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Reviewer: Lieber anonym oder mit bekanntem Account?

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

Sockenpuppe oder bekannter Account?

Sockenpuppe, macht höflicher.
3
2%
Bekannter Account, macht höflicher.
32
21%
Sockenpuppe, zum Schutz der Reviewer.
27
18%
Bekannter Account, der Transparenz wegen.
39
25%
Mir doch egal.
20
13%
Was soll denn diese Umfrage? Ändert doch nichts!
31
20%
FTA
1
1%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 153

morsix
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Beitrag von morsix » Mo 18. Feb 2008, 09:56

-tiger- hat geschrieben:
Christian und die Wutze hat geschrieben:Bei mir hat sich übrigens (welch Wunder) kein Reviewer gemeldet... :roll:
Was erwartest du.. Gott persönlich würde sich auch nicht bei dir melden, nur weil du ihn in einer Forenumfrage erwähnst...
Genau, zu Gott muss man innigst beten und bekommt vieleicht einen Wink des Himmels, zu reviewern muß man ledeglich eine email schreiben und man bekommt eine Antwort :)

Im Forum würde ich mich als reviewer mit Zweitaccount keinenfalls äussern, wegen der Möglichkeit über IP checken (Forumadmins) die Tarnung zu verlieren - und diese scheint mir nach eingehenden Studien des blauen (und des grünen) Forums inzwischen durchaus angemessen.

Grüße
Rudi
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kruemelmonster
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Beitrag von kruemelmonster » Mo 18. Feb 2008, 13:44

morsix hat geschrieben: Persönlich hatte ich lange die Meinung, wäre ich ein Reviewer würde ich zwar einen neuen Account schaffen, aber dieser wäre so gewählt das es keine Anonymität gäbe. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr sicher - wahrscheinlich ist es tatsächlich angenehmer (für den reviewer) nicht erkannt zu werden.
Haben Christoph, Carsten, Martin oder Heiko als namentlich bekannte Reviewer Nachteile daraus erfahren, dass sie kein Geheimnis aus ihrer Identität gemacht haben? Bekommt Carsten als Aufräum-Reviewer besonders viel ab?

8|

morsix
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Beitrag von morsix » Mo 18. Feb 2008, 14:01

kruemelmonster hat geschrieben:
morsix hat geschrieben: Persönlich hatte ich lange die Meinung, wäre ich ein Reviewer würde ich zwar einen neuen Account schaffen, aber dieser wäre so gewählt das es keine Anonymität gäbe. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr sicher - wahrscheinlich ist es tatsächlich angenehmer (für den reviewer) nicht erkannt zu werden.
Haben Christoph, Carsten, Martin oder Heiko als namentlich bekannte Reviewer Nachteile daraus erfahren, dass sie kein Geheimnis aus ihrer Identität gemacht haben? Bekommt Carsten als Aufräum-Reviewer besonders viel ab?

8|
Das kann ich so nicht beurteilen, ob namentlich bekannte Reviewer mehr oder weniger abbekommen als unbekannte.
Für mich fakt ist es jedoch, daß allgemein ziemlich viel böses Blut fliesst. Da finde ich es irgendwie schon verständlich, wenn reviewer ihre Identität geheim halten. Aber nicht nur wegen der Streitereien, sondern auch:

- Zweitaccount schafft Ruhe vor Kontaktaufnahmen über diverse Foren (ich finds selber lästig über Foren auf Fragen zu antworten anstatt über mail). Mit dem Zweitaccount kann nur via gc.com kontakted werden.

- Zweitaccount und vor allem geheime Identität schützt vor Freundeskonflikten. Wenn man bekannt und beliebt ist kann ich mir gut vorstellen, daß man hier zwischen die Fronten gerät. Mit einem geheimen Zweitaccount kann man sich vor geforderten "Freundschaftsdiensten" schützen. Es muß möglich sein, auf Events zu gehen ohne zerfleischt zu werden, weil ein cache archiviert (oder gar nicht erst zugelassen) wurde.

- Und was ich und andere auch schon sagten: Ob 1. oder 2. Account, ich kenne die Reviewer trotzdem nicht persönlich. Was nützt mir jetzt z.B. das ich weiss wer hinter "2" steckt? Nichts, weil ich den Menschen hinter seinem normalen account genauso wenig persönlich kenne.

Was ich mir persönlich wünsche, anstatt hinter die Zweitaccounts zu kommen:
- Einheitliche Kontaktadresse, so das man nicht jeden reviewer einzeln anschreiben muß
- Einheitliche Auslegung der guidelines, egal wie die dann letzt endlich ausgelegt werden.
- Das man weiterhin mit freundlichem Umgangston und Kommunikation vieles erreichen kann was ohne Kontakt kaum zu realisieren wäre.

Grüße
Rudi
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kruemelmonster
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Beitrag von kruemelmonster » Mo 18. Feb 2008, 18:59

morsix hat geschrieben: Das kann ich so nicht beurteilen, ob namentlich bekannte Reviewer mehr oder weniger abbekommen als unbekannte.
Für mich fakt ist es jedoch, daß allgemein ziemlich viel böses Blut fliesst. Da finde ich es irgendwie schon verständlich, wenn reviewer ihre Identität geheim halten. Aber nicht nur wegen der Streitereien, sondern auch:

- Zweitaccount schafft Ruhe vor Kontaktaufnahmen über diverse Foren (ich finds selber lästig über Foren auf Fragen zu antworten anstatt über mail). Mit dem Zweitaccount kann nur via gc.com kontakted werden.
Das ist in meinen Augen nur ein technisches Problem.
- Zweitaccount und vor allem geheime Identität schützt vor Freundeskonflikten. Wenn man bekannt und beliebt ist kann ich mir gut vorstellen, daß man hier zwischen die Fronten gerät. Mit einem geheimen Zweitaccount kann man sich vor geforderten "Freundschaftsdiensten" schützen. Es muß möglich sein, auf Events zu gehen ohne zerfleischt zu werden, weil ein cache archiviert (oder gar nicht erst zugelassen) wurde.
Umgekehrt ermöglicht der anonyme Zweitaccount Vetternwirtschaft bzw. Freundschaftsdienste gegenüber den wenigen Eingeweihten oder einfach eine mißbräuchliche Nutzung der Macht. Ferner ermöglicht es der Zweitaccount, dass man selbst superspannende, aber auch gefährliche und ganz sicher nicht legale Caches legt oder sucht, die man als Reviewer anderen nie durchgehen lassen würde. Wenn man mit seinem Klarnamen reviewt, muß man sich schon entscheiden.
- Und was ich und andere auch schon sagten: Ob 1. oder 2. Account, ich kenne die Reviewer trotzdem nicht persönlich. Was nützt mir jetzt z.B. das ich weiss wer hinter "2" steckt? Nichts, weil ich den Menschen hinter seinem normalen account genauso wenig persönlich kenne.
Es ist ganz einfach Grundlage für die Transparenz von Entscheidungsprozessen aller Art.
Wie fändest Du es, wenn Unbekannte mit so lustigen Zweitnamen wie Richter "0815", Bauamts-Sachbearbeiter "Schmiermich", Steuersachbearbeiterin "DiebischeElster", Polizist "Knüppel" oder TÜV-Prüfer "DieLetzteOelung" in Deiner Sache entscheiden oder handeln würden?
Selbstverständlich ist Geocaching nur ein Spiel, aber auch dem tut Transparenz in meinen Augen gut.
Was ich mir persönlich wünsche, anstatt hinter die Zweitaccounts zu kommen:
- Einheitliche Kontaktadresse, so das man nicht jeden reviewer einzeln anschreiben muß
- Einheitliche Auslegung der guidelines, egal wie die dann letzt endlich ausgelegt werden.
- Das man weiterhin mit freundlichem Umgangston und Kommunikation vieles erreichen kann was ohne Kontakt kaum zu realisieren wäre.
Der letzte Punkt scheint mir dem vorhergehenden Wunsch nach einheitlicher Auslegung zu widersprechen. Wenn der Cache nach einheitlicher Auslegung nicht reviewfähig ist, was soll ich dann mit freundlicher Kommunikation erreichen als doch eine Ausnahme von der Regel?

Ob in nicht öffentlichen Streitigkeiten viel "böses Blut fließt" kann ich auch nicht beurteilen, da ich keinen der Reviewer persönlich kenne - nein, weil keiner der mir persönlich bekannten Geocacher nach meinem Kenntnisstand Reviewer ist.
Andererseits ist es eine Tätigkeit, bei der Streitigkeiten vorprogrammiert sind. Wer das nicht mag (was ich gut verstehen kann), oder wem es zu viel Arbeit ist, der kann das Ehrenamt jederzeit zurückgeben und muß es nicht anstreben.
Wenn ich in Folge meiner ehrenamtlichen Tätigkeit nicht mehr am dem teilnehmen kann, wofür ich tätig bin (z.B. Events), dann mache ich da etwas kardinal falsch - entweder in der Sache oder in der Bekleidung des Amtes überhaupt.
Wenn ich es richtig sehe, nimmt aber auch der umstrittenste Reviewer weiterhin an Events teil, obwohl sich dessen Identität längst herumgesprochen hat. Kann also nicht so schlimm sein mit dem Zerfleischen. ;)

