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Bohusleden Schweden 2010

Urlaubscaches in der Ferne.

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medwed
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Bohusleden Schweden 2010

Beitrag von medwed » So 1. Aug 2010, 16:07

Bohusleden 2010
Trekking und Dosensuche in Schweden, ein Reisebericht

Vorbereitung und Planung
Schon lange war er geplant, ein längerer Trekkingurlaub in Skandinavien. Nachdem ich die letzten Jahre im Sommer immer arbeiten musste, ergab sich dieses Jahr die Möglichkeit, mal wieder eine größere Tour solo zu unternehmen. Da stellte sich natürlich die Frage, wo es hingehen sollte. Da ich keine mehrtägige Anreise wollte, und es nach einigen Jahren Trekkingabstinenz auch nicht gleich eine zu extreme Tour werden sollte, war bald klar, dass ich mir einen der südschwedischen Låglandsleder vornehmen würde. Und angesichts der direkten Eurolines-Busverbindung von Bremen nach Göteborg fiel die Wahl dann rasch auf den Bohusled an der schwedischen Westküste; im Nachhinein eine sehr glückliche Wahl, da weiter nördlich in Skandinavien das Wetter deutlich schlechter war.

Der insgesamt 370 km lange Fernwanderweg führt durch die schwedische Region Bohuslän. Er schließt an der Grenze zur südlichen Nachbarregion Halland an den Hallandsled an und geht bis zur norwegischen Grenze im Norden. Da ich das Umland der Großstadt Göteborg meiden wollte, hatte ich mich entschlossen, etwas weiter nördlich in Kungälv zu starten und mit einem kurzen Stück Eisenbahnfahrt dazwischen bis zum Grenzort Vassbotten zu wandern.

Der Weg ist ausführlich in einer Broschüre beschrieben, die man nicht nur in Touristeninformationen bekommt, sondern unter www.bohusleden.se auch als PDF herunterladen kann. Da der Weg im Gelände eher "übermarkiert" ist, reichen im Prinzip die Karten aus der Broschüre zur Orientierung; ich war trotzdem froh, dass ich mir "richtige" topographische Karten besorgt hatte. Zum einen hatte ich so die Möglichkeit, einige Male von der markierten Wegführung abzuweichen, zum anderen sind bei einer Äqudistanz von 5 Metern auf der Terrängkarta 1:50.000 steile Passagen einigermaßen zu erkennen; in der teilweise sehr hügeligen Landschaft eine wichtige Information zur Einschätzung von Wanderzeiten und Anstrengung (die Angaben "leicht" oder "mittelschwer" in der Broschüre erscheinen mir eher willkürlich). Auf dem GPS hatte ich Openstreetmap. Außerhalb der Städte sind Straßen und Wege dort sehr unvollständig, allerdings ist der südliche Teil des Bohusledens gemappt und die meisten Seen sind korrekt verzeichnet, so dass ein Abgleich mit der TK nicht schwer ist. Mehrfach habe ich auch mit Hilfe des Kartengitters Wegpunkte von Hand übertragen, was auf 30m genau funktioniert hat.

Längs des Weges gibt es einfache offene Holzhütten (sog. Vindskydd), in denen man kostenfrei mit Schlafsack und Isomatte übernachten kann. Leider sind diese Schutzhütten sowohl auf der TK als auch in der Broschüre nicht vollständig erfasst. Eine große Hilfe war mir hier die private Webseite www.nordwinde.de, auf der Boris Bullwinkel sämtliche Schutzhütten verzeichnet hat, die ihm auf dem Bohusled begegnet sind.

Bild
Vindskydd

Natürlich wollte ich unterwegs auch geocachen und habe mich gefragt, ob das auf einer Trekkingtour mit schwerem Gepäck in einsamer Gegend funktioniert. Caches herauszusuchen, die direkt am Wanderweg liegen, war kein großes Problem. Da der südliche Teil des Weges auf OSM erkennbar ist, konnte ich hier die Dosen dank OSMify einfach auf der Kartenansicht von GC heraussuchen. Nördlich von Munkedal war es etwas schwieriger, hier musste ich die Lage der Dosen auf OSM an Hand der Seen mit dem Wegverlauf auf der Papierkarte vergleichen und im "Verdachtsfall" die Cachebeschreibung genau lesen. Da die Dosendichte mit zunehmendem Abstand zu Göteborg aber auch immer geringer wurde, habe ich so nur noch zwei Caches ausmachen können.

