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(Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

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t31
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von t31 » Mi 3. Dez 2008, 12:37

huzzel hat geschrieben:t31:
Ich will jetzt auch nicht auf der Guidelines rumreiten. Aber steht das was drinne, was so ganz grob ähnlich ist wie ein Schacht?
Nein, eher in die Richtung gefährlich - aber wie du schon sagtes, lass uns da nicht auf den Guidelines rumreiten, das ist doch genau das was auch immer moniert wird, auf der eine Seite sollen Reviewer Fingerspitzengefühl zeigen und auf der anderen Seite immer gleichbleibend konsequent was ja das Fingerspitzengefühl zwangsweise wieder außen vorlassen würde.

Also ich denke mit dem Fingerzeigen: aber dort ..., aber der ... und warum nicht hier auch, wieso darf ich nicht ... etc. pp. kommt man sowieso nicht weiter.
Das zieht sich doch durch das gesamte Forum und solange bin ich hier noch gar nicht dabei, aber das habe ich sogar mitbekommen. ;)
Cachen mit Handy und PDA - das benutze ich:
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adorfer
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von adorfer » Mi 3. Dez 2008, 13:13

huzzel hat geschrieben: Und was ist mit allen anderen Höhlen/Schachtcaches? Die müssten ja auch alle archiviert werden, wenn der Owner kein Gutachten über die Sicherheit beibringt.
Ich habe schon mehr als einmal einen Cache aus einem toten hohlen Baum geholt, der mehr als einsturzgefährdet aussah.
Jedes Jahr werden in Deutschland mehr Leute von umstürzenden Bäumen getötet oder ersthaft verletzt als in Schächten&Höhlen zu Schaden kommen.

Sicherheitsgutachten für alle Caches in Baumnähe jetzt!
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von Owyn » Mi 3. Dez 2008, 17:01

Ok, die Gemeinde oder der Grundbesitzer (im Folgenden: "G") hat keine Sicherungspflicht. Aber wie huzzel dargelegt hat, hat G eine Haftungspflicht. Wenn G also eine Gefahr sieht und die damit unter Umständen verbundene Haftung vermeiden möchte, wird G also Schilder bzw. Absperrungen aufstellen.
Hat G nicht getan.

Zweite Möglichkeit: G weiß, dass es da gefährlich ist, meint aber, da kommt eh keiner hin, der vernünftig ist. Dann bekommt G irgendwie mit, dass da ein Geocache liegt und dadurch wohl doch Leute an den Ort "gelockt" werden.
Dann wird G ja wohl mit dem Owner Kontakt aufnehmen oder zumindest in einer nicht-anonymen Mail deutlich machen, dass es sich um Gs Grundstück handelt und G deswegen da keinen Cache möchte. Das gäbe keinerlei Missverständnisse und wäre absolut klar.
Hat G aber auch nicht getan.

Daraus folgere ich, dass "Der Cache wurde entfernt" nicht von G kommt, sondern von jemanden, der seine eigenen Lebensgefahr-Hinweise anscheinend gar nicht so ernst meint, sonst würde er die Caches ja nicht entfernen.

Manche Facetten unseres Hobbys sind echt seltsam.

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von schnitzel_de » Mi 3. Dez 2008, 18:20

sorry...dieses rumgeeire geht mir nun ziemlich auf den sack...
schaut euch mal den namen des sba loggers an, dann schaut euch die homepage eines hobby bunkerforscher an und wundert euch etwas über namensgleichheit die evtuelle schlüsse zulässt...

hmm...das riecht mir sehr stark nach einem spielverderber, der nicht will, dass andere in SEINER EIGENEN location herumturnen...

kennen wir dieses lustige spiel nicht schon aus dem saarland???

vielleicht sollte man überlegen diese location der dort zuständigen behörde zu nennen und diese auf die gefahren hinweisen...dann wird das ding halt verschlossen...und zwar für alle, und nicht nur für die geocacher...

