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Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Über die wohl beliebtesten GPS-Empfänger zur Zeit.

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seasack
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Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Beitrag von seasack » So 22. Apr 2012, 08:56

Ein dickes Lob an Garmin! Mein Oregon 450 hat einen 40°-Waschgang inkl. Schleudern ohne Schäden überlebt!

Als ich vor zwei Tagen die Wäsche aus der Maschine holte dachte ich: "Was is'n hier so schwer??" Im nächsten Moment bekam ich eine Herzkasper, als ich mein Garmin sah! :gott:

Erstmal fix angeschaltet - und siehe da: läuft wie eine 1! Es war lediglich ein leichter Feuchtigkeitsfilm unter dem Displays, der eine Wolke bildete.

Einsatz des Föhns brachte nur kurzfristig Abhilfe - aber heute, nach zwei Tage ohne weiteres Zutun ist auch der Film weg.

Junge, Junge - alles nochmal gut gegangen! Hätte ich echt nicht erwartet! :group3g:

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Benutzer 17862 gelöscht

Re: Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Beitrag von Benutzer 17862 gelöscht » So 22. Apr 2012, 10:16

Also der beobachtete Feuchtigkeitsfilm ist möglicherweise nicht weg sondern nur an anderer Stelle kondensiert oder in der Luft innerhalb des Gehäuses gebunden.
Da solltest Du vielleicht das Gehäuse aufschrauben und leicht geöffnet einen Tag lang an einem trockenen Ort liegen lassen.

Ansonsten sind die Geräte ja nicht umsonst Wasserdicht und Stossfest.
Ich mache jedes GPS bei Verschmutzung ganz ohne Bedenken unter fliessendem Wasser und mit einem verriebenen Tropfen Spüli auf dem Display sauber.
Dann noch abtrocknen und es ist sauber.

Die Waschmaschine ist dafür weniger geeignet.
Selbst wenn die Geräte darin schon wegen dem niedrigen Wasserpegel kaum absaufen können, sind es vor allem die Stösse (je nach Befüllung der Trommel) und vor allem auch die Temperaturen.
40-50°C hält das System locker aus, bei 60 wirds kritisch und 95 sind dann der sichere Tod. Jedenfalls nach einem zweistündigen Waschgang.

Ganz aus wäre es dann, wenns in den elektrischen Wäschetrockner geht. Bei Temperaturen von über 100°C und mehr Platz in der Trommel kommt nur noch Schrott aus der Maschine.

Deswegen war übrigens auch der Trocknungsversuch mit dem Haarfön gefährlich, denn das Display ist Hitzeempfindlich und kann jenseits etwa 80°C irreparabel beschädigt werden.

seasack
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Re: Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Beitrag von seasack » So 22. Apr 2012, 10:22

Danke für die Tipps!

Ich lasse es dann nochmal offen liegen.

-Gast-
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Re: Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Beitrag von -Gast- » So 22. Apr 2012, 10:27

cterres hat recht. Das sich wiederholende Kondensat bedeutet, dass sich im Inneren Feuchtigkeit befindet, wenn auch nicht viel.

Aufkeinen Fall einschalten, wenn man sowas beobachtet. Es könnte nämlich durchaus auch mehr Wasser im inneren sein...

Benutzer 17862 gelöscht

Re: Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Beitrag von Benutzer 17862 gelöscht » So 22. Apr 2012, 11:57

Passend dazu noch ein Bericht des Besitzers eines eTrex Legend aus den USA, der im Januar 2007 sein Gerät in den Bergen Oregons :cold: verlor und zwei Jahre (770 Tage) später :opa: zufällig wieder fand.
Ist auch ein bischen feucht geworden, lief aber trotzdem noch.

http://garmin.blogs.com/my_weblog/2009/ ... found.html

So leicht ist ein Garmin nicht kaputt zu kriegen. :regenschirm: ;)

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Re: Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Beitrag von wilde-maus » Mo 23. Apr 2012, 07:06

mein Handy habe ich auch mal gewaschen. 60 Grad Wollschongang. Funktionierte wieder nach einer Nacht aufgeschraubt auf der Heizung.

