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Gibt es einen Oberreviewer?

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

Atti
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Re: Gibt es einen Oberreviewer?

Beitrag von Atti » Mo 23. Jun 2008, 15:01

Hallo Jörg,
JMF hat geschrieben:
atti hat geschrieben:Gelten nicht dieselben Regeln für alle Reviewer? Und wenn es da zusätzliche Regelauslegungen von GS gibt - bekommen die nicht alle Reviewer gleichermaßen?
Ja, ja, ja, ja..... Wieder und immer wieder das alte gleiche Thema, daß die Reviewer nicht am selben Strang ziehen.... Der eine hält sich mehr an die Vorgaben als der andere; der andere drückt eher mal ein Auge zu.

Aber ihr würdet ja auch alle immer gleich entscheiden, oder?

Daß auch ein Reviewer mal "nicht genau hinschaut" ist soo schrecklich, ein Skandal!
Das geht gar nicht.
Nein, es ist nicht schrecklich, wenn ein Reviewer mal nicht so genau hinschaut. Und es ist auch nicht schrecklich, wenn ein Reviewer einen Fehler macht. Hey, wir sind alle nur Menschen.

Aber dann wäre es doch ein leichtes, das beim Archivieren dazu zu schreiben.
Der Grund ist ja dann anscheinend nicht, daß ihr es unterschiedlich seht, sondern, daß da jemand etwas übersehen hat.
Anderes Beispiel: Cache liegt an einer Schule. Das ist aus dem Cache und auch aus dem Kartenmaterial nicht ersichtlich. Irgendein Cacher gibt Bescheid. Auch dann kann man sowas bei der Archivierung hinschreiben (z.B. Problem nur vor Ort ersichtlich).

So, wie es in diesem Fall formuliert war, ist bei mir unbeteiligtem Dritten der in meinem Eintrag beschriebene Eindruck entstanden. Und das ist halt blöd, denn negative Dinge bleiben nun mal länger im Gedächtnis haften.
Wenn's eine 'der-eine-drückt-ein-Auge-zu'-Geschichte ist, dann wäre es vielleicht manchmal wünschenswerter im Sinne der allgemeinen Glaubwürdigkeit und des geschlossenen Auftretens nach außen hin, wenn der andere auch ein Auge zudrückt und ihr das hinter den Kulissen für die Zukunft klar untereinander regelt. Nur so ein Vorschlag.
Was aber hier fehlt; daß es etliche bis sehr viele Caches gibt, bei denen die Reviewer die anscheinend richtige Entscheidung getroffen haben, sieht und erwähnt mal wieder niemand. Schade eigentlich.
Ja, Ihr seid wirklich fleißig und ich staune auch immer wieder, wie schnell es teilweise mit dem Veröffentlichen geht.
Ich bin auch davon überzeugt, daß die Caches, an denen sich die Meinungen der Geister scheiden eher in der Unterzahl sind. Zum Glück für uns alle.
Dabei ist mir schon klar, daß es deutlich mehr Fälle mit Diskussionsbedarf zwischen Cacher und Reviewer gibt, als ich jetzt so von außen sehe.

Was ich nur gesagt haben wollte, war: tretet doch bitte auch für Leute wie mich (den unbeteiligten Cacher) als Einheit auf (die "Reviewer").
Dazu kann manchmal ein klärender Satz mehr in der Archivierungsbegründung eine Menge beitragen.

Ihr leistet gute Arbeit wirklich.
Mein Kommentar war auch nicht ein 'Was ihr tut, ist Mist...' sondern mehr ein Hinweis, wo ihr Eure Arbeit noch besser machen könnt. Sieh's bitte als konstruktives Feedback, ok?

LG
Atti

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JMF
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Re: Gibt es einen Oberreviewer?

Beitrag von JMF » Mo 23. Jun 2008, 16:08

Atti hat geschrieben:......Ja, Ihr seid wirklich fleißig und ich staune auch immer wieder, wie schnell es teilweise mit dem Veröffentlichen geht.
Ja, es gibt auch Caches, die sofort durchgewunken werden können. ;-)
Sieh's bitte als konstruktives Feedback, ok?
LG
Atti
Jep. Thx.

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UF aus LD
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Re: Gibt es einen Oberreviewer?

Beitrag von UF aus LD » Mo 23. Jun 2008, 17:17

Carsten hat geschrieben: ........
Fakt bleibt für mich: Was Groundspeak in den Guidelines schreibt (öffentlich) und was Groundspeak mit den Guidelines meint (interne Anweisung), sind oft zwei verschiedene Dinge.
Da du, wie ich aus diesem Kommentar entnehmen muss, die "internen Anweisungen" kennst - sonst könntest du solch einen Satz nicht schreiben ohne dich dem Verdacht auszusetzen nur Stimmung machen zu wollen - und du kein Reviewer bist, kannst du sie doch veröffentlichen - was hindert dich, wenn die Reviewer schon nicht dürfen?

Danke schon jetzt
Uwe
Gruß aus der Pfalz
Uwe

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

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Re: Gibt es einen Oberreviewer?

