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Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

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Aga & Deti
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von Aga & Deti » So 23. Nov 2008, 15:52

Hihihi,
bei mir (uns) geht es eher in die Richtung:
"Die Scheisse geht net!
On, Off soll isch da mohl druff drücka?
Na jetzt gehts ja..."
Ok jetzt sind wir etwas OT - aber den Reviewern gehts doch auch net anders.
"Wie Koordinaten? Muss ich die eingeben...?"
:lachtot: :lachtot: :lachtot: :lachtot: :lachtot:

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D0KE
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von D0KE » So 23. Nov 2008, 15:53

Jetzt schreibe ich doch auch mal was zu dem Thema, da mich der gestrige Cachetalk zum Lesen dieses Threads animiert hat.
Zuerst einmal: Ich habe absolut nichts persönliches gegen Don Cerebro, JMF oder einen anderen der deutschsprachigen Reviewer. Meine Kontakte waren immer positiv, und insgesamt habe ich Euch als sympathische Mitmenschen erlebt und empfunden. Ebenso kann ich verstehen, dass auch dem Geduldigsten irgendwann mal Arbeit/Hobby auf den Nerv gehen, und dass man sich dann Luft verschaffen möchte. Und da ich ein absoluter Fan der freien Meinungsäusserung bin, finde ich es auch total OK das hier im Forum zu tun.
Ich glaube nur, ihr richtet das Eingangsposting und die Follow-Ups an den falschen Adressaten.
Denn wenn man ganz objektiv an die Sache herangeht, steht folgendes fest: GC.com ist nicht das Hobby Geocaching. Die Datenbank ist der Versuch einer Person (Jeremy Irish) mit dem Hobby Geocaching Geld zu verdienen. Das ist auch absolut OK, ich gehe ebenfalls einem Broterwerb nach, und Groundspeak hat es in der gewählten Sparte immerhin zum Marktführer gebracht. Die Probleme fangen an, da Irish aus objektiv nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen sich willkürliche Regeln für die Benutzung seiner Datenbank ausgedacht hat, und diese dann durch ein ungeeignetes System (nämlich freiwillige Reviewer) grossenteils erfolglos zu überwachen versucht. Sicher sind da jetzt viele anderer Meinung, aber face it: In der deutschen Opencaching-Datenbank gibt es etwa ein Drittel soviel Einträge wie bei Groundspeak, ohne die allermeisten GS-proprietären Regeln, ohne Reviewer, und statistisch verursachen OC-Caches absolut nicht mehr Probleme als GS-Caches. Logischerweise gehört der GS-Server Jeremy Irish, und er ist deshalb auch absolut frei, sich jede Regel auszudenken die er nur möchte. In dem Moment, wo man sich aber entscheided, als (freiwilliger) Mitarbeiter in diesem Unternehmen tätig zu werden, stellt man sich unumgänglich ein Stück weit hinter die Firmenpolitik, und muss diese gegenüber den Kunden vertreten. Dass das vielleicht für viele Reviewer erstmal hinter der Begeisterung fürs gemeinsame Hobby zurücksteht ist ja nur menschlich und mir auch sehr sympathisch, ändert an der Sachlage aber nichts. Die ist nämlich, dass jeder einzelne Geocacher (nicht nur die PMs: man kann sich auf einem Bierdeckel ausrechnen das GS nur etwa ein Drittel seines Umsatzes mit PM-Abos erwirtschaftet, der Rest ist ein wenig Werbung auf der Site und vor allem Coins & TBs) nicht nur der Kunde des Dienstleistungsunternehmens Groundspeak ist, sondern diesem Unternehmen sogar noch die Betriebsmittel (Caches) liefert, mit denen es überhaupt erst wirtschaften kann. Viel mehr noch als z.B. Garmin, die ein selbst entwickeltes und zusammengebautes Produkt verkaufen, muss also Groundspeak an einem ordentlichen Kundensupport gelegen sein! Und eben diese "Kundendienstmitarbeiter", die rekrutiert Jeremy Irish aus den aktiven Geocachern: das seid ihr, die Reviewer. (Kundendienst ist hier absolut nicht abwertend zu sehen: Diese Mitarbeiter sind ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Unternehmens, und haben den gleichen freundlichen Umgang wie jeder andere verdient!)
Nur eben so müsst ihr dann auch den "Job" angehen, denn es ist Fakt dass die Kunden *immer* mit Fragen kommen werden, und *immer* bei für sie unangenehmen Unternehmensentscheidungen diskutieren werden. Wer das nicht tolerieren kann, der wird in dieser Branche *niemals* glücklich werden! Klar kann man sich endlos über "uneinsichtige" Cacher aufregen, diese abkanzeln und sich einfach nicht auf Diskussionen einlassen, nur am Ende des Tages möchten die Leute zwar *gerne* beim Marktführer ihre Caches listen, aber ohne Kunden wäre das Unternehmen sehr schnell Bankrott. Und gerade im Internet, wo die Konkurrenz nur einen Mausklick neben dem eigenen Laden steht, hat bisher noch kein Monopol den Test der Zeit überdauert. Groundspeak braucht uns Cacher also mehr als wir das Unternehmen.
Die Quintessenz: Der richtige Adressat für die teilweise verständlichen Beschwerden der Reviewer über ihre Arbeitsbedingungen ist nicht die Community, sondern Jeremy Irish! Er möchte GC.com erfolgreich betreiben, und er muss dazu auch geeignete Bedingungen schaffen. Dass Groundspeak mit einem nach Dimensionsanalyse extrapolierten Jahresumsatz von 700000 Euro seine Reviewer nicht Vollzeit bezahlen kann ist logisch. *Wenn* man dann aber der Meinung ist, trotzdem nicht ohne sie auszukommen, muss man ihnen als Chef ihre Arbeitszeit zumindest so stressfrei wie möglich gestalten. Und das heisst in dem Falle eine Website bereit zu stellen, die nicht diese katastrophalen Mängel aufweist die GC.com momentan hat. Cacher vergessen Homekoordinaten? Es gibt *keine* Entschuldigung dafür, dass die Eingabe nicht automatisch beim Einstellen abgefragt wird. Das ist ein Programmieraufwand von geschätzt 5 Minuten, und mit Verlaub, ich als Physiker = Programmier-Noob würde mir zutrauen, die nötigen Codezeilen einem dressierten Schimpansen beizubringen! Dito für Attribute, dito für Abstand zu Nachbarcaches. Ein Vergleich: Wenn Opel morgen nurnoch Autos ohne Benzinuhr bauen würde - würdet ihr den liegengebliebenen Autofahrern die Schuld geben oder den Herstellern? Würdet ihr so ein Auto kaufen?? Weiters wurden mangelnde Englischkenntnisse der Cacher angesprochen - nun, Groundspeak erwirtschaftet ~~20% seines Gesamtumsatzes im deutschsprachigen Raum (trivial mittel Google Page Rank überprüfbar). Da ist es absolut nicht zuviel verlangt, dass sie zumindest mal die wichtigsten Teile der Site übersetzen. UFs Bemerkung mit den Urlaubern oben verfängt absolut nicht, denn im Urlaubsland bin ich Gast, bei Groundspeak Kunde (und das hat nichts mit arrogantem Ausnutzen der Kundenstellung zu tun, sondern mit *beiderseitig* respektvollem Umgang). Die Liste liesse sich über crashende Bookmarklisten, kontraintuitive Menüführungen, doppelte und nicht konsistenzgeprüfte Abfragen von Ortsinformationen uswusw noch lange fortsetzen. Tatsache ist aber, solange einmal ein Grossteil der Kunden, aber vor allem auch die eigenen Reviewer diese Bedingungen akzeptieren und in dem System mitmachen, entsteht kein ausreichender Druck auf die "Chefs" hier etwas zu ändern.
Wie schon gesagt, ich habe keine konkurrierenden Eigeninteressen, ich habe kein persönliches Problem mit irgendeinem der Reviewer, nur ich sehe *Euch* zuallererst in der Pflicht und Position, Eure Situation zu verbessern!
Viele Grüsse,
Dominik

