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Bauplan ewiger Blinker

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

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Bahaoth
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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von Bahaoth » So 4. Nov 2012, 11:44

Und genau das wollte ich verhindern :-)

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chrysophylax
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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von chrysophylax » So 4. Nov 2012, 12:10

Na dann musst du wohl das hier nachbauen.

chrysophylax.

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Bahaoth
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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von Bahaoth » So 4. Nov 2012, 20:37

Dann sage ich schon einmal vieeeeelen dank ^^
Ich berichte über meine Amateurversuche ^^

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Re:

Beitrag von ua-ya » So 9. Dez 2012, 21:06

Sir Vivor hat geschrieben:Moin alle,

da es den LM 3909 ja nicht mehr gibt: Wie wär's mit folgender Ersatz-Schaltung 'Der ewige Blinker'?

Bild
(Quelle: http://www.b-kainka.de/bastel59.htm)

Und zum Thema 'Konstantstromquelle für LED':

Einfach einen BF245C (FET) nehmen -> Drain an den Pluspol, Gate mit Source verbinden und das in Reihe zur bzw. mit der LED schalten (LED-Kathode an Masse). Das ergibt zwischen ca. 2,5V und max. 18V einen Konstantstrom von ca. 20mA (abhängig von der Typenstreuung). Unter 2,5V sinkt der Strom, die LED leuchtet aber noch.

Falls mehr Spannung (z.B. 4,5V <-> 3 x 1,5V) zur Verfügung steht:

Es gibt bei Conrad tolle Blink-LEDs, die mit einer Spannung zwischen 3,5V bis 15V laufen.

In der Hoffnung, etwas geholfen zu haben...

...Sir Vivor
Wieso ist die Schaltung so ausführlich? Kann man die auch irgendwie reduzieren? Wenn ja, wo?
Könnte man nicht auch einfach einen ganz gewöhnlichen AMV benutzen? Oder wäre das dann zu stromfressend (wunderbares Adjektiv, ich weiß :D).

lg
ua-ya
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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von TeamAdolzfurt » So 9. Dez 2012, 21:11

Ein Attiny13A mit 1/3 einer 9V Blockbatterie (also 2 der 6 Zellen) blinkt mit einer grünen LED über zwei Jahre lang vor sich hin... (1ms Blink, 1s Schlafen). Mit einer CR123 würde er das vermutlich etliche Jahre länger machen. Warum also unflexible Analogschaltungen basteln, obige Schaltung hat incl. Batterie 4 Bauelemente und ist in Minuten gebaut (und programmiert)...

MaJa

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von radioscout » So 9. Dez 2012, 23:51

Die analogen Blinker kann man mit Teilen aus der Bastelkiste oder vom Schrott bauen.
Den uC müssen die meisten kaufen und nicht jeder hat ein Programmmiergerät und will es kaufen oder bauen.

Aber aus einem alten Radio, TV, Monitor oder Drucker vom Schrott kann ich mehrere LED-Blitzer bauen.

Momentan neben den Joule-Thief-Blitzern mein Favorit:
http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?p ... 0#p1013310

Bisher hat hier mit einer Batterie keiner länger geblinkt als dieser.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von xtomx » Fr 3. Jan 2014, 13:33

Hallo zusammen,

ich habe heute mal die obere Schaltung nachgebaut:
http://www.b-kainka.de/EwigerBlinker.pdf

Allerdings habe ich anstelle einer farbigen LED eine IR-LED genommen, diese blinkt nur äußerst schwach obwohl die maximale Spannung für die LED lt. Hersteller 1,6V beträgt.... Ist der Vorwiderstand eventuell zu groß?

Danke für eure Hilfe!
:shocked:

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von chrysophylax » Fr 3. Jan 2014, 14:50

Die IR-LEDs blinken bei dieser Schaltungsvariante erheblich zu kurz, um von den üblichen elektronischen Kameras, die als Detektor genutzt werden, wahrgenommen zu werden.

Wenn du IR möchtest, dann wirst du mit der Schaltungs-Variante von Kainka nicht zu Potte kommen - die btw auch überhaupt keinen Vorwiderstand vor der LED hat sondern direkt alles, was der Elko zu bieten hat in einem kurzen heftigen Schwung begrenzt nur durch die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors in die LED drückt.

Für IR kannst du mal das probieren, was hier als "Bruker-Blinker" läuft, ist meiner Meinung nach erheblich uneleganter, tut dafür aber eventuell auch mit IR ;)

chrysophylax.

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von xtomx » Fr 3. Jan 2014, 17:34

Hallo chrysophylax,

danke für dein Feedback!
Ich habe der ganzen Schaltung nun mal 3V gegeben, es blinkt schon deutlich stärker, aber wie du schon sagst von einigen Kameras wird das blinken wahrgenommen, andere juckt das kein Stück...
Bei 3V ist zu sehen, dass sich der Blitz langsam aufbaut, sprich die LED glüht schon vor...

Ich werde die Brunker-Schaltung auch mal ausprobieren...

Lieben Dank! :D

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Re: Bauplan ewiger Blinker

Beitrag von chrysophylax » Fr 3. Jan 2014, 18:53

Wenn bei der Kainka-Schaltung die Spannung der Batterie höher ist als die Flussspannung der LED, dann gehen erhebliche Anteile der Ladung des "Auflade-Prozesses" schon in die LED und nicht in den Elko, was sich dann ab einem gewissen Punkt als "Vorglühen" äußert. Mehr als Stromverschwendung ist das aber an sich nicht... IR-LEDs haben üblicherweise eine Flussspannung von ca. 1V, die (wenn man es ihnen schmutzig besorgt - was die Kainka-Schaltung durchaus tut) dann bei entsprechendem Stromfluss auch schonmal bis auf anderthalb Volt hochgeht.

Die sind dann auch im Moment des Blitzens schon wirklich fies hell (was auch ein ordentlicher IR-Detektor bestätigen wird), nur ist der Blitz üblicherweise bei egal welcher LED-Farbe meist so kurz, dass er von den "Live-Bild-Funktionen" von Unterhaltungselektronik nicht mitbekommen wird.

Bei LEDs mit sichtbarem Licht funktioniert der Trick auch nur, weil unser Auge von dem Blitz üblicherweise so heftig übersteuert wird, dass es noch "nachleuchtet" ;). Wenn dir langweilig ist: Versuch mal ein Video von einem Kainka-Blinker mit einer LED mit sichtbarem Licht zu machen. Das ist alles andere als trivial und gibt im Video lustige Schwebungen in der wahrgenommenen Helligkeit.

Die Kainka-Schaltung funktioniert am Besten (und am energieeffizientesten = langlebigsten), wenn die Flusspannung der LED so knapp wie möglich _über_ der Leerlaufspannung ohne Last der Batterie liegt. Also 1,6V (billich-grün, gelb) für Anderthalbvolt-Zellen oder 3,3V (teuer-grün, blau, möchtegern-weiß) für 3V-Li-Zellen.

Der Bruker-Blinker gibt im Moment des Blitzens seine Ladung zwar auch im Prinzip "schlagartig und am Stück" ab, allerdings funktioniert das Konstrukt des "Selbstbau-Thyristors" aus den zwei Transistoren nicht ganz so hart wie ein voll in die Sättigung gehauener einzelner Transistor, deswegen zieht sich der Blitz da _etwas_ länger hin. Da wird die Blitzdauer dann durch den Innenwiderstand von Kondensator und dem Thyristor-Konstrukt und auch erheblich von der Betriebsspannung beeinflusst.

Ich vermute mal, für wirklich deutlich sichtbare Ergebnisse wirst du um 3V Betriebsspannung und einen Microcontroller, der 50mA Strom für 10-20ms in die LED feuert nicht drumherumkommen. 20ms ergeben genau 50Hz Framerate gängiger Kameras, wenn deren Firmware ordentlich programmiert ist müsste das reichen.

Auch wenn ich Microcontroller-Lösungen sonst aufgrund ihrer technischen Uneleganz für solche Anforderungen nicht unbedingt mag, scheint mir das für die explizite Anwendung "IR" hier mal angebracht zu sein.

chrysophylax.

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