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Cachen in Tschernobyl, ggf. Mitreisende(n) gesucht

Urlaubscaches in der Ferne.

Moderator: Quadmaster

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hcy
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Re: Cachen in Tschernobyl, ggf. Mitreisende(n) gesucht

Beitrag von hcy » Do 4. Jul 2019, 10:52

GassiPods hat geschrieben:
Do 4. Jul 2019, 10:17
... gesundheitlich einfach ignorant ist ...
Ich glaube das Risiko ist kalkulierbar, Radfahren in deutschen Städten ist lebensgefährlicher.
Aber ansonsten volle Zustimmung.
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Mausebiber
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Re: Cachen in Tschernobyl, ggf. Mitreisende(n) gesucht

Beitrag von Mausebiber » Sa 6. Jul 2019, 08:51

.. sondern dass es null Respekt zeigt vor all den Opfern - als Katastrophen-Touristen.
Was ein Blödsinn, mit dieser Einstellung darfst du nicht nach Rom ins Kolosseum, nicht nach Italien, Pompei, nicht die Gedenkstätte Auschwitz besuchen, nicht nach Berlin auf den Breitscheidplatz, nicht auf die Insel Utøya…

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JackSkysegel
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Re: Cachen in Tschernobyl, ggf. Mitreisende(n) gesucht

Beitrag von JackSkysegel » Sa 6. Jul 2019, 15:26

Mausebiber hat geschrieben:
Sa 6. Jul 2019, 08:51

Was ein Blödsinn, ....
Volle Zustimmung.
Unechter Cacher (Tm)

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Zappo
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Re: Cachen in Tschernobyl, ggf. Mitreisende(n) gesucht

Beitrag von Zappo » Sa 6. Jul 2019, 19:59

Mausebiber hat geschrieben:
Sa 6. Jul 2019, 08:51
.. sondern dass es null Respekt zeigt vor all den Opfern - als Katastrophen-Touristen.
Was ein Blödsinn, mit dieser Einstellung darfst du nicht nach Rom ins Kolosseum, nicht nach Italien, Pompei, nicht die Gedenkstätte Auschwitz besuchen, nicht nach Berlin auf den Breitscheidplatz, nicht auf die Insel Utøya…
Es dürften genaugenommen zwei verschiedene Dinge sein:

Ob man grundsätzlich nirgends hinwill, wo unschöne Dinge passiert sind - dann ist Obiges richtig - aber dann ist es strenggenommen definitiv schwierig, überhaupt was anzugucken.
Oder ob es einem in genau DEM Fall so an die Nieren geht - sei es, weil man da einen besonderen Bezug zu hat, sei es, weil man da Beeindruckendes drüber gelesen hat oder warum auch immer - dann soll man es eben lassen.

In aller erster Linie gehts aber weniger ums Dortsein, sondern um die Frage, wie man sich verhält. Hinzudüsen, nur um sich ein wenig zu gruseln und Selfies von Tschernobyl zu machen und sich als großer Held zu stilisieren, ist gefinitiv sicher das Falsche. Aber strenggenommen ist auch DAS an jedem Ort der Welt das Falsche :)

Der Sarkophag und das Technische würde mich schon interessieren. Falls man das überhaupt zu sehen bekäme. Ist mir aber für ein "en passant - Interesse" zu weit und zu aufwendig.
Mit ein wenig mehr Pech hätte ich das 2000 Meter weg von mir auch angucken können. Oder dann eher nicht :)

Gruß Zappo
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BlueGerbil
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Re: Cachen in Tschernobyl, ggf. Mitreisende(n) gesucht

Beitrag von BlueGerbil » Do 21. Mai 2020, 09:39

Zappo hat geschrieben:
Sa 6. Jul 2019, 19:59
Hinzudüsen, nur um sich ein wenig zu gruseln und Selfies von Tschernobyl zu machen und sich als großer Held zu stilisieren, ist gefinitiv sicher das Falsche. Aber strenggenommen ist auch DAS an jedem Ort der Welt das Falsche :)
Es gibt vielerlei Motive zu reisen. Mir persönlich ist jemand, der aus den von Dir genannten Motiven reist, deutlich weniger suspekt als jemand der NICHT reist und quasi "lebenslang" sein Kaff/Stadt/Landkreis nicht verlassen mag. Ich rede nicht über "sich nicht leisten können", sondern über "nicht wollen" bzw. "kein Interesse haben".
Zappo hat geschrieben:
Sa 6. Jul 2019, 19:59
Der Sarkophag und das Technische würde mich schon interessieren. Falls man das überhaupt zu sehen bekäme. Ist mir aber für ein "en passant - Interesse" zu weit und zu aufwendig.
Sollte das Thema "Sarkophag" interessieren: es gibt inzwischen, gegen eine etwas höhere "Aufwandsentschädigung", auch die Möglichkeit, IN den Sarkophag zu kommen. Würde ich mir sehr gerne anschauen - nicht nur das, sondern auch noch viele weitere Orte, die in der Zone mittlerweile zugänglich sind und die es bei unserem Besuch in 2011 nicht waren. Hocke aber bis auf Weiteres am anderen Ende der Welt, noch dazu in einer extrem cachearmen Gegend :-(

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Re: Cachen in Tschernobyl, ggf. Mitreisende(n) gesucht

Beitrag von Zappo » Do 21. Mai 2020, 14:18

BlueGerbil hat geschrieben:
Do 21. Mai 2020, 09:39
Zappo hat geschrieben:
Sa 6. Jul 2019, 19:59
Hinzudüsen, nur um sich ein wenig zu gruseln und Selfies von Tschernobyl zu machen und sich als großer Held zu stilisieren, ist gefinitiv sicher das Falsche. Aber strenggenommen ist auch DAS an jedem Ort der Welt das Falsche :)
Es gibt vielerlei Motive zu reisen. Mir persönlich ist jemand, der aus den von Dir genannten Motiven reist, deutlich weniger suspekt als jemand der NICHT reist und quasi "lebenslang" sein Kaff/Stadt/Landkreis nicht verlassen mag. Ich rede nicht über "sich nicht leisten können", sondern über "nicht wollen" bzw. "kein Interesse haben".
Nun ja, da gibts denn doch noch so einige Nuancen ZWISCHEN den beschriebenen Polen :)

Aber danke für die Bilder und Gruß

Zappo
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Re: Cachen in Tschernobyl, ggf. Mitreisende(n) gesucht

Beitrag von hcy » Fr 22. Mai 2020, 08:55

BlueGerbil hat geschrieben:
Do 21. Mai 2020, 09:39
Es gibt vielerlei Motive zu reisen. Mir persönlich ist jemand, der aus den von Dir genannten Motiven reist, deutlich weniger suspekt als jemand der NICHT reist und quasi "lebenslang" sein Kaff/Stadt/Landkreis nicht verlassen mag.
„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben. “ Alexander von Humboldt
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Sillytoppi
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Re: Cachen in Tschernobyl, ggf. Mitreisende(n) gesucht

Beitrag von Sillytoppi » Fr 22. Mai 2020, 14:35

hcy hat geschrieben:
Fr 22. Mai 2020, 08:55
„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben. “ Alexander von Humboldt
Ich habe den Eindruck, dass trotz Billigflieger und immer neuen Rekordpassagierzahlen an Flughäfen, sich der geistige Horizont vieler Menschen nicht merklich erweitert hat. (Ok, das mit den Rekorden hat sich erstmal erledigt....)
Der Wille zur Erweiterung der Weltanschauung muss schon da sein.
Oft bleibts aber beim Selfie zum Angeben.

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