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(Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

G92
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von G92 » Mo 1. Dez 2008, 21:00

ovnn hat geschrieben:alle Caches sofort einsammeln. Ein cacher könnte beim suchen von einem abstürzenden Flugzeug getroffen werden. Da besteht äußerste Lebensgefahr!!!!
:lachtot: :lachtot: ...Einfach nur klasse... :lachtot: :lachtot:
Liebe Grüße,
G92,
....
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adorfer
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von adorfer » Di 2. Dez 2008, 02:08

qByter hat geschrieben: Ich könnte das ganze ja verstehen, wenn der Cache illegal gewesen wäre, aber ich habe die Caches gemacht und die lagen weder auf Privatgrund, noch gab es Verbotsschilder und der Zugang war frei zugänglich. Die Location war gefährlich, ja, aber auch nicht gefährlicher als eine Dose in einem 20m hohen Baum
Echter Kindergarten.
Log, Thursday, November 20, 2008
Matthias49 posted a note for DARK secret (Locked) hat geschrieben:
Wirbel??
Den Wirbel veranstaltest Du indem Du genau da einen Cache versteckst. Fass Dir mal an den Kopf.
Wenn Du Deinen Behälter zurück haben möchtest, dann werde ich ihn in Hameln auf der örtlichen Polizeiwache für Dich deponieren.
Adorfer
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t31
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von t31 » Di 2. Dez 2008, 06:35

Wenn es wirklich ein ungesicherter Schacht ist, dann sollte es so akzeptiert werden. Es gibt Höhlen die existieren seit 15.000 Jahren, aber eben auch welche die irgendwann mal in sich zusammen gefallen sind und genau das ist die Problematik - ich wünsche mir keinen Cacher in diesem Moment (der jederzeit passieren kann) dann dort an Ort und Stelle.
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ElliPirelli
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von ElliPirelli » Di 2. Dez 2008, 07:00

t31 hat geschrieben:Wenn es wirklich ein ungesicherter Schacht ist, dann sollte es so akzeptiert werden. Es gibt Höhlen die existieren seit 15.000 Jahren, aber eben auch welche die irgendwann mal in sich zusammen gefallen sind und genau das ist die Problematik - ich wünsche mir keinen Cacher in diesem Moment (der jederzeit passieren kann) dann dort an Ort und Stelle.
Ich kann auch über die Straße gehen, und genau dann kommt ein Laster vorbei.... :irre:

Wenn das ein Kriterium wäre, darfst Du Dich in Bett legen und hoffen, daß kein Flugzeug aufs Dach fällt...

Wenn der Zugang nicht gesperrt ist, warum nicht? Ich mag Höhlen und Bergwerksschächte nicht, aber es gibt viele, die gern einfahren...
Wie bescheuert ist es, wenn dann da ein GutMensch kommt und meint, er müsse hier den Weltverbesserer spielen! :kopfwand:

Ich mach kaum T5, aber dafür gibts es ja diese Wertung. Damit ich schon gleich beim Ansehen des Listing sehe, okay, kein Cache für mich, such ich gar nicht erst.
Anderen macht das Spaß. Genauso, wie einige gern klettern oder tauchen.

Soll ich jetzt auch hingehen und sagen, man könnte abstürzen, ab ins Archiv, lebensgefährlich? So ein wenig Selbsteinschätzungsvermögen sollte man den Cachern schon zutrauen...


Ich find die Aktion jedenfalls absolut bescheuert!
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von t31 » Di 2. Dez 2008, 07:12

Wenn du nicht verstehen willst, dein Problem. Zu deinem Posting muß man nichts sagen, Vergleiche hinken meist und helfen hier sowieso nicht weiter.

Klar, es muß auch immer erst etwas passieren, man kann ja auch problemlos mit 300 über die A1 rasen, haben schon viele erfolgreich bewiesen, die anderen hatten nur Pech besonders die Unschuldigen, die wussten ja schließlich das auf Autobahnen gerast wird (auch ein sinniger Vergleich).

Ich versuche es dennoch, soll ja auch konstruktiv sein:

Möchte mal wissen was du sagst oder füllst wenn die Polizei vor deiner Tür steht und sagt: "Tut uns leid, wir müssen ihn leider mitteilen das ihr Sohn im Bergwerk xy verschüttet wurde und dabei ums Leben kam" und später dann noch eine Rechnung für die Bergungskosten ins Haus flattert. Denk einfach mal ein Schritt weiter.
ElliPirelli hat geschrieben:So ein wenig Selbsteinschätzungsvermögen sollte man den Cachern schon zutrauen...
Es gibt genügend Beispiele, bei denen sich Leute (sogar Experten auf ihren Gebiet) überschätz haben, denke da nur mal an Bergsteiger, die zwar wissen das es wetterbedingt jetzt zu gefährlich sei aber dennoch den Gipfel stürmen wollen, nur ein Beispiel, die Schwelle ist verdammt klein und auch ich habe schon Sachen gemacht, bei dem ich im nachhinein sagen, Menscht warst du bescheuert (um auf deinem Schlußsatz einzugehen), das hätte auch anders ausgehen können.
Zuletzt geändert von t31 am Di 2. Dez 2008, 07:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von Bonnie-Treiber » Di 2. Dez 2008, 07:26

@t31
wenn ich diesen Mist lese, könnte ich fast auf die Idee kommen, das du und Matthias49 ein und derselbe Cacher seit. :kopfwand:

PS:
Überdenke doch mal deine Signatur.
Ich finde Dinge, die haben andere noch gar nicht verloren !