Dann sagte mir jemand, dass es nach div. Wochen noch kaputt gehen kann. Kondenzwasser bildet sich im kleinsten Kondensator. Da hilft weder ein Haartrockner, noch eine Heizung. Ich solle es 2 bis 3 Tage in Reis legen. Reis zieht jede Feuchtigkeit auf.

Gesagt getan. Mein Handy funktioniert immernoch. Ist jetzt etwa 1 Jahr her.

LG,
Karen
Bild Pfülmbüchsentraddy suchen... :dagegen:

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AW: Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Beitrag von HowC » Mo 23. Apr 2012, 07:35

Mein gelbes etrex lag mal 6 stunden 3 meter unter wasser.... Geht noch :-)

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Re: Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Beitrag von TeamAdolzfurt » Mo 23. Apr 2012, 07:43

Elektronikbauteile sind seit Jahrzehnten zum allergrößten Teil waschfest. Bei der Platinenherstellung werden die Teile (mehrfach) gewaschen, da darf keine Feuchtigkeit in irgendwelche Bauteile eindringen.

Die Firma Tektronix (bekannt für ihre Oszilloskope von Weltklasse) hat einen Serviceratgeber verbreitet, wie diese empfindlichen Meßgeräte vor dem Service von Staub und Schmutz befreit werden (der sich gerne an Hochspannungs-Bauteilen sammelt). Das geht im Prinzip mit dem Dampfstrahler.... Wer's nicht glaubt, hier ist der Link: http://classictek.org/images/stories/Ar ... eaning.pdf.

Ich habe schon diverse alte Hifi-Geräte repariert, die viele Jahre in Wohnzimmern standen und meist (vor allem in Raucherhaushalten) reine Dreckklumpen waren. Zerlegen, rein in Dusche damit, Badreiniger drauf und spülen. Das ganze ggf. mehrfach, bis die Schlonze runter ist, dann kann man damit arbeiten. Wen es interessiert, lese den Reparaturbericht eines 80er-Jahre Receivers auf amplifier.cd, da kann man die Prozedur sehen: http://www.amplifier.cd/Verstaerker/Rep ... eiver.html.

Wichtig ist natürlich, die Kiste zuletzt mit destilliertem Wasser zu spülen und richtig zu trocknen, bevor man loslegt und Saft draufgibt. Der Tip mit dem "auf die Heizung legen" ist völlig korrekt. Ich würde ein Gerät, in das irgendwelches Wasser (womöglich Dreckbrühe aus einer Pfütze oder so) eingedrungen ist immer öffnen, spülen und gründlich trocknen. Die Chancen stehen geht, daß keine Probleme damit gibt. Schlecht ist rumschwappendes Wasser....

MaJa

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Re: Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Beitrag von seasack » Mo 23. Apr 2012, 09:43

Dann gilt für mich "Es gibt Reis, Baby!" :lachtot:

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wilde-maus
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Re: Oregon 450 übelebt Waschmaschine

Beitrag von wilde-maus » Mo 23. Apr 2012, 09:58

naja, ob man die Technik der 80er Jahre mit der modernen Microelektronik vergleichen soll möchte ich bezweifeln. Mein C64 war noch nie in der Waschmaschine, jedoch unzählige Male zerlegt unter der Dusche wenn die Tasten wegen Chips- und Schokokrümeln, vermixt mit PernodCola nicht wieder hoch gingen, bis er schließlich im zarten Alter von 19 Jahren den Geist aufgab. Von daher könntest du recht haben, die Technik scheint nur unwesentlich empfindlicher geworden zu sein. ;-)
Bild Pfülmbüchsentraddy suchen... :dagegen:

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