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(Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

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qByter
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von qByter » Di 2. Dez 2008, 16:53

Kann es sein das du den "Kapser" kennst?
Nein, tue ich nicht... Und eigentlich ist auch der Kindergartenkleinkrieg um den Cache an mir vorbei gegangen. Ich finde einfach nur die Aktion besch***en, von dem "Kasper" sowieso, aber auch das Vorgehen von ApproV, hier ohne Rückfrage einfach auf den roten Knopf zu drücken.

Die Location und die Caches waren klasse und sogar eine Anreise >100km wert. Davon gibt es nicht viele. Ich find es einfach nur schade, das nur aufgrund eines angesäuerten Individuums solche Caches im Archiv verschwinden.

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von PaleoShark » Di 2. Dez 2008, 17:36

Ich mag solche Caches, und finde es sehr traurig das durch Kindergartenkriege sowas kaputt gemacht wird.
Ich fand es überhaupt nicht gefährlich, und wie qByter schon schrieb haben wir einen
Kollegen vom Bergamt dabei gehabt. Wenn er der Meinung gewesen wäre es
sei zu unsicher, wäre das Thema für uns eh vom Tisch gewesen.
Die Dose wurde über 70 mal gefunden (wenn man den LP dort im Wald dazu tut) und niemanden ist etwas passiert.
Da finde ich ne Dose im Kreisverkehr gefährlicher ;)
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von Jever » Di 2. Dez 2008, 17:46

Kleines Beispiel:

Ein Geocacher ist mal aus ca. 12m von einem Baum wegen einem Geocache gefallen und hat sich die Rückenwirbel zig mal gebrochen, zum Glück gehts im wieder gesundheitlich gut, sonst wäre er nicht Monate später auf einen Starkstrommast 50m hochgeklettert.....
Der Grund des Unfalls war alleine nur der Geocache, sonst wäre er den Baum nie hochgeklettert....

Machen wir nun alle T5er zu???

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von radioscout » Di 2. Dez 2008, 21:10

ElliPirelli hat geschrieben: Schade nur, daß ApproV nicht mal genauer nachprüft, bevor er ins Archiv schiebt... :kopfwand:
Woher weißt Du das? Weißt Du, ob er den Owner fragt und nur archiviert, wenn er keine Antwort bekommt oder der Owner nicht erklären kann, daß alles ok ist?
Oder ob der Owner der Archivierung sogar zugestimmt hat?
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von qByter » Di 2. Dez 2008, 21:15

Woher weißt Du das?
Indem ich mit einem der Owner gesprochen habe... Und es war genau so.

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von PaleoShark » Di 2. Dez 2008, 21:20

Woher weißt Du das?
Weil er es weiß und ich auch!
Weißt Du, ob er den Owner fragt und nur archiviert, wenn er keine Antwort bekommt oder der Owner nicht erklären kann, daß alles ok ist?
Der Owner wurde nicht gefragt, und wenn er gefragt worden wäre hätte er auch geantwortet!
Oder ob der Owner der Archivierung sogar zugestimmt hat?
:hilfe:
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von radioscout » Di 2. Dez 2008, 21:23

huzzel hat geschrieben:Ok, wir haben also einen Schacht, bei dem die Gemeinde (oder sonstige Eigentümer), die in der Sicherungpflicht sind, keine Sicherungen für nötig halten (die Schlussfolgerung überlasse ich jedem selbst).
Ist es evtl. möglich, daß eine Absperrung gar nicht erforderlich ist, wenn die Gefahr offensichtlich ist?
Ich kenne viele schöne aufgelassene Steinbrüche, in die ein viel benutzter und nicht abgesperrter Weg führt. Verbotsschilder, Zäune und Absturzsicherung findet man nicht.
Und auch "oben" ist nichts gesperrt. Geht man davon aus, daß niemand querwaldein da rauf geht und wer es doch tut genau weiß, was er macht?
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von qByter » Mi 3. Dez 2008, 00:05

