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Fahrrad-Handy-Ladeschaltung

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

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kapege.de
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Re: Fahrrad-Handy-Ladeschaltung

Beitrag von kapege.de »

carhu hat geschrieben:Richtig, Ladeelektronik im Gerät vorausgesetzt! Nach dem Gleichrichten und Sieben sollte die Nennspannung dann min. 7V betragen. Ich würde dann noch einen kleinen Vorwiderstand und eine Z-Diode vorsehen, die den Regler (Längstransistor) vor zu hohen Spannungen schützt. Mit einem Schaltregler (z.B. MAX746 müsste gehen) könnte man den Nachteil der relativ hohen min. Nennspannung umgehen und das P910i würde auch bei langsamer Fahrt geladen werden können.
Wenn man nur die Lion-Zellen alleine (wie von mir zuerst angenommen) laden möchte, muss man sicher verhindern, sie durch Überladung zur Explosion zu bringen!
@carhu: Du hast bei all den Dioden und Vorwiderständen evtl. übersehen, dass insgesamt nur etwa 3 Watt Leistung zur Verfügung stehen. Eine Schaltung, wie du sie vorschlägst, baut man, wenn man einen Trafo an eine Steckdose anschließt, aber nicht am Fahrrad.
Außerderm: Akkus explodieren ebenso häufig wie Autos: nämlich gar nicht. Es macht "pffft" und dann läuft eine Menge Soße raus; das war's. Für eine Explosion müsste sich nämlich Sprengstoff im Akku befinden. Jeder Akku hat ein Überdruckventil. Also bitte keine Panik verbreiten.
Peter

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carhu
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Re: Fahrrad-Handy-Ladeschaltung

Beitrag von carhu »

kapege.de hat geschrieben:@carhu: Du hast bei all den Dioden und Vorwiderständen evtl. übersehen, dass insgesamt nur etwa 3 Watt Leistung zur Verfügung stehen. Eine Schaltung, wie du sie vorschlägst, baut man, wenn man einen Trafo an eine Steckdose anschließt, aber nicht am Fahrrad.
Welche Schaltung schlägst du vor?
kapege.de hat geschrieben:Außerderm: Akkus explodieren ebenso häufig wie Autos: nämlich gar nicht. Es macht "pffft" und dann läuft eine Menge Soße raus; das war's. Für eine Explosion müsste sich nämlich Sprengstoff im Akku befinden. Jeder Akku hat ein Überdruckventil. Also bitte keine Panik verbreiten.
Ich gebe dir Recht. Also streiche "zur Explosion", setzte "zum Pffften". :wink:
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jennergruhle
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Re: Fahrrad-Handy-Ladeschaltung

Beitrag von jennergruhle »

carhu hat geschrieben:
kapege.de hat geschrieben:@carhu: Du hast bei all den Dioden und Vorwiderständen evtl. übersehen, dass insgesamt nur etwa 3 Watt Leistung zur Verfügung stehen. Eine Schaltung, wie du sie vorschlägst, baut man, wenn man einen Trafo an eine Steckdose anschließt, aber nicht am Fahrrad.
Welche Schaltung schlägst du vor?
Es sollte auf jeden Fall ein Schaltregler sein: Längstransistoren verbraten zu viel unnütze Leistung. Ein Step-Up-Regler, der z.B. auch aus 3V die 5V erzeugt macht wohl keinen Sinn, weil die Spannungsspitzen vom Dynamo schon früh recht hoch gehen und durchaus recht hohe Spannungen im Leerlauf oder bei geringer Belastung auftreten.
Ich habe zwar keine konkrete Schaltung, aber z.B. bei Maxim gibts Dutzende solcher Max-xyz-Chips, die das mit drei Kondensatoren, zwei Widerständen, einer Diode und einer Drossel (oder so etwa) vollbringen. Der gute alte TL494 sollte das auch können. Und ich würde immer das Handy die Akkus laden lassen, die Eriks und Sonys haben sich schon etwas gedacht bei ihrer Ladeschaltung. Außerdem kann man dann laden UND das Gerät betreiben.
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Re: Fahrrad-Handy-Ladeschaltung

