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Auslegung der Guidelines

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

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upigors
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Re: Auslegung der Guidelines

Beitrag von upigors » Di 6. Apr 2010, 18:18

:roll: nee nen LP mit verschlossenem Final im verschlossenen Keller mit Alarmanlage ;)
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radioscout
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Re: Auslegung der Guidelines

Beitrag von radioscout » Di 6. Apr 2010, 18:52

KaHeMu hat geschrieben: Besonders das Logbuch fiel deutlich aus dem üblichen Rahmen, es war nämlich nicht im Cache, sondern der Cache.
Sowas hatte ich auch mal. Ich habe vorher einem Reviewer beschrieben, worum es geht und er hat sein OK gegeben. Dazu kam noch das der Cacher weder von mir noch versteckt wurde. :D

Bei dem Stein-Logbuch fehlt IMHO aber eine entscheidende Eigenschaft eines Papierlogbuchs, Logstreifens, auf der Dose oder auf einer Schiefertafel loggen:
Es ist nicht möglich nachzuvollziehen, ob überhaupt geloggt wurde. Die Steine können verloren gehen oder von Zufallsfindern mitgenommen werden.
So ein Cache könnte von jedem "einfach so" geloggt werden, ohne das auch nur annähernd nachvollzogen kann, daß ein Log unkenntlich gemacht oder eine Seite entfernt wurde.
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JR849
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Re: Auslegung der Guidelines

Beitrag von JR849 » Di 6. Apr 2010, 19:10

radioscout hat geschrieben: So ein Cache könnte von jedem "einfach so" geloggt werden, ohne das auch nur annähernd nachvollzogen kann, daß ein Log unkenntlich gemacht oder eine Seite entfernt wurde.
Ob Stein(,Schere) oder Papier, ob Logstreifen klauen oder Stein in die Pampa werfen, das kann bei jedem x-beliebigen Cache passieren, egal in welcher Form das Logbuch existiert. ;-)

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Re: Auslegung der Guidelines

Beitrag von Clyde Barrow » Di 6. Apr 2010, 19:36

Hier in Deutschland wird allzu oft nach dem Motto verfahren:
Was nicht verboten ist, ist erlaubt!

Ob es Sinn macht, wird ausser acht gelassen bzw. nicht tiefgreifender beleuchtet. Es ist sicherlich gewollt, dass die Guidelines an bestimmten Stellen Spielraum lassen. So gibt man der Kreativität Möglichkeiten. Aber in meinen Augen ist das Loggen ausschließlich auf Steinen etwas unglücklich.

Leg zusätzlich ein Logbuch rein und die Steine sind optional. Die Idee bleibt erhalten und den Guidelines wird besser entsprochen.

Wenn wir alle Auslegungssachen aus den Guidelines entfernen haben wir am Ende Logbuchpflicht mit einem Musterlogbuch. Null Spielraum.

Daher sollten wir eher bereit sein mit Kompromissen zu leben, als darauf zu bestehen recht zu haben.
Gruß Clyde

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Re: Auslegung der Guidelines

Beitrag von radioscout » Di 6. Apr 2010, 20:05

JR849 hat geschrieben: Ob Stein(,Schere) oder Papier, ob Logstreifen klauen oder Stein in die Pampa werfen, das kann bei jedem x-beliebigen Cache passieren, egal in welcher Form das Logbuch existiert. ;-)
Wenn ich ein Schummler wäre, hätte ich kein Problem, einen Cache "einfach so" zu loggen, wenn ich weiß, daß die Logs dort in Form von Steinen einfach drin liegen.
Wenn der Owner mein Log löschen will, weil es in der Dose kein "Stein-Log" gibt würde ich behaupten, daß der Stein abhanden gekommen ist.

Ich würde aber nie einen Cache mit Papierlogbuch "einfach so" loggen (außer wenn ich gelesen habe, daß es nur noch ein nasser Klumpen ist, aber das gehört zur Cachewartung) und behaupten, mein Log wäre unkenntlich gemacht oder rausgerissen worden. Denn das kann der Owner (fast) immer nachprüfen.
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Re: Auslegung der Guidelines