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von radioscout » Mi 3. Dez 2008, 21:56

huzzel hat geschrieben: Wenn das Schule macht, sind bald alle LP auf der Abschussliste :(
Einfaches umgestalten des Caches reicht: jeder (verbotene) LP ist von legal zugänglichem Gelände umgeben. Da kann der Cache versteckt werden.
Wer nach dem Finden der Dose das verbotene Gelände betreten will tut es dann nicht mehr im Zusammenhang mit Geocaching.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von ElliPirelli » Mi 3. Dez 2008, 22:18

schnitzel_de hat geschrieben:sorry...dieses rumgeeire geht mir nun ziemlich auf den sack...
schaut euch mal den namen des sba loggers an, dann schaut euch die homepage eines hobby bunkerforscher an und wundert euch etwas über namensgleichheit die evtuelle schlüsse zulässt...

hmm...das riecht mir sehr stark nach einem spielverderber, der nicht will, dass andere in SEINER EIGENEN location herumturnen...

kennen wir dieses lustige spiel nicht schon aus dem saarland???

vielleicht sollte man überlegen diese location der dort zuständigen behörde zu nennen und diese auf die gefahren hinweisen...dann wird das ding halt verschlossen...und zwar für alle, und nicht nur für die geocacher...
Da war auch um die Zeche Rudolf so'ne merkwürdige story mit jemandem von industrieruinen.de....

Manche mögen ihre Spielplätze halt nicht teilen.... :motz:
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Geocaching augments reality in a different way. It adds a layer of the magical to the mundane. Ethan Zuckerman
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von Jever » Do 4. Dez 2008, 04:34

ElliPirelli hat geschrieben:
schnitzel_de hat geschrieben:sorry...dieses rumgeeire geht mir nun ziemlich auf den sack...
hmm...das riecht mir sehr stark nach einem spielverderber, der nicht will, dass andere in SEINER EIGENEN location herumturnen...

Manche mögen ihre Spielplätze halt nicht teilen.... :motz:


Da wirds dann Zeit für einige wirklich interessierte unter uns die Seiten zu wechseln und die Dosengeschichten als Nebensache zu behandeln!
Laß die Krabbelgruppe krabbeln gehen....
Wer's früh genug erkennt findet noch einen Platz....


Nur WIR sind die Wahren Herren der Finsternis!

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von GeoFaex » Do 4. Dez 2008, 10:12

Die Schatzjäger hat geschrieben:Ich kann ehrlich gesagt nicht soviel sinnfreies da entdecken.
Kampfhundeverordnungen, ich weiß nicht was daran sinnfrei ist - es gibt Leute die können Ihre Hunde nicht kontrollieren, und dadurch werden ANDERE verletzt. Das muss man halt verbieten - bei unserem Fall geht es aber darum das NIEMAND ANDERES verletzt oder eingeschränkt wird.

Nackt autofahren gehört auch verboten, weil es andere eventuell ablenkt und Unfälle provoziert (wieder werden ANDERE verletzt !).

Pappnase, falscher Bart oder sonstiges auf Demonstrationen.
Klar, Vermumungsgesetz, man muss auf Demos identifiziert werden können - schließlich werden auf Demos Straftaten begangen (wieder andere verletzt).

Was die auserirdischen Lebensformen in den USA betrifft, naja, der Staat möchte sichergehen dass er die Kontrolle über die Kommunikation mir auserirdischen Lebensformen behält, damit man nichts falsches sagt.
Wenn Heinz Müller denen blöd kommt vernichten die ja vielleicht die Erde. (Wieder wird jemand anderes verletzt !)
Nur um deinen Gedanken fortzuführen:

Ein Cacher wird in dem Stollen verschüttet. ANDERE müssen sich in Gefahr begeben ihn zu bergen.

Der Cacher wird schwer verletzt aus dem Stollen geborgen. Die Krankenkasse zahlt seine Behandlung mit den Beiträgen die auch ANDERE eingezahlt haben.
Die Schatzjäger hat geschrieben:Und dann auch noch anonym, ohne wirklichen Nachweis der Qualifikation.
Woher nimmst Du dieses Wissen? Jedesmal wenn ein Cacher oder Reviewer ne Mail hier veröffentlicht hat wurde er "gesteinigt" von wegen Privatsphäre und was im einfällt das einfach zu veröffentlichen. Und jetzt soll der Reviewer am besten noch Adresse samt Qualifikationen posten, oder wie soll man das verstehen?
huzzel hat geschrieben:Realität?

