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Pubertierender Reviewer oder uneinsichtiger Cacher?

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Do 3. Jan 2008, 17:56

Carsten hat geschrieben: Schon mal was davon gehört, dass Cacher untereinander kommunizieren können?
Das wäre der Idealfall. Setzt aber voraus, daß man weiß, wem der Cache gehört und das er bereit ist, Auskünfte zu geben.
Und natürlich, daß man überhaupt erkennt, daß in der Nähe eine andere Reflektorstrecke verläuft.

Mann legt selber eine dichte Strecke, die andere verwendet nur sehr wenige Reflektoren, evtl. mit stark eingeschränktem Sichtbarkeitswinkel.
Ohne genau zu wissen, wo, von wo und wonach man suchen muß, wird man die nie sehen.

Wer nach der "schwierigen" Reflektorstrecke sucht, wird die "einfache" natürlich sofort finden.
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Beitrag von mani.ac » Do 3. Jan 2008, 21:39

moenk hat geschrieben:Bei Myteries kann man sich den größten Unfug erlauben so lang man von der Bahn wegbleibt.
Hai moenk,

nimm´s nicht persönlich: geschissen!
Ich hatte das gleiche Prob bei unserem Klenkes Event im September mit 2.
Ein Mystery der am Eventtag nicht frei geschaltet wurde...
Trotz ca 70 Logs wurde der Cache nicht aktiviert (Startkoords und keine weitere Beschreibung).
Ich habe ihn selber archiviert weil ich nicht einsehe meine Ideen so lange zu verbiegen bis sie in das kreativ-intellektuelle Schema eines Reviewers passen. (Zitat Ende ;-)))
O-Ton: man muss laut Guidelines ein GPS nutzen um den Cache zu finden.
Mein Einwand sie solle mir erklären wie ich bitte bei GCZQ4C ein Rätsel löse und ein GPS einsetze wurde unkommentiert ignoriert. Frauen?
Oder Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat einfach mal Fresse halten....
Bis bald im Wald!


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Beitrag von mani.ac » Do 3. Jan 2008, 21:53

dl1nux hat geschrieben:
Ansonsten als kleiner Tip: Es gibt andere Reviewer. Bei Problemen einfach einen anderen anschreiben.
Cool! Mein Mystery beim Klenkes (anderer Post in diesem Fred) wurde am Tag vorher von einem anderen Reviewer beantwortet. Nach der Ablehnung von 2 hab ich den angeschrieben und bekam die Antwort was ich denn jetzt von ihm wolle. WASCHLAPPEN!!!!

Es geht nicht um die Beachtung der Guidelines sondern um die individuelle Auslegung derselben!

Was der eine zulässt wird ein anderer ablehnen!!!
Bis bald im Wald!


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kruemelmonster
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Beitrag von kruemelmonster » Do 3. Jan 2008, 21:54

radioscout hat geschrieben: Es ist nirgendwo festgelegt, daß man den GPSr mehr als einmal nutzen muß.

Es wird akzeptiert, daß ein Cache auch ohne GPS-Nutzung gefunden werden kann:
| although it is possible to find a cache without a GPS,

Es wird aber auch verlangt, daß der Cache mittels GPS-Nutzung gefunden werden kann:
| the option of using accurate GPS coordinates

Die Nutzung von GPS muß jedoch wesenlicher Teil der Cachesuche sein:
| the option of using accurate GPS coordinates as an integral part of the cache hunt

Bei einem Multi oder Traditional ist das der Fall. Auch wenn man diese Caches mit Karten und Luftbildern finden kann, ist der übliche Weg die Nutzung des GPSr. Und einen Cache bzw. eine Multi-Stage mitten im Wald findet man viel einfacher mit dem GPSr.
Möchte doch noch einmal nachfragen, wie es denn nun mit den schlichten Offset-Caches steht? Also eine einfach Projektion von der Startkoordinate. In manchem Fall (schlechter Empfang, Distanz nur ein Mehrfaches der zu erwartende Genauigkeit, dichter Laubwald, Hochhausschlucht, ...) scheint da die Suche mit Kompass und Schrittzählen von vornherein viel erfolgversprechender.
Bei der Reflektorstrecke ist die GPS-Nutzung i.A. nicht erforderlich. Der Startpunkt kann wahrscheinlich in den meisten Fällen ohne GPSr gefunden werden und je nach Reflektordichte wird man mit der Taschenlampe auch schneller einen der Reflektoren finden.
Okay, hier die Lösung für das Problem: An der Startkoordinate wird eine unglaublich blöde Rechenaufgabe hinterlegt - meinetwegen zehn 100stellige Zahlen addieren, aus der Summe ergibt sich irgendwie die nächste Koordinate. Damit wäre der Multi dann ja wohl guideline-konform. Ist ja klar, dass das jeder ausrechnet, um genau Koordinaten zu haben und weil GPSr-Benutzung wesentlicher Teil des Spieles ist. Für die, die nicht rechnen können, wird eine Reflektorspur als Hilfe gelegt. :roll:
Eigentlich schade, denn so eine Reflektorstrecke, die zur Dose führt, ist sicher sehr ästhetisch.
Nicht nur schade, sondern auch ziemlich doof. Im Grunde erinnert mich der ganze Vorgang an die Geschichte mit den Caches, die näher als 45m am nächsten Gleis liegen. Was jahrelang kein Problem darstellte und Teil vieler, beliebter Stadt- oder Nachtcaches war, fällt nun einem, oder zwei Reviewern auf. Die bestehenden Richtlinien werden dem Anschein nach unfehlbar neu ausgedeutet.

