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(Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

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huzzel
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von huzzel » Mi 3. Dez 2008, 08:25

nimue hat geschrieben:So gut wie GAR NICHTS wird über Schäferhunde berichtet. Es wird berichtet über Staffs & Co - die noch weit weniger vertreten sind als Boxer!
Doch, doch

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von nimue » Mi 3. Dez 2008, 09:26

huzzel hat geschrieben:
nimue hat geschrieben:So gut wie GAR NICHTS wird über Schäferhunde berichtet. Es wird berichtet über Staffs & Co - die noch weit weniger vertreten sind als Boxer!
Doch, doch
Das ist doch genau das, was ich geschrieben habe: Schäferhunde verursachen die meisten Beißvorfälle, stehen aber auf keiner Liste der Kampfhundeverordnung. Aber wie gesagt: Nicht das Thema.

Übrigens: Ironie ist eine tolle Sache, aber man sollte dabei auch immer die Realität im Auge behalten. Das, was Du als Beispiel bringst ist genauso absurd wie einen Vegetarier mit "Gemüse hat auch Gefühle" zu kommentieren :irre:

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huzzel
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von huzzel » Mi 3. Dez 2008, 09:53

Realität?

OK, dann gib mir bitte Faken:
Wie viele Cacher sind in eingestürzten Höhlen/Schächten ums Leben gekommen/haben sich ernsthaft verletzt?
Wie viele sind bei Autounfällen zu/von Caches ums Leben gekommen/haben sich ernsthaft verletzt? OK, das ist übertrieben. Aber: Wie viele sind bei Klettercaches ums Leben gekommen/haben sich ernsthaft verletzt? Müssen jetzt alle Klettercaches archiviert werden?
Und was ist mit allen anderen Höhlen/Schachtcaches? Die müssten ja auch alle archiviert werden, wenn der Owner kein Gutachten über die Sicherheit beibringt.

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von t31 » Mi 3. Dez 2008, 10:58

huzzel hat geschrieben:Und was ist mit allen anderen Höhlen/Schachtcaches? Die müssten ja auch alle archiviert werden, wenn der Owner kein Gutachten über die Sicherheit beibringt.
Ich habe so das Gefühl, du legst es unbedingt darauf an. Gut, dann melde alle Caches von denen du weißt das sie in einsturzgefährdeten Schächten liegen und lasse die Caches archivieren - nein besser deaktiven/löschen. Somit ist deinem Gleichsetzungsgrundsatz genüge getan, aber ich glaube damit erreichst du genau das Gegenteil von dem was du eigentlich ursprünglich wolltest. Damit wir uns hier nicht missverstehen, ich würde das sogar begrüssen, also das melden von Caches in einsturzgefährdeten Schächten.

PS: du kannst auch alle anderen gefährlichen Caches melden, damit habe ich kein Problem, sofern begründet, aber das entscheidet ja der Reviewer. ;)
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von Die Schatzjäger » Mi 3. Dez 2008, 11:04

Also Leute, ich machs ja nicht gern, aber so ein bisschen Recht geben muss man nimue dann doch.
Okay, archivieren wegen eines eventuell anonymen Tipps ist scheiße, ABER

Was hätte denn Groundspeak tun sollen ?

Also wenn ich in der Situation von Groundspeak wäre, ich hätte den Cache auch archiviert.
Warum sollten die sich groß anstrengen, und sowas anzweifeln, oder mit dem Owner kommunizieren ?
Es geht hier drum dass EVENTUELL da mal ein rechtliches Problem entstehen könnte.

Zum Beispiel durch Geocacher die verschüttet werden, und deren ANGEHÖRIGE die dann auf Teufel komm raus Groundspeak verklagen. Sowas gibt es. Trauernde Angehörige die jeden verantwortlich machen wollen für das was ihren Liebsten passiert ist - egal ob denjenigen wirklich eine Schuld trifft.

Und selbst wenn sowas ziemlich schnell abgeschmettert würde - warum sollte Groundspeak das Risiko eingehen ?

