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Neue Guideline-Auslegungen

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

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Re: Neue Guideline-Auslegungen

Beitrag von huzzel » Di 3. Mär 2009, 11:20

buddeldaddy hat geschrieben:Natürlich ist es verboten auf die Gleise zu gehen, oder die zu betreten oder zu überqueren ... Die Schilder stehen überall, wo Gleise sind
Muss man das hier noch mal sagen, man o man.
Warum regst Du Dich so auf? Also ist es legal bis an die Schilder (ketzerisch: Nur weil da wer ein Schild aufstellt, ist es noch lange nicht verboten :p ). Also wäre ein Cache unterhalb eines Verbotsschildes legal (ist nur nicht zu kontrollieren, wo sich das Schild befindet, ob es 5 Meter neben den Gleisen liegt oder 50)
buddeldaddy hat geschrieben:Muss man hier in Deutschland alles reglementieren, oder wird hier in diesem Land auch nochmal nachgedacht.
Leider ja, weil es mit gesundem Menschenverstand scheinbar nicht geht (gibt genug Beispiele hierfür, aber eines möchte ich angeben: Tempo 50 in Ortschaften ist eigentlich überflüssig, da man eh nur so schnell fahren darf, wie es die Verkehrslage hergibt, und da ist 50 oft schon viel zu schnell).

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Re: Neue Guideline-Auslegungen

Beitrag von wutzebear » Di 3. Mär 2009, 11:20

huzzel hat geschrieben:Steht irgendwo geschrieben (Gesetze), wie nah man legal an Bahngleise ran darf? Und ffür den Fall, das das nirgends steht, ist es ja legal sich auf Bahngleisen zu bewegen.
Dass man nicht auf Gleise darf, wurde noch nie bestritten und ist auch gesetzlich verankert.
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
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Re: Neue Guideline-Auslegungen

Beitrag von huzzel » Di 3. Mär 2009, 11:21

wutzebear hat geschrieben:Dass man nicht auf Gleise darf, wurde noch nie bestritten und ist auch gesetzlich verankert.
OK, wo fängt neber an?

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Re: Neue Guideline-Auslegungen

Beitrag von wutzebear » Di 3. Mär 2009, 11:27

Bitte nicht schon wieder das alte Fundi/Realo-Problem. Wäre doch genauso ergebnislos wie die x-Male davor!
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Re: Neue Guideline-Auslegungen

Beitrag von buddeldaddy » Di 3. Mär 2009, 11:34

huzzel hat geschrieben:
wutzebear hat geschrieben:Dass man nicht auf Gleise darf, wurde noch nie bestritten und ist auch gesetzlich verankert.
OK, wo fängt neber an?
Ich finde das lächerlich zu diskutieren. Wenn einer so dämlich ist einen Micro direkt auf die Schwelle unter die Schiene zu legen und der andere so dämlich ist den zu heben, dann können die sich ja vor der großen Himmelspforte die Hand geben und sich beglückwünschen zu dem tollen Cache. :irre: :irre:

In der Diskussion ging es eindeutig um Stages die sich NICHT im Gefahrenbereich der Schienen/Bahnanlagen befinden, sondern sozusagen auf sicheren Boden. Wo gibt es da eine Fehlinterpertation.

Thema beendet.
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Re: Neue Guideline-Auslegungen

Beitrag von huzzel » Di 3. Mär 2009, 11:36

Versteht mich bitte nicht falsch. Auch ich finde es gut, dass sich hier geäußert wurde und dass die 46-Meter-Regel nicht in Granit gemeißelt ist. Nur leider wird es immer (noch) viele Graubereiche geben und die werden mit Sicherheit hier (oder wo anderes) wieder aufschlagen und es wird wieder böses Blut geben. Ich bin (leider) so langsam bei Radioscouts (nicht steinigen, wenn er es nicht gesagt hat und ich da jetzt was verwechsle) Meinung: 46 Meter, ohne Ausnahme. Dann ist es definitiv klar und eindeutig. Aber schön ist es nicht und eigentlich mag ich keine Regeln
wutzebear hat geschrieben:Bitte nicht schon wieder das alte Fundi/Realo-Problem. Wäre doch genauso ergebnislos wie die x-Male davor!
OK, wie soll es ausgelegt werden?
An Bahnhöfen: macht was Ihr wollt, man darf ja (fast) überall hin
Außerhalb Bahnhöfen: 46 Meter?
buddeldaddy hat geschrieben:In der Diskussion ging es eindeutig um Stages die sich NICHT im Gefahrenbereich der Schienen/Bahnanlagen befinden,
Das ist doch Frage alles Fragen. Was ist der Gefahrenbereich und wie will das ein Reviewer kontrollieren können?