Beitrag von kapege.de »

jennergruhle hat geschrieben:Ein Step-Up-Regler, der z.B. auch aus 3V die 5V erzeugt macht wohl keinen Sinn, weil die Spannungsspitzen vom Dynamo schon früh recht hoch gehen und durchaus recht hohe Spannungen im Leerlauf oder bei geringer Belastung auftreten.
Doch, macht schon Sinn. Da der Step-up-Regler einen def. Widerstand besitzt, steigt die Spannung des Dynamos nicht über alle Maßen an, sondern bleibt bei 6V - > Step-Up -> 12 V. Wird für die meisten Luxeon-LED-Schaltungen verwendet, ist aber auch praktisch, um ein sonstiges 12-V-Gerät zu betreiben. So bald ich die Links auf die entsp. Seiten wieder gefunden habe (alter Schlamper), stell ich sie ins Forum.
Peter

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zerogravity
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Akku-Explosion

Beitrag von zerogravity »

@kapege:
Vor ein paar Wochen habe ich mit meinem DIGI-Speed-Lader die AA-Akkus für mein GPS60C geladen. Nachdem sie voll waren hatte ich sie zum Glück erstmal auf einem Tisch abgestellt. Nach ca. 2-3 Stunden ein sehr lauter Knall und einer der Akkus ist explodiert. Die eine Hälfte des Akkus ist bis an die Zimmerdecke geflogen und hat dort eine Delle in den Putz geschlagen. Ich bin sicher, wäre dieser Akku im Gerät explodiert, hätte ich ein GPS gehabt.
Deshalb lege ich niemehr frisch geladene Akkus in ein Gerät ein und verwende stattdessen schon vorher geladene Reserve-Akkus.
Sowohl die Akkus und auch das Ladegerät sind Ansmann-Markenware.
Zuletzt geändert von zerogravity am Fr 20. Jan 2006, 18:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von kapege.de »

Da bitte ich doch aber um ein Foto! Meine Akkus haben immer brav gepfiffen (mit Soße). Außerdem ist Ansmann sehr kulant im Umtausch: alles einpacken und hinschicken mit Fehlerbeschreibung - du wirst neue Akkus und ein neues Ladegerät bekommen.
Peter

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Beitrag von zerogravity »

Die Explosion ist schon Wochen her !!!! Die Akku-Reste habe ich entsorgt.
Damit war der Fall für mich erledigt.
Das Ladegerät war ja nicht betroffen und funktioniert bis heute, mit allen anderen Akkus einwandfrei. Es war auch kein Problem des Ladens.

Ich wollte hier auch nur kundtun, daß Akkus sehrwohl explodieren können und es kein Märchen mit dem Explodieren ist.
---> Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste <---- :wink:

Ich verhalte mich jedenfalls wie oben beschrieben.
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radioscout
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Beitrag von radioscout »

Ich würde auf jeden Fall einen Akku (6 oder 12 V) am Dynamo aufladen und damit alle anderen Verbraucher versorgen. 12 V hat den Vorteil, daß nahezu alle mobilen Ladegeräte damit versorgt werden können.
So kann man den Akku laden, wenn die Erzeugung problemlos möglich ist (Fahrt in der Ebene oder bergab) und beim bergauf fahren auf die Stromerzeugung verzichten, die Geräte aber weiter betreiben.
Nachts steht der vom Dynamo erzeugte Strom für die Beleuchtung zur Verfügung, der Akku versorgt die (Lade-)Geräte.
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Beitrag von kapege.de »

Dein Nabendynamo erzeugt 0,5 Ah; das sind bei 6Volt 3 Wattstunden. Nach ca. 10 Stunden Fahrt hast du im Idealfall 30 Wh erzeugt. Ein guter Akku hat bei 1,2 V (2400 mAh) 2,88 Wh. Damit könntest du ca. 10 Akkus aufladen (bei, wohlgemerkt, 10 Stunden unter Vollast und ohne jegliche Verluste).
Peter

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Beitrag von radioscout »

Mir ist es lieber, wenn hochwertige Geräte (Akku im Handy laden) mit einer konstanten Spannung geladen werden.
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