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von t31 » Di 2. Dez 2008, 07:31

Bonnie-Treiber hat geschrieben:Mist
Oh, ich schwimme offensichtlich gegen den Strom und einigen gehen hier die Argumente aus.

PS: kann dich bezüglich deinem Verdacht beruhigen. Meine Signatur ist zynischer Natur, warum soll ich die ändern?
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von ElliPirelli » Di 2. Dez 2008, 07:41

Bonnie-Treiber hat geschrieben:@t31
wenn ich diesen Mist lese, könnte ich fast auf die Idee kommen, das du und Matthias49 ein und derselbe Cacher seit. :kopfwand:
Den Verdacht hatte ich auch gerade.

@t31: Wenn mir diese Art von Caches keinen Spaß machen, weil ich zu sehr Angsthase bin, als daß ich Lost Places oder T5er angehe, ist das ganz allein meine Sache. Ich entscheide für mich, daß ich es nicht mag.

Wenn andere es gerne machen, ist mir das relativ egal. Mein Sohn ist 11, und er hat beim Kletterevent nen T5er gemacht und loggen dürfen. Ich bin nicht mit Grigri den Baum hoch, also kann ich den eben nicht loggen... Deswegen geht meine Welt nicht unter...
Soll ich anderen den Spaß verderben?

Wie oft bricht eine Höhle in Deutschland ein?
Wie oft verunglückt ein Bergsteiger?
Vergleiche damit die Zahl der tödlichen Autounfälle und Du bekommst einen Eindruck von was wie gefährlich ist...

Wobei die Bergsteiger, genau wie die Höhleneinfahrer sich in der Regel der Gefahr bewußt sind und das Risiko bewußt in Kauf nehmen.
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von t31 » Di 2. Dez 2008, 08:01

@ElliPirelli,
erst einmal Danke, das wieder zu einer normalen Diskussion zurückgefunden wurde.

Ich habe oben meine Sicht dargelegt, warum ich die Geschichte nachvollziehen kann und finde sie bei den oben genannten Cache auch gerechtfertigt.
Wenn mir diese Art von Caches keinen Spaß machen, weil ich zu sehr Angsthase bin, als daß ich Lost Places oder T5er angehe, ist das ganz allein meine Sache. Ich entscheide für mich, daß ich es nicht mag.
Sehe ich genauso, trotzdem obliegt den Owner auch eine Verantwortung und es kommt leider immer wieder vor das sich dennoch Leute überschätzen oder Gefahren unterschätzen, teilweise auch leichtsinnig werden oder es zwar wissen aber es sich oder anderen beweisen wollen.
Wenn andere es gerne machen, ist mir das relativ egal. Mein Sohn ist 11, und er hat beim Kletterevent nen T5er gemacht und loggen dürfen. Ich bin nicht mit Grigri den Baum hoch, also kann ich den eben nicht loggen... Deswegen geht meine Welt nicht unter...
Soll ich anderen den Spaß verderben?
Ich sagte ja schon, Vergleiche sind immer so eine Sache. Um in einem Baum zu kommen - sicher - braucht es eine Kletterausrüstung und das Wissen im Umgang damit und Disziplin. In dem oben genannten Schacht wurde zwar auf die Gefahr hingewiesen aber auch gesagt man kommt dort ohne Ausrüstung hin was wiederum zum "Leichtsinn" einlädt. Ob der Boden nachgibt oder was auch immer kann doch ein Otto-Normal-Cacher gar nicht einschätzen, folglich dürfte da kaum jemand reingehen, aber genau das Gegenteil passiert wie man am Log sehen kann. Wieviel von denen haben sich nun überschätzt, hatten Glück und wieviele waren sich davon der wirklichen Gefahr bewusst (kann weder ich noch du beantworten und der Owner auch nicht).
Wie oft bricht eine Höhle in Deutschland ein?
Wie oft verunglückt ein Bergsteiger?
Vergleiche damit die Zahl der tödlichen Autounfälle und Du bekommst einen Eindruck von was wie gefährlich ist...
Nur weil anderswo mehr passieren kann muß man vermeidbare Gefahren nicht schönreden. Hier muß ich nicht vergleichen, das das ganze Leben gefährlich ist, ist nichts neues, ich muß das Glück aber auch nicht auf biegen und brechen herausfordern.
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von nimue » Di 2. Dez 2008, 08:49

t31 hat geschrieben:Nur weil anderswo mehr passieren kann muß man vermeidbare Gefahren nicht schönreden. Hier muß ich nicht vergleichen, das das ganze Leben gefährlich ist, ist nichts neues, ich muß das Glück aber auch nicht auf biegen und brechen herausfordern.
Etwas Unterstützung von mir: Ich bin der gleichen Meinung. Und wenn man das Begehen eines stark einsturzgefährdeten Schachts mit dem Überqueren einer Straße vergleicht (oder dass einem ein Flugzeug auf den Kopf fallen könnte), dann halte ich das für eine - zugegebenermaßen ziemlich coole - Form von verschobener Wahrnehmung. :D

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