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Re: Neue Guideline-Auslegungen

Beitrag von buddeldaddy » Di 3. Mär 2009, 11:49

huzzel hat geschrieben:Was ist der Gefahrenbereich und wie will das ein Reviewer kontrollieren können?
Fotos schicken lassen, Google Earth (nun gut, nicht ganz so genau) Vielleicht sollte es eine 10m Abstandsregel generell von Gleisen geben. Dies aber ohne Ausnahme.

Andererseits, selbst mein Sohn (8) weiss, dass er nix an den Gleisen verloren hat und der hält sich dran.

So, jetzt ist für mich hier aber endgültig schluss ...
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Re: Neue Guideline-Auslegungen

Beitrag von squirrel42 » Di 3. Mär 2009, 11:50

huzzel hat geschrieben:Und ffür den Fall, das das nirgends steht, ist es ja legal sich auf Bahngleisen zu bewegen.
Nein. Siehe § 62 EBO:
(1) Die Bahnanlagen und Fahrzeuge dürfen von Personen, die nicht amtlich dazu befugt sind, nur insoweit betreten oder benutzt werden, als sie dem allgemeinen Verkehrsgebrauch dienen oder ein besonderes Nutzungsverhältnis dazu berechtigt.
(2) Der Aufenthalt innerhalb der Gleise ist nicht gestattet, es sei denn, daß dies zur Erfüllung amtlicher Aufgaben erforderlich oder im Rahmen eines Nutzungsverhältnisses zugelassen worden ist.
(Für Straßenbahnen ist eine vergleichbare Regelung in der BOStrab verankert.)

Was der Spaß kostet, wenn man sich nicht daran hält, ergibt sich aus §64b EBO in Verbindung mit §28 AEG. Und das kann eine Busse bis 10.000€ (zehntausend) sein...
huzzel hat geschrieben:]Das ist doch Frage alles Fragen. Was ist der Gefahrenbereich und wie will das ein Reviewer kontrollieren können?
Huzzel, wie aus dem Post von Miss Jenn im blauen Forum hervor geht, war die 46m-Regel kein "Sicherheitsabstand" sondern dadurh begründet, daß in den USA das Land 46m rechts und links der Gleise den Bahngesellschaften gehören und somit Privatgrund ist, der nicht betreten werden darf.
First, let's start with some history: Groundspeak originally added this guideline when we found out that in the USA, it is against federal law to place an object like a geocache on or near an active railroad. Railroad property includes the actual rails, typically 150 ft (46 m) on each side (called "the right of way"), the crossings and the stations. Publishing a geocache in those areas would cause people to break the law by trespassing.
Wäre es eine Sicherheitsregel bräuchten wir auch 46m-Regeln an Autobahnen, Steilküsten oder anderen "gefährlichen" Plätzen. ;)
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Re: Neue Guideline-Auslegungen

Beitrag von huzzel » Di 3. Mär 2009, 11:57

squirrel42 hat geschrieben:Zitat:
(1) Die Bahnanlagen und Fahrzeuge dürfen von Personen, die nicht amtlich dazu befugt sind, nur insoweit betreten oder benutzt werden, als sie dem allgemeinen Verkehrsgebrauch dienen oder ein besonderes Nutzungsverhältnis dazu berechtigt.
(2) Der Aufenthalt innerhalb der Gleise ist nicht gestattet, es sei denn, daß dies zur Erfüllung amtlicher Aufgaben erforderlich oder im Rahmen eines Nutzungsverhältnisses zugelassen worden ist.
Danke.
buddeldaddy hat geschrieben: Andererseits, selbst mein Sohn (8) weiss, dass er nix an den Gleisen verloren hat und der hält sich dran.
Ich denke, dass es den meisten hier mitlesenden klar ist. Doch leider gibt es sehr viele, die hier nicht lesen und, warum auch immer, wohl nicht weiter denken, wie bis zur Nasenspitze. Und auch mit diese Vollpfosten (ich mag das Wort :D ) müssen sich die Reviewer rumschlagen.
buddeldaddy hat geschrieben:Fotos schicken lassen, Google Earth
Wäre bei ehrlichen Cacher kein Problem, aber was, wenn der Cacher nicht ehrlich ist (und nicht weiß, wie man es trotzdem hinbekommen würde)?

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Re: Neue Guideline-Auslegungen

Beitrag von moenk » Di 3. Mär 2009, 12:01

Forumstypisch gleitet die Diskussion mal wieder in eine Richtung ab, die mit dem Thema nichts mehr zu tun hat. Es geht darum dass die 46m-Regel nicht mehr durchgebissen werden soll. Und damit mach ich hier mal zu.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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