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Reviewer beim Ostereiersuchen?

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

Don Cerebro
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Beitrag von Don Cerebro » Mi 26. Mär 2008, 18:40

Wäre es auf die Dauer nicht effektiver, wenn die Reviewerinfo mal wieder gepflegt würde und wenn es zum Einstellen eines Caches ein Videotutorial in deutsch gäbe?
Die Seite wird gepflegt.
Im Februar kam eine FAQ (z.B. The coordinates cannot match the parent listing) und im März der Einstand von JMF

Das Problem ist in meinen Augen Folgendes:
20% der Caches machen 80% der Arbeit. Von diesen 20% kann man 15% relativ schnell helfen, weil es eine Rückfrage ist.
Aber - und das klingt jetzt hart - die restlichen 5% haben scheinbar keine Lust, irgendwas zu lesen. Da wird der Cache irgendwie eingestellt, der Reviewer wirds schon richten und wenn nicht, mecker ich mal. Bei OC/NC geht's ja auch.
Und wenn jemand keine Lust hat, Guidelines zu lesen, bzw. sich erstmal damit auseinander zu setzen, was er da macht (es würde sich anbieten, vor dem Legen erstmal die Caches in der Umgebung zu machen, um Überschneidungen auszuschließen) - dann wird da auch kein Video oder was auch immer Besserung bieten.

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kadett11
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Beitrag von kadett11 » Mi 26. Mär 2008, 19:21

Gut, aber um die Guidelines umzusetzen gibt es ja die Reviewer und es wird immer wieder neue Cacher geben (meine persönliche Einschätzung es werden eher wesentlich mehr als weniger) die Fehler machen, d.h. diese 5% an "Problemcaches" werden eher wesentlich mehr.

wie geschrieben, eventuell sollte man solchen Cachern ein vorgefertigtes Papier per email übermitteln wo die Grundsätze nochmal drinne stehen, wie sollst sollen sie es sonst wissen?

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mi 26. Mär 2008, 21:47

JMF hat geschrieben: Da viele der neuen gar nicht wissen, wie sie was wie wo suchen und finden können ist das ja eben das "Problem" bei einem Event/einer soclhen Veranstaltung: Event geht online und ratzfatz sind die Cacher, die schonvieles wissen angemeldet und alle Plätze belegt.
Multiplikatoren einladen / sich bewerben lassen und auswählen.
Cacher, die bereit und in der Lage sind, die erworbenen Kenntnisse weiterzugeben.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

gartentaucher
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Beitrag von gartentaucher » Mi 26. Mär 2008, 21:51

radioscout hat geschrieben:Multiplikatoren einladen / sich bewerben lassen und auswählen.
Cacher, die bereit und in der Lage sind, die erworbenen Kenntnisse weiterzugeben.
Theoretisch eine gute Sache.
Aber beim Geocachen sehe ich das Problem darin, dass Leute damit ganz allein anfangen, ohne überhaupt andere Cacher zu kennen. Wenn ich jetzt also Multiplikator werden würde, wüssten die gar nicht, dass es mich gibt und ich umgekehrt auch nicht, dass die Hilfe brauchen.

Wer nicht selber den Weg z.B. hierher findet oder sich nicht zu einem Stammtisch / Event traut, steht erst mal sehr lange sehr allein da. Und hat dann die besten Chancen ganz ungewollt alles falsch zu machen.
LG Friederike - gartentaucher

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Starglider
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Re:

Beitrag von Starglider » Do 27. Mär 2008, 02:56

Don Cerebro hat geschrieben:Aber - und das klingt jetzt hart - die restlichen 5% haben scheinbar keine Lust, irgendwas zu lesen.
Erinnert mich start an die Anmeldungen zu Stadtmeisterschaft. Da war es auch nur ein kleiner Teil der Teilnehmer, der den meisten Aufwand verursacht hat.

