Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Leichtes Zelt gesucht

Was nehm ich zur Geocache-Suche mit und was zieh ich an?

Moderator: Team Eifelyeti

Mäuschen
Geocacher
Beiträge: 23
Registriert: Mo 26. Jan 2015, 16:04

Leichtes Zelt gesucht

Beitrag von Mäuschen » Mi 8. Apr 2015, 16:59

Hallihallo :D

Ich hätte da mal wieder eine Frage. Hat zwar nur indirekt etwas mit Geocaching zu tun, aber ich dachte, vielleicht finde ich hier trotzdem einige Tipps...

Habe gearde erfahren, dass wir bei meiner EP-Ausbildung nächste Woche im Zelt schlafen werden. Ich bin zwar regelmäßig zelten, allerdings immer nur in großen, vom Veranstalter gestellten Zelten. Und die Zelte, die wir zuHause von früher haben, bezweifle ich momentan, dass sie noch allzu viel taugen...

Jetzt meine Frage: Kann mir jemand ein möglichst leichtes und günstiges Zelt empfehlen, dass durchaus auch Wind und Regen standhalten sollte? Preislich würde ich ungerne über 150€ ausgeben und da ich selbst nicht allzu groß und schwer bin (keine 50 Kg), sollte es tatsächlich auch möglichst leicht sein, weil ich mit meinem Gepäck eh immer zu schnell Probleme bekomme. Also ich reise immer mit Zug.

Bei dem Zelt dachte ich, dass es cool wäre, wenn es gleich so wäre, dass ich damit auch wandern gehen könnte. Also irgendwie Rucksacktauglich...

Ich habe bei vielen Zelten gesehen, dass sie eine Wassersäule von max. 5000 haben. Ist das normal?! Viele haben sogar noch einiges drunter. Da hat meine Regen (12.000) schon deutlich mehr...

Und es wäre natürlich cool, wenn das Zelt qualitativ nicht ganz schlecht wäre, wenn ich mir schon etwas kaufe...

Und dann habe ich noch einiges gelesen, was ein Zelt an Lüftungen usw. haben sollte. Weiß jetzt nicht genau, was davon wichtig ist bzw. nicht und wenn es da einfach passend wäre, wäre das auch cool :D

Das sind vermutlich relativ hohe Ansprüche, die ich da habe, aber vielleicht findet sich ja sogar etwas ;) Und wenn nicht, mache ich auch gerne irgendwo (außer Gewicht und Wasserdichte) Abstriche oder zahle auch ein paar Euros mehr, wenn es dann tatsächlich voll gut ist.

Freue mich auf ANtworten und EMpfehleungen :D

Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag!

Werbung:
Benutzeravatar
argus1972
Geowizard
Beiträge: 2639
Registriert: Di 31. Mär 2009, 06:59
Wohnort: Niederkassel-Mondorf
Kontaktdaten:

Re: Leichtes Zelt gesucht

Beitrag von argus1972 » Mi 8. Apr 2015, 19:51

Wenn Du ein 1-Personenzelt suchst, dann kann ich das Nordisk Swalbard empfehlen.
Ich besitze den Vorgänger, der unter dem Namen Nordisk Pasch verkauft wurde und bin mit dem Zelt sehr zufrieden. Ich benutze es auf Trekkingtouren in unseren Breiten und habe es gekauft, weil mir das geringe Packmaß und das recht geringe Gewicht zusagten.
Das Platzangebot ist für eine 1-Personenhöhle regelrecht komfortionös, der Preis moderat und ich weiß aus Erfahrung, dass das Zelt wetterfest ist. Die 3000er Wassersäule ist unter normalen Bedingungen in Ordnung. (Die sündteuren Exemplare von Hilleberg haben vielfach noch geringere Wassersäulen und die sind technisch für Extrembedingungen ausgelegt.) Man kann das auch nicht mit einer Hardshell vergleichen, die ständig in Bewegung und an vielen Stellen belastet ist. Das Zelt steht schließlich nur und das Wasser läuft ja auch ab. Meines ist jedenfalls dicht. Wichtiger ist ohnehin die Wassersäule des Bodens. Ich habe mir zusätzlich noch die passende Unterlage gegönnt, damit das Zelt immer sauber bleibt.
Die Höhle ist sicherlich nicht für Expeditionen unter Extrembedingungen ausgelegt, aber das ist ja wohl auch nicht gefragt. Ich kann es jedenfalls empfehlen, denn ich bin mit meinem Modell sehr zufrieden und würde auch dieses Modell ohne Bedenken kaufen.
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
Outdoorspäße