Die Tour
Nach einer schier unendlich langen Busfahrt bin ich abends in Göteborg angekommen und habe mich gleich auf den Weg zum Vandrarhem (Jugendherberge) gemacht. Schon in der Straßenbahn musste ich feststellen, dass man mit Bargeld hier keine Fahrkarten bekommt. Die Einheimischen haben meist spezielle aufladbare Guthabenkarten, aber zum Glück hat der Automat auch die Mastercard akzeptiert. Das gleiche gilt übrigens auch in den Überlandbussen; ohne Kreditkarte geht gar nichts. Nach der langen Fahrt habe ich mir dann noch ein bisschen die Beine vertreten und meine ersten beiden schwedischen Dosen gehoben: GC21VW6 und GC1QME4. Während die erste Dose ein ehemaliges Brauereigelände vorstellte, war die zweite eher lieblos hinter einem nichtssagenden Busch versteckt.

Am nächsten Morgen ging es dann los: Mit dem Bus nach Kungälv und dann den Weg suchen. In einem Forum hatte ich eine ungefähre Beschreibung gefunden, aber auch den Kommentar, dass einige Leute hier Probleme hatten. Tatsächlich ist der Weg vom Ort aus nicht ausgeschildert. Eine TK hatte ich von dieser Ecke - die just auf dem Schnittpunkt vor vier Kartenblättern liegt - nicht dabei, und die Karte aus der Broschüre war zu ungenau. Da hier aber auch Waldwege in OSM verzeichnet waren, konnte ich mich vom GPS zu dem kleinen Waldsee Svarte Mosse leiten lassen. Hier gab es nicht nur eine Kaffeestube, sondern auch den ersten Cache am Bohusled: GC1W188.

Bild
Kaffeestuga Svarte Mosse

Die Dose war leicht zu finden und ein Travelbug, der Burgen besuchen will, ist gleich hiergeblieben. Schließlich liegt ganz in der Nähe die alte Festung Bohus. Mitlerweile ist er in Kroatien gelandet.

Nach einem etwas anstrengenden Aufstieg vom Ort, war der Weg hier sehr bequem, das Waldgebiet Fontin eher ein Naherholungsgebiet mit gut ausgebauten Wegen. Als der Weg schließlich an einem alten Hof vorbeiführte, gab es den ersten DNF. Trotz intensiver Suche war hier nichts zu finden, die Dose war wohl wirklich weg; der Cache ist mitlerweile archivert. Trotz des schweren Rucksacks ging es rasch voran, so dass die 20km zum Vindskydd an dem kleinen See Tvängen keine große Mühe bereiteten. Unterwegs lud ein schöner Badesee noch zu einer Pause ein.

So ging es am nächsten Tag frohen Mutes weiter durch das Naturschutzgebiet Svartedalen. Die Landschaft lockt hier mit einem teilweise sehr wilden Waldgebiet. Bereits nach kurzer Zeit war der See Holmevatten erreicht. Etwas abseits vom Weg gab es hier einen Vindskydd, der nirgendwo verzeichnet war. Ich habe ihn nur entdeckt, weil ich hier nach dem Cache GC1V883 gesucht habe. Die Dose lag sehr gewagt in einer Baumwurzel direkt am See - Hochwasser scheint es hier nicht zu geben.

Bis zum nächsten Cache an der Bottenstuga zeigte das GPS dann gerade mal einen Kilometer an, so dass ich mich auf eine frühe Mittagspause freuen konnte. Doch was dann kam, war eine eher böse Übereraschung. Zwar hatte die Broschüre auf steile Passagen hingewiesen, doch der Aufstieg zur Bottenstuga geriet trotzdem zu einer unerwartet heftigen Berg- und Talfahrt. Obwohl die Wegstrecke genau wie die letzte als "mittelschwer" gekennzeichnet war, war der Charakter des Weges doch nicht zu vergleichen. Auf kleinen Stein- und Wurzelpfaden ging es mit einigen Kraxelpassagen permanent rauf und runter. Zu allem Überfluss begann es auch noch zu regnen, so dass der Weg ziemlich glitschig wurde. Nass und erschöpft erreichte ich schließlich doch noch das einsame Häuschen im Wald. Hier gab es ein Wasserloch, an dem ich Trinkwasser nachfüllen konnte. Den Cache GC1D3J5 habe ich nicht gefunden, was aber wohl an meiner Erschöpfung lag - es gibt spätere Logs. Angesichts des schlechten Wetters habe ich mir den Abstecher zu einem kleinen Wasserkraftwerk (GCR4K0), das die Bottenstuga mit Strom versorgt, gespart. Bei einem nahegelegenen Pfadfinder-Zeltplatz am Wegesrand konnte ich hingegen GC28JXJ schnell entdecken. Den nächsten Cache, GC1MB84, habe ich mir wieder gespart, obwohl er direkt am Weg lag. Hier ging es in einer steilen und bei Nässe rutschigen Kletterpartie hinab in eine enge Schlucht. Den zusätzlichen Kraftaufwand wollte ich mir nicht mehr geben - außerdem hätte ich mir hier bei Regen völlig zugesaut.

