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Eneloops lassen nach

Was nehm ich zur Geocache-Suche mit und was zieh ich an?

Moderator: Team Eifelyeti

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SammysHP
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Re: Eneloops lassen nach

Beitrag von SammysHP » Mi 20. Sep 2017, 14:22

Hast du denn in der Zwischenzeit mal die Kapazität überprüft? Das 60 CSx (bzw. alle Geräte aus der Zeit) hat gerne mal Kontaktprobleme. Die Federn verbiegen sich oder Oxidieren bzw. die Pads lösen/nutzen sich ab. Folge ist ein höherer Widerstand, weshalb die Akkus viel eher als leer angezeigt werden. Ich habe bei meinen Geräten Kabel eingelötet, wodurch die Akkus gleich mehr als doppelt so lange funktioniert haben.
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Fadenkreuz
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Re: Eneloops lassen nach

Beitrag von Fadenkreuz » Mi 20. Sep 2017, 20:21

SammysHP hat geschrieben:
Mi 20. Sep 2017, 14:22
Ich habe bei meinen Geräten Kabel eingelötet, wodurch die Akkus gleich mehr als doppelt so lange funktioniert haben.
Wie muss man das verstehen? Die Kontakte, die intern im Gehäuse verdrahtet sind, hast du noch mal zusätzlich mit Kabeln verbunden?

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SammysHP
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Re: Eneloops lassen nach

Beitrag von SammysHP » Mi 20. Sep 2017, 21:52

So in etwa. Das Batteriefach ist intern über Federn mit der Hauptplatine verbunden. Dort kommt es häufig zu Kontaktschwierigkeiten.

https://jeichhor.wordpress.com/2013/12/ ... ex-repair/
https://plus.google.com/+SammysHP/posts/7y77nBZvggh

Habe ich sowohl bei meinem Legend HCx und 60 CSx, als auch bei einigen fremden Geräten gemacht. Nebenbei kann man auch gleich noch die interne Pufferbatterie ersetzen (wenn die leer ist, ist kein GPS Fix mehr möglich).
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Re: Eneloops lassen nach

Beitrag von Fadenkreuz » Mi 20. Sep 2017, 22:38

Ach ja, diese komische Feder-Kontaktierung. Den Sinn habe ich noch nie verstanden und da ist eine Verdrahtung bestimmt eine Verbesserung. Die neueren Geräte haben meines Wissens immer noch keine Verdrahtung.

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Re: Eneloops lassen nach

Beitrag von RainerSurfer » Do 21. Sep 2017, 07:20

SammysHP hat geschrieben:
Mi 20. Sep 2017, 14:22
Das 60 CSx (bzw. alle Geräte aus der Zeit) hat gerne mal Kontaktprobleme. Die Federn verbiegen sich oder Oxidieren bzw. die Pads lösen/nutzen sich ab.
Oft zeigt sich dieser Fehler aber, das das Gerät einfach ausgeht oder gar nicht einschalten lässt, speziell beim Radfahren oder ähnlicher Belastung. Hatte ich bei Oregon 550, bis dahin gibt es die Federn also definitiv.
Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Eneloops lassen nach

Beitrag von Schnatterfleck » Do 21. Sep 2017, 13:14

Fadenkreuz hat geschrieben:
Mi 20. Sep 2017, 22:38
Ach ja, diese komische Feder-Kontaktierung. Den Sinn habe ich noch nie verstanden
Der Sinn ist, dass es für den Hersteller billiger ist. Zwei Kabel anlöten ist ein Zusatzschritt in der Produktion und womöglich sogar komplett manuell.
Ein Federkontakt an der richtigen Stelle reinlegen macht Dir im Zweifelsfall sogar der Kollege Roboter. Und auch per Hand ist das nur eine Sekundensache.

Ganz übel kann sowas übrigens werden, wenn über den Kontakt richtige Ströme fliessen.
Hatte ich einmal an einer Ladestation - zwar keine Feder- aber Steckkontakte.
Im Laufe der Zeit hat sich der Kontakt durch Oxidation im Zusammenspiel mit spröde werdendem Sicherungskleber so verschlechtert, dass der Stecker angefangen hat durch die höhere Wärmeleistung an der Stelle anzukokeln!

Ich möchte mir gar nicht ausdenken, was da alles hätte passieren können, wenn ich das Ding nicht mal aufgemacht hätte...

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Re: Eneloops lassen nach

Beitrag von schatzi-s » Do 21. Sep 2017, 13:21

hier wurde bisher hauptsaechlich ueber Akkus gesprochen. Der angeschlossene Verbraucher hat aber auch einen nicht zu unterschaetzenden Einfluss auf die Laufzeit

Hast Du am GPS etwas veraendert?
Auffaelliges (und daher unwahrscheinliches) Beispiel: Hintergrundbeleuchtung schaltet sich nicht mehr ab. Oder aber andere (SD-) Karten, ein Firmwareupdate, Routingmodus im Hintergrund oder sonstige Dinge, die ggf. Rechen- und damit Akkuleistung benoetigen?

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Re: Eneloops lassen nach

Beitrag von Zappo » Do 21. Sep 2017, 14:10

schatzi-s hat geschrieben:
Do 21. Sep 2017, 13:21
hier wurde bisher hauptsaechlich ueber Akkus gesprochen. Der angeschlossene Verbraucher hat aber auch einen nicht zu unterschaetzenden Einfluss auf die Laufzeit. Hast Du am GPS etwas veraendert?
Nein - war auch mein erster Gedanke, daß es am GPS liegt. Aber in der Stirnlampe halten die zwei, die ich jetzt ausprobiert habe, auch nicht mehr so lang - mein Eindruck. Das liegt anscheinend schon an den Akkus. Und wenn die "einbrechen" können, dann haben sie das wohl jetzt getan.

Gruß Zappo
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Re: Eneloops lassen nach

Beitrag von spaziergaenger » Do 21. Sep 2017, 20:06

Kauf doch mal probehalber einen Satz Batterien und schau, wie schnell die entladen sind. So könntest du zumindest relativ sicher herausfinden, ob es am GPSr liegt.
Gruß, Spaziergänger

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Re: Eneloops lassen nach

Beitrag von SammysHP » Do 21. Sep 2017, 20:47

Das hat allerdings das Problem, dass Batterien und Akkus einen deutlich unterschiedlichen Spannungsverlauf haben. Vergleiche sind aber völlig unnötig, da man ja die Kapazität der Akkus messen kann.
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