Benutzeravatar
Börkumer
Geoguru
Beiträge: 3109
Registriert: Di 24. Apr 2012, 17:29
Wohnort: Nordseeinsel Borkum

Re: Leichtes Zelt gesucht

Beitrag von Börkumer » Mi 8. Apr 2015, 20:17

Nach unserem letztem Inselhoppingtrip habe ich mir zusätzlich zu unseren beiden Iglos ein kleines Wurfzelt zugelegt. Da wir unsere Reisen immer mit einer Fährüberfahrt beginnen und ich nicht ständig mit 3 Kindern bei meiner Tante auf dem Festland aufschlagen möchte, fahre ich gerne Abends los und dann solange bis mich die Müdigkeit befällt. Während die Kids dann noch bequem auf der Rückbank schnarchen, suche ich mir eine Wiese und schlage dort mein Zelt auf. :lachtot:
Bild

Mäuschen
Geocacher
Beiträge: 23
Registriert: Mo 26. Jan 2015, 16:04

Re: Leichtes Zelt gesucht

Beitrag von Mäuschen » Mi 8. Apr 2015, 20:25

danke für deinen Tipp! Ich hatte Tunnelzelte aus meiner Suche ausgeschlossen gehabt, da ich gelesen habe, sie seien aufgrund der Form nicht so wetterfest. Also was Wind etc. angeht. Ist das dann nicht korrekt?!

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 22972
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Leichtes Zelt gesucht

Beitrag von radioscout » Mi 8. Apr 2015, 23:27

Ich würde mir für diese Veranstaltung eine Kohte oder noch besser eine Jurte leihen und dann abends über dem Feuer _im_ Zelt grillen und kochen. Dann haben die zukünftigen EP ein Erlebnis, daß sie so schnell nicht vergessen werden.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Mäuschen
Geocacher
Beiträge: 23
Registriert: Mo 26. Jan 2015, 16:04

Re: Leichtes Zelt gesucht

Beitrag von Mäuschen » Mi 8. Apr 2015, 23:34

coole Idee und wollte ich auch schon immer mal machen. Allerdings möchte ich das Ding nicht durch halb Deutschland bis nach Frankreich schleppen müssen ;) Und ich habe noch nie eine Jurte aufgebaut und weiß daher nicht, wie das geht. Wäre schon irgendwie peinlich :D.

Benutzeravatar
Dosenpfänder
Geocacher
Beiträge: 53
Registriert: Do 20. Nov 2014, 12:50
Ingress: Resistance

Re: Leichtes Zelt gesucht

Beitrag von Dosenpfänder » Mi 8. Apr 2015, 23:44

Pfadfinderei ist prinzipiell ganz nett - aber für so eine Gruppern-Jurte braucht man dann doch einen 40-Tonnen-Tieflader - nicht gerade praktisch als Rucksacktourist.

Bei geringem Packmaß, Gewicht und Preis wäre auch noch ein Tarp zu überlegen.
Denn nicht immer schüttet es wie aus Eimern, nicht immer hat man Winböen von Stärke 11+.

Mäuschen
Geocacher
Beiträge: 23
Registriert: Mo 26. Jan 2015, 16:04

Re: Leichtes Zelt gesucht

Beitrag von Mäuschen » Do 9. Apr 2015, 00:10

Ein Tarp habe ich mir auch schon überlegt. Allerdings ist mir das doch etwas zu riskant, weil ich ja nicht weiß, wie das Wetter sein wird und ich finde es jetzt schon ziemlich knapp, um noch ein Zelt zu besorgen und wenn man dann wirklich etwas auf die Wettervorhersage geben kann, ist es ja noch knapper...

