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Bauplan ewiger Blinker

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

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upigors
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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von upigors » Do 1. Dez 2011, 11:53

na wenn du den farbwechsel unbedingt brauchst und das ganze nicht reaktiv möchtest dann würde ich folgendes machen:
led mit SCHNELLEM farbwechsel nehmen
das ist dann so etwa 1,5 sek für den kompletten durchlauf
dann über den attiny das ding alle xx sekunden/minuten für 1,5sek ansteuern
dann ist 1x blinken halt 1,5 sek lang und du hast in der zeit alle 3 farben 1x durch
die laufzeit ist natürlich nicht mehr vergleichbar mit einem "ewigen blinker" der wirklich ewig hält aber mit entsprechenden batterien sollte man die laufzeit doch akzeptabel hin bekommen. notfalls hat noch eine tagabschaltung programmieren oder MUSS das am Tage auch blinken?
alternativ 3 led an den attini die nacheinander z.b. für wenige millisekunden blitzen.....
Möglichkeiten gibts da viele
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Kappler
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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von Kappler » Do 1. Dez 2011, 13:25

Oder eine RGB-LED an den Tiny und die 3 Farben nach Wunsch per PWM ansteuern. So kannst du stufenlos das Farbspektrum durchblitzen :olympia2:

Da der Tiny13 aber nur 2 PWM-fähige Ausgänge hat, musst du diese per Software nachbilden und den Tiny hoch takten, damit es kein Flackern gibt.

Ist durchaus machbar, aber nicht ganz trivial von der Programmierung her...
Gruß aus dem (badischen) Schwarzwald, Andreas (1/4 Kappler)
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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von radioscout » Do 1. Dez 2011, 18:13

Wie genau soll es denn farbig blitzen? In einer vorgegebenen Reihenfolge? Oder beliebig aber bunt?

Wenn es einfach nur bunt blitzen muß, kannst Du mehrere LED-Blitzer an die einzelnen LEDs einer Mehrfarben-LED anschließen, evtl. über eine Diodenmatrix.

Wenn es eine bestimmte Folge sein muß, kannst Du etwas mit einem 4017 und Dioden machen. Oder mit einem EPROM oder einem uC.
Bild
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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von jak4i » Do 1. Dez 2011, 21:00

Es reicht wenn es wild durcheinander Farben blitzt.
Das mit dem programmieren ist mire glaub ich zu hoch.
Ich hätte gerne eine simple Lösung a la Bausatz zum zusammenlöten. Das pack ich grad so ;)!
Mit mehreren Blitzern könnte ich ja auch gleich jeweils farbige LEDs nehmen, allerdings wird der Spaß dann doch zu teuer.
Ein Blitzer kostet so fünf Euro, die LEDs je1 Euro.
Kann ich das ganze nicht mit nur einem Blitzer bauen die LEDs parallell anlöten - fertig ?

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von chrysophylax » Do 1. Dez 2011, 21:08

Nimm dreimal die Kainka-Variante, eventuell durchaus alle drei von der gleichen einzigen Batteriezelle versorgt. Die Kainka-Variante findest du hier im Thread weiter vorne aufgeführt und auch auf meiner Heimatseite beschrieben .

Bei Reichelt kosten die Bauteile für 1x Kainka weniger als 1,50€ - damit bist du bei 4,50€ für 3 Blinker inclusive LED. Wenn du für eine schnöde Standard-LED irgendwo 1€ bezahlst dann nimmt dich jemand aus.

chrysophylax.

P.S.: Kainka tut in der Variante mit einer 1,5V-Zelle nicht mit blauen LEDs, aber grün-gelb-orange-rot funktionieren problemlos. Auf blau holen sich meiner bescheidenen Meinung nach eh nur pubertierende Kinder einen runter ;). Durch die unterschiedlichen Flussspannungen wirst du auch trotz identischer sonstiger Bauteildimensionierung automatisch leicht unterschiedliche Frequenzen kriegen, dann sieht das noch mehr nach "wild durcheinander" aus.

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von jak4i » Mo 5. Dez 2011, 08:50

Ich muss nochmal nachhaken.
bin bei der suche nach günstigem Anbieter über diese LEDs gestolpert:
http://www.rec-electronic.de/shop/d_LED ... RT1801.htm
Ist das ein Ersatz für den ewigen Blinker??

Anmsonsten die Frage: Kann ich eigentlich jede LED für die ewige Blinker Schaltunmg nehmen oder auf was für Daten muss ich da achten?

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von chrysophylax » Mo 5. Dez 2011, 09:13

In dem verlinkten Laden sind bei keinem einzigen Artikel aussagekräftige technischen Daten angegeben (wie unseriös...) - abgesehen davon, dass meine Kristallkugel gerade irgendwie Winternebel zeigt würde ich generell eher von selbstblinkenden LEDs abraten, die brauchen wahrscheinlich erheblich mehr Strom als die Kainka-Variante und immer noch deutlich mehr Strom als der hier deutlich beliebtere "Bruker-Blinker".