Diese Zielgruppe wird wohl auch auf keinem Workshop auftauchen.
-+o Signaturen sind doof! o+-

kruemelmonster
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Re:

Beitrag von kruemelmonster » Do 27. Mär 2008, 10:27

Don Cerebro hat geschrieben: Das Problem ist in meinen Augen Folgendes:
20% der Caches machen 80% der Arbeit. Von diesen 20% kann man 15% relativ schnell helfen, weil es eine Rückfrage ist.
Aber - und das klingt jetzt hart - die restlichen 5% haben scheinbar keine Lust, irgendwas zu lesen. Da wird der Cache irgendwie eingestellt, der Reviewer wirds schon richten und wenn nicht, mecker ich mal. Bei OC/NC geht's ja auch.
Und wenn jemand keine Lust hat, Guidelines zu lesen, bzw. sich erstmal damit auseinander zu setzen, was er da macht (es würde sich anbieten, vor dem Legen erstmal die Caches in der Umgebung zu machen, um Überschneidungen auszuschließen) - dann wird da auch kein Video oder was auch immer Besserung bieten.
Die 5% wird man aber im Allgemeinen nicht umerziehen können, insbesondere nicht prophylaktisch, sodass auch unter allen neuen Geocachern diese 5% zu finden sein werden. Man könnte versuchen, diese 5% vom Spiel auszuschließen- z.B. nach der dritten fehlerhaften Cache-Anmeldung: "Aus, Durchgefallen!" :roll:
Die Erwartung, erstmal die Caches der Umgebung gemacht zu haben, halte ich für unangemessen. Auf dem platten Land mag das gehen, aber im urbanen Raum gibt es so viele Multis und (schwere, für manche unlösbare) Mysteries, dass es kaum möglich ist.
Selbst wenn man schon alle Caches der Umgebung mal gemacht hat, bedeutet das nicht, dass man sich auch noch an alle Stationen der Caches erinnern kann und sogar noch die Koordinaten sämtlicher Stages etc. hat und diese auch so noch gültig sind.
Wie schon anfangs geschrieben, ließen sich die laut JFM häufigsten Probleme durch automatisierte Vorgänge und Plausibilitätsprüfungen abfangen. Leider ist das hier in der Diskussion zuletzt untergegangen. Auf die merkbefreiten 5% zu schimpfen, mag eine gewisse Ventil-Funktion haben, hilft aber nicht wirklich. Es wird sie immer geben. Aus Sicht der Anwender ist Geocaching ein Spiel, kein Geschäft. Dementsprechend wird die Bereitschaft zum Lesen des ganzen Kleingedruckten eher noch geringer sein. Mal Hand auf's Herz: Wer liest jede Änderung der Geschäftsbedingungen z.B. von ebay immer genau nach? Wer hat die EULAs seiner Betriebssysteme genau gelesen? Wer kann aus dem Stand die Geschäftsbedingungen seines Freemailers wiedergeben? Ich nehme an, dass der Anteil derer, die das nicht können, deutlich über 5% liegt.
Workshops für Newbies mit den Reviewern zum Erstellen (möglichst) fehlerfreier Cache-Listings in Ehren - aber das ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein im Großraum FFM.
Wenn die Reviewer nicht im Berg dieser Standardfehler ersticken wollen, muß GC.com etwas an seiner Software machen oder es müssen immer mehr Reviewer her. Also lieber einen Workshop zum Anwerben neuer Reviewer machen. ;)

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kruemelmonster
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Re:

Beitrag von kruemelmonster » Do 27. Mär 2008, 10:37

wutzebear hat geschrieben:
kruemelmonster hat geschrieben:liegt es m. E. bei GC.com im Argen. Gerade im urbanen Raum liegen mittlerweile so viele Caches, dass es kaum möglich ist, alle eventuell kollidierenden Wegpunkte anderer Caches zu (er)kennen.
Bei Multis stimme ich Dir zu, aber Don Cerebro schrieb schon mal, dass auch häufig zu nahe an Tradis rangegangen wird. Das müsste nicht sein.
Zu geringer Abstand zu benachbarten Tradis ließe sich durch die Software aber noch leichter abfangen.
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Re:

Beitrag von kruemelmonster » Do 27. Mär 2008, 10:54

Starglider hat geschrieben:
wutzebear hat geschrieben:Offener Brief im blauen Forum (sprich Einer schreibt, Andere posten ein "I agree" oder ähnliches)?
Welchen Stellenwert kann das "I agree" haben, wenn es nicht von anderen Reviewern kommt?
Starglider hat geschrieben: So etwas öffentlich zu machen wäre auch sehr undiplomatisch.
Es könnte bewirken, dass die Beschwerdeführer mittelfristig entlastet werden, nur anders als sie es gerne hätten. Es mangelt ja nicht an Freiwilligen.
Naja, wenn ich von einem belastenden Ehrenamt wegen meiner sachlichen Kritik am System durch Entlassung entlastet werde, dann weine ich dem aber auch keine Träne nach.
Wenn man aus Angst um das Pöstchen im Ehrenamt vor den höheren Instanzen kuscht, läuft da m.E. bei einem selbst etwas schief.