Und ich bin doch ein wenig ein Dunkelschisser und da fühle ich mich in einem kompletten Zelt doch einfach etwas wohler :p

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7847
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Leichtes Zelt gesucht

Beitrag von Zappo » Do 9. Apr 2015, 01:10

Mäuschen hat geschrieben:danke für deinen Tipp! Ich hatte Tunnelzelte aus meiner Suche ausgeschlossen gehabt, da ich gelesen habe, sie seien aufgrund der Form nicht so wetterfest. Also was Wind etc. angeht. Ist das dann nicht korrekt?!
Vergiss das einfach alles. In mitteleuropäischen Breiten und bei Abspannung durch einigermaßen nüchterne Aufbauer ist keine Form unmittelbar umblasgefährdet. Das sind alles Grundsatzdiskussionen, die sich in der Praxis so gut wie nie auswirken. Mein Mehler-Hauszelt steht mit 2 Stangen und 10 Heringen grundsolide. Und DIE Form ist sicher nicht nur bei Querwind suboptimal. Theoretisch.

Ich kenn das von Argus empfohlene Nordisk-Zelt jetzt nicht - die FORM allerdings mit dem "Querfirst" kann ich aus Erfahrungen mit einem meiner Zelte nur empfehlen. Nicht wegen des Windes, sondern weil man zum Aufsitzen DA Höhe hat, wo man sie braucht.

Mit nem Wurfzelt für ein paar Euronen von Decathlon kann man -zum mal-so-übernachten- grundsätzlich natürlich auch nix falsch machen - wenns undicht sein sollte, gibts ja auch Garantie drauf. Und man kanns wieder verkaufen. Allerdings sind die m.W.s zusammengelegt zu groß, um anders als mit dem Auto transportiert zu werden.

Ich würde mir aber in der Tat Gedanken machen, wie ich das Zelt wirklich transportiere - das ist das Ausschlaggebende. Selbst aufm Motorrad oder Fahrrad ist es kein Problem, ein normales 2-3 Mann Kuppelzelt mitzuführen. Was einfach komfortabler ist. Wirklich Rucksacktauglich ist da schon eher ne Anforderung.

Vielleicht doch einfach nen Billigheimer kaufen und ausprobieren, auf was man selbst WIRKLICH Wert legt.

Ich hör jetzt auf - die Fraktion "wer billig kauft, kauft zweimal" wird auch bald eintreffen :D Mir fällt dann immer der verregnete Urlaub ein, bei dem manche in ihrer a….teuren Kuppel saßen und nichtmal bei Tageslicht lesen konnten, weil zwar das Zelt everesttauglich strömungsgünstig war, derEingang aber nicht wirklich überdacht, so daß man den nicht offen stehen lassen konnte. Und mein Rucksackzelt, das im Keller rumliegt, schon damals ™ fast 500 Mark gekostet hat, ausgeklügelt bis ins Detail der zusammensteckbaren Alustangen,, aber die Reißverschlüsse waren nach 2 Jahren undicht - und liegen unmittelbar am Boden.

Nöh, rauskriegen, was wirklich wichtig für EINEN SELBST ist, ist da die wirkliche Challenge. Und da können andere nichtmal soviel helfen.

Gruß Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Benutzeravatar
Börkumer
Geoguru
Beiträge: 3109
Registriert: Di 24. Apr 2012, 17:29
Wohnort: Nordseeinsel Borkum

Re: Leichtes Zelt gesucht

Beitrag von Börkumer » Do 9. Apr 2015, 07:54

man muss beim Zelten auch immer sehen wo diese später einmal zum Einsatz kommen sollen. Denn wer mal versucht hat seine Zeltstadt auf weichem Sand aufzubauen (Düne Helgoland, Borkumer Nordstrand, etc.) weiß warum ich jetzt seit Jahren auf Iglos setze.
Bild

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder