Denn ich bin mir nicht sicher ob ich das übersetzen kann, was da drin steht.
kukus hat geschrieben:Das ist eben die hohe Kunst (oder der schmale Grat), die es zu erlernen gilt. Einerseits die Natur (und die Menschen) durch unser Hobby möglichst wenig belästigen und belasten, andererseits die Leute spielerisch und unterhaltsam in die Natur zu bekommen und sich dort in und mit ihr zu beschäftigen.
Da stimme ich dir natürlich voll und ganz zu.
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o-helios
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Re: Vorstellung

Beitrag von o-helios » Mi 26. Jan 2011, 14:34

finalharvest hat geschrieben: Jagd ist Mord!
Grübel... :???:
Wurde das Schwein, dessen Schnitzel man im Supermarkt kaufen kann, dann auch ermordet?

Wenn ja, dann ist der Käufer Auftraggeber für einen Mord, und die Viehzuchtbetriebe sind Massenvernichtungslager.

Wenn nein, worin besteht dann genau der moralische, ethische Unterschied zwischen Jagd
und Tötung eines gezüchteten Schweins?

Jäger als "Mörder" zu bezeichnen, geht mir echt viel zu weit!


P.S. Ich esse Fleisch
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dieSulzer
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Re: Vorstellung

Beitrag von dieSulzer » Mi 26. Jan 2011, 16:34

Hallo Carlo,

auch von mir ein "Herzliches Willkommen!" hier! :)

Mazilla hat geschrieben:Falls ihr noch Fragen habt, nur zu...
Danke für das Angebot! Ja, ich hab tatsächlich eine Frage, die mich schon länger beschäftigt. ;)

Wir finden unterwegs öfters mal Tierschädel, erst neulich wieder einen... Ich frag mich dann jedes Mal, ob da ein Jäger seine Beute aufgebrochen hat und den Kopf einfach hat liegen lassen, weil er ihn wirtschaftlich vielleicht nicht gut verwerten kann... oder ob das der Schädel eines "natürlich verstorbenen" Tieres ist. Aber wo sind dann die restlichen Knochen hin? Werden die von anderen Tieren "weggeschleift", und nur der Schädel bleibt liegen? :???: Oder "verrotten" die übrigen Knochen einfach schneller, so dass nur der relativ große Schädel noch längere Zeit gut sichtbar liegen bleibt? :???:
Also das wär echt prima, wenn mir das mal jemand erklären könnte, der sich mit dem Thema auskennt! ;)

Mazilla hat geschrieben: Die sogenannten Aufbrüche sind gerade im Winter eine willkommene Zusatznahrung für unsere Greife, die es jetzt im Dezember richtig schwer hatten...
Aber ist es denn nicht so, dass die meisten Greifvögel inzwischen gelernt haben, wie man sich von Aas neben Landstraßen oder der Autobahn ernährt und von daher auch im Winter einen meist reichlich gedeckten Tisch vorfinden? ;)
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Hainz
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Re: Vorstellung

Beitrag von Hainz » Mi 26. Jan 2011, 16:52

Mazilla hat geschrieben: @Hainz: Die sogenannten Aufbrüche sind gerade im Winter eine willkommene Zusatznahrung für unsere Greife, die es jetzt im Dezember richtig schwer hatten...ihr seht doch jetzt auch auf den Wiesen die Tunnelsysteme die die Mäuse sich unterm Schnee angelegt hatten...und da hat ein Bussard halt schlechte Karten...aber man sollte als Jäger die Aufbrüche auch nicht gerade direkt an Wegen liegen lassen, weil schon so mach einer Anstoß nehmen könnte...aber für o.g. Zweck sollten sie halt schon am Waldrand liegen...
Gut, dass wir Dich nicht abgeschreckt haben. Das ist halt hier gewissermaßen bisweilen eher Vollkontakt, aber trotz allem eher herzlich, also echt saarländisch. :knuddel:
Dank meiner Gedankensprünge, kam da wohl was durcheinander. Ich meinte keine Aufbrüche, eher Abbrüche, also zusammengefallene Hochsitze, die in vielen saarländischen Wäldern jahrelang vor sich hin verrotten und wo ich mir nicht immer sicher bin, ob das so wirklich sinnvoll ist. War aber eher eine Randbemerkung, die nicht zwingend vertieft werden muss.
o-helios hat geschrieben:
..., und die Viehzuchtbetriebe sind Massenvernichtungslager.

Wenn nein, worin besteht dann genau der moralische, ethische Unterschied zwischen Jagd
und Tötung eines gezüchteten Schweins?
Nun denn, ich möchte sehr gerne auf den ethisch-moralischen Unterschied zwischen Tiermord und der Massenvernichtung, wie sie etwa in den Massenvernichtungslagern des nationalsozialistischen Deutschlands praktiziert wurde, hinweisen.
Verbale Niederungen, wie sie von historisch unterbelichteten Tierrechtlern des Schockeffektes wegen benutzt werden, schrecken mich eher ab.
Wer "all life is equal" auf seine Fahnen schreibt, dem sollten elementare Menschenrechte nicht fremd sein. Dann klappt das auch besser mit verbalen Entgleisungen, wie ich sie o-helios nicht unterstelle. Ich wollte nur für den Sprachgebrauch sensibilisieren.

P.S. Ich mag Tiere


Deshalb sind mir Luderplätze (Luderplatz:= Platz, an dem ein Jäger Fallwild auslegt, um Raubwild (u.a. Füchse) anzulocken) auch ein Kraus. Diese Jagdmethode zieht mitunter auch das beschriebene Szenario nach sich:
dieSulzer hat geschrieben: Wir finden unterwegs öfters mal Tierschädel, erst neulich wieder einen... Ich frag mich dann jedes Mal, ob da ein Jäger seine Beute aufgebrochen hat und den Kopf einfach hat liegen lassen, weil er ihn wirtschaftlich vielleicht nicht gut verwerten kann... oder ob das der Schädel eines "natürlich verstorbenen" Tieres ist. Aber wo sind dann die restlichen Knochen hin? Werden die von anderen Tieren "weggeschleift", und nur der Schädel bleibt liegen? :???: Oder "verrotten" die übrigen Knochen einfach schneller, so dass nur der relativ große Schädel noch längere Zeit gut sichtbar liegen bleibt? :???:
Also das wär echt prima, wenn mir das mal jemand erklären könnte, der sich mit dem Thema auskennt! ;)
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o-helios
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Re: Vorstellung

Beitrag von o-helios » Mi 26. Jan 2011, 17:13

Hainz hat geschrieben: wie ich sie o-helios nicht unterstelle.
Natürlich nicht! :roll:
Du mußt schon meinen Beitrag komplett zitieren und nicht nur zwei Sätze daraus zusammenfassen, denn sonst wird Inhalt und logischer Zusammenhang verfälscht!
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kukus
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Re: Vorstellung

Beitrag von kukus » Mi 26. Jan 2011, 17:19

Hainz hat geschrieben:...also zusammengefallene Hochsitze, die in vielen saarländischen Wäldern jahrelang vor sich hin verrotten
Stimmt, das ist ein schon oft gesehenes Ärgernis, zumal an den Überresten meist noch jede Menge Plastik und Teerpappe dran hängt.
Und natürlich das notorische durch den Wald fahren im Geländewagen. Es dürfte doch reichen, erst nach dem Jagdglück mit dem Auto in den Wald zu fahren ;)
Gruß
kukus

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