Englische Online-Logs im Inland?!

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

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hcy
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Englische Online-Logs im Inland?!

Beitrag von hcy » Di 22. Aug 2006, 11:49

Passend zu diesem Thread gleich mal die Frage, warum manche Leute im Inland zwanghaft englisch loggen müssen, obwohl sie z.B. als Östereicher durchaus des deutschen mächtig sein sollten.
"Good spelling, punctuation, and formatting are essentially the on-line equivalent of bathing." -- Elf Sternberg
"...- the old fashioned way (trads only, exceptions may appear)" -- HHL

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greiol
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Beitrag von greiol » Di 22. Aug 2006, 11:59

alles graue theorie
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Beitrag von Lakritz » Di 22. Aug 2006, 12:15

Sie wollen demonstrieren, wie toll sie "auswärts" sprechen... beweisen damit aber sehr häufig das genaue Gegenteil. :twisted:

(Ich beziehe mich übrigens nicht auf Österreicher, sondern auf Deutsche. ;))
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Beitrag von Schnüffelstück » Di 22. Aug 2006, 12:26

Besser normales deutsch als geradebrechtes Pseodo-Englisch, das dann niemand mehr versteht.
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Sir Hugo
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Beitrag von Sir Hugo » Di 22. Aug 2006, 13:04

Man sieht das manchmal bei alten caches aus den "Kindertagen" von gc.com: Die Beschreibung ist ausschließlich in Englisch, und teilweise sind die owner auch ausländische Gastcacher, was damals noch problemlos möglich war. So wurde z.B. der
erste virtuelle cache Münchens von einer Isländerin "gelegt", und der wird auch heute noch von deutschen Findern teils in englisch gelogged.

Das hat einen gewissen Sinn, weil man möchte, dass der Owner den log lesen kann. Auch bei einigen andern caches mit vorwiegend internationalem Cacher-Publikum können wichtige Hinweise im log auf englisch nützlich sein. Aber bei allen anderen Fällen sehe ich absolut keine Notwendigkeit.
Unsere geocaching Eckpunkte:
Norden: Reykjavik, Island N 64°07.832 W 021°55.117
Süden: Kapstadt, Südafrika S 33°53.998 E 018°25.510
(Nord-)Osten: St. Petersburg, Russland N 59°55.209 E 030°22.958
Westen: Key West, Florida N 24°33.664 W 081°48.104

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Beitrag von moenk » Di 22. Aug 2006, 13:11

Fall ich jetzt sehr aus dem Rahmen wenn mir das eigentlich egal ist? Irgendwie kapier ich meist schon worum das in dem Log geht und der Owner versteht schon automatisch, immerhin sind die Logmöglichkeiten ja vorgegeben. Schliesslich freu ich mich als Owner auch wenn einer z.B. auf Russisch mit unserem Zeichensatz loggen möchte.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Beitrag von Starglider » Di 22. Aug 2006, 15:01

Wer aus Prinzip in Englisch loggt will damit vermutlich sein Weltbürgertum dokumentieren.
Sowas finde ich vor allem bei den Logs sehr aufschlussreich, die man ohne Informationsverlust auf ein TNLNSL reduzieren könnte. :wink:

Ich gestehe, dass ich in meiner Anfangszeit in Deutsch und Englisch geloggt habe (ich muss mal nachschauen, wie lange ich das durchgehalten habe).
Damals dachte ich halt noch das liest irgendwer. :D
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Beitrag von PumpkinEater » Di 22. Aug 2006, 15:15

Ich habe jetzt so einige Caches in Schweden gefunden und diese auch weiterhin auf meiner Watchlist. Die Logs sind (natürlich) meistens in schwedisch geschrieben und mir unverständlich. Wenn dann doch mal ein englischer Log erscheint, finde ich das prima. Folgerichtig müßte man dann eigentlich auch die deutschen Caches in englisch loggen, damit auch die nicht deutschsprechenden Cacher eine Chance haben, die Logs von Caches zu verstehen, die sie zuvor mal gefunden haben.

Obwohl ich hier auch deutsche Logs bevorzuge, sollte man vielleicht solche Caches, die häufig von Cachern aus dem Ausland bescuht werden, in englisch loggen. Aber: jeder wie er will ...
Gruß
PumpkinEater

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Beitrag von Ilsebilse » Di 22. Aug 2006, 16:20

PumpkinEater hat geschrieben:Ich habe jetzt so einige Caches in Schweden gefunden und diese auch weiterhin auf meiner Watchlist. Die Logs sind (natürlich) meistens in schwedisch geschrieben und mir unverständlich.


Ich habe vor einigen Wochen im Urlaub auch diverse Caches in Schweden gemacht und kann auch kein Schwedisch. Ich fand es aber nach einiger Zeit gar nicht so schwer, Grundsätzliches zu verstehen. Das "stenar" im Hint übersetzt "Stein" heißt etc. konnte ich mir ganz gut herleiten. Deshalb sehe ich für mich auch keine Notwendigleit, dass die Logs in Englisch sind. (Ich selber habe natürlich in englisch geloggt, da ich kein Schwedisch kann, bis auf "Tack för Cachen".)
Vielleicht bin ich da aber auch etwas extrem, da ich es für mich persönlich selbstverständlich finde, dass ich mich vor einem Urlaub bemühe, zumindest ein paar Höflichkeitsfloskeln in der Sprache des Reiselandes zu lernen und somit meist ein Wörterbuch dabei habe, in dem ich auch mal was nachschlagen kann. Zudem fallen mir Sprachen recht leicht.
Sehr positiv fand ich, das viele Cachelistings in Schweden zweisprachig gehalten sind !
Leitplankenmicros? Sinnlose Filmdosen im Wald? Frustriert? Besucht die Brigade Eisenberg in Thüringen! Hier gibt es noch Caches, für die man ZU FUSS auf Berge steigen muß.

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Beitrag von alice » Di 22. Aug 2006, 16:29

Starglider hat geschrieben:Wer aus Prinzip in Englisch loggt will damit vermutlich sein Weltbürgertum dokumentieren.


Macht doch mal eine Umfrage dazu! :wink:

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