Ich kenne viele schöne aufgelassene Steinbrüche, in die ein viel benutzter und nicht abgesperrter Weg führt. Verbotsschilder, Zäune und Absturzsicherung findet man nicht.
Und auch "oben" ist nichts gesperrt.
Hört sich gut an - wenn die Wand schön ist und ordentlich hoch ist es doch ideal für einen Cache! Oder spricht was dagegen?
Solange es frei zugänglich ist, kein Privatgelände, kein Verbotsschild steht...
Warum sollte man da jetzt keinen Cache legen? Oder anders: warum sollte ein Cache, der dort liegt und ordentlich auf die "Gefahr" hinweist (T5, Equipment erforderlich, etc.) archiviert werden??

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von nimue » Mi 3. Dez 2008, 05:50

Mir fehlt hier in der Diskussion bei vielen das Vermögen, sich in andere hineinzuversetzen.

Was hat der Reviewer denn für Möglichkeiten? Eigentlich nur zwei:

1. Er archiviert
2. Er ignoriert

Lösung 1: Wenn er archiviert, regen sich zig Cacher künstlich auf - Cacher, die vermutlich nicht mal den betroffenen Cache besucht hätten. Mehr geschieht nicht.

Lösung 2: Er ignoriert den Hinweis "Dieser Cache ist lebensgefährlich".

Nun gibt es wiederum zwei Möglichkeiten:

a) Es passiert nichts, alle können glücklich weitercachen oder
b) Papa Cacher, Mama Cacherin und ihre zwei Cache-Kinder besuchen diesen Schacht, wollen ihren Kindern Aufregung bieten und genau an diesem Tag stürzt der Schacht ein und begräbt die bis dahin glückliche Cache-Familie.

Wenn mir jetzt jemand hier sagt: Selbst schuld. Die wussten doch, worauf sie sich einlassen, dann zweifle ich tatsächlich an seiner Fähigkeit, Mitgefühl zu zeigen. Der Reviewer wird sich bestimmt diese Gedanken machen, denn nach einem solchen Unglück wird er sich einen Teil der Schuld geben. Ein Lokführer ist auch nicht schuld, wenn ihm ein Selbstmörder vor den Zug springt. Aber er wird NIE wieder so weiterleben können wie vorher.

Es ist schön, dass hier alle mit so einem Gefühl, einen Cache nicht archiviert zu haben, bei dem später vielleicht in Unglück geschieht, leben können. Ich könnte es nicht! Und zum Glück der Reviewer auch nicht. Sobald so ein Hinweis auf eventuelle Einsturzgefahr kommt, reagiert er korrekt und das hat überhaupt nichts mit Caches zu tun, die eine Spezialausrüstung erfordern! Wenn es euch und dem Owner so wichtig ist, solltet ihr einen Spezialisten beauftragen, der den Schacht untersucht und als unbedenklich freigibt.

@huzzel: BGB kannst Du ja schon zitieren, aber Haftung ist NICHT Sicherungspflicht! Niemand MUSS irgendwas sichern! Aber wenn was passiert, muss der Besitzer HAFTEN! Ob das dann hinterher ein Trost ist? Kommt wohl darauf an.
ElliPirelli hat geschrieben:1.000.000 Schäferhunde zu etwa 4000 Boxern. Ist ja klar, daß da eher was über Schäferhunde berichtet wird...
So gut wie GAR NICHTS wird über Schäferhunde berichtet. Es wird berichtet über Staffs & Co - die noch weit weniger vertreten sind als Boxer!

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von huzzel » Mi 3. Dez 2008, 08:23

Ach, wisst Ihr was, archiviert alle Caches, bei denen was passieren könnte. Fangt am Besten mit Euren eigenen an.
Und vergesst bitte nicht, dass man bei Euren Caches evtl auch von einem Auto überfahren werden könnte, von herunterfallenden Ästen erschlagen werden könnte (oder schaut Ihr im Wald immer nach oben, ob da was runter kommen kann?), ... , sprich archiviert am sichersten alle Caches von Euch. Dann ist wieder ein Landstrich sicherer.
:ironie2:

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