Weshalb sollte eine fundierte Aufstellung, aus der hervorgeht, dass beispielsweise in 80% der nicht reviewfähigen Caches das Problem durch einen simplen Plausibilitätstest auch automatisch hätte erkannt werden können, kein Gehör bei GC.com finden sondern zur Entlassung eines Reviewers führen? Würde GC.com alle für D zuständigen Reviewer entlassen, wenn diese die Aufstellung gemeinsam verfassten?

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Don Cerebro
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Re: Reviewer beim Ostereiersuchen?

Beitrag von Don Cerebro » Do 27. Mär 2008, 15:28

kruemelmonster hat geschrieben:
Don Cerebro hat geschrieben: Auf die merkbefreiten 5% zu schimpfen, mag eine gewisse Ventil-Funktion haben, hilft aber nicht wirklich. Es wird sie immer geben. Aus Sicht der Anwender ist Geocaching ein Spiel, kein Geschäft. Dementsprechend wird die Bereitschaft zum Lesen des ganzen Kleingedruckten eher noch geringer sein. Mal Hand auf's Herz: Wer liest jede Änderung der Geschäftsbedingungen z.B. von ebay immer genau nach? Wer hat die EULAs seiner Betriebssysteme genau gelesen? Wer kann aus dem Stand die Geschäftsbedingungen seines Freemailers wiedergeben? Ich nehme an, dass der Anteil derer, die das nicht können, deutlich über 5% liegt.
Nur für's Protokoll: Ich habe nicht auf/über die 5% geschimpft, ich habe nur gesagt, daß "Kleinvieh" den größten Mist macht ;)

Klar liest kaum einer das Kleingedruckte, aber:
Ein Betriebssystem verwende ich für mich auf meinem PC - wenn ich da Fehler mache, kümmert das meinen Nachbarn nicht.
Beim Freemailer erhalte und versende (oder eben nicht) ich Mails. Wenn da was nicht geht, ist das auch nur für mich ärgerlich.

Ich denke, man könnte das Legen von Caches am ehesten mit der Teilnahme am Straßenverkehr vergleichen: Es gibt Regeln, die für alle gelten und durch die eine gemeinsame Teilnahme für alle - ohne Einschränkungen des anderen - möglich sind.
Eine rote Ampel kann ich missachten, aber wenn mich dann ein Auto anfährt, wäre es äußerst dumm, den Fahrer anzuklagen, weil der mich ja hätte sehen müssen.
So gesehen: Verstecke ich eine Dose so saublöd, daß ich alle möglichen Fehler einbaue, ist es natürlich auch einfacher, auf den blöden Reviewer zu fluchen, weil der ja nichts freigibt.

(Natürlich hat dieser Vergleich auch Macken, ich wollte damit nur sagen, daß es Probleme gibt, die a) nur mich betreffen oder b) auch andere)

Ist natürlich jetzt alles für diese Diskussion nicht weiter zielführend.
Vermutlich wäre schon viel geholfen, wenn es die Guidelines offiziell von Groundspeak auf deren Website geben würde.
Auf den Reviewer-Seiten und auf anderen Seiten gibt es ja auch schon Übersetzungen davon, aber wer sucht schon danach, wenn er nur mal eben bei gc.com einen Cache einstellen will?

... Ab jetzt habe ich vergessen, was ich noch sagen wollte ...

Gruß
Heiko

Christian und die Wutze
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Re: Reviewer beim Ostereiersuchen?

Beitrag von Christian und die Wutze » Do 27. Mär 2008, 15:56

Don Cerebro hat geschrieben:Ich denke, man könnte das Legen von Caches am ehesten mit der Teilnahme am Straßenverkehr vergleichen: Es gibt Regeln, die für alle gelten und durch die eine gemeinsame Teilnahme für alle - ohne Einschränkungen des anderen - möglich sind.
Eine rote Ampel kann ich missachten, aber wenn mich dann ein Auto anfährt, wäre es äußerst dumm, den Fahrer anzuklagen, weil der mich ja hätte sehen müssen.
Du setzt jetzt eine vorsätzliche Gefährdung Dritter (Missachtung einer roten Ampel) mit dem Ignorieren der 161m Regel gleich? :shock:
persönlicher Held des Tages[TM] und Spielverderber

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