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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von 2dark » So 23. Nov 2008, 16:03

Zappo hat geschrieben:Offensichtlich ist es doch so, daß die Anzahl der falsch eingereichten Caches zugenommen hat
Wahrscheinlich proportional zu den inzwischen eingereichten Mengen an Neucaches im Vergleich zu früher, als die Fehlerquote vielleicht noch niedriger war. Weniger Caches - weniger Fehler. Mehr Caches - mehr Fehler.
Zappo hat geschrieben:Nichts gegen einen Fehler - machen Alle und Jeder mal. Aber die angesprochenen Beispiele machen m.E. deutlich, daß da vom Reviewer :D mehr als Routinearbeit gefordert wird. Das bremst aber somit ALLE aus, auch die, welche die GC-Mechanik kapiert haben.
Es kann aber doch meiner Meinung nach nicht angehen, dass die offensichtliche Tatsache, dass das Formular für's Listing nachbesserungswürdig ist, mal eben beiseite geschoben wird, weil sich's ja wahrscheinlich sowieso so schnell nicht ändern wird und man da halt wenig tun kann und somit der Einfachheit halber (irgendeinen Sündenbock muss man ja finden) sämtliche Schuld am durchaus nachvollziehbaren Frust der Reviewer dem Anfänger zugeschoben wird, weil der ist ja neu und den kann man das auch gleich mal schön spüren lassen. Fair ist das nicht. :???:

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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von Zappo » So 23. Nov 2008, 16:27

2dark hat geschrieben:Es kann aber doch meiner Meinung nach nicht angehen, dass die offensichtliche Tatsache, dass das Formular für's Listing nachbesserungswürdig ist, mal eben beiseite geschoben wird, weil sich's ja wahrscheinlich sowieso so schnell nicht ändern wird und man da halt wenig tun kann....................
Ich fürchte aber, so ist es eben - das Listingformular ist sch....e, GC will da nix ändern, zumindest nicht in absehbarer Zeit.
Das steht meines Erachtens außer Debatte. - und das werden wahrscheinlich auch die Reviewer so sehen.

Gerade deshalb ist es doch verständlich, daß die Reviewer sich hier ihren Frust über VERMEIDBARE Fehler von der Seele reden. Wenns nur so wäre, daß die Homekoords fehlen, das wäre ja mit einer Mail erledigt. Ich habe das aber so verstanden, daß die Anzahl der -ich sage mal schlampig- eingestellten Caches proportional gestiegen ist. Und wenn man da so a la "der Reviewer wirds schon zurechtbiegen" an die Sache rangeht, dauert halt alles länger.

Im übrigen finde ich, daß den R. anschreiben, wann der Cache endlich veröffentlicht wird, um Ausnahmen zu betteln, zu verlangen, er sollte mal ein Bild einfügen, die GC-Nr. nicht in den Mail-Header zu schreiben und ähnliche Sachen kann man nicht dem Sch...-Listingformular in die Schuhe schieben.

Wie gesagt - da gehts um VERMEIDBARE Fehler, das "nichtoptimale" Listingformular wird uns leider noch eine Weile begleiten und die leute überfordern......

Gruß Z.
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von treemaster » So 23. Nov 2008, 17:10

ElliPirelli hat geschrieben: Ja, manchmal kommt es leider nicht so richtig an:

Kunde: Kann man das jetzt noch pflanzen?
Ich, werfe Blick zum Himmel: Ja, klar, es ist doch noch nicht dunkel!
:lachtot:
:lachtot: :lachtot: :lachtot:
Elli, Du bekommst sofort eine Anstellung als Telefonistin bei uns :D
Kunde: "Kann ich Kirsche auch auf Apfel veredeln?"
Ich: "Klar geht das, nur wird es nicht wachsen!"
Kunde: "Warum das denn nicht, sind doch alles Obstbäume :???: "

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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von ElliPirelli » So 23. Nov 2008, 18:26

treemaster hat geschrieben:
ElliPirelli hat geschrieben: Ja, manchmal kommt es leider nicht so richtig an:

Kunde: Kann man das jetzt noch pflanzen?
Ich, werfe Blick zum Himmel: Ja, klar, es ist doch noch nicht dunkel!
:lachtot:
:lachtot: :lachtot: :lachtot:
Elli, Du bekommst sofort eine Anstellung als Telefonistin bei uns :D
Kunde: "Kann ich Kirsche auch auf Apfel veredeln?"
Ich: "Klar geht das, nur wird es nicht wachsen!"
Kunde: "Warum das denn nicht, sind doch alles Obstbäume :???: "
Das ist auch gut... :lachtot:

Oder warum sollten sie nicht Rosen dorthin pflanzen, wo mal nen Apfelbaum gestanden hat.
Da ist es ja auch wirklich schwer zu verstehen, daß die beiden in der gleichen Familie sind... :D
Be yourself, so that others may recognize you.
Geocaching augments reality in a different way. It adds a layer of the magical to the mundane. Ethan Zuckerman
Elli's ramblings - sporadische Berichte von Cachingabenteuern...

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König Moderig
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von König Moderig » So 23. Nov 2008, 22:35

HHL hat geschrieben:man läßt etwas, aber man liest :roll:
Nein, man lässt etwas. Zumindest seit Anfang des Jahrhunderts.


Um ehrlich zu sein könnte ich aber auch gut mal die ein oder andere E-Mail eines Reviewers an mich hier veröffentlichen. Besonders die "alten" Reviewer sind in ihrer Wortwahl oft nicht gerade kleinlich und meistens auch wenig hilfreich. Immerhin kann es mal passieren, dass man etwas nicht gleich versteht, aber wenn man keine vernünftigen Antworten bekommt ist die Motivation, die Guidelines nachzuvollziehen etc., nicht gerade gesteigert.