Sicherlich hätte man im vorliegenden Fall einiges besser machen können, sich zum Beispiel informieren wer der anonyme Tippgeber ist, und ob er überhaupt eine Qualifikation in diese Richtung hat, oder mit dem Owner Rücksprache halten, aber Groundspeak geht es hier sicherlich nicht um nächstenliebe oder wirkliche Gefahr, sondern darum ganz schnell ein drohendes Problem gelöst zu haben.

Und die Meinung der deutschen Cachergemeinde hat bei Groundspeak ja eh keinen Stellenwert ...
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von huzzel » Mi 3. Dez 2008, 11:17

Und ich glaube, Du willst/kannst mich nicht verstehen :???: .
Es geht hier um einen Cache, bei dem in der Beschreibung eindeutig steht, was auf einen zukommt.
Es gibt keinerlei Hinweise, dass der Stollen einsturzgefährdet ist, außer die Behauptung einer Person. Auch Personen, die sich mit Stollen auskennen haben wohl keine Probleme mit diesem Stollen. Es gibt keine Verbotsschilder, keine Absperrung, nichts.
Also, warum musste dann dieser Cache archiviert werden? Nur wegen der Behauptung einer Person?
Ich stimme der Archivierung zu, wenn:
- die Behauptung auch belegt werden kann
- und das dann bitte auch für alle ersichtlich posten, dann kommt so eine Diskussion überhaupt nicht auf (ist hier aber leider nicht passiert, ob, weil es keine Belege dafür gibt oder einfach vergessen wurde oder, oder, oder weiß ich nicht. Matthias49 wird es hier wohl kaum klarstellen :roll: )
aber Groundspeak geht es hier sicherlich nicht um nächstenliebe oder wirkliche Gefahr, sondern darum ganz schnell ein drohendes Problem gelöst zu haben.
Wenn das Schule macht, sind bald alle LP auf der Abschussliste :(

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von huzzel » Mi 3. Dez 2008, 11:36

Die Schatzjäger hat geschrieben:Es geht hier drum dass EVENTUELL da mal ein rechtliches Problem entstehen könnte.
So wie beim Gleisabstand :roll: .
Aber in den Guidelines steht nichts von Schächten, oder (die Bahngleise aber schon)?
Und ein rechtliches Problem könnte bei sehr vielen Caches (z.b. fast alle in Innenstädten) entstehen :roll:

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von t31 » Mi 3. Dez 2008, 11:52

huzzel hat geschrieben:So wie beim Gleisabstand :roll: .
Aber in den Guidelines steht nichts von Schächten, oder (die Bahngleise aber schon)?
Huch, hatten wir das Thema nicht schon - in den Guidelines steht auch nicht von Kindergärten, oder (die Schulen aber schon)?

Mensch huzzel, hier hat jemand direkt bei GC eine Meldung gemacht und GC hat reagiert, ist das jetzt wirklich so schwer zu verstehen? Komm, ich tröste dich auch.
:streichel:
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von nimue » Mi 3. Dez 2008, 11:54

Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass mein Stilzchen Rumpel heißt ....
huzzel hat geschrieben:
Die Schatzjäger hat geschrieben:Es geht hier drum dass EVENTUELL da mal ein rechtliches Problem entstehen könnte.
So wie beim Gleisabstand :roll: .
Aber in den Guidelines steht nichts von Schächten, oder (die Bahngleise aber schon)?
Und ein rechtliches Problem könnte bei sehr vielen Caches (z.b. fast alle in Innenstädten) entstehen :roll:
Vorschlag: Wenn dem so ist, dann beschwere Dich doch einfach beim Groundspeak über den unfähigen Reviewer?

Guidlines: Wie ich schon ausdrücken wollte: Noch steht da sicher vieles nicht drin, was irgendwann mal reinkommt. :roll:

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von huzzel » Mi 3. Dez 2008, 12:13

t31:
Ich will jetzt auch nicht auf der Guidelines rumreiten. Aber steht das was drinne, was so ganz grob ähnlich ist wie ein Schacht?

Und klar, GC hat reagiert. Reagiert GC aber immer so? Ich habe ja auch nichts dagegen, dass so reagiert wurde, dann aber bitte transparent. Mehr will ich doch gar nicht.

Und an anderer Stelle hier im Forum wird sich darüber beschwert, dass bei OC dem Denunziantentum Tür und Tor geöffnet wird :roll: .

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