Das war wahrscheinlich eine kluge Entscheidung, denn am Härsvatten wurde der Weg wieder anstrengend. Es ging steil hinauf zu einem schönen Aussichtsplatz; eindrucksvoll aber kräftezehrend. Hier liegt GCB6ED. Mir hat er sich leider nicht gezeigt, im strömenden Regen war die Motivation, intensiv zu suchen, aber auch gering. Auch einen Abstecher zum nahe gelegenen St. Örevatten mit dem Cache GC2033A habe ich mir gespart.

Auf dem weiteren Weg habe ich dann gemerkt, dass ich ziemlich mit meinen Kräften am Ende war. Das geplante Tagesziel, den Vindskydd am St. Hästevatten, zu erreichen, wäre ein unangenehmer und auf Grund der nachlassenden Trittsicherheit auch nicht ungefährlicher Gewaltmarsch geworden. Die Pausen wurden immer länger und allein die beginnende Auskühlung hat mich gezwungen, völlig durchnässt weiterzugehen. Obwohl es zum Schluss nur noch drei Kilometer zum Vindskydd waren, habe ich mich schließlich entschlossen, das Zelt aufzubauen. Es ist immer wieder eine schwierige Entscheidung beim Packen: Einerseits ist das Zelt ein Extragewicht von rund 2 Kilogramm, mit weniger Gepäck hätte ich es vielleicht zum Vindskydd geschafft. Andereseits gibt es ein erhebliches Plus an Sicherheit; bei dem Wetter schlapp zu machen, wäre ohne Zelt schnell eine gefährliche Situation geworden, so war es kein Problem, unterwegs ein Lager aufzuschlagen. Ich war hier jedenfalls froh, das Zelt zu haben, auch wenn ich auf der ganzen Tour nicht wieder gebraucht habe.

Am nächsten Morgen war das Wetter dann wieder gut und warm, ich bin spät zu einer kurzen Etappe aufgebrochen, weil ich Zelt und Wäsche einigermaßer trocken kriegen wollte. Am Vindskydd St. Hästevatten angekommen, gab es dann eine weitere lange Frühstückspause, bei der die Wäsche wieder richtig trocken wurde. Auch die Caches hinter dem Vindskydd (GC229N8 und am benachbarten Rödvatten (GC22AJA) waren schnell entdeckt. Der Bohusled führte hier über einen breiten Wirtschaftsweg. Da ich eine kräfteschonende Etappe einlagen wollte, habe ich einen Schlenker, den der Weg noch machte, durch ein kurzes Stück Landstraße abgeschnitten. Der Vindskydd am Djupevatten war so früh erreicht und ich konnte den Tag mit Faulenzen am See in der Abenddämmerung beschließen. Nur das Plumpsclo war leider nicht benutzbar, hier hatten Wespen ihr Domizil errichtet - ein Problem, das mir noch bei einigen anderen Schutzhütten begegnen sollte.

Bild
Rödvattnet

Die folgende Tagesetappe führte bei schönem Wetter weitgehend über kleine Waldwege, teilweise aber auch über Wirtschaftwege an einer kleinen Siedlung vorbei. Zwar gab es Steigungen, aber insgesamt war der Weg nicht besonders fordernd. Fast direkt an einer zu überquerenden Straße gab es einen kleinen Staudamm, Reste einer ehemaligen Wassermühle, zu bestaunen. Von der Straße aus war hier nichts erkennbar, ohne den Geocache GC1PR0H hätte ich die Stelle sicher nicht entdeckt. So gab es ein interessantes Baudenkmal zu bestaunen, auch wenn ich die Dose hier leider nicht gefunden habe. Mein Empfang war im Wald wohl zu schlecht, sie wurde jedenfalls später noch gefunden.

Tagesziel war der See St. Väktor. Da das Wetter gut war, machte ich mir keine Sorgen um den Vindskydd, dessen sehr schlechter Zustand bakannt war. Außerdem hatte ich ja mein Zelt dabei. Kurz vor dem Vindskydd dann eine kleine böse Überraschung: eine Infotafel. Just das Stückchen Seeufer, in dem der Vindskydd liegt ist Naturschutzgebiet und hier ist Zelten verboten. Diese Info war leider keiner Broschüre zu entnehmen. Da der Vindskydd nur Platz für zwei Personen bietet, hätte ich also wohlmöglich noch ein ganzes Stück weiterlaufen müssen, falls er belegt gewesen wäre. Aber - wie bei allen Etappen zuvor - auch hier hatte ich den Übernachtungsplatz für mich alleine. Dieses Stück des Bohusled scheint nicht sehr frequentiert zu sein.