Beitrag von JR849 » Di 6. Apr 2010, 20:14

radioscout hat geschrieben: Wenn ich ein Schummler wäre, hätte ich kein Problem, einen Cache "einfach so" zu loggen, wenn ich weiß, daß die Logs dort in Form von Steinen einfach drin liegen.
Man könnte ja noch ein Bild vom Logstein fordern... ach nee, das wäre ja eine Logbedingung. :lachtot:
Bescheissen kann man viel, egal ob das Logbuch aus Stein oder Papier ist. Ich würde mal behaupten, dass wenn man alle Caches von Deutschland loggt, ohne jemals vor Ort gewesen zu sein, nach einem Jahr immer noch 50% der Logs nicht gelöscht wurden.
Clyde Barrow hat geschrieben:Aber in meinen Augen ist das Loggen ausschließlich auf Steinen etwas unglücklich.
Ich hatte mal einen Cache in einem Vorgarten, bei dem man kleine Steine beschriften musste. War ne nette Idee, aber die Location war beschissen (Vorgarten in einem Neubaugebiet, ungesehenes Loggen unmöglich). Als unglücklich würde ich allerhöchstens die Kommunikation zwischen Cacher und Reviewer bezeichnen, aber da kann der Threaderöffner bestimmt mehr dazu sagen. :/

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Re: Auslegung der Guidelines

Beitrag von radioscout » Di 6. Apr 2010, 20:50

JR849 hat geschrieben: Ich würde mal behaupten, dass wenn man alle Caches von Deutschland loggt, ohne jemals vor Ort gewesen zu sein, nach einem Jahr immer noch 50% der Logs nicht gelöscht wurden.
Möglich. Wobei ich davon ausgehe, daß sich sowas mittlerweile sehr schnell über die Foren verbreitet, die Nicht-Foren-User werden sicher von Foren-Usern informiert, wenn ihre Caches betroffen sind, daß die Fakelogs schneller weg sind als es den Fakeloggern lieb ist.

Aber das entscheidende ist IMHO: Ein Papierlogbuch (oder ein anderes beschreibbares Medium, in das alle Logs eingetragen werden) erfüllt zumindest formal die Voraussetzung, Logs, wie von Groundspeak verlangt, kontrollieren zu können.

Wie ein Owner die Überprüfung handhabt und das auch ein kompletter Cache mit Logbuch verloren gehen kann, ist ein anderes Problem. Und selbst in diesem Fall gibt es nur ein kleines "Schummelzeitfenster" und es besteht immer das Risiko, daß der alte Cache später doch noch gefunden wird (ich habe eine große Watchlist und sehe sowas ständig).
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Re: Auslegung der Guidelines

Beitrag von JoFrie » Di 6. Apr 2010, 21:36

Ihr macht da schon wieder einen Aufriß von... Auf Steinen loggen ist ganz sicher ein materielles loggen (man kann das Logbuch zweifelsfrei anfassen) und somit regelkonform - gut ist.

Immer alles tod diskutieren... und wieder mal bleibt die Kreativität auf der Strecke.

Was ist dann die nächste Stufe? Ein Logbuch muss aus Papier, 80g reinweis sein, was dann nach 5 Regengüssen und 3 Monaten in der Filmdose eh nur noch ein verschimmeltes verklumptes nicht mehr lesbares Knäuel ist? Ganz ehrlich ich schau meine normalen Logbücher nicht mal nach ob und wer da wann geloggt hat - wenn da einer sich bescheissen will dann soll er es doch machen.

Geht raus cachen - das Wetter ist super!

Gruß,
Jörg
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Re: Auslegung der Guidelines

Beitrag von Fritz-aus-Bayern » Di 6. Apr 2010, 22:36

upigors hat geschrieben:genau, wende dich an Groundspeak, bei mir war eine falsche Reviewerentscheidung nach nur einem Tag revidiert und der Cache freigeschaltet. Bei einem anderen cache von mir wird in einem gefliesten Bad geloggt. Alternativ gibts nen Papierlogbuch
Bitte erzähle es wahrheitsgemäß: wenn Du wenige Stunden Geduld gehabt hättest, wäre Dein Cache bereits um Mitternacht freigeschaltet worden, so musstest Du bis zum nächsten Abend warten.

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Re: Auslegung der Guidelines

Beitrag von Chris Race » Di 6. Apr 2010, 23:45

Schade, dass die mit der Ursprungsproblematik eigentlich betroffenen Reviewer hier nicht mal ihren Senf dazu geben :???: .

Ich würde mich auch direkt an Groundspeak wenden und über die "hingerotzte" Mail beschweren. Und wenn es wieder was gibt, grad noch einmal. Und immer wieder. Vielleicht merken die dann mal, dass es nicht die Reviewer sind, die für Content und Geld in der Kasse sorgen ...
.
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