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Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

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upigors
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Re: Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Beitrag von upigors » Di 8. Feb 2011, 19:00

fockel007 hat geschrieben:Kleine Frage meinerseits: welche Batterien nutzt ihr für ein Reaktivlicht im PET-Ling. Mein Protoyp hat beim Test gezeigt das die von mir genutzte Litiumzelle bei Kälte nicht sonderlich gut funktioniert. Soll heißen die Spannung bricht ein. Ich hab das Modul als Magnetbarke ausgelegt so das die Schaltung im inaktiven Zustand spannungsfrei ist.
Die 7Segment-Anzeige leuchtet nach mehreren Tagen im Kühlen nur noch ganz schwach, nach einer Aufwärmphase in der Wohnung aber wieder mit normaler Helligkeit. Tippe also auf die Batterie.
hmmmm konnte ich noch nicht beobachten aber ich benutze auch billige AAA bzw AA Nickelmetall-Teile aus dem Supermarkt.
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chrysophylax
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Re: Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Beitrag von chrysophylax » Mi 9. Feb 2011, 08:54

fockel007 hat geschrieben:Kleine Frage meinerseits: welche Batterien nutzt ihr für ein Reaktivlicht im PET-Ling. Mein Protoyp hat beim Test gezeigt das die von mir genutzte Litiumzelle bei Kälte nicht sonderlich gut funktioniert. Soll heißen die Spannung bricht ein. Ich hab das Modul als Magnetbarke ausgelegt so das die Schaltung im inaktiven Zustand spannungsfrei ist.
Die 7Segment-Anzeige leuchtet nach mehreren Tagen im Kühlen nur noch ganz schwach, nach einer Aufwärmphase in der Wohnung aber wieder mit normaler Helligkeit. Tippe also auf die Batterie.
Kann ich nicht bestätigen, im Gegenteil, ich habs selbst trotz diverser verzweifelter Versuch noch nicht geschafft, mal auf halbwegs natürliche Weise in die Nähe eines Batterieendes zu kommen, um da mal auszumessen wie sie sich so bezgl. Temperaturverhalten und Innenwiderstand macht. Ein paar meiner Erstversuche sind mit 3,6V-Lithium-Mignonzellen Baujahr 1997 (!) ausgestattet, die die ersten 5 Jahre ihres Lebens in Wärmemengenzählern für die Heizung verbracht haben, dann wegen Eichungs-Ablauf ausgemustert wurden, 6 Jahre in der Ecke lagen, und es dann in 7Segment-Reaktivlichter von mir geschafft haben. Eines davon hat jetzt schon über 500mal ausgelöst, und die Spannung ist immer noch bei 3,5V (während der Auslösung, belastet mit 50mA). Also auf absehbare Zeit wird das glaub ich nix mit dem leerwerden. Genau dieses Ding hängt auf meinem Balkon und hat auch bei -20°C immer noch zuverlässig ausgelöst (ohne dass eine Verminderung der Anzeigehelligkeit sichtbar wäre), wenn ich drin im Zimmer abends das Licht eingeschaltet habe...

Für Geräte für andere Leute verwende ich natürlich keine uralten überlagerten Batterien, wenn ich dafür Batterien neu kaufe dann entweder tecxus CR-123A oder TekCell SB-AA01-1A. Erstere ist momentan unschlagbar im Preis-Leistungsverhältnis, ist aber eher auf kurzzeitige Hochstrombelastung und nicht auf lange Lebensdauer gezüchtet, bei letzterer ist es umgekehrt. Leer hat bisher noch niemand eine bekommen, welches davon die bessere Wahl war wird sich wahrscheinlich in 3-5 Jahren zeigen wenn die zugehörigen Dosen dann noch existieren und vielleicht ENDLICH mal eines der Teile leer ist ;)

Letztes Jahr hatte ich mal Kontakte zu einem Herrn vom aatis (ich erwähnte ihn hier im Forum glaub ich auch mal kurz), der hat bei Pollin für einen Appel und ein Ei einen Sack voll 20 Jahre überlagerte Lithium-Zellen gekauft und festgestellt, dass diese zwar im "Lieferzustand" zu grad gar nix zu gebrauchen waren, dass diese aber durch kontinuierliche kleine Impulsbelastungen in sehr kurzer Zeit zu sehr grossen Teilen ihrer Nennkapazität zu reaktivieren waren. Das ist einer der Gründe, warum bei mir inzwischen fast alle Geräte mit "Lebenszeichen-Blitz" alle 15s kommen, damit die Batterie ihre Kapazität nicht vergisst... Mal schaun obs hilft, selbst wenns nur Voodoo war ists ganz angenehm um zu sehen ob das Ding noch lebt und in der Energieverbrauchs-Bilanz ist der Lebenszeichen-Blitz völlig vernachlässigbar.