Am nächsten Morgen bin ich dann früh los, da das Wetter sehr unsicher wirkte. Heute wollte ich mein Tagesziel erreichen, bevor es anfängt zu regnen. Der Weg führt hier durch das Bredfjäll, eine aufgegebene Kulturlandschaft, die sich der Wald zurückerobert hat. An verschiedenen Stellen stößt man hier auf Reste ehemaliger Höfe und alter Wirtschaftswege. Schließlich führt der Weg bei Vargfjäll an einem noch bewirtschafteten Hof vorbei. Hier erinnert ein Cache (GC1ZEV3) an diese besondere Landschaft. Die Dose selbst ist nichts besonderes, aber die Beschreibung interessant zu lesen.

Bild
im Bredfläll

Jetzt galt es erst einmal, Weidezäune zu übersteigen, denn der Weg führte ein kurzes Stück über bewirtschaftetes Land. Dann ging es zurück in den Wald. Gegen Mittag habe ich eine Straße erreicht. In dem Badeort Gustfsberg bei Uddevalla hatte ich ein Zimmer im Vandrarhem reserviert, um einen Ruhetag einzulegen und in der Stadt einkaufen zu können. Da das Wetter zusehends schlechter wurde, wollte ich mir 10km Fußmarsch die Landstraße entlang ersparen und habe bei einem Haus gebeten, mir ein Taxi zu rufen. Das war zwar nicht billig, aber angesichts des beginnenden Regens eine gute Entscheidung. Außerdem konnte ich mich so bis zum Eintreffen des Taxis mit einem netten schwedischen Paar unterhalten und feststellen, dass die Frau den gleichen Beruf wie ich hatte.

Durch die Taxifahrt war ich schon um 14.00 in Gustafsberg, die Rezeption an der Jugendherberge machte aber est um vier auf. Also erst einmal nix mit Duschen. Meinen Rucksack habe ich dann in einer Putzkammer "versteckt" und mich erst einmal auf den Weg zu einem Supermarkt gemacht. Die sogenannte Strandpromenade führt teilweise über eine eindruvcksvolle Holzbrücke den Fjord entlang von Gustafsberg nach Uddevalla. Wo der nächste Supermarkt ist, hatten mir zum Glück die beiden Schweden erklären können. Auf dem Rückweg hat mich der Regen dann doch noch erwischt.

Bild
Vandrarhem Gustafsberg

Aus dem geplanten einen Ruhetag in Gustafsberg sind dann unverhofft zwei geworden, da das Wetter sich nicht so recht bessern mochte (die Gewitter haben es sogar auf die Titelseite der schwedischen Boulevardpresse geschafft). Immerhin hat es nicht die ganze Zeit geregnet, so dass ich mir ein paar Dosen in der Umgebung von Schwedens ältestem Badeort vornehmen konnte. Und ich muss sagen: Die Caches waren allesamt an sehenswerten Stellen und ordentliche Dosen. Insbesondere ein Bonuscache war nett, der einen zu einer abgelegenen Höhle führte, in der eine "richtige" Schatztruhe versteckt war. Ganz nebenbei habe ich hier noch meine #500 (#490 bei GC, ich suche auch auf OC und TC) vollgemacht.

GC1HFR3
GC1HFPA
GC1R2NM #500
GC1HFQ3 Der Bonus in der Höhle
GC19BFJ

Eigentlich wollte ich den Weg von Uddevalla aus fortsetzen, durch den zusätzlichen Ruhetag musste ich jetzt aber ein paar Kilometer einsparen. Also bin ich mit dem Bus bis Hogstorp gefahren. Nach einem kleinen Mittagessen am dortigen Rasthof ging es dann ein ganzes Stück auf einem kleinen Sträßchen durch dünn besiedelte Kulturlandschaft. Nach dem ganzen Wald war das Straßenstück gar nicht so schlimm, zumal sich zwei Einheimische zu mir gesellten, die eine ganze Weile in die gleiche Richtung mussten. Die konnten mir dann auch bestätigen, dass der auf der TK eingezeichnete Trampelpfad zum See Övre Trästickeln tatsächlich existiert. Kurz vor dem See bin ich dann tatsächlich wieder auf den Bohusled mit seiner orangen Wegmarkierung gestoßen. Am Vindskydd Övre Trästickeln dann meine erste Begegnung mit anderen Outdoorern. Ein Großvater mit seinem Enkel war im Kanu hierhergepaddelt. Er wohnte wohl am anderen Ende des Sees. Das nächste Wegstück war dann etwas beschwerlich. Hier ging der Weg über einen Kahlschlag. Nicht nur, dass die meisten Markierungen weg waren, sondern vor allem das ganze herumliegende Kleinholz machte das Vorankommen anstrengend. So entschloss ich mich, nicht bis zur Übernachtungshütte in Modalen (eine richtige Hütte, in der es drei Schlafplätze gibt, die man so nutzen darf, die anderen werden vermietet) zu wandern, sondern den Vindskydd am Viksjö anzupeilen.

