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Fragen zur Software

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

stonewood
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Re: Fragen zur Software

Beitrag von stonewood » Mo 11. Jan 2010, 13:15

... und außerdem: Wie ist der Tiny getaktet? Mit den standard 1 MHz sollte der auch mit 1,8V noch stabil laufen. Aber mit 9,6 MHz ist dann schluß, das geht nur bis 2,7V.

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rainmuel
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Re: Fragen zur Software

Beitrag von rainmuel » Mo 11. Jan 2010, 13:49

Hallo nochmal,

vielen Dank für Eure Beiträge.
Leider habe ich keinen Oszi, werde aber mal ein stabilisiertes Netzgerät mit ein bisschern mehr Saft probieren. Der FM Tx und der MP3 Player werden beide mit Batterien mit bis zu 3V betrieben. Haben aber im Test auch mit Akkus und 2.4V prima funktioniert.

Die Taktfrequenz des Atmel ist genau wie in den Beispielen für ein Reaktivlicht im Kochbuch eingestellt. Die Daten habe ich momenta nicht zur Hand werde sie aber überprüfen.

Vielen Dank und Grüße
Rainer

stonewood
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Re: Fragen zur Software

Beitrag von stonewood » Mo 11. Jan 2010, 17:05

rainmuel hat geschrieben:Die Taktfrequenz des Atmel ist genau wie in den Beispielen für ein Reaktivlicht im Kochbuch eingestellt.
Ok, also interner 128 Khz-Oszillator, keine Teilung. Sprich: 128 Khz Takt. Damit läuft der Tiny auch noch mit 1,8V.

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rainmuel
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Re: Fragen zur Software

Beitrag von rainmuel » Mo 11. Jan 2010, 20:50

Aaalso, ab ca 3V Spannung legt der MP3 Player los, der FM Transmitter funkt schon fröhlich.
Das flacken, nun als Krächzen zu hören (hurrah, wenigstens das) tritt beim Blinken mit der LED an PB.3 zu PB.4 auf und auch nachdem das Programm ständig die Helligkeitswerte abprüft (also wieder die LED Ausgänge von in- auf output schaltet). Bei 3.75V habe ich das gleiche Phänomen.

Eine quick and dirty Lösung könnte jetzt bei mir so aussehen, dass ich die Abfrage jeweils nur alle 600sec durchführe. So häufig wechseln die Tageszeiten ja nicht... ;-)

Die Frage aber bleibt jedoch: wieso scheint bei Prozessoraktivität oder jedenfalls während der schnellen LED Abfrage das Potential auf den anderen Ausgängen zu fluktuieren?
Edit: Das Knacksen tritt sogar während einem 'wait 60' (busy wait?) auf.

Ich verwende weitestgehend die Standardprozedur aufgerufen in einer Endlosschleife:
Led_abfrage:
Portb.3 = 0
Portb.4 = 1
Waitus 1
Config Portb.4 = Input
Portb.4 = 0
Waitms Schwelle
Led_ladezustand = Pinb.4
Config Portb.4 = Output
Portb.4 = 0
Return

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Re: Fragen zur Software

Beitrag von stonewood » Di 12. Jan 2010, 12:23

rainmuel hat geschrieben: Das flacken, nun als Krächzen zu hören (hurrah, wenigstens das) tritt beim Blinken mit der LED an PB.3 zu PB.4 auf und auch nachdem das Programm ständig die Helligkeitswerte abprüft (also wieder die LED Ausgänge von in- auf output schaltet). Bei 3.75V habe ich das gleiche Phänomen.

Code: Alles auswählen

Config Portb.4 = Input             
Syntax
CONFIG PORTx = state
CONFIG PINx.y = state
Mir scheint damit macht bascom aus 'config portb.4=input' ein 'config portb=input' ??
Bei 'portb.4=0' ist das aber so richtig, das sollte das gleiche machen wie 'reset portb.4'.

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Re: Fragen zur Software

Beitrag von rainmuel » Di 12. Jan 2010, 20:09

Hallo Stonewood,

also ich habe eben nochmal im Kochbuch nachgelesen und auch die BASCOM Language Referenz gecheckt.
Dort steht nix von Pins... Dort wird mit Portx.n mit x Portnummer und n Bit im Port zugegriffen.
Also Portb.3=1 setzt Pin auf high. Analog müsste also Portb.2=1 meine Verbraucher richtig einschalten.

Die Pull-ups habe ich gelernt, sind nur nötig, wenn man z.B. einen Taster oder so anbringt, der ein Potential auf Masse zieht. Dort wird über einen hochohmigen Widerstand das Grundpotential auf high gehalten, bis der Taster zuschlägt.

Ein 100uF Kondensator an der Spannungsversorgung hat auch nichts gebracht, es krächzt immernoch...

Momentan habe ich den FM Transmitter im Verdacht, der 10mA von PB2 zieht. Vielleicht sollte ich den Ausgang wechseln? Habe woanders mal gelesen, dass z.B. PB1 bis 20mA verträgt.
Zählt da jedes mA?

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Re: Fragen zur Software

Beitrag von schnasemann » Di 12. Jan 2010, 21:56

wenn es an der Grenze des machbaren eines Ports liegt, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. zwei Ports parallel, aber dann penibel drauf achten, dass diese keinen Kurzschluss basteln.
2. einen Fet oder Transistor einsetzen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass der FM-Transmitter böse Sachen bis auf seine Versorgungsspannung ferkelt. Da könnten Spikes drin sein, die dem Prozessor zu schaffen machen. Wobei Du dann auch nochmal probieren könntest, ein 100µF an den Transmitter und davor in Reihe zum Proz. 100 Ohm.

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Re: Fragen zur Software

Beitrag von stonewood » Mi 13. Jan 2010, 12:30

rainmuel hat geschrieben: also ich habe eben nochmal im Kochbuch nachgelesen und auch die BASCOM Language Referenz gecheckt.
Dort steht nix von Pins... Dort wird mit Portx.n mit x Portnummer und n Bit im Port zugegriffen.
Also Portb.3=1 setzt Pin auf high. Analog müsste also Portb.2=1 meine Verbraucher richtig einschalten.
Schau mal auf 'CONFIG PORT' - da steht das drin. Also: I/O umschalten für einen Pin: 'config pinX.y=input'. Bit setzen: 'portX.y=0'.

Werd' ich bei Gelegenheit mal ausprobieren, aber zumindest sieht mir die Doku so aus als ob der ganze Port (also pb0..pb6 beim Tiny13) damit auf Eingang geschaltet wird. Und dann liefert kein Pin mehr Strom.

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Re: Fragen zur Software

Beitrag von rainmuel » Mi 13. Jan 2010, 15:57

Hallo Stonewood,

das hört sich für mich sehr plausibel an und es würde auch den Effekt erklären, dass der Pin flackert :-)

Hoffe, das wird es dann gewesen sein.

I keep you posted.

Viele Grüße
Rainer

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Re: Fragen zur Software

Beitrag von rainmuel » Mi 13. Jan 2010, 21:19

Habe das Problem jetzt weiter eingekreist. Die Pins habe ich sowohl mit Portb und Pinb ein und ausgeschaltet. Bei beiden Varianten trat der gleiche Effekt auf.
Der MP3 Player alleine funzt.
Der FM Tx alleine funzt.
Beides zusammen funzt nicht --> krächzen

Daher nehme ich an, dass nun das eine Aktive Bauteil das jeweils andere (FM Tx und MP3 Player) sich gegenseitig stören.
Sie teilen sich ja die gleiche Spannungsversorgung und Masse.
Die haben ja auch beide einen Oszillator, vielleicht gibt es ja sowas wie eine Resonanz oder andere Störeffekte?

Die Spannung alleine solle ausreichend sein, darauf deutet das einzelne Funktionieren hin. Werde trotzdem das mal bei Gelegenheit an einem Fetten Labornetzteil testen. Das ist leider irgendwo im Keller zur Zeit...

Helfen da einige Kondensatoren zwischen Masse und Ub? Wenn ja, wie groß sollten Sie dimensioniert sein?

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