Um mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen zu müssen (und es immer mal zu Einflüssen durch Feuchtigkeit, Kriechströme, Überhitzung beim Löten an der Batterie etc. kommen kann - die man erst merkt wenn die Batterie dadurch leergelutscht ist) garantiere ich den Leuten 200 Auslösungen mit der ersten Batterie, sonst Batteriewechsel auf meine Kosten....

chrysophylax.

[offtopic klugscheiss] Barken sind Schiffe. [/offtopic klugscheiss]

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Teddy-Teufel
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Re: Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Beitrag von Teddy-Teufel » Mi 9. Feb 2011, 15:49

Was die Tests in diesem Winter betrifft. Die tiefste Temperatur laut
Thermometer auf unserem Balkon war -22,5°C. Sämtliche dort vorhandenen Blitzer haben durchgehalten, sie hatten Sequenzen von alle 5 Minuten, wenn dunkel, Morsezeichen oder einfache Blitzfolgen anzuzeigen. Batteriearten waren AA und CR2032. Angebaut im Juli 2010. Jetzt blitzen sie immer noch. Unfreiwilliger Härtetest: Einer wurde bei Schneesturm vom Balkon geweht, er lag dann unten mit etwas Schnee bedeckt. Am Tage war er nicht zufinden aber abends kamen dann Leuchtzeichen zwecks Bergung. Im Übrigen, die in den Sonderangeboten vorhanden Batteriesets erfüllen alle noch ihren Zweck auch wenn sie überlagert sind. Damit wir wieder zu den 7-Segmentanzeigen kommen hier ein Log zu einem Cache, wo so etwas montiert ist.
Es gibt Cacher, bei denen gingen dem lieben Gott wohl die Zutaten aus! :lachtot:
Moin, moin! Achim

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fockel007
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Re: Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Beitrag von fockel007 » Fr 11. Feb 2011, 19:44

Ok, dann teste ich das mal mit einer anderen Zelle. Die von mir verwendete Zelle war ne Pufferzelle in einer SPS die nach 2 Jahren turnusmäßig ausgewechselt wurde. Da in nächster Zeit eh einige SPS'en wieder zum Bat-Wechsel anstehen teste ich dann die mal aus.

Aktuell ist die Schaltung eh nur für meine "Schwimmkinder" in Nutzung damit sie das Tauchen trainieren. im 27°C warmen Pool kein größeres Problem mit der Temperatur ...

Mein Test Reaktivlicht auf dem Balkon mit 2 Standard Mignons (in 1/2 Norkadose) ist auch Temperatur stabil.

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Re: Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Beitrag von chrysophylax » Fr 11. Feb 2011, 20:26

Hmh, also ne RTC-Pufferzelle würd ich jetzt auch eher nicht nehmen... Die sind auf ewig halten und überhaupt keinen Strom gezüchtet und meist nicht unbedingt im Betriebsverhalten bei -20°C spezifiziert... Die beiden von mir erwähnten Zellen sind wenigstens im Datenblatt auch für die Temperatur spezifiziert, wobei sich die 3,6V-Mignon-Zelle da DEUTLICH besser macht... Die hat auch einen schönen senkrechten Knick in der Entladekurve bei egal welcher Temperatur... Ist zwar offiziell auch ein Memory-Retainer, aber hat wenigstens auch Werte für mA-Belastungen spezifiziert... Aber kost halt Geld....

chrysophylax.

AlexanderD
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Re: Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Beitrag von AlexanderD » Fr 11. Feb 2011, 20:49

Hi,

mein Aufbau funzt nun auch. Im Schaltplan scheinen die Ports 9 und 10 gedreht zu sein...

Aber nun zu einer ganz simpelen Frage oder eher zu zwei:

1. Was muss ich im Quelltext verändern, dass das Ding nach dem 2. Durchlauf ruhe gibt. Momentan läuft das Teil solange in ner Schleife bis ich die Batterie rausnehme. Ich hab den Zwangsimpuls schon auf 80 sek gestellt, damit der die Schliefe nicht auslöst.