Hier war richtig was los. Der See ist mit dem Kanu erreichbar und eine ganze Horde PaddlerInnen hatte ihr Lager aufgeschlagen. Die hatten aber große Familienzelte dabei und campten auf einer ebenen Wiese ein Stück vom Vindskydd entfernt. So hatte ich die Schutzhütte auch hier für mich alleine. Da sich das Wetter erkennbar verschlechterte, bin ich am nächsten Morgen dann früh los, um mittags den Bahnhof in Munkedal zu erreichen. Genützt hat's nix, der Regen hat mich mal wieder voll erwischt.

An der Modalenhütte dann eine Entscheidung. Es gibt zwei luftige Hängebrücken über den Fluss, nimmt man die erste, geht man am Südufer entlang, nimmt man die zweite, am Nordufer. Am Südufer gibt es einen regendichten Vindskydd, am Nordufer den Geocache GC1697M. Dadurch, dass ich von Hogstorp und nicht von Uddewalla losgegangen war, hatte ich gleich fünf Caches am Wegesrand verpasst: GC17FDA, GC17BH6, GC2189X, GC1RWH2 und GC1RWHG. Einer davon liegt an einer reizvollen Kåta, die eigentlich mein Übernachtungsplatz gewesen wäre. Angesichts des strömenden Regens habe ich mich trotzdem gegen die Dose und für den Vindskydd entschieden. So führte mich der Weg direkt über die sehr abenteuerliche schwankende Hängebrücke ans Südufer. Die Pause im Vindskydd konnte ich dann auch gut gebrauchen, denn der Weg war hier wieder ein extremes Rauf und Runter. An der Straße nach Munkedal angekommen war mir das Tramperglück hold, so dass ich die 4km zum Bahnhof nicht laufen musste. Gegen 17.00 habe ich den kleinen Nachbarort Dingle mit dem Zug erreicht, in Ruhe eingekauft, eine Pizza gegessen und dann im Vandrarhem (einer in den Ferien ungenutzten Internatsschule für Landwirtschaft) eingecheckt. Nach dem Regentag waren Dusche und Waschmaschine Gold wert.

Die nächste offizielle Etappe des Bohusledens führt von Svarteborg - etwas nördlich von Dingle - über eine kleine Landstraße nach Lunden. Über die 12km Straßenwanderung hatte ich wenig positives in diversen Webforen gelesen. Also habe ich mir auf der TK eine Alternativroute rausgesucht. Voin Dingle bin ich mit dem Zug nach Hällevadsholm gefahren, das im Gegensatz zu Svarteborg einen Bahnhof hat. Der Weg ging von hier zwar auch überwiegend über Sträßchen, aber durch kleine Siedlungen und Kulturland und war dadurch abwechslungsreicher als der eigentliche Bohusled. Ein Stück über kleine Forstwege führte dann wieder auf die Straße nach Lunden.

Der kleine Ort war in der Vergangenheit nicht unwichtig für die schwedische Anti-AKW-Bewegung. Es gab Planungen, unter der Hochebene des Kynnefjälls ein Endlager für Atommüll anzulegen. Die Wachstube der Aktion Rädda Kynnefjäll in Lunden war von 1980-2000 rund um die Uhr von AktivistInnen besetzt. Da ich selbst in der Anti-AKW-Bewegung aktiv bin, interessierte mich natürlich, den historischen Ort zu besuchen. Die Pläne für ein Endlager wurden hier fallengelassen, die Wachstbe kann nur noch einmal in der Woche besichtigt werden. Als ich in Lunden ankam, war dort alles verlassen. So bin ich nach kurzer Pause weiter zu meinem ersten Übernachtungsort im Kynnefjäll, dem Vindskydd am Äntervatten.

Bild
An der Wachstube in Lunden

Das Kynnefjäll bildet eine moorreiche relativ flache Gegend, nicht zu vergleichen mit den Hügellandschaften der südlicheren Etappen. Die höchste Erhebung ist Vaktarekullen, der Wächterhügel. Hier stand früher ein Turm zur Feuerbeobachtung; er ist in Broschüren und auf Karten noch als Aussichtsturm verzeichnet, wurde jedoch abgerissen. Erhalten ist hingegen die dazugehörige Hütte, die mit ihren 12 Betten von WandererInnen kostenlos als Übernachtungsplatz für eine Nacht genutzt werden darf. So war Vaktarekullen mein nächstes Etappenziel. Obwohl im Kynnefjäll etliche Wanderer unterwegs waren, hatte ich die Hütte doch für mich alleine und konnte sie von innen und von unten bewundern. Von unten? - ja, denn unter der Hütte lag der mein letzter Cache auf dem Bohusled, GC100TC. Hier stimmt alles, toller Übernachtungsplatz, schöne Dose. Mein Travelbug Little Rabbit soll von hier seine Reise beginnen.

