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Platinen mit Atmega Grundschaltung herstellen

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

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Haenigser
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Platinen mit Atmega Grundschaltung herstellen

Beitrag von Haenigser » Sa 23. Aug 2014, 22:24

Hallo zusammen,

auf Youtube bzw. http://www.thomaspfeifer.net bin ich auf die Toner-direkt-Methode zur Platinenherstellung gestoßen. Ich möchte nun selbst versuchen Platinen herzustellen. Allerdings will ich das Rat auch nicht neu erfinden.

Kennt jemand eine Quelle für kostenlose Platinenlayouts? In meinem Fall erst einmal für den Atmega8.

Vielen Dank schon mal. :-)

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MaxPower
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Re: Platinen mit Atmega Grundschaltung herstellen

Beitrag von MaxPower » Sa 23. Aug 2014, 23:14

Öhm... mal ganz im Ernst: so etwas gibts in allerlei Varianten fertig zu kaufen. Und falls da noch andere Bausteine für spezielle Zwecke mit dazu sollen,
a) gibt es häufig dennoch irgendwen, der ein ähnliches Design schon mal in Netz gestellt hat, Platinen hat fertigen lassen und dem man welche abkaufen kann
b) bemüht man selbst einen Auftragsfertiger, PCB-Pool-Service, whatever

Auf Platinen ätzen in der dafür nicht geeignet eingerichteten Wohnung "nur um es mal gemacht zu haben" verzichte ich. Ich habe von bitteren Erfahrungen anderer gelesen, dass selbst die allerkleinsten, feinsten Mikro-Spritzerchen von der Ätzsuppe geeignet sind, z.B. Küchen und Badezimmerinventar (Edelstahl!) in lochzerfressenen Schrott zu verwandeln.
Außerdem muss das Eigenmachwerk, wenn es denn gelingt, anschließend je nachdem noch gesägt, gebohrt(!), durchkontaktiert werden, man hat keine professionellen Oberflächen mit Verzinnen, Bedruckung und Lötstop -> riesen Aufwand für im Ergebnis totale Amateursch****

(Gelbe Seiten: Fragen Sie doch mal jemanden, der sich mit sowas auskennt :gott: )
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Haenigser
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Re: Platinen mit Atmega Grundschaltung herstellen

Beitrag von Haenigser » So 24. Aug 2014, 00:05

Ok, kannst du mir einen Verkäufer empfehlen?
Ich bin im Netz nicht wirklich fündig geworden.

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MaxPower
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Re: Platinen mit Atmega Grundschaltung herstellen

Beitrag von MaxPower » So 24. Aug 2014, 00:48

Wenn es um mehr oder weniger reine Basisschaltungen geht, probier es mal unter dem Stichwort "Arduino". Das ist ein "open Source"-Hardware-Projekt, das in den letzen Jahren einige Varianten von Mikrocontroller-Boards mit mindestens 4 verschiedenen Atmel-Chips entwickelt hat. Jeweils als Entwicklungsumgebung mit integriertem Schnittstellen/Programmieradapter und steckbaren Erweiterungen als "Arduino", auf Breadboards steckbar als "Mini/Micro" und als Minimalvariante "Pro". Bei einer konkreten Shopempfehlung muss ich mich enthalten, da gibts genug Auswahl.
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TeamAdolzfurt
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Re: Platinen mit Atmega Grundschaltung herstellen

Beitrag von TeamAdolzfurt » So 24. Aug 2014, 06:51

Schau Dir mal dieses Angebot an

http://www.ebay.de/itm/20Pcs-Double-Sid ... 27d0bfb819

Der Händler hat noch andere Größen, Platinen aus FR4 (Epoxy mit Glasfasern, kein Pertinax oder so), beidseitig Lötinseln, durchkontaktiert, was will man mehr. Dazu einen beliebigen Atmel im DIL-Gehäuse, eine CR123, Deine Peripherie und leg los...

MaJa von Team Adolzfurt

Shuzz
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Re: Platinen mit Atmega Grundschaltung herstellen

Beitrag von Shuzz » Mo 8. Sep 2014, 11:09

In der Bucht kriegt man Klone vom "Arduino Nano v3" für unter 3€ das Stück.
Da hast Du dann direkt USB-Buchse, RS232-Wandler, Spannungswandler und sogar nen ISP Anschluss direkt mit an Bord. Günstiger kannst Du es nicht selbst basteln, egal wie Du es anstellst.
Vor allem kannst Du dann wählen, ob Du dann lieber
- selbst Deinen C- oder Assembler-Code per ISP reinbrennen
- oder die Arduino-IDE (incl. der Arduino-Libs) verwenden willst.
Ich hab's mittlerweile aufgegeben, immer wieder die gleichen Grundschaltungen zusammen zu frickeln. Solange ausreichend Platz im Cache vorhanden ist würde ich auf fertige Bauteile zurückgreifen und mir viele Stunden Arbeit und Frust sparen.

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MaxPower
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Re: Platinen mit Atmega Grundschaltung herstellen

Beitrag von MaxPower » Mo 8. Sep 2014, 15:13

Shuzz hat geschrieben: Ich hab's mittlerweile aufgegeben, immer wieder die gleichen Grundschaltungen zusammen zu frickeln. Solange ausreichend Platz im Cache vorhanden ist würde ich auf fertige Bauteile zurückgreifen und mir viele Stunden Arbeit und Frust sparen.
Na immerhin schon eine gleichgesinnte Stimme unter den Foristen, was diesen Aspekt betrifft ;)

Trotz aller Bedürfnisse nach Abgrenzung und der "reinen Lehre" :motz: , trotz des Werberummels und der unsympatischen Maker-Blogger-Hipster :lachtot:
sollte man sich beim Thema Arduino nicht angewidert abwenden, sondern realisieren, dass man gerade wegen der international großen Beliebtheit, wegen der großen Stückzahlen universell verwendbare AVR-Boards "für 'n' Appel und 'n' Ei" auf dem Silbertablett serviert bekommt (naja, zumindest frei Haus in einem schönen Luftpolsterumschlag).

Und: die Minis/Nanos kann man übrigens als Ganzes aufs Lochraster verpflanzen, ob man damit nun in die Fläche gehen will oder den Sandwich-Ansatz bevorzugt.
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fogg
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Re: Platinen mit Atmega Grundschaltung herstellen

Beitrag von fogg » Mi 10. Sep 2014, 00:09

Auch ich finde die verschiedenen Arduino-Typen toll und bin gerade stolzer Besitzer eines MicroViews geworden. Für konkrete Caches benutze ich aber immer selbst designete Lösungen, da nur diese einen Ruhestrom von 1uA oder weniger garantieren. Mit Eagle oder Target kann man sehr komfortabel kleine PCBs entwickeln, die dann von iTead, Seeedstudio u.ä. sehr günstig umgesetzt werden. Wenn man das Mitbringen von Batterien vom Cacher verlangt, dann ist der Ruhestrom natürlich erstmal egal und man kann auf vorgefertigte Lösungen aufsetzen.

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