Die verlinkte LED möchte mindestens 4,5V, das sind also 3 Zellen (man beachte das Wort "mindestens"), eher vier.

Die Kainka-Variante funktioniert aus einer einzelnen 1,5V-Zelle problemlos mit rot,gelb,orange und billigem grün. Für teures grün, weiss und blau braucht man zwei 1,5V-Zellen oder eine 3V Li-Zelle.

Auswahlkriterium für Kainka: Die Flussspannung der LED muss größer als die Versorgungsspannung sein, aber kleiner als die doppelte Versorgungsspannung. Grobe Hausnummer. Knapp an oder hinter diesen Grenzen (egal welche Seite) kann noch funktionieren, gibt aber gelegentlich seltsame Effekte.

Je näher die Flussspannung knapp oberhalb der Batteriespannung ist, umso heller blitzen die Dinger und umso länger hält eine Batterie. Deswegen funktionieren die Klassiker rot,orange,gelb,billiggrün so gut - die liegen üblicherweise zwischen 1,6V und 1,8V - das ist perfekt für eine 1,5V-Zelle geeignet.

Unterscheidung "billiges grün" und "teures grün": Billiges grün kostet so viel wie gelb,orange,rot und ist als Signal-LED gedacht. Teures Grün kostet so viel wie blau oder weiß und ist zur echten Farbmischung in RGB-Kombinationen gedacht. Das teure grün hat die etwas kürzere Wellenlänge wenn ich mich recht entsinne, aber das ist so gar nicht mein Gebiet - ich bin farbenblind.

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von jak4i » Di 6. Dez 2011, 11:37

OK!
Ich werde mich mal an der Bruker Variante versuchen, für Elektronik Amateure wie mich sieht das recht einfach aus. An die Kainka traue ich mich nicht, wegen den verwendeten SMD. :???:
Nun wollte ich das ganze Zeug bestellen, bin aber in Bezug auf die LED´s überfragt, da gibts ja ne große Auswahl! Welche sollte ich nehmen, wenn das ganze gut sichtbar sein soll, auch am Tag (schattig verbaut).
Wäre sehr nett, wenn mir jemand mal die nennen würde, die mit der Bruker Version gehen.
Ich hätte gerne gelb, grün und blau oder alternativ rot.
Ich werde das ganze bei Völkner bestellen, da ich da sowieso noch etwas größeres kaufen muß und Versandkostenfrei bin.

Danke ;)

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von TeamAdolzfurt » Di 6. Dez 2011, 12:16

Jetzt möchte ich doch auch mal meinen Senf dazu geben: Zum Testen habe ich vor ziemlich genau 18 Monaten (Juni 2010) einen kleinen Testblinker mit einem Attiny13 und einer hellen grünen LED gebaut. Stromversorgung 3V aus zwei Zellen einer 9V-Batterie (die Variante, die sechs AAAA-Zellen hat, war IIRC von Aldi). Das Programm macht nicht viel: Tiny mit Watchdog-Taktgenerator betreiben. In einer Schleife:

LED an
1ms schlafen
LED aus
1s schlafen

Das Dingens hängt in einem Petling in der Werkstatt und blinkt eifrig vor sich hin, wenn auch inzwischen etwas dunkler als vor 18 Monaten. Ich bin mir sicher, mit einer CR123 blinkt das ganze jahrelang....

Mein erster Nachtcache hat ein Reaktivlicht, ebenfalls mit CR123, das hängt seit März 2010 und ist unverändert hell. Man kann also sowas problemlos mit einem Prozessor machen und ist damit erheblich flexibler als mit einer Hardwareschaltung, die Kosten sind sowieso vernachlässigbar bei unseren (nicht-) Stückzahlen.

MaJa

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von chrysophylax » Di 6. Dez 2011, 12:52

jak4i hat geschrieben:Ich werde mich mal an der Bruker Variante versuchen, für Elektronik Amateure wie mich sieht das recht einfach aus. An die Kainka traue ich mich nicht, wegen den verwendeten SMD. :???:
Du hast schon in der bei mir verlinkten Originalquelle gesehen, dass der Herr Kainka das bevorzugt in bedrahtet, manchmal sogar auf Reißzwecken statt auf Platinen aufbaut ?
TeamAdolzfurt hat geschrieben:Man kann also sowas problemlos mit einem Prozessor machen und ist damit erheblich flexibler als mit einer Hardwareschaltung, die Kosten sind sowieso vernachlässigbar bei unseren (nicht-) Stückzahlen.
Womit wir wieder bei der Erkenntnis von vor ein paar Seiten sind: Es gibt für jede Aufgabenstellung eine verdammt große Anzahl unterschiedlicher Lösungsansätze, und keine davon ist das perfekte Ei des Kolumbus, weil jeder Lösungsansatz andere Vor- und Nachteile hat und man einfach schauen muss, was am Besten auf das gerade vorliegende Anforderungsprofil passt.

chrysophylax.

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