Bild
die Vaktarekullenhütte

Am nächsten Tag dann zeigte sich das Kynnefjäll von seiner nassen Seite. Es regnete wieder und bei kniehohen Farnen und Gräsern und längeren Moorpassagen waren selbst Gamaschen von geringem Nutzen. Mittags erreichte ich den Vindskydd am Sjökärrsjö und hatte dort erstaunlicherweise Handyempfang. Ein kurzer Anruf bei meiner Schwester (hat Internet) ergab folgendes: Wetterprognose: den ganzen Tag Regen, morgen schön. Da half nichts, Schlafsack raus, Krimi raus und auf besseres Wetter warten. Am späten Nachmittag trudelte dann tatsächlich noch ein anderer Wanderer am Vindskydd ein, der die ganze Strecke vom Äntervatten gelaufen uned dementsprechend nass und fertig war - ein deutscher Physiker, der aber in Oslo lebte. Gemeinsam studierten wir die Karten und stellten fest, dass sich die nächste Etappe über eine kleine Straße erheblich abkürzen lässt.

Die Straße entpuppte sich dann als ein zugewachsener für Autos gesperrter Forstweg, der wäre in Deutschland glatt noch als Premiumwanderweg durchgegangen. So ging die Wanderung schnell voran. Abends am Vindskydd Daletjärn eingetroffen, war der Physiker auch schon da. Gemeinsam konnten wir dem Rufen der Kraniche lauschen und Planungen für den weiteren Verlauf treffen. Der Vindskydd lag etwas ungeschickt, das Wasserholen am See war eine ziemliche Kletterpartie.

Nach Vassbotten wollten wir beide nicht mehr laufen, sondern an der nahegelegenen Straße einen Bus nach Ed nehmen. Die letzte Etappe hätte - glaube ich - nicht mehr so viel Neues geboten und in Vassbotten hätte man auf dem Campingplatz übernachten müssen, um einen Tag später genau den gleichen Bus zu nehmen. Doch zunächst hieß es, sich zur Straße durchzukämpfen. Der Weg war hier von schweren Forstmaschinen aufgewühlt, in den Fahrspuren stand Wasser. Dann die Suche nach der Bushaltestelle. Ein Schild war nicht zu entdecken. Wir standen letztlich wohl am falschen Platz, der Busfahrer hat trotzdem gehalten. In Ed haben sich unsere Wege dann wieder getrennt, der Zug nach Oslo fuhr erst am Nachmittag, ich konnte gleich weiter mit dem Bus nach Vänersborg.

Meinen letzten Tag habe ich in der schwedischen Film- und Autostadt Trollhättan zugebracht. Vandrarhem, etwas Sightseeing und ein paar Dosen am Wegesrand. Hier war die Cachedichte wieder ziemlich hoch, die Dosen ähnlich wie in deutschen Großstädten.

GC15QFG
GC229YD
GC165F6
GCKYZ2
GC29RFD

Am Abreisetag dann noch eine Runde durch Göteborg. Puh, hier ist sogar die Gepäckaufbewahrung am Bahnhof sauteuer. Meine letzten beiden Urlaubs-Dosen waren so zwei simpele Großstadtmikros; auch die gibt es in Schweden.

GC28YFN
GC1HT29

Fazit
Geocachen in Schweden geht prima. In den Städten ist es nicht viel anders als bei uns, in der Natur gibt es viele schöne Orte und suchenswerte Dosen. Bei einer Trekkingtour muss man sich schon entscheiden, was im Vordergrund stehen soll, zu langen Suchaktionen und Umwegen reichten Lust und Energie nicht unbedingt. Aber ein paar Caches zu suchen, hilft, schöne und interessante Stellen am Wegesrand zu entdecken und mehr über die Gegend zu erfahren. In der Nähe von Göteborg ist die Cachedichte auch entlang des Bohusledens erstaunlich hoch, weiter im Norden wird es deutlich weniger.

