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(Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

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huzzel
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von huzzel » Do 4. Dez 2008, 11:17

Und spart die Krankenkasse dann auch an Cachern?
Schließlich muss man sich für so manchen Cache auch fit halten ;) .

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t31
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von t31 » Do 4. Dez 2008, 11:51

Wie lange wollt ihr eigentlich noch Vergleiche anstellen, wenn ihr so wollt: das gefährlichste ist das Leben, man kann sterben (wirklich), also sofort das Leben verbieten - das kürzt diese sinnlose Argumentation enorm ab - mausetot kann man den Cache im Schacht allerdings auch nicht loggen. ;)
Ernsthaft, ihr tritt seit Seite 2 quasi auf der Stelle und bestätigt dem Reviewer letztlich in der Sache richtig gehandelt zu haben, denn mit Bedacht handeln - wie einige hier vorzugeben versuchen - tun dann doch die wenigsten, hier wird doch nur relativiert, gegengerechnet, passiert schon nichts, anderes ist auch gefährlich.

Ich sehe das übrigens auch eher mit gemischten Gefühlen, wenn etwas an der Bunker-Vereinsgeschichte dran ist und man hier nur Ruhe vor Cachern haben will und die Sache "einsturzgefährdet" möglicherweise nur erfunden ist. Aber das ist eben eine Sache die ich so nicht nachprüfen kann, ich sehe erstmal nur das Listing mit der zitierten Email auf GC und demnach beurteile ich das bis es etwas neues gibt. Alles andere wie Anonym, keine Qualifikation, keine Rücksprache etc.pp. sind alles nur Vermutungen und bringen hier die Diskussion genausowenig weiter wie die Vergleiche.

Wenn ihr was erreichen wollt, dann solltet ihr eure Energie in den Punkt "einsturzgefährdet" Ja/Nein stecken, z.B. indem ihr ein Gespräch mit Besitzer sucht, dann könnte auch gleich der Punkt legal/illegal geklärt werden. Ansonsten kann der Cache auch außerhalb des Schachtes versteckt werde und trotzdem wird man durch den Cache an den Schacht als Sehenswerte Location geführt.
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qByter
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von qByter » Do 4. Dez 2008, 12:26

Moin,
Ansonsten kann der Cache auch außerhalb des Schachtes versteckt werde und trotzdem wird man durch den Cache an den Schacht als Sehenswerte Location geführt.
Gerne und oft angeführtes Argument.
In diesem Fall (und anderen) frag ich mich allerdings was sinnvoller ist - ein T5 mit ausdrücklicher Gefahrenwarnung (wie gerechtfertigt die jetzt im Einzelfall auch sein mag), den eine Handvoll erfahrene Cacher angehen, die sich eines etwaigen Risikos bewusst sind - oder ein 1/1er Micro vorm Eingang, der viel mehr (unbedarfte) Cacher dazu verleitet, auch mal einen Blick hinein zu werfen...


Wie dem auch sei, es dreht sich wirklich im Kreis...

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ElliPirelli
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von ElliPirelli » Do 4. Dez 2008, 13:00

t31 hat geschrieben:Wie lange wollt ihr eigentlich noch Vergleiche anstellen, wenn ihr so wollt: das gefährlichste ist das Leben, man kann sterben (wirklich), also sofort das Leben verbieten - das kürzt diese sinnlose Argumentation enorm ab - mausetot kann man den Cache im Schacht allerdings auch nicht loggen. ;)
Ernsthaft, ihr tritt seit Seite 2 quasi auf der Stelle und bestätigt dem Reviewer letztlich in der Sache richtig gehandelt zu haben, denn mit Bedacht handeln - wie einige hier vorzugeben versuchen - tun dann doch die wenigsten, hier wird doch nur relativiert, gegengerechnet, passiert schon nichts, anderes ist auch gefährlich.
Nein, hier geht es einzig und allein darum, daß ein einzelner Muggle sich einen Account zugelegt hat und den Cache mit der Begründung "zu gefährlich" gemuggled hat.

Der Cache hatte die höchste Wertung, die es zu vergeben gibt, damit weiß jeder, was ihn erwartet. Kann der Muggle aber nicht wissen.
Vielleicht will er aus anderen Gründen die Location frei von Leuten halten... Der Verdacht liegt nahe, ist aber nur ein Verdacht.

Daß der Reviewer den Cache dann archiviert ist noch mal eine andere Sache, allerdings dürfte dieser Schacht sich jetzt eh nicht mehr eignen, da die Location verbrannt wurde...


Wenn hier gegen gefährliche Caches gewettert wird, find ich das albern. Dafür gibt es schließlich das Bewertungssystem. Ich würde einen T5 nicht unbedingt angehen, andere haben da Spaß dran. Warum ihnen also den Spaß verderben?
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von t31 » Do 4. Dez 2008, 13:48

@ElliPirelli,

Spaß oder nicht Spaß, ich denke darum gehts hier nicht. Ich wäre auch der letzte der anderen grundlos den Spaß verdirbt. Hier kennen wir nur eine Seite der Geschichte, wissen aber zumindest das ein Reviewer hier reagiert hat und das muß man erstmal so akzepieren.

