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Arduino übersetzen oder Board nachbauen?

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

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satanklaus
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Re: Arduino übersetzen oder Board nachbauen?

Beitrag von satanklaus » Di 5. Nov 2013, 16:05

Spricht etwas dagegen, das Arduino-Board direkt als ISP zu verwenden, so wie hier hier und hier vorgeschlagen?

Mir gefällt die Idee, einen ausgereiften Prototypen irgendwann fest und outdoortauglich aufzubauen, ohne dabei den Arduino Workflow verlassen und sich in ein anderes System incl. Programmiersprache einarbeiten zu müssen.

Hat jemand damit Erfahrung?

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Haenigser
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Re: Arduino übersetzen oder Board nachbauen?

Beitrag von Haenigser » Di 5. Nov 2013, 16:10

Attinys habe ich noch nicht ausprobiert. Beim Atmega328 hatte ich anfangs Probleme mit dem Bootloader. Habe mir dann einfach ein paar µCs inkl. Bootloader zugelegt und schon funktioniert alles wie gewünscht.

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hcy
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Re: Arduino übersetzen oder Board nachbauen?

Beitrag von hcy » Di 5. Nov 2013, 17:05

Man kann den Arduino auch per ISP direkt aus der IDE ohne Bootloader programmieren, wenn man eh schon so ein Teil hat.
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"...- the old fashioned way (trads only, exceptions may appear)" -- HHL

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satanklaus
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Re: Arduino übersetzen oder Board nachbauen?

Beitrag von satanklaus » Di 5. Nov 2013, 17:21

Man kann den Arduino auch per ISP direkt aus der IDE ohne Bootloader programmieren
Das sollte die normale Anwendung sein und darum ging es mir auch nicht.
Die Links führen vielmehr zu Anleitungen, die den Arduino zur Progammierung eines Tiny verwenden.

Das wäre eine weitere Lösungs-Alternative für das Ausgangsproblem dieses Threads.
Da ich sie aber selber noch nicht ausprobiert habe, wollte ich erst mal nach Erfahrungen fragen, ehe ich das empfehle.

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fogg
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Re: Arduino übersetzen oder Board nachbauen?

Beitrag von fogg » Di 5. Nov 2013, 20:37

Nee, es spricht nichts dagegen, die Attinys mit der Arduino IDE zu programmieren. Ich mache das auch, speziell wegen der vielen nützlichen Libraries, die es für Arduinos gibt. Leider laufen aber nicht alle auch auf den Attinys und leider ist die Unterstützung für 1MHz Takt auch nicht immer optimal. Da muss man manchmal händisch nachhelfen.

Wichtig ist das Folgende: Die GCC toolchain in den aktuellen Arduino IDEs enthält einen Fehler, der dazu führt, dass bei etwas größeren Programmen der folgende Fehler beim Linken auftritt: "relocation truncated to fit: R_AVR_13_PCREL ...". Hier ist beschrieben, wie man das Problem lösen kann: http://forum.arduino.cc/index.php/topic,60649.0.html

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satanklaus
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Re: Arduino übersetzen oder Board nachbauen?

Beitrag von satanklaus » Mi 6. Nov 2013, 09:28

@fogg: Verstehe ich das richtig: die (buggy) gcc Toolchain hat sich seit IDE Version v0022 nicht geändert und muss wie in der verlinkten Anleitung gepatcht werden? Schließlich sind wir mittlerweile bei IDE v1.0.5 und der Beitrag ist von 2011.

Noch was: ich bin mir nicht sicher, ob man einen Arduino Sketch wirklich auf Low Power tunen kann. Denn in der Arduino-Welt ist ja immer Saft da und es gibt dafür keine Notwendigkeit. Man programmiert nutzerfreundlich auf einer höheren Abstraktionsebene, hat dafür aber auch weniger Kontrolle über die Hardware. Geht sowas wie schlafen schicken und Aufwecken durch Pin-Event IRQ? (Alternative wäre natürlich, das die Besucher der Station ihren 9V Block mitbringen...)

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fogg
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Re: Arduino übersetzen oder Board nachbauen?

Beitrag von fogg » Mi 6. Nov 2013, 09:58

Verstehe ich das richtig: die (buggy) gcc Toolchain hat sich seit IDE Version v0022 nicht geändert und muss wie in der verlinkten Anleitung gepatcht werden?
Ob Sie sich nicht geändert hat, weiß ich nicht. Aber die GCC-Version in der aktuellen IDE 1.0.5 ist 4.3.2 und hängt damit ziemlich hinterher. Vor allen Dingen hat sie immer noch den "relocation"-Fehler.

Und ja: Ich benutze auch den Tiefschlaf und Pin-Change-Interrupt zum Wecken (die Millisekunden werden halt im Schlaf nicht weiter gezählt). Man kann ja ganz allgemein auf die gesamte Hardware zugreifen (z.B. auch den ADC ausschalten usw.). Man muss bloß wissen, was man tut ;-).

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satanklaus
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Re: Arduino übersetzen oder Board nachbauen?

Beitrag von satanklaus » Mi 6. Nov 2013, 10:50

Man kann ja ganz allgemein auf die gesamte Hardware zugreifen (z.B. auch den ADC ausschalten usw.). Man muss bloß wissen, was man tut ;-).
Danke für die Anregung, das ist ja nochmal eine ganz eigene Welt. :D
Da gibt es ja tatsächlich auch ein Sleep Mode API, Watchdog Funktionen etc.
Und das kleine Nachtigall-Projekt erinnert an vieles, was man z.B. auch für ein tagsüber vor sich hin dämmerndes Reaktivlicht braucht ...

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