OSM auf dem GPS ist dank der verzeichneten Seen brauchbar, wenn man auch Papierkarten dabei hat. Und nicht zuletzt, auch wenn man mit Regen rechnen muss, ist der Bohusled ein schöner und nicht überlaufener Fernwanderweg durch überwiegend bewaldetes Gebiet. Man darf das Relief in der kleinräumigen Hügellandschaft aber nicht unterschätzen, im Endfeffekt macht man hier nicht weniger Höhenmeter als im Fjäll. Die Windschutzhütten sind prima zum Übernachten, große Probleme mit Mücken und anderem Getier gab es nicht - abgesehen von den Wespen auf diversen Plumpsclos.

Jetzt bin ich eine Woche zurück in Deutschland und habe schon wieder Skandinavienkarten auf dem Schreibtisch liegen :roll: .

medwed

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Re: Bohusleden Schweden 2010

Beitrag von Jurilaris » So 1. Aug 2010, 16:45

Schöner Bericht! Wetter hätte natürlich besser sein können.
Leider ist unser Urlaub schon vorbei, waren auch in Schweden, und dieses Jahr fast komplett ohne Regen.
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Re: Bohusleden Schweden 2010

Beitrag von farino » So 22. Aug 2010, 16:24

Hallo Medwed,
gerade mal geguckt, was andere so über die diesjährige Classic schreiben und deinen Bericht gefunden. Nicht von der Classic, aber von einem anderen Wanderweg. Finde ich ziemlich gut, mal gucken, wenn meine beiden Fußgelenke wieder heile sind, werde ich mir Gedanken über den nächsten Wanderurlaub in Schweden machen. Dein Bericht klingt, als ob es nicht ganz so anstrengend ist wie der Kungsleden ;-).

Wie war es denn bei dir mit den Mücken? Mal vorsichtig nachgefragt...

Danke dafür.

Farino
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Re: Bohusleden Schweden 2010

Beitrag von medwed » So 22. Aug 2010, 18:08

Moin Farino,

schön, dass Du hier auch mal wieder von Dir hören lässt. Den Kungsleden als "Wanderautobahn" habe ich bisher immer gemieden, aber auf dem Nordkalottleden war ich schon unterwegs. Da kann ich also ganz gut vergleichen.

Dass das Wandern auf dem Bohusleden physisch weniger anstrengend ist, kann ich nur teilweise unterschreiben. Ja, auf dem Nordkalottleden gab es einige richtig fordernde Ecken (Schneefelder, Geröll, Querspalten), die sich mit den Wegen im Lågland nicht vergleichen lassen. Aber in weiten Teilen ist die Landschaft im Fjäll dafür weiträumiger und das ständige Hügel-rauf, Hügel-runter wie auf dem Bohusleden gibt es deutlich weniger.

Ich sehe eigentlich vor allem vier Punkte, die die Wege im Süden gemütlicher machen:

Keine Watstellen
Die Bäche und Flüsse am Bohusleden haben alle Brücken oder zumindest mal ein Brett drübergelegt.

Proviantnachkauf
Die Tour lässt sich so planen, dass man spätestens alle 5 Tage einen Ort mit Einkaufsmöglichkeit ansteuern kann. Proviant-Schleppen für zwei drei Wochen ist also unnötig.

Vinsskydd
Die einfachen Schutzhütten sind ziemlich genial. Im Fjäll muss man ja immer entweder teuer Geld für 'ne STF- bzw. DNT-Hütte hinlegen oder zelten. Hier findet sich immer ein trockener Übernachtungsplatz.

Wegmarkierung
Der Bohusleden - und die anderen Låglandsleder die ich kenne - ist eher "übermarkiert". Kompasspassagen oder lange Suche nach der Wegmarkierung gibt es kaum - von einigen Kahlschägen mal abgesehen.

Wenn Du in Südschweden noch gar nicht unterwegs warst, würde ich Dir den Tjustleden in Småland empfehlen. Der ist landschaftlich abwechslungsreicher und weniger hügelig als der Bohusleden.

Wie war's denn auf der Classcs? Vielleicht komme ich nächstes Jahr mal wieder "richtig" in den Norden.

medwed

PS: Ach ja, das Getier. Mit Mücken hatte ich nur vereinzelt Probleme. Ich hatte zwar ein Netz dabei, hab's aber nur zweimal im Vindskydd aufgespannt. Und auch die Mäuse, von denen so viele Bohusleden-Berichte erzählen, haben meine Nachtruhe nicht stören können.

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Re: Bohusleden Schweden 2010

Beitrag von farino » Mo 30. Aug 2010, 00:37

Hi,
also die Classic... *hust* ich würde es mal so ausdrücken: Ich habe sie überlebt. Und einen tierischen Respekt vor meinem Begleiter, der ja auch ein erhöhtes Lebendgewicht hat und den nun schon zum dritten Mal gelaufen ist. Diesmal hatte er zwar einen leichteren Rucksack als sonst... aber eben mich dabei.