Die andere Sache mit den T5 wurmt mich ehrlichgesagt, weil das genau das ist, was ich oben schon sagte, die ewigen Vergleiche. Ich versuche es mal anders: Ein T5 steht nicht für gefährlich/Lebengefahr sondern für notwendige (Spezial)Ausrüstung und Wissen im Umgang damit, weil es eben sonst gefährlich wird, ein Cache der vorne vorne herein gefährlich ist, wird niemals freigeschaltet.
Niemand* wird eine Steilwand oder einem 40m hohen Baum ohne Sicherung empor steigen und selbst mit entsprechender Ausrüstung und dem notwendigen Können mit äußerster Sorgfalt agieren sonst geht es schnell schief (* ich weiß, es gibt da auch Leute die ohne Sicherung sowas können).
Hier wurde aber einfach nur T5 gesetzt um alle Verantwortung von sich zu weisen, ich habe euch ja gewarnt seit vorsichtig, pssst nicht weiter sagen, ist aber nicht die Welt man kommt auch so hin, sogar ohne Spezialausrüstung. Es ist eine Frage der Zeit bis einer sagt: "T5, das kann ich". (Im Prinzip, ist der Schacht was ich aus den Loggs herauslese, wenn überhaupt T2, natürlich unter der Bedingung das er sicher begehbar ist, wenn nicht ist das auch kein T5 sondern schlicht tabu) (Die T-Wertung muß man generell hinterfragen - anderes Thema aber). Wenn man so will, wurde hier die T-Wertung nur missbraucht.

Nun kommt wieder: ist nicht mein Bier, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Selbst schuld! Mag stimmen, aber ich glaube ein Kind was ohne Vater aufwächst kann nichts dafür.

Das ist jetzt nur ein Punkt und wir wissen nicht was nun mit dem Punkt "einsturzgefährdet" ist. Immerhin gibt es jetzt nachweislich Kenntnis davon, sollte jetzt etwas passieren, kann sich keiner hinstellen und von nichts gewusst haben. Also kann doch der Reviewer nur eines tun. Sollte die Geschichte erfunden worden sein, muß man - geht ja nicht anders - das Gegenteil aufzeigen.

Wenn der Vorwurf zutreffend ist, dann war die Entscheidung richtig, das ist mein Standpunkt auch wenn ich weiß das wir mit unserem Hobby da so unsere Probleme haben, ich mache da selbst auch oft Dinge, bei denen ich mich nicht beschweren dürfte wenn mir da jemand auf die Finger klopft - Beelitz z.B. - da muß man als Fotograf einfach hin.
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von radioscout » Do 4. Dez 2008, 18:26

ElliPirelli hat geschrieben: Nein, hier geht es einzig und allein darum, daß ein einzelner Muggle sich einen Account zugelegt hat und den Cache mit der Begründung "zu gefährlich" gemuggled hat.
Konsequenterweise hätte er die sichere Absperrung dieser und aller anderen ihm bekannten gefährlichen Locations veranlassen müssen.

Aber dann hätte er sich und seinen Kollegen auch die Spielplätze genommen.
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von ElliPirelli » Do 4. Dez 2008, 19:01

radioscout hat geschrieben:
ElliPirelli hat geschrieben: Nein, hier geht es einzig und allein darum, daß ein einzelner Muggle sich einen Account zugelegt hat und den Cache mit der Begründung "zu gefährlich" gemuggled hat.
Konsequenterweise hätte er die sichere Absperrung dieser und aller anderen ihm bekannten gefährlichen Locations veranlassen müssen.

Aber dann hätte er sich und seinen Kollegen auch die Spielplätze genommen.
Eben! :roll: :motz:

Hervorhebung durch mich....
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von nimue » Fr 5. Dez 2008, 05:30

ElliPirelli hat geschrieben:Nein, hier geht es einzig und allein darum, daß ein einzelner Muggle sich einen Account zugelegt hat und den Cache mit der Begründung "zu gefährlich" gemuggled hat.
Vielleicht solltest Du das Erstposting nochmal lesen. Dann wirst Du sicher erkennen, dass es nicht "einzig und allein darum" geht :roll: Oder bestimmst Du das Thema hier?

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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von biboleck31 » Mo 15. Dez 2008, 19:13

1. Seit wann werden Caches archiviert, nur weil Sie gefährlich sind? Noch dazu ohne jegliche Rückfrage an den Owner und nur darum, weil irgendein anonymer(?) Schreiber eine Mail absetzt??
2. Was mir nicht einleuchtet: Warum wird ein Cache ohne jede Rückfrage archiviert, nur weil irgendjemand im großen weiten Internet meint, dass er gefährlich ist?
3. Müssen wir bald auf alle interessanten T5er verzichten, nur weil sie irgendwem ein Dorn im Auge sind?

Hallo,
die ganze Diskussion lässt sich im Hinblick auf die drei Ausgangsfragen von qByter wohl nur als recht kontrovers diskutiert zusammenfassen. Es gibt wohl neben der Seite der Praxis der Reviewer im Hinblick auf pro und contra Archivierung auch Bedarf, generell über die Praxis der Absicherung solcher Orte durch die Eigentümer und die Konkurrenz zu anderen Interessenten an solchen Orten zu diskutieren.
Anscheinend kamen die bisher Beteiligten nach einer kurzen Diskussion über einige der Fragen durch einige Posts eher zum Ausweichen auf andere Aspekte, die eher Randbereiche der obigen Fragen berührten.
Sind deine Fragen qByter denn nun aus deiner Sicht umfassend genug beantwortet worden in diesem Fred?
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Re: (Zwangs-)Archivierung von "gefährlichen" Caches??

Beitrag von adorfer » Di 16. Dez 2008, 03:24

ElliPirelli hat geschrieben: Daß der Reviewer den Cache dann archiviert ist noch mal eine andere Sache,
Schade finde ich, dass sich die DWJ vor den Karren dieses selbsternannten Experten hat spannen lassen ohne auch nur geringste Zweifel zu hegen.
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