8|

morsix
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Beitrag von morsix » Mo 18. Feb 2008, 21:37

kruemelmonster hat geschrieben:
morsix hat geschrieben: - Zweitaccount schafft Ruhe vor Kontaktaufnahmen über diverse Foren (ich finds selber lästig über Foren auf Fragen zu antworten anstatt über mail). Mit dem Zweitaccount kann nur via gc.com kontakted werden.
Das ist in meinen Augen nur ein technisches Problem.
Wie willst Du verhindern, daß z.B. eine Anfrage über dieses Forum als PM gestellt wird? Daher ist es sinnvoll, daß der reviewerzweitaccount weder in diesem forum noch irgendwo anders als bei gc.com existiert. Dahingestellt bleibt allerdings, ob der zweitaccount anonym ist oder nicht. Ein zweitaccount ist m.M.n unbedingt erforderlich, Anonymität nicht - das muß jeder selbst für sich entscheiden.
- Einheitliche Auslegung der guidelines, egal wie die dann letzt endlich ausgelegt werden.
- Das man weiterhin mit freundlichem Umgangston und Kommunikation vieles erreichen kann was ohne Kontakt kaum zu realisieren wäre.
Der letzte Punkt scheint mir dem vorhergehenden Wunsch nach einheitlicher Auslegung zu widersprechen. Wenn der Cache nach einheitlicher Auslegung nicht reviewfähig ist, was soll ich dann mit freundlicher Kommunikation erreichen als doch eine Ausnahme von der Regel?
Es geht mir hier hauptsächlich um Locations, von denen der Reviewer nicht wissen kann das er jetzt gefahrlos ist. Es gibt Caches, die liegen auf alten eisenbahntrassen, es gibt längst keine Schienen mehr, sondern nur noch Parklandschaft. Auf google earth und Karten sind noch die Schienen vorhanden. Klar, der reviewer wird diesen Cache erstmal nicht freigeben. Anstatt nun im Forum zu motzen hätte es geholfen, auf den Umstand der abgerissenen Gleise gleich aufmerksam zu machen - spätestens aber nach der ablehnung durch den Reviewer ist ein klärendes gespräch angesagt. Solche Beispiele meine ich mit "freundlichem Umgangston - dann lässt sich viel realisieren".
Ich nehme auch gerne diesen Satz von der reviewerinfoseite:
Diese Richtlinien sind bei manchen Ideen nicht immer umsetzbar. Gerne verbiegen wir Reviewer auch mal diese, um ein besonders innovatives Konzept zu ermöglichen, aber dazu hab ich eine Bitte: Stell den Cache nicht einfach unkommentiert ein und wunder Dich dann wenn er ewig in der Pipe hängt und Du 1000 Fragen vom Reviewer gestellt bekommst. Am einfachsten meldest Du Dich vorher mal und wir finden gemeinsam einen Weg wie Dein Cache in die Guidelines passt.
Grüße
Rudi
Zuletzt geändert von morsix am Mo 18. Feb 2008, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
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greiol
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Beitrag von greiol » Mo 18. Feb 2008, 21:43

kruemelmonster hat geschrieben:Wie fändest Du es, wenn Unbekannte mit so lustigen Zweitnamen wie [...] in Deiner Sache entscheiden oder handeln würden?
Was ändert es an deinem Bescheid ob da Maier, Müller, Jemand oder ne Nummer unter dem Bescheid steht? Du brauchst nur eine antwortfähige Adresse für Rückfragen oder Beschwerden.

XY Verwaltung
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5678 Irgendwo

ist ja auch nicht die transparenteste aller Lösungen, oder?
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben
(Christian Morgenstern)

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Beitrag von radioscout » Mo 18. Feb 2008, 22:30

AFAIK können Reviewer auch die Finalkoordinaten eines Caches sehen.
Ein anonymer Account ist also auch ein guter Schutz vor vielen "verrat mir doch mal, wo die Dose liegt"-Mails.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von DunkleAura » Mo 18. Feb 2008, 22:32

radioscout hat geschrieben:AFAIK können Reviewer auch die Finalkoordinaten eines Caches sehen.
Ein anonymer Account ist also auch ein guter Schutz vor vielen "verrat mir doch mal, wo die Dose liegt"-Mails.
Die kann er auch an den Sockenpuppen Account bekommen.
Use http://coord.ch/ the Multi Waypoint Redirector
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morsix
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Beitrag von morsix » Mo 18. Feb 2008, 22:33

radioscout hat geschrieben:AFAIK können Reviewer auch die Finalkoordinaten eines Caches sehen.
Ein anonymer Account ist also auch ein guter Schutz vor vielen "verrat mir doch mal, wo die Dose liegt"-Mails.
DAS ist auch ein Grund :) Schlimmer wirds dann sicher noch, wenn der reviewer Freunde hat welche zu den ganz harten FTF Jägern gehören - sicherlich kommt dann sofort ein "Dieser Myst wo der xxx so schnell da war, da hat der sicherlich einen heissen Tipp bekommen" ...

Grüße
Rudi
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Beitrag von morsix » Mo 18. Feb 2008, 22:35

DunkleAura hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:AFAIK können Reviewer auch die Finalkoordinaten eines Caches sehen.
Ein anonymer Account ist also auch ein guter Schutz vor vielen "verrat mir doch mal, wo die Dose liegt"-Mails.
Die kann er auch an den Sockenpuppen Account bekommen.
Aber dann kann keiner schreiben: "hey, Du, verrat doch mal die Finals, sonst lad ich dich nicht mehr zu meiner Geburtstagsfete ein" :)
okokok, das ist natürlich kindisch und überzogen :)

Grüße
Rudi
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