OK, dann gib mir bitte Faken:
Wie viele Cacher sind in eingestürzten Höhlen/Schächten ums Leben gekommen/haben sich ernsthaft verletzt?
Wie viele sind bei Autounfällen zu/von Caches ums Leben gekommen/haben sich ernsthaft verletzt? OK, das ist übertrieben. Aber: Wie viele sind bei Klettercaches ums Leben gekommen/haben sich ernsthaft verletzt? Müssen jetzt alle Klettercaches archiviert werden?
Und was ist mit allen anderen Höhlen/Schachtcaches? Die müssten ja auch alle archiviert werden, wenn der Owner kein Gutachten über die Sicherheit beibringt.
Dem Annonymos geht es sicherlich nicht speziell um Geocacher sondern um alle die in "seinem" Loch rumkrabbeln. Von daher müsste die Frage lauten: Wie viele Menschen sind in eingestürzten Höhlen/Schächten ums Leben gekommen/haben sich ernsthaft verletzt?

Ich bin übrigens weder für noch gegen die Archivierung des Caches weil ich 1. die Location nicht kenne, 2. die Qualifikation von Annonymos nicht kenne und 3. nicht weiss ob, und wenn ja, was der Reviewer von der Archivierung evtl. unternommen hat um zu prüfen ob die Beschwerde oder das Bedenken gerechtfertigt war. Und ich liebe Lostplaces wie z.B. Extreme Lack of Space, Maginot Caches, Beelitz, T5er und alles andere in der Art. Aber selbst wenn man sich bewusst in Gefahr begibt, tut man das (meine ich zumindest) nicht einfach so, sondern schätzt die Gefahr ab, meint sich passend abgesichert zu haben und versucht das Restrisiko soweit möglich zu minimieren. Manches kann man aber nicht abschätzen weil man vielleicht gar nicht damit rechnet und es auch nicht sehen kann. Und es macht schon einen Unterschied ob Dir ein herabstürzender 5-Kilo-Brocken nen Schädelbasisbruch beschert, oder ob dich ein 10-Tonnen-Klotz zerquetscht. Aber wie schon geschrieben kenne ich die Location nicht, finde es nur Quatsch wenn jemand meint das Grundsätzlich jeder selbst wissen muss was er tut. Das mag in den meisten Fällen stimmen, aber es gibt immer Ausnahmen.

In einer Sache kann ich euch aber beruhigen: Die Mail war nicht annonym, sondern wurde annonymisiert.

Gruß,
GeoFaex

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Carsten
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von Carsten » Do 4. Dez 2008, 10:24

GeoFaex hat geschrieben:Der Cacher wird schwer verletzt aus dem Stollen geborgen. Die Krankenkasse zahlt seine Behandlung mit den Beiträgen die auch ANDERE eingezahlt haben.
Der Jogger läuft unschuldig durch den Wald, knickt um und fällt dabei so unglücklich, dass er mit dem Kopf gegen einen Stein knallt und sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zuzieht. Die Krankenkasse zahlt seine Behandlung mit den Beiträgen, die auch ANDERE eingezahlt haben.

Der verletzte Jogger tritt sicherlich häufiger auf wie ein verletzter Cacher. Schon alleine deshalb, weil es deutlich mehr Jogger als Cacher gibt. Trotzdem ist joggen noch nicht verboten worden.

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von GeoFaex » Do 4. Dez 2008, 11:12

Carsten hat geschrieben:
GeoFaex hat geschrieben:Der Cacher wird schwer verletzt aus dem Stollen geborgen. Die Krankenkasse zahlt seine Behandlung mit den Beiträgen die auch ANDERE eingezahlt haben.
Der Jogger läuft unschuldig durch den Wald, knickt um und fällt dabei so unglücklich, dass er mit dem Kopf gegen einen Stein knallt und sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zuzieht. Die Krankenkasse zahlt seine Behandlung mit den Beiträgen, die auch ANDERE eingezahlt haben.

Der verletzte Jogger tritt sicherlich häufiger auf wie ein verletzter Cacher. Schon alleine deshalb, weil es deutlich mehr Jogger als Cacher gibt. Trotzdem ist joggen noch nicht verboten worden.
Jep, aber unterm Strich spart die Krankenkasse vermutlich mehr wenn sich viele durchs Jogging Fit halten als dass sie Ausgaben für Joggingunfallopfer haben ;)

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