Fragen zu Programmiergeräten und zur Programmierung der uC

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

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peter51d
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Re: Fragen zu Programmiergeräten und zur Programmierung der

Beitrag von peter51d » So 9. Dez 2012, 21:33

Na, das hört sich doch gut an. Megas habe ich hier noch liegen.
Den rest, machen wir vielleicht besser per PN.
Grüße aus dem Norden

peter51d

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Bahaoth
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Re: Fragen zu Programmiergeräten und zur Programmierung der

Beitrag von Bahaoth » Fr 28. Dez 2012, 13:49

chrysophylax hat geschrieben:
Bahaoth hat geschrieben:ISP-Programmiergerät heißt für mich nun, dass ich zusätzlich auf einem Steckbrett mit einen ISP Anschluss für den Controller aufbauen muss oder sehe ich das falsch?
Jepp. Programmiergerät mit Sockel sind in der Atmel-Welt relativ selten, insbesondere auch weil viele Programmiergeräte erwarten, vom Zielprozessor mit Spannung mitversorgt zu werden.

Wobei ich mir für einzelne Prozessortypen einfach selbst Programmiersockel zusammengelötet habe, die einfach nur die Drahtverbindungen vom entsprechenden Prozessorpin zum Programmiersteckerpin und zwei Lötnägel für die Spannungsversorgung sind.

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Wo hast du denn den ISP Sockel gekauft, finde den bei Reichelt nicht

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chrysophylax
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Re: Fragen zu Programmiergeräten und zur Programmierung der

Beitrag von chrysophylax » Fr 28. Dez 2012, 15:02

WSL 6G für den "neuen" 6poligen ISP-Verbinder (das Bild stimmt nicht, der Artikel ist der Richtige), WSL 10G für den "alten" 10poligen (Bild stimmt auch nicht - einfach ignorieren).

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Re: Fragen zu Programmiergeräten und zur Programmierung der

Beitrag von fogg » Fr 5. Apr 2013, 21:04

Wer's richtig günstig möchte, kriegt bei guloshop.de einen ganz einfachen Programmer für 5 Euro. Ich hatte ihn vor kurzem mal auf dem Tisch und er ist schon knuffig, finde ich.

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fogg
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Re: Fragen zu Programmiergeräten und zur Programmierung der

Beitrag von fogg » Di 16. Apr 2013, 23:20

Hallo zusammen,

ich würde nochmal so eine Bestellung von Platinen für den FuseBit-Doctors machen. Wer Interesse hat, sollte sich bei mir per PN melden.

Gruß, Fogg
Bussard hat geschrieben:Ver-"fuse"-te AVRs wiederbeleben

Wem in diesem Forenteil ist es nicht schon so gegangen, den AVR-Programmer angeschlossen, mal schnell ein Programm auf den Chip schieben wollen, irgendwann passiert es jedem: die Fuses sind verstellt, falscher Takt, Reset "abgeklemmt", auf externen Quarz umprogrammiert, beim Programmieren das Netzteil abgestellt, ... Es gibt viele Möglichkeiten, sich den Chip zu verfusen und nicht mehr darauf zugreifen zu können.
Wenn es sich um Tiny13 handelt, ist der Schaden ja recht gering, macht man das öfter mit einem Mega168 oder größeren, tut es schon weh. Mit der Zeit sammeln sich ein paar der Teile an. Manch einer hier hat ein gutes und teures HV-Programmiergerät, mit dem er die AVRs resetten kann, der braucht hier nicht weiterlesen ;-) , ich hatte hingegen schon vor einem Jahr mal ein Auge auf ein tolles Projekt eines FuseBit-Doctors geworfen und nun, da dort die Leiterplatten nicht mehr bestellbar waren, die Schaltung auf das 5cm-Raster "meines" Lieferanten umgestrickt. Da dieser keine 1 Stück-Fertigungen macht, sind noch ein paar Sätze übrig (Wer einen braucht, bitte bei mir melden).

Ein paar technische Eckdaten:
Zweck des Gerätes ist die Rücksetzung der Fuses auf Werksauslieferzustand (1 MHz, int. Oszillator ein),
mit Setzen einer Brücke auch das Löschen des Chips. Danach sind sie wieder mit jedem ISP-Programmer programmierbar.
- derzeit unterstützte AVR-Chips: 145
- unterstützt HochVolt-Seriell und HV-parallel programmierbare AVRs
- falls einer so stark verfust ist, daß das Gerät die Kennung nicht mehr auslesen kann, ist es möglich, über eine serielle Schnittstelle manuell auf den Chip zuzugreifen und dem Programmer den Chip-Typ vorzugeben.
- Platinenmaße Grundplatine 50x100mm, Adapter für weitere Sockel 50x50mm

Das ist alles ausführlich auf der oben verlinkten polnischen Website beschrieben, in der Wirklichkeit ist es jedoch viel einfacher: den AVR in den richtigen Sockel stecken (auf der Hauptplatine 3 Sockelgrößen, auf der Aufsteckplatine 4 Größen), 12V an die Platine geben, einige Sekunden warten, bis die rote LED aus- und die grüne LED angeht, fertig.
Mit allen meinen gerade verfügbaren AVR-Typen habe ich das getestet (Tiny 13, 26, 2313, Mega8, 48, 168) und nachdem die unverfusten erkannt wurden, alle unbrauchbar gemacht und anschließend problemlos repariert.

Es ist einfach schön, ohne Streß ein Progrämmchen zu entwickeln, denn nun stellt das Umstellen der Fuses keine Gefahr mehr dar.

Gruß, Bussard


@Admin: wenn du der Meinung bist, daß dieser Beitrag nicht richtig in diesem Unterforum ist, schiebe ihn bitte an die passende Stelle

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Beitrag von nocava » So 2. Feb 2014, 17:14

Hallo,
ich habe hier einen ISP-Programmiererhttp://www.amazon.de/ISP-Programmer-ATM ... B0068M158K und AVR-Studio. Wenn ich dort auf Connect drücke, sagt Avr immer "connect failed". Was mach ich falsch?
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Re: ISP-Programmierer

Beitrag von chrysophylax » So 2. Feb 2014, 17:37

Ich kenne dieses Modell nicht - um mich mit Inkompatibilitäten von Drittanbietern gar nicht erst rumschlagen zu müssen empfehle ich immer den Original Atmel MK2. Aber in den Rezensionen auf der Amazon-Seite steht, dass dieses Ding das uralte klassische STK500 Protokoll spricht (nativ RS232), und da wohl einfach nur ein schnöder USB2serial mit im Gehäuse eingebaut ist. Die Treiber für STK500 werden schon seit einigen Jahren nicht mehr von Atmel in aktuellen Versionen vom AVR-Studio mitgeliefert und müssen "zu Fuß" aus dem Internet zusammengeklaubt und nachinstalliert werden - das mokierte auch einer der Rezensenten. Kann das evtl. dein Problem sein? Relativ aktueller Rechner und relativ aktuelle Version vom AVR-Studio?

Bin da auch schonmal drüber gefallen, einer meiner Kunden nutzt seit Jahren einen klassischen At90S8535 - und den hat man irgendwann mal kackfrech aus den unterstützten Bausteinen des MK2 rausgeschmissen und ich musste zu Fuß in irgendwelchen XML-Files rumeditieren, um ihn wieder reinzubringen.

Atmel ist da etwas seltsam - von Version zu Version der Entwicklungsumgebung wird die um mehr Klickibunti-Scheißdreck aufgebläht, aber die Unterstützung von rustikalerer Programmierhardware oder älteren Prozessoren, die nur 3 Byte in einer Konfigurationsdatei brauchen würden, wird nach und nach rausgeschmissen...

Ist nur so eine Vermutung - ich nutze wie gesagt nur Original-Atmel-Programmer...

chrysophylax.

P.S.: Sollte man das hier nicht vielleicht mit in den "Software-und-Programmierung-Fred" reinmergen?

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Re: AW: ISP-Programmierer

Beitrag von l3berwurst » So 2. Feb 2014, 18:12

Welcher AVR?
Hab bei den Attinys anfangs das Problem auch gehabt.
Dort war in den Fuses die Taktraten dividierung/8 standartmäßig aktiviert.

Hab im AVR Studio die Übertragungsgeschwindigkeit extrem runter geschraubt und konnte dann die Fuses richtig beschreiben.

Probiers mal langsam.

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Re: ISP-Programmierer

Beitrag von chrysophylax » So 2. Feb 2014, 18:59

Sehr kluge Frage. Schlägt der Connect vom AVR-Studio zum Programmer fehl oder der Connect vom Programmer zum Target?

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Re: Fragen zu Programmiergeräten und zur Programmierung der

Beitrag von radioscout » So 2. Feb 2014, 23:38

Ich habe die beiden Freds zum Thema Programmiergeräte zusammengeführt.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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