Cachesuche, wenn das GPS-Gerät nicht mehr weiterhilft...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

familysearch
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Cachesuche, wenn das GPS-Gerät nicht mehr weiterhilft...

Beitrag von familysearch » Di 18. Jul 2006, 00:18

Jeder dürfte die Situation kennen.
Man hat sich von verschiedenen Seiten an den cache/die Stage angenähert, laut Gps ist man genau dort, wo der cache/der Stage-Hinweis sein sollte.
Nun muß man den cache/den Hinweis nur noch finden. Im Grunde kann man das GPS-Gerät ausschalten, es hilft nicht mehr weiter.
Nun kann es sein, dass der Cache/Hinweis-Verstecker den Hinweis besonders raffiniert versteckt hat. Andererseits ist auch der eigene Empfang nicht berauschend (kein Sirf3). Vielleicht sind auch die Daten des Cache-Versteckers etwas ungenau, - man weiss es nicht.
Für manche Leute mag diese Situation der reizvollste Teil des geocachings sein. Wo könnte der Cache/der Hinweis sein? Manchmal sucht man nur einen kleinen Schnipsel mit den nächsten Koordinaten des Multis. Manchmal auch den den pfiffig platzierten Micro. Im Einzelfall sogar der raffiniert getarnten Regualar.
Ich gestehe: Eigentlich ist dieser Anteil des geocaching derjenige, der mir am wenigsten Freude macht.
Für mich ist die Annäherung an eine GPS-Position der interessanteste Teil des geocaching. Wenn das schwierig ist, finde ich das toll und kann Ausdauer und Hartnäckigkeit entwickeln.
Solange ich auf den Pfeil des GPS blicke, und die Entfernung wird geringer, freue ich mich (auf die location). Umwege machen mir nichts aus, die GPS-Koordinaten müssen erreicht werden. Auch ein kleines Rätsel, wie an den nächsten Hinweis zu gelangen ist, kann mir Spaß machen. Das ist für mich Geocaching.
An der genauen GPS-Position angekommen, beginnt für mich (manchmal) der mühselige Anteil. Allenfalls dann, wenn die Hauptabsicht des caches/Hinweis AUSDRÜCKLICH die besondere Versteckart ist, kann ich das interessant finden. Leider erscheinen mir die meisten schwierig zu findenden caches/Hinweise unabsichtlich schwierig zu sein.
Kann das jemand nachvollziehen?

Happy discussing
familysearch

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HHL

Beitrag von HHL » Di 18. Jul 2006, 00:34

ja.

Kiki
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Beitrag von Kiki » Di 18. Jul 2006, 03:49

HHL hat geschrieben:ja.


:lol:
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Beitrag von Geomane » Di 18. Jul 2006, 07:11

Ich kann das nachvollziehen, mir geht es genauso. Manche Cacher haltes es allerdings für erforderlich, den Cache mit allen Mitteln gegen (beabsichtigte, nicht zufällige) Entdeckung zu sichern - wobei das in speziellen Fällen durchaus reizvoll sein kann, aber nicht unbedingt bei einem Micro irgendwo im Wald.

Für mich ist das ideale Cacheversteck muggelsicher, aber für das Cacherauge offensichtlich. Und idealerweise stimmen die angegebenen Koordinaten so gut, dass man sich vom GPSr bis zum Cache führen lassen kann. Deshalb gebe ich mir bei meinen eigenen Caches entsprechend viel Mühe mit dem Ausmessen.

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Beitrag von mtblui » Di 18. Jul 2006, 07:42

Sorry du kannst dir noch so viel mühe geben mit dem ausmessen wie du willst, wenn du in einem wald bist der dicht bewachsen ist geht dem net besonders gut selbst mit zich hundert mitlungen.
einfacher trick ein makierung machen und einen hint mit meter zahl angeben.
Ups ein neuer wann wo wie
Das vergessene Tal

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Re: Cachesuche, wenn das GPS-Gerät nicht mehr weiterhilft...

Beitrag von hcy » Di 18. Jul 2006, 10:01

familysearch hat geschrieben:Ich gestehe: Eigentlich ist dieser Anteil des geocaching derjenige, der mir am wenigsten Freude macht.


Volle Zustimmung. Vor allem wenn es dann auch noch weder Hint noch Spoilerfoto gibt oder der Hint "Hinter dem Baum" lautet (in einem Wald!).
Ich hatte da in letzter Zeit ein paar DNFs in der Art.
Meine Caches versehe ich deshalb möglichst mit hilfreichen Hints und Fotos.
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Beitrag von Team-Ludwigshafen » Di 18. Jul 2006, 10:28

Geomane hat geschrieben:Für mich ist das ideale Cacheversteck muggelsicher, aber für das Cacherauge offensichtlich.


Das sehe ich ganz genauso. Wenn dem so ist, kommt es auch nicht so auf die Genauigkeit der gemessenen Koordinate an. Bin selbst auch kein sehr fleißiger Sucher. Nach einer 1/4-Stunde vergeht mir i.d.R. schon die Lust. Alles was darüber hinaus geht, wird dann durch eine sich steigernde Genervtheit überlagert, was dem Spaßfaktor deutlich abträglich ist, letztlich aber auch zielführend sein kann. So trat ich einmal "leicht erzürnt" nach halbstündiger Suche gegen einen vermeintlichen Baumstumpf, der daraufhin umfiel und den Cache freigab :wink:

Bei meinen Caches liegt der Schwerpunkt ganz klar bei der Auswahl der Locations und nicht dem ewigen Rumstochern im Wald oder gar Umdrehen von hunderten von Steinen - alles schon dagewesen.

Gruß

Michael
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Beitrag von wallace&gromit » Di 18. Jul 2006, 10:46

Ich stehe auch nicht so auf Cachesuche im Wildschweinmodus. Das führt oft dazu, daß das Areal deutliche Schäden abkriegt. Manche haben aber anscheinend ihre Freude dran, wenn man sich den Wolf sucht. Bedenklich wird es, wenn man das im Naturschutzgebiet o.ä. praktiziert.

Am liebsten habe ich ein unauffällig offensichtliches versteck (z.B. Häschengrill) oder vernünftige Spoiler oder Spoilerbilder.

Das ist die halt Vielfalt beim Cachen. Der eine wühlt gern im Dreck, ander erfreuen sich an der Natur und wieder andere machen im Wald gern Rechenaufgaben mit fünfstelligen Zahlenoder zählen Zaunlatten.

Ich persönlich steh doch eher auf tolle Locations oder Aufgaben, die einem etwas zeigen.
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Re: Cachesuche, wenn das GPS-Gerät nicht mehr weiterhilft...

Beitrag von moenk » Di 18. Jul 2006, 10:50

familysearch hat geschrieben:Für manche Leute mag diese Situation der reizvollste Teil des geocachings sein.

Für mich nicht. Entweder ich krieg ein Bild (ich will das gar nicht Spoiler nennen) oder der Owner ist dafür bekannt dass man das vor Ort schon findet. Sonst ignorier ich den Cache glatt mal oder warte bis es einen Tipp gibt so dass ich mir den Cache auch mal abholen kann.
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Beitrag von Lakritz » Di 18. Jul 2006, 10:54

wallace&gromit hat geschrieben:Ich stehe auch nicht so auf Cachesuche im Wildschweinmodus. Das führt oft dazu, daß das Areal deutliche Schäden abkriegt.

Deshalb plädiere ich ja dafür, dass man einen Cacherschein erwerben muss, bevor man D>2 Caches angehen darf. :lol: Motto: "Erst die Augen, dann die Finger." ;)
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