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Beitrag von mani.ac » Do 3. Jan 2008, 22:06

radioscout hat geschrieben:Nach den Guidelines muß die GPS-Nutzung elementarer Bestandteil der Cachesuche sein. .
Das ist doch wohl der Tod fast aller N8caches..... :cry:
Bis bald im Wald!


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Beitrag von radioscout » Do 3. Jan 2008, 22:13

kruemelmonster hat geschrieben: Möchte doch noch einmal nachfragen, wie es denn nun mit den schlichten Offset-Caches steht? Also eine einfach Projektion von der Startkoordinate.
Ein Offset-Cache ist ein Cache, bei dem vor dem finden der Dose wie bei einem Multi eine oder mehrere Stages gefunden werden müssen. Bei einem echten Multi sind das Dosen, die der Owner versteckt hat.
Bei einem Offset-Cache werden vorhandene Informationen (Schilder ablesen, Zaunpfähle zählen usw.) genutzt.

Ein Offset-Cache wird als Multi gelistet.
Es gibt Mischformen mit Elementen beider Cachetypen.

kruemelmonster hat geschrieben: In manchem Fall (schlechter Empfang, Distanz nur ein Mehrfaches der zu erwartende Genauigkeit, dichter Laubwald, Hochhausschlucht, ...) scheint da die Suche mit Kompass und Schrittzählen von vornherein viel erfolgversprechender.
Meiner Meinung nach unproblematisch, denn die Suche mit den auszurechnenden Koordinaten (das ausrechnen macht i.A. der GPSr) wird üblicherweise mit dem GPSr gemacht.
Bei kleinen Distanzen ist sowas meiner Meinung nach ohnehin nicht sinnvoll und bei großen Distanzen wird wohl jeder den GPSr benutzen. Oder zählt jemand gerne ein paar 100 Schritte ab während er versucht, genau in der vorgegebenen Richtung zu gehen?

Es ist übrigens eine beliebte und sehr effiziente Methode, bei schlechtem Empfang ein paar zehn m vom Cache entfernt eine Stelle mit gutem Empfang zu suchen, dort die Richtung vom GPSr abzulesen und mit dem Kompaß in diese Richtung zu gehen.
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Beitrag von radioscout » Do 3. Jan 2008, 22:17

mani.ac hat geschrieben: Das ist doch wohl der Tod fast aller N8caches..... :cry:
Warum? Ich bin sicher, daß ich eine Reflektorstrecke in einem Nachtcache unterbringen kann, ohne daß diese mit den Guidelines kollidiert. Ganz ohne Tricks und Schummeleien.
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Beitrag von widdi » Do 3. Jan 2008, 22:24

radioscout hat geschrieben: Warum? Ich bin sicher, daß ich eine Reflektorstrecke in einem Nachtcache unterbringen kann, ohne daß diese mit den Guidelines kollidiert. Ganz ohne Tricks und Schummeleien.
man braucht im Zweifelsfall nur 1-2 Stationen mit MikroDosen/Aufgaben (Multi).. und ne Reflektorstrecke ist nix anderes als ein ?-Element

Dann passts :-D
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Beitrag von mani.ac » Do 3. Jan 2008, 22:35

Lion & Aquaria hat geschrieben:
Juergy hat geschrieben:...
Reicht es eigentlich solch einem Cache 5 Terrainsterne zu geben?
4,5 Sterne sollten schon ausreichen, weil 5 Sterne würde ja heißen, dass er ohne Spezialwerkzeug nicht zu machen ist. Es sei denn, er wäre nur von der Autobahn aus zu erreichen, dann wäre das Automobil das "Spezialwerkzeug" ;)

lion
Hab ich letztens noch gemacht...

"Notrufsäule" war der Hint, die Sterne weiss ich nicht mehr...
Bis bald im Wald!


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Beitrag von morsix » Do 3. Jan 2008, 22:35

widdi hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben: Warum? Ich bin sicher, daß ich eine Reflektorstrecke in einem Nachtcache unterbringen kann, ohne daß diese mit den Guidelines kollidiert. Ganz ohne Tricks und Schummeleien.
man braucht im Zweifelsfall nur 1-2 Stationen mit MikroDosen/Aufgaben (Multi).. und ne Reflektorstrecke ist nix anderes als ein ?-Element

Dann passts :-D
Beantwortet aber immer noch nicht die ursprüngliche Frage, welche aufgekommen ist: Müssen nun ALLE Reflektoren eingemessen werden oder nicht?

Grüße
Rudi
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