*räusper* ich möchte lieber mal nicht spekulieren, was letztendlich leichter war, ich denke mir da meinen Teil zu... das ich nicht in einem Gletscher vergraben oder im Hochmoor versenkt wurde, finde ich äusserst nett. ;-). Die Gegend ist einfach total schön, da gibts nix zu bemängeln. Wir hatten Rentiere am Zelt und so als selbst im Moor aufgewachsen ist es natürlich in der Gegend einfach total schön. Wie eben zu Hause, nur in gigantisch groß und mit Bergen.

Die Wegbeschaffenheit ist streckenweise mit "abartig" zu bezeichnen und es gibt einige Leute, die stoerti gesagt haben, das er das irgendwie nur unzutreffend in seinen Reiseberichten beschrieben hätte. Dem stimme ich zu - allerdings kann sich das wohl auch keiner so richtig vorstellen, was da streckenweise als "Weg" bezeichnet wird. Kungsleden vielleicht irgendwann mal wieder - aber nicht mehr im Rahmen der Classic. Weil die einem letztlich dann doch einen viel zu hohen Zeitdruck vermittelt. Geschafft haben wir die Strecke in 123 Stunden. Landschaftlich hätte ich davon keinen Meter missen möchten (also vom Weg dann mal abgesehen...), den ich wahrgenommen habe.

Von der persönlichen Erfahrung her im Nachhinein auch nicht. Denn auch wenn ich an zwei Abenden komplett zusammengeklappt bin und es mir an den anderen auch nicht so klasse ging ob meiner ständig verknickten Knöchel... es ist hart gewesen für mich - aber ich habe es durchgehalten. Wir hatten das Ziel, gemeinsam zu starten und gemeinsam durchs Ziel zu gehen. Das haben wir erreicht.

Ich denke, in Deutschland wäre viel zu schnell die Möglichkeit, das wirklich hinzuwerfen und zu sagen: "Ist mir zu anstrengend, ich höre auf!" - weil hier das Straßennetz einfach dichter ist. Dort habe ich eigentlich nur am vorletzten Abend in Allesjaure gedacht: "Ne, ich kann nicht mehr!" Ansonsten wusste ich einfach, das jeder Tag neu anfängt und es dann auch erst einmal nicht mehr so weh tut. Aber selbst am nächsten morgen in Allesjaure habe ich gesagt, das ich weiter laufe. Ich hatte das Gefühl, ich würde zu viel verpassen. Abgesehen davon wäre es auch problematisch gewesen, weil es nur Versorgungsflüge mit dem Hubschrauber gab - und für den Tag war keiner vorgesehen.

In Abisko ankommen war dann schon irgendwo erleichternd. Zu wissen, das ich am nächsten Morgen nicht wieder großartig den Tag durch laufen muss, sondern Zeit habe, mich wirklich ein bisschen zu erholen und wenn laufen, dann ohne großes Gepäck. Also ich habe zwei Tage gebraucht, bis ich wieder relativ schmerzfrei laufen konnte und weil wir dann den Rückweg nicht zu Fuß gemacht haben, sind wir u. a. Seilbahn gefahren. Urlaub mit Selbsterfahrungstrips hardcore quasie, ich bin nämlich nicht schwindelfrei...

Du hast übrigens von den Watstellen geschrieben. Also mittlerweile gibt es kaum noch welche, weil viele Brücken und Stege gebaut worden sind. Die Croques haben wir nur einmal wirklich zum waten angezogen und selbst da hätten wir sie nicht unbedingt gebraucht. Ich bin aber einmal freiwillig lieber durch den Bach als über einen schmalen, hochgebauten Steg. Aber selbst das ging mit den Wanderschuhen.

Gecacht habe ich auch, allerdings habe ich nur Nikkaluokta gerade online geloggt. Die anderen beiden werde ich, wie irgendwann die Earthcaches, die ich hier gemacht habe, auf meinen Blog setzen. Ich denke, es ist für mich der beste Weg, der Punktejagd aus dem Weg zu gehen...

Der Polarkreis gefällt mir sehr gut. Ich fand Longyearbjen zu Silvester klasse und unvergesslich. Das es dort immer dunkel war, machte eigentlich gar nichts und richtig saukalt war es auch nur einmal. Ansonsten war es hier in Deutschland kälter. Jetzt war halt bei der Ankunft rund um die Uhr hell und erst in der letzten von den drei Wochen wurde es nachts dunkler. Südschweden würde ich persönlich zwar auch interessant finden - aber ich gehe davon aus, das es nächstes Jahr dann wieder in den Polarkreis geht. In Zukunft werde ich mir aber ein paar mehr Zeichensachen einpacken ;-).

Farino
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