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Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

D0KE
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von D0KE » Mo 24. Nov 2008, 18:13

Leute, ich bin doch sicher der letzte der einen Monopolisten durch einen anderen ersetzen möchte! Ein funktionierender Markt besteht aus konkurrierenden Unternehmen auf ungefährer Augenhöhe. Und das heisst für mich als Kunden, eben nicht immer nur bei einem zu kaufen wenn die Produkte eigentlich sowieso die gleichen sind (nämlich die Caches von unbeteiligten Dritten). Und mich ausserdem das Angebot von oc nichts kostet ausser 2 Minuten Script konfigurieren. Nur momentan ist es einfach eine Tatsache, dass GS zu grosse Marktmacht hat und diese gegenüber den Kunden UND vor allem den Volunteers ausnutzt. Und wenn man *dieses* Problem und seine Symptome (die eigtl Gegenstand des Threads sind) kurieren will, dann muss mehr Konkurrenz her. Nicht wirklich lebenswichtig *wer* das nun ist.
Davon mal ganz abgesehen ist der Verlag der oben verlinkt war was ganz anderes als die Wanderjugend! Die sind nämlich ein eingetragener gemeinnütziger Verein, und auch wenn nciht alles toll in Deutschland ist, so vertraue ich aus Erfahrung diesem Framework erstmal mehr als einem amerikanischen Kleinunternehmen. Hartes Beispiel: Der bei gc.com erwirtschaftete Jahresüberschuss wird von Jeremy Irish dazu verwendet den nächsten Urlaub zu bezahlen. Täte der Vorsitzende der dwj das Gleiche, er käme wahrscheinlich vor Gericht...
Viele Grüsse,
Dominik

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kruemelmonster
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von kruemelmonster » Mo 24. Nov 2008, 18:37

DunkleAura hat geschrieben: bisher ist oben rechts "nur" ein DWJ logo, als nächstes kommt "macht werbung, oder wir schliessen die page" danach "wir wollen pm einnahmen oder wir schliessen" dann...

nennt mich nur schwarzmaler, nur ich persönlich habe das gefühl in meiner magen gegend, dass der schuss nach hinten los geht...
Wenn ich mich nicht täusche, gibt es bei OC.de eine XML-Schnittstelle, über die Du im Prinzip nach Belieben täglich ein Backup der Daten erstellen könntest. Sollte also Opencaching.de morgen Beiträge erheben oder sich allen Nichtmitgliedern der Wanderjugend verschließen - um mal die aberwitzige Spekulation auszuformulieren - dann stellst Du Dein Backup von heute morgen unter einer Domain Deiner Wahl wieder online. Die Software ist imho open source. Du könntest auch einfach die Kollegen in Polen oder Tschechien fragen, ob sie nicht die Daten aus Deinem Backup mit übernehmen möchten.
Mit der Sufu des Forums sollte es Dir möglich sein, die Motive zur Entwicklung und zum Betrieb von opencaching zu finden. Bisher habe ich keine Veränderung dieser Motive beobachtet. Dass mit der zunehmenden Entwicklung und Nutzung von Opencaching.de niemand mit seinem Privatvermögen etc. für den Betrieb des Servers haften möchte, ist m.E. leicht einzusehen. In sofern hat das Projekt in meinen Augen mit der Wanderjugend ein gutes Dach gefunden. Ferner bist bestimmt auch Du eingeladen, bei Opencaching.de mitzuwirken und so auf die Entwicklung Einfluss zu nehmen. :)

Bevor die Diskussion off topic gerät, kann der Mod bitte den Teil OC vs. GC herauslösen und verschieben. Hier geht es explizit um GC.com und das Review-System.

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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von Zappo » Mo 24. Nov 2008, 18:42

Dominik1507 hat geschrieben:Hartes Beispiel: Der bei gc.com erwirtschaftete Jahresüberschuss wird von Jeremy Irish dazu verwendet den nächsten Urlaub zu bezahlen.
...und das ist mir auch lieber so. Ehrenamt in Ehren - im Breitensport gehts nicht anders, in vielen anderen Vereinen usw. auch nicht. Doch da wird nichts" Verkaufbares" hergestellt - wenn niemand die Streuobstwiese pflegt, muß die halt alleine zurechtkommen.

Aber in dem Moment, wo mit etwas Geld zu verdienen ist, ist es doch besser, da ernährt sich jemand und seine Kinder mit, zahlt in die Rentenkasse ein (ja,ja, ich weiß ;) ) - wieder ein Arbeitsloser weniger.

Ein Ehrenamt sollte m.M. nach niemals in Konkurrenz zu einem gewinnorientierten Unternehmen treten dürfen. Was an Gelder auf dem Markt zu holen ist, müßte Menschen ernähren.

Ist jetzt aber arg OT - sind wir aber glaub ich alle.

Gruß Zappo
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von radioscout » Mo 24. Nov 2008, 18:54

schuhhirsch hat geschrieben:Ich nehme jetzt mal naiv an, dass ein Reviewer (von wo auch immer) einen besseren Draht zu GS hat und vermutlich auch mehr Gehör findet.
Wenn ich mich richtig erinnere, hat ein Reviewer mal geschrieben, daß die Reviewer genau so viel Einfluß bei gc haben wie jeder andere Cacher auch.
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von DunkleAura » Mo 24. Nov 2008, 19:04

