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Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

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doc256
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von doc256 » Di 14. Okt 2008, 08:39

Wenn ich hier den einen oder anderen Thread lese, kann ich deinen Frust gut verstehen - und das, was hier öffentlich abläuft, ist ja vermutlich nur die Spitze des Eisbergs.

Andererseits: Freu dich doch über die Cacher, die

- sich wenigstens bemühen, ihren Cache fehlerfrei einzustellen,
- geduldig abwarten, bis er gepublished ist,
- auf Nachfragen vernünftig reagieren.

Denn die gibts doch (hoffentlich!) auch.

Gruß,

doc256
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Grauer Star
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von Grauer Star » Di 14. Okt 2008, 08:45

Kein Kommentar, sondern ein Danke an den Don, das er sich die Arbeit trotzdem macht !

:2thumbs: :cooler: :ostern_up: :sign2_D: :sign2_A: :sign2_N: :sign2_K: :sign2_E:
Grüße aus Bingen,
Mahatma Grauer Star der Beleuchtete aka Sturnus Canus, bekannt aus Funk & Fernsehen
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redhawk-niner
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von redhawk-niner » Di 14. Okt 2008, 10:06

Eigentlich mache und kenne ich Geocaching erst seit Januar dieses Jahres.
Auf Grund dieser bisherigen Entwicklung könnte ich mir schon vorstellen, daß sich die geschilderte Situation in nächster Zeit eher noch verschärft, da das Thema "Geocaching" weiter in der Öffentlichkeit publiziert und verbreitet wird und die Preise für GPS-Geräte in für Normalsterbliche erschwingliche Regionen sinken. Will sagen: es kaufen sich Leute ein GPSR und gehen "mal zum ausprobieren" geocachen, auch wenn sie sonst damit eigentlich nicht viel am Hut haben. Dann will man evtl. auch mal nen Cache auslegen, ohne sich vorher mit irgendwelchen "Guidelines" und son Zeugs auseinanderzusetzen.
Möglicherweise legt sich das momentane "öffentliche Interesse" irgendwann wieder und die Situation entspannt sich wieder, wenn die "Einmalcacher" ihr neues Hobby wieder aufgeben und der GPSR im Schrank verstaubt.
Lassen wir uns überraschen!

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huzzel
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von huzzel » Di 14. Okt 2008, 10:28

Grauer Star hat geschrieben:Kein Kommentar, sondern ein Danke an den Don, das er sich die Arbeit trotzdem macht !

:2thumbs: :cooler: :ostern_up: :sign2_D: :sign2_A: :sign2_N: :sign2_K: :sign2_E:
Dem schließe ich mich an. :2thumbs: .
Gilt natürlich auch für die anderen Reviewer ;) .

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minddavid
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von minddavid » Mi 15. Okt 2008, 19:35

Ich auch. Vielen Dank.

Sieh es so: Reviewer sind wie Lehrer, die werden auch nur beschimpft und nicht gelobt, obwohl sie uns alles fürs Leben beibringen. Denen sind wir später auch dankbar. Aber so weit ist das cachen leider noch nicht.

Oder wie´s d´Schwoba saget: net g´tad´lt sch´g´nug g´lobt ;)
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MonsterS4R
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von MonsterS4R » Mi 15. Okt 2008, 23:15

Gerade vorhin bin ich auf die Seite eines Reviewers gestoßen. Daraus ging hervor, daß unser ehrenamtlicher Helfer knapp 24 Caches pro Tag freigibt.

24 Caches!!!! Nebenher!! Nach Feierabend!!!

Das ist schon eine bemerkenswerte Zahl, die schon einiges erklärt:

Wir Cacheleger verwenden auf einen Cache mit Ausdenken, Ausarbeiten, Auslegen und Ausfertigen der Beschreibung Tage bis Wochen. Der Cache steht in der "heißen Phase" zwischen Fertigstellung und Veröffentlichung im Mittelpunkt des Interesses, zumindest nahe dran.
Dementsprechend erwarten wir vom Reviewer unbewußt ebenfalls weitgehend uneingeschränktes Interesse an unserem "Meisterstück", welches da der Freigabe harrt.

Nun hat der Reviewer im Schnitt nur Minuten (keine Stunden, Tage, Wochen...) Zeit, sich die Beschreibung durchzulesen, sich in den Cache hineinzudenken, die Einhaltung der Richtlinien belastbar (!) zu prüfen, sich Gedanken zu machen, ob auch wirklich alles seine Richtigkeit (formell und informell) hat und den Cache, nach allen eventuell erforderlichen Recherchen und Rückfragen (!), schließlich freizugeben. Oder auch nicht.

Ich denke, wir sollten bei aufkommendem Ärger über eine Cacheablehnung uns zunächst mal die Situation der Reviewer vor Augen halten, durchatmen, und erst dann "lospoltern". Wenn wir es dann noch für richtig halten....

@ Heiko,

mein erster Cache als "Leger" (Wittelsberger Warte) war, wenn ich mich recht erinnere, auch einer Deiner ersten als Rviewer.
So, wie Du damals mit der Situation umgegangen bist, inklusive einiger wertvoller Tipps für mich, kann ich mir schwerlich vorstellen, daß das Problem bei Dir zu suchen ist.