Beitrag von Carsten » Mo 23. Jun 2008, 17:32

UF aus LD hat geschrieben:Da du, wie ich aus diesem Kommentar entnehmen muss, die "internen Anweisungen" kennst - sonst könntest du solch einen Satz nicht schreiben ohne dich dem Verdacht auszusetzen nur Stimmung machen zu wollen - und du kein Reviewer bist, kannst du sie doch veröffentlichen - was hindert dich, wenn die Reviewer schon nicht dürfen?
Ich kenne sie nicht im Wortlaut, habe ich auch nie behauptet. Meine persönliche Einschätzung zu den Inhalten dieser Anweisungen ergibt sich einfach aus entsprechenden Postings hier im Forum und einem netten McDonalds-Gespräch mit zwei Reviewern, die sich nicht hinter Sockenpuppen verstecken ;)

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Re: Gibt es einen Oberreviewer?

Beitrag von JMF » Mo 23. Jun 2008, 18:03

Hallo Carsten. Nimm es doch einfach mal so hin mit den "Anweisungen" und belasse es dabei.

Ja, es gibt die eine oder andere Anweisung, wie die Guidelines auszulegen sind und eben "lasse dich auf keine Diskussion ein und verweise die Leute an appeals@groundspeak.com".

Anweisungen, wie man bei Anfragen von Extern zu verhalten hat, gibts eigentlich in fast jeder größeren Firma. Und die sind oftmals "intern" und nicht nach aussen zu veröffentlichen.

Ende und Feierabend. ;-)

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Re: Gibt es einen Oberreviewer?

Beitrag von radioscout » Mo 23. Jun 2008, 18:11

Thoto hat geschrieben:
Fridolin hat geschrieben:Das kann ich so einfach nur unterstreichen. Ich denke Du hast auch mein Problem verstanden und das, was ich Fragen wollte, war ja auch das, mit der übergeordneten Instanz.....

Ich glaube auch das mehr Reviewer das Thema entzerren könnten.
Vielleicht führen noch mehr Reviewer aber auch zu noch mehr Köchen, die den Brei verderben? Ich befürchte, dass noch mehr Reviewer zu noch mehr unterschiedlichen Auslegungen führen, da die Kommunikation untereinander erschwert wird.
Keine schlechte Idee, wenn man die Arbeitsaufteilung entsprechend gestaltet:
Statt nach Regionen (oder zusätzlich dazu) wird die Zuordnung nach zu erwartenden Problemen aufgeteilt.
Ein Teil des Teams bearbeitet nur und sehr schnell unproblematische Caches (von als regelkonform bekannten Cachern).
Alles, was fehlerhaft oder kompliziert ist (viel Recherche erfordert) bzw. erst nach Rückfragen, Diskussion und Änderungen freigegeben werden kann, bearbeitet ein anderes Team von Leuten, die bereit sind, sich intensiv mit diesen schwierigen Fällen auseinanderzusetzen und auch nicht davor zurückschrecken, täglich 20 mal zu erklären, warum alle WPs angegeben werden müssen und das es keine neuen Virtuals mehr gibt.
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Re: Gibt es einen Oberreviewer?

Beitrag von radioscout » Mo 23. Jun 2008, 18:14

UF aus LD hat geschrieben: Und genau dieses Verhalten von uns, nämlich "Schlupflöcher suchen" zur Umgehung der gesetzten Regeln führt dazu, dass die Regeln immer weiter verfeinert und das Regelwerk immer enger wird.
Richtig. Und wer nicht erst seit gestern dabei ist weiß, was früher alles möglich war und wie es immer weiter eingeschränkt werden mußte.
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Re: Gibt es einen Oberreviewer?

Beitrag von radioscout » Mo 23. Jun 2008, 18:21

Carsten hat geschrieben: Die internen Verfahrensanweisungen zur Auslegung der Guidelines, die Groundspeak an die Reviewer gibt, kennt der "Normalo"-Cacher nicht und wird sie auch nie kennen dürfen
Ich kann mir vorstellen, daß in diesen Anweisungen u.A. geregelt wird, wie bei problematischen Caches vorzugehen ist und welchen Ermessensspielraum einem Reviewer zugestanden wird.

Wenn das jeder kennen würde könnte er die Grenzen von vornherein ausnutzen und das kann nicht Sinn der Sache sein.
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Re: Gibt es einen Oberreviewer?

Beitrag von radioscout » Mo 23. Jun 2008, 18:29

JMF hat geschrieben: Mache ich aber EINMAL eine Ausnahme von den Guidelines, kommen die nächsten Cacher an und fordern eben diese Ausnahme auch für sich selbst ein.
Noch schlimmer: sie fordern, daß der Cache ins Archiv muß, weil eine Ausnahme gemacht wurde und er deshalb nicht guideline-konform ist.
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Re: Gibt es einen Oberreviewer?

Beitrag von mattes + paulharris » Mo 23. Jun 2008, 19:05

Mir schmeckt ja bei groundspeak so einiges nicht, aber "interne Anweisungen" sind nichts ungewöhnliches oder anrüchiges. Die gibt es bei jeder Verwaltungsvorschrift, die eine Ermessensentscheidung der Behörde vorsieht. Dort ist (fast) immer noch durch eine interne Ermessensrichtlinie des Ministeriums oder einer anderen übergeordneten Dienststelle geregelt, wie das Ermessen konkret auszuüben ist.

Ist zwar nicht unmittelbar zu vergleichen, dient aber wie bei den Reviewern als Beauftragten von groundspeak in erster Linie dazu, daß das Ermessen möglichst gleich ausgeübt wird und nicht von dem einen so und von dem anderen so (spekuliere ich mal). Also erst mal nichts negatives. Jedenfalls wenn auch was sinnvolleres drinsteht als das obrigkeitliche, geradezu preußisch anmutende "keine Diskussionen, gleich an groundspeak verweisen"

Gruß
PaulHarris
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