1) danke für die korrektur nightjar, so jetzt den rest lesen
kruemelmonster hat geschrieben:Mit der Sufu des Forums sollte es Dir möglich sein, die Motive zur Entwicklung und zum Betrieb von opencaching zu finden. Bisher habe ich keine Veränderung dieser Motive beobachtet.
an Oliver und co habe ich keine zweifel... die habe ich nur beim DWJ... ich weiss nicht wieso, aber ich kann denen irgendwie nicht recht vertrauen...
ps: die situation wäre nicht anders wenn statt der dwj z.B. jugendundsport.ch es wäre, da hätte ich genau die selben zweifel mühe zu vertrauen.
kruemelmonster hat geschrieben:Dass mit der zunehmenden Entwicklung und Nutzung von Opencaching.de niemand mit seinem Privatvermögen etc. für den Betrieb des Servers haften möchte, ist m.E. leicht einzusehen. In sofern hat das Projekt in meinen Augen mit der Wanderjugend ein gutes Dach gefunden.
ich hoffe, dass du recht hast, aber ich glaube noch nicht daran... eher im gegenteil mein gefühl wurde in den letzten wochen eher noch bestärkt.
hoffen wir alle, das ich mich irre und wir uns nicht ein zweites GS erschaffen...
kruemelmonster hat geschrieben:Ferner bist bestimmt auch Du eingeladen, bei Opencaching.de mitzuwirken und so auf die Entwicklung Einfluss zu nehmen. :)
nein danke, ich habe keine lust mehr für jemandes anderen profit kostenfrei zu arbeiten, das habe ich schonmal erlebt und alles was ich kriegte war ein feuchter hände druck und einen arsch tritt.
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von imprinzip » Mo 24. Nov 2008, 19:15

radioscout hat geschrieben:
schuhhirsch hat geschrieben:Ich nehme jetzt mal naiv an, dass ein Reviewer (von wo auch immer) einen besseren Draht zu GS hat und vermutlich auch mehr Gehör findet.
Wenn ich mich richtig erinnere, hat ein Reviewer mal geschrieben, daß die Reviewer genau so viel Einfluß bei gc haben wie jeder andere Cacher auch.
Mehrfach...
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von radioscout » Mo 24. Nov 2008, 19:27

imprinzip hat geschrieben: Mehrfach...
Dann hilft nur eins: Vorschläge im dafür vorgesehenen Teil des blauen Forums posten und diskutieren.
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von ElliPirelli » Mo 24. Nov 2008, 19:43

Also, wenn ich mich recht entsinne, ging es hier mal darum, daß die Cacher zu viele Fehler beim Einstellen von neuen Caches machen und damit den Betrieb aufhalten...

So unsinnig mir manche Regeln vorkommen mögen, ändern werd ich da wohl in absehbarer Zeit nichts.
Aber darauf achten, daß ich "meinen" Reviewer nicht mit unötigen oder gar unverschämten e-mails belästige, Heimatkoordinaten, Wegpunkte und Abstandsregeln beachten, das kann ich schon!
Und nur das wollten die hier mitschreibenden Reviewer erreichen.

Jeder, der schon eigene Caches eingestellt hat, wird wohl den ein oder anderen Fehler gemacht haben. Auch mir lag mal in einer vermeindlich freien Gegend ein Mystery im Weg...
Jeder wird dann e-mail Kontakt zum entsprechenden Reviewer gehabt haben. Und jeder wird etwas ungläubig reagieren, wenn da tatsächlich die 160m nicht eingehalten worden sind... Dummer Fehler, kann passieren, wird eben die Dose verlegt. Auch das ist bestimmt schon einigen von uns passiert.

Was den Reviewern wohl zum großen Teil den Spaß am Ehrenamt verdirbt, sind unerfreuliche Kontakte. Und da hoffe ich doch, daß die hier Mitlesenden für die nächsten Kontakte zum Reviewer einen freundlichen Ton anschlagen...
Und ihre Abstandsregeln einhalten und Wegpunkte und Attribute setzen... ;)
Be yourself, so that others may recognize you.
Geocaching augments reality in a different way. It adds a layer of the magical to the mundane. Ethan Zuckerman
Elli's ramblings - sporadische Berichte von Cachingabenteuern...

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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von D0KE » Mo 24. Nov 2008, 20:43

Zappo hat geschrieben: Ein Ehrenamt sollte m.M. nach niemals in Konkurrenz zu einem gewinnorientierten Unternehmen treten dürfen. Was an Gelder auf dem Markt zu holen ist, müßte Menschen ernähren.
...und das passt wieder genau zum Thema, es heisst nämlich, dass Jeremy Irish nicht vom Hobby begeisterte unbezahlte Hilfskräfte rekrutieren sollte, um sein mehr schlecht als recht funktionierendes Websitekonzept zu verkaufen, während er selbst die Dollars einsackt. Übrigens sind die Reviewer im strengen Sinne keine Ehrenamtler, ehrenamtliche Tätigkeit ist nämlich die Wahrnehmung eines öffentlichen Amtes ohne Entgelt - nicht das kostenlose arbeiten für ein Privatunternehmen. Ich gehe auch mal nicht davon aus dass Du meintest, Vereine sollten keine Aufgaben übernehmen, die auch kommerzielle Unternehmen anbieten. Dann gingen nämlich in Deutschland viele Lichter aus, unter anderem bei Volkshochschulen, Sportvereinen, Naturschutzverbänden, Wasserwacht uswusw...

Und wenn Groundspeak nicht auf die Leute hört, die in ihrer Freizeit, ohne Bezahlung, ohne Aufstiegsperspektive freiwillig helfen den Laden so wie es sich der Chef vorstellt am Laufen zu halten - sorry, dann kann (und sollte) denen keiner mehr helfen...

Viele Grüsse,
Dominik

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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von radioscout » Mo 24. Nov 2008, 20:58

AFAIK benutzt gc auch den Begriff "volunteer", oft ließt man auch "lackey".
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