Also, laß Dir den "Job" bitte nicht vermiesen und mache weiter so!!!


Gruß,

Roger

rautaxe
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von rautaxe » Do 16. Okt 2008, 09:49

Was mir dazu spontan einfällt:
Die Dosenfischer für mehr Höflichkeit im Umgang mit Reviewern
DDFMHIUMR

Axel
Hochziehender Lowrance Sierra Triton 500 Besitzer.

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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von helixrider » Do 16. Okt 2008, 11:36

Vielen Dank an die Reviewer für Ihre (private) Zeit, die sie in unser Hobby investieren!

feinsinnige
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von feinsinnige » Do 16. Okt 2008, 12:40

Alles schön und richtig: Die Reviewer machen das ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Das gehört anerkannt.

Andererseits sollte man nicht widerspruchslose Demut verfallen, denn so ziemlich kein Ehrenamt wird dauerhaft aus purem Altruismus ausgeübt. Sei es die Anerkennung, die exponierte Stellung, die Macht, der Blick hinter die Kullissen, ..., irgendein Motiv gibt es fast immer. Wer ein Ehrenamt annimmt, nur weil es ihm angetragen wird, und dieses trotz überwiegender Frustration dauerhaft ausführt, der wird auch beim nächsten Ehrenamt nicht nein sagen können.

Ganz offensichtlich sind die Reviewer überlastet, was zu eruptievem Auskotzen wie in diesem Fall führt. Wie beispielsweise in den Pflegeberufen bei dauerhafter Überlastung die Patienten schnell als die vermeintlich Schuldigen ausgemacht werden, sind diese auch hier schon gefunden: Die Anwender, die zu blöd sind, einen Cache fehlerfrei zu listen und dann auch noch rufen und zu Trinken haben wollen oder sonstwie renitent werden.

Genau wie in anderen Fällen krankt es hier aber am System, stinkt der Fisch vom Kopf her:

- Die beim Reviewen zu berücksichtigenden Aspekte werden immer mehr (zuletzt Bahnlinien, Spielplätze, vermeintliche Werbung). Diese müssen von den Reviewern alle geprüft werden und können von den Versteckern gar nicht alle berücksichtigt werden (geheime Anweisungen, Abstandsprobleme).
- Die Anzahlen der neuen Geocacher und der versteckten Caches steigen schneller als die Anzahl der Reviewer. Die Frage bleibt, weshalb denn keine zusätzlichen Reviewer bestellt werden?
- Die Review-Software wird von Groundspeak nicht aktualisiert, obwohl sich software-seitig viele Fehler leicht abfangen ließen (z.B. add. Waypoints Ostkoordinate auf W eingestellt, Multi ohne Wegpunkte, Owner hat keine Home-Koordinaten hinterlegt, Abstandskonflikt mit den Wegpunkten eines anderen Caches, sogenannte Reviewer-Notes die "sinniger" Weise nicht bei den Reviewern ankommen).

Meines Erachtens hat Groundspeak Sorge dafür zu tragen, daß die ehrenamtliche Reviewer-Tätigkeit ein Ehrenamt bleibt und nicht zum frustrierenden Teilzeit-Job ohne Bezahlung wird. Sieht aber so aus, daß sich nichts ändern wird, solange der Mißstand von den Reviewern und den Benutzern geduldet wird.

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UF aus LD
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von UF aus LD » Do 16. Okt 2008, 13:01

Don Cerebro hat geschrieben: ..........
Ein Owner schießt über das Ziel hinaus/hat Fehler in seinem Cache/hat einen Reviewer beschissen.
Resultat: Der Reviewer greift ein, sperrt/archiviert den Cache.
Direkte Folge: Entweder wird der Reviewer direkt im Forum angegriffen oder er bekommt böse Mails

Ein Ower hat Fehler in seinem Cache. Der Reviewer weißt darauf hin.
Antwort: Warum geht das bei mir nicht, bei Cache XXX hat es doch auch geklappt.
Resultat: Der Reviewer ist gezwungen, sich den denunzierten Cache anzuschauen und darauf zu reagieren.
Folgerung: Zwei angepisste Owner und ein Reviewer, der es wieder einmal abbekommt
Erweiterte Folge: Direkte Mail von einem dritten Cacher, mit der Aufforderung, ich soll mich um meinen Kram kümmern und nicht in deren Bundesland wildern!

Ein Owner hat Fehler in seinem Cache, er bekommt einen Hinweis.
Es folgen endlose Diskussionen über das für und wieder, obwohl die Guideline eine klare Sprache sprechen (z.B. Abstand, Koords von Multis...)
Resultat: Zeitraubende Mails und sinnlose Diskussionen.
Folge: Angepisster Owner und Reviewer, der sowas schon zum xten Male durchkaut

Auch fällt es mir auf, daß Cacher scheinbar das Recht haben, alle Fehler dieser Welt zu machen, Reviewer aber nicht!

Es kommt mir gerade so vor, als ob von den Caches das Leben mancher Leute abhängt.

...............
Gruß
Heiko
@feinsinnige: und daran ist die Menge der Regeln, die vielen neuen Caches im Verhältnis zu den Reviewer und die schlechte Software schuld?

:???: :???: :???: :???:
Gruß aus der Pfalz
Uwe

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

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