Besonders gerne zitiere ich eine Passage aus den Guidelines, die mich im Zusammenhang mit Reviewerverhalten fasziniert:
The reviewers use a rule of thumb that caches placed within .10 miles (528 feet or 161 metres) of another cache may not be published on the site. This is an arbitrary distance and is just a guideline, but the ultimate goal is to reduce the number of caches hidden in a particular area and to reduce confusion that might otherwise result when one cache is found while looking for another. On the same note, don't go cache crazy and hide a cache every 600 feet just because you can.
Aha, es ist also eine Daumenregel, die man vielleicht eventuell mal wenn man Lust hat einhalten sollte/müsste/könnte. Angesichts der Tatsache, dass viele Reviewer jedes Wort auf die Goldwaage legen, müsste ich als Cacher diese Passage eigentlich genau so auslegen. Also, wieso steht eine Ausnahme von dieser Regel bei manchen Reviewern nicht einmal ansatzweise zur Debatte?

Vor einiger Zeit hatten wir mal iene lange DIskussion über länderspezifische Guidelines. Die Begründung für die Abstandsregel zu Bahngleisen ist die Tatsache, dass 45m links und rechts der Gleise in Amerika der Bahnbetriebsfirma gehören - in Deutschland ist dies z.B. nicht so.

Auf jeden Fall zeichnet sich mal wieder ab, dass viele hier im Forum nicht in der Lage sind, konstruktiv zu einer Diskussion beizutragen.

Grüße & happy hunting,
Nik

D0KE
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von D0KE » So 23. Nov 2008, 23:01

Nur um ein bisschen History zu betreiben: Die Story zur 45m-Bahngleis-Regel kann man unter
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... y&decrypt=
nachlesen. Auslöser war ein Fall, bei dem ein Cacher, der im Herbst 2001 (sicher ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt) beim Suchen eines Caches in der Nähe von Bahngleisen aufgegriffen wurde, ABER eigentlich nicht wegen Terrorverdachtes (auch wenn dann als Standartmassnahme die Polizei den Räumdienst gerufen hat -> die Polizei selbst sagte aus sie hätten gewusst dass das Ding harmlos ist, es ging um "field practice", also Übung), sondern unter dem Vorwurf "Vandalism". In der Nähe war wohl etwas Farbe gesprayed worden, was nichts mit dem Cache zu tun hatte (vermutlich war aber schon der Owner der Sprüher; darf man logischerweise nicht, hat aber nix mit Cachen zu tun). Da man den Vandalism - Vorwurf nicht wasserfest beweisen konnte, wurde der Owner wegen (um zumindest die Ermittlungen "erfolgreich" abschliessen zu können) "Trespassing", d.h. betreten von Privatgelände, angezeigt und auch rechtskräftig zu einer - für amerikanische Justizverhältnisse geringen - finanziellen Strafe sowie Führerscheinentzug verurteilt. Der Cache lag garnicht auf Bahn-Betriebsgelände. Nun hätte man ja vermuten können, Jeremy Irish als Betreiber der betroffenen Plattform hätte bei der Aufklärung der Sache geholfen, möglicherweise bezeugt dass in der Gegend tatsächlich ein Cache liegt, der "Angeklagte" auch aktiver Cacher ist etc. Nein, die Reaktion aus Seattle war anders, nämlich "MIR soll das mal nicht passieren, ich möchte auf meiner Plattform keine Caches in der Nähe von Bahngleisen mehr, nicht dass ICH mal Schwierigkeiten bekomme!" Folge: 45m Regel...
Terrorismus spielte da wie gesagt garnicht die auslösende Rolle, sondern das "Right of Way" der Amtrak an den Gleisen, das eben nicht für Fussgänger gilt. Ich kann nicht nachvollziehen, dass man in Deutschland (wo nur ein kleines Stück rechts und links vom Schotter der Bahn gehört, und nur dieses darf man tatsächlich nicht betreten) sich dieser Idee so einfach anschliesst. Ich hätte auch vermutet, dass eine der Rechtfertigungen des Reviewers-Systems in der flexiblen Prüfung solcher Sachen durch Menschen liegt (d.h. IST das nun Bahngelände oder nicht); den Abstand zu in Google Maps verzeichneten Gleisen kann ich nämlich in 5 Sekunden per Script prüfen...
Viele Grüsse,
Dominik

The New Cachers
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von The New Cachers » Mo 24. Nov 2008, 11:59

The Hawks hat geschrieben:
rule of thumb .
Daumenregel,
Heist übersetzt "Faustregel" :roll:
Nicht zu verwechseln mit "über den Daumen peilen" etc.

Aber Ich gebe Dir recht, manche Reviewerentscheidungen entstehen wohl so: :hellsehen2:

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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von eigengott » Mo 24. Nov 2008, 13:42

The Hawks hat geschrieben:die Tatsache, dass 45m links und rechts der Gleise in Amerika der Bahnbetriebsfirma gehören
Das ist falsch.

Weiteres per Suchfunktion in diesem Forum. :roll:

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