2. Das mit dem LDR scheint auch nicht wirklich zu funktionieren. Ein zuhalten/öffnen hat überhaupt keinen effekt. Vlt. hängt das 1. und 2. Problem aber auch zusammen.

EDIT: OK. Jetzt gibt er nach einem mal ruhe. Hab die kleine Verbindung zum PA2 vergessen. Aber jetzt gehts nur noch einmal wenn ich die Batterien reinpacke und dann is für immer Ruhe. Licht is dem Teil ziemlich egal...
Es ist mir egal wer dein Vater ist... Solang ich hier angel läuft hier keiner übers Wasser!

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kirby27b
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Re: Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Beitrag von kirby27b » Sa 12. Feb 2011, 19:58

HiHo,

also zum vertauscht von Pin 9+10hmmm für die Anzeige welche ich seinerzeit verbastelt habe ist es richtig. Aber das muß eh für jede Anzeige speziell angepasst werden. Zu dem es geht nur einmal...das ist richtig, da das Programm bei anlegen der Spannung einmal durch läuft und dann in den Betriebsmodus geht.
Das Programm fragt die Umgebungshelligkeit ab, will sagen solange es als Tag erkannt ist macht kurzes abdunkeln und oder anleuchten nichts.

Dunkle es mal ganz ab und warte nen Augenblick...dann machst Hell und dann sollte der eingegebene Text angezeigt werden.

Grüße Und so..
Geschichte ist nicht das was wirklich geschehen ist, sondern das was jemand darüber niedergeschrieben hat.

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Re: Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Beitrag von nExoDus » Mo 9. Mai 2011, 20:32

Gibts auch schon einen Thread mit 16 segment anzeigen 7 / seg. find ich toll aber es gehn halt nicht alle Buchstaben dazustellen wie M,K etc.
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chrysophylax
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Re: Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Beitrag von chrysophylax » Mo 9. Mai 2011, 21:19

Microcontroller gibts mit Pörtern bis zum Abwinken - sowohl AtMegas als auch PICs.
Der Aufwand ein paar weitere Segmente hinzuzufügen dürfte in beiden Fällen eher minimal sein als Add-On zur ansonsten identischen Software....

Allerdings kommt man sehr schnell dahin, dass der Aufwand ein kleines LCD anzuschliessen kleiner wird als weitere Segmente hinzuzufügen...

Für beide Lösungen gingen hier schonmal Beispiele rund....

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Re: Reaktivlicht mit 7-Segmentanzeige

Beitrag von chrysophylax » Fr 26. Okt 2012, 16:26

Ich hab das mit dem Ansteuern jeweils nur eines Segments und anschließenden Multiplexen (die Idee kam kürzlich hier auf) gerade mal mit meiner Atmel-7Segment-Magnetbaken-Software gemacht, das sieht durchaus ganz hübsch aus. Die unterschiedliche Helligkeit je nach Segmentanzahl des angezeigten Symbols ging mir die ganze Zeit schon ziemlich auf den Keks, das Thema hat sich dann jetzt auch erledigt.

Die verwendeten Anzeigen vertragen das 8:1 multiplexen mit 1kHz recht gut, bei 150R Kathoden-Sammelwiderstand ist man auch locker noch in einem Bereich drin, wo Helligkeit vs. Strom noch vollkommen linear ist. Ich vermute mal, selbst 100R oder 82R Sammelwiderstand würden da noch völlig problemlos gehen, ohne den Tiny-Portausgang zu überlasten oder weit in den nichtlinearen Bereich reinzukommen, wenn man es etwas heller möchte ;)

Software tut soweit recht gut, ich will nur nochmal die Ruhestrom-Geschichten nachkontrollieren, bevor ich das dann wenn etwas Ruhe und Zeit ist auch zum Download anbiete und die Dokumentation anpasse. Wenn jemand vorab den Betatester machen will: Einfach ein "Bescheid" schicken. Wie auch schon bei der letzten Software-Version von mir ist es wieder ein AVR-Studio Projekt mit dot-deeh-double-youh-style Code.

Und es ist immer noch Platz bis zum Abwinken im Prozessor:

Code: Alles auswählen

ATtiny24 memory use summary [bytes]:
Segment   Begin    End      Code   Data   Used    Size   Use%
---------------------------------------------------------------
[.cseg] 0x000000 0x0002d8    516    212    728    2048  35.5%
[.dseg] 0x000060 0x000060      0      0      0     128   0.0%
[.eseg] 0x000000 0x000000      0      0      0     128   0.0%
chrysophylax.

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