Wenn der Cache gemuggelt wird...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Wenn der Cache gemuggelt wird...

Beitrag von Mensa2 » Mi 6. Sep 2006, 20:18

Habt ihr schon einmal "live" miterlebt, quasi jemanden in flagranti dabei erwischt oder beobachtet wie er sich über einen Cache hermacht?

Gut, ich kann mir vorstellen, dass sich jemand über den vermeintlichen Müll aufregt; das Ganze als Spinnerei abtut und den ganzen Cache mitnimmt. Oder Kinder beim Spielen die Dose entdecken, aufmachen und alles Interessante (TBs etc.) einsacken. Aber lassen die Muggels dann alle Einzelteile verstreut liegen und ziehen wieder ab?
Und wie oft meint ihr ist ein gerupfter Cache Anzeichen für tierisches Eingreifen?
Und wie oft ist eigentlich u.U. Sabotage anderer Cacher im Spiel? (pfui)

(Wer mit FTA antwortet wird mit DNFs nicht unter 20 Stück in Folge bestraft! hex-hex :twisted: )
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Beitrag von SYSTeam » Mi 6. Sep 2006, 20:36

FTA :evil: :evil: :evil: :roll:
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Re: Wenn der Cache gemuggelt wird...

Beitrag von radioscout » Mi 6. Sep 2006, 21:11

mensa2 hat geschrieben:Und wie oft ist eigentlich u.U. Sabotage anderer Cacher im Spiel? (pfui)

Nie.

Verstreuen ist wahrscheinlich das Werk von Tieren. Ich habe aber auch schon gesehen, das der Inhalt des Caches teilweise verbrannt neben der Dose lag. Also eher Kids als Tiere. Das Feuerzeug wurde laut Onlinelog auch kurz vorher reingelegt. :x
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Wenn der Cache gemuggelt wird...

Beitrag von Mr. Schwertfisch » Do 7. Sep 2006, 00:32

radioscout hat geschrieben:
mensa2 hat geschrieben:Und wie oft ist eigentlich u.U. Sabotage anderer Cacher im Spiel? (pfui)

Nie.

Verstreuen ist wahrscheinlich das Werk von Tieren. Ich habe aber auch schon gesehen, das der Inhalt des Caches teilweise verbrannt neben der Dose lag. Also eher Kids als Tiere. Das Feuerzeug wurde laut Onlinelog auch kurz vorher reingelegt. :x


naja, da bin ich mir bei solchen Bildern nicht so sicher drüber.
So ein *rs**

Es gibt halt Leute, die unheimlich viel Spass an der Zerstörung haben, und vor allem anderen den Spass nehmen wollen (wie harmlose Ü-Eier zertreten) da nutzt auch eine schöne cache-note nix.

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Beitrag von radioscout » Do 7. Sep 2006, 00:44

Sowas machen Muggles. Ich habe kürzlich einen Cache gefunden, in dem ein Logeintrag sagte, daß jemand den Cache beim Ur*n*ren gefunden und den gesamten Inhalt mitgenommen hat. Und vor längerer Zeit ähnliches: ein Muggle schrieb, daß er den Cache zufällig gefunden hat und sich kräftig bedient hat.
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Beitrag von familysearch » Do 7. Sep 2006, 01:05

Auch noch mein Kurz-Senf:
flagranti: nie beobachtet
Baumwurzel-Caches im Wald: oft Wildschweine
Muggel-riskante caches: Muggels Typ Blockwart
Geocacher-Sabotage: vermutlich Rarität
familysearch

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Beitrag von Mensa2 » Do 7. Sep 2006, 01:31

Bei dem hier wollte jemand besonders witzig sein und hat Cache Anfang Juli mit einem "Virus" infiziert und das Logbuch mitgehen lassen.
Mittlerweile sind seine Logs gelöscht, vielleicht war das seine komische Art seinen Unmut über den Cache mittzuteilen...
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Beitrag von DL3BZZ » Do 7. Sep 2006, 06:38

Hi,

gemuggelte Caches, da kenne ich einige.
Bei einem Cache in der Gegend um den Edersee wurde der Behälter samt Inhalt von der "Revierjägerin" mitgenommen und der Owner angeschrieben, dass er da nie wieder so etwas machen soll. Nun liegt an einer entfernten Stelle ein neuer.
Dann bei einem Cache von mir:
Der Cache Keseburg, GCN5G6 ist zum 3. mal gemuggelt worden. Also hatte ich gestern (05.09.) eine neue Dose besorgt. Heute nach der Arbeit ging es wieder hoch den Berg auf die Reste der Keseburg. Hatte mir gedacht, jetzt machst du einen Multi aus dem Cache, vlt. hält er länger. Auf dem Weg zum neuen Versteck kam ich an einem alten, hohlen Baum vorbei, darin lag die 2. Cachedose (freu). Also rein in den Rucksack und weiter suchen nach ein neuem Versteck. Das habe ich auch bald gefunden. Cache versteckt, Foto gemacht, Koordinaten genommen und noch mal zurück zur Keseburg, dem "Startpunkt". Der Cache liegt 240m entfernt. Gut, dann auf zum Auto zurück. Auf dem Weg den Weg ein bissl abgekürzt, was sehen meine Augen? Der 1. Cache. Na super, jetzt habe ich die Dosen wieder. Aber das beste kommt zu Hause, habe mir die Logbücher angeschaut, ein Cacher hat im Mai 06 den 1. Cache geloggt, obwohl er im Juni 05 schon weg war . War wohl ein Zufallsfund.

Dann gibt es ein Wasserhaus-Cache von mir, da haben Muggels 2x ins Logbuch geschrieben und wieder versteckt.

Auch das ab und zu Tiere die Muggels sind, ist ja nicht neu, gibt es überall zu lesen. Gerade bei Plastiktüten und Dosen. Anscheinend sind die sehr "nahrhaft" :roll: .

Da kann ich es nicht so richtig verstehen, wie es in den Staaten ist, da liegen stellenweise die Caches offen da, ohne das sie weg kommen.

Bis denne
Lutz, DL3BZZ
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Beitrag von jmsanta » Do 7. Sep 2006, 08:26

familysearch hat geschrieben:Muggel-riskante caches: Muggels Typ Blockwart


Ich finde es das absolut letzte mit welcher Selbstverständlichkeit du in unserer heutigen Zeit den Begriff benutzt. aus der Wikipedia:

Die Bezeichnung Blockwart wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von der Bevölkerung als Sammelbegriff für meistenfalls rangniedrige Funktionäre der NSDAP und ihrer Nebenorganisationen benutzt, mit denen sie in ihrer unmittelbaren Umgebung in Berührung kamen.

Du stellst hier alle Menschen, die dir irgendwie missliebig sind als N* hin. Mit ein bisschen Nachdenken solltest Du ganz schnell zu dem Ergebnis kommen, daß dieser begriff aus deinem Wortschatz gestrichen werden sollte.
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

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Beitrag von Klarschiff » Do 7. Sep 2006, 09:34

jmsanta hat geschrieben:aus der Wikipedia:

Wenn Du die Wikipedia zitierst, dann doch bitte nicht nur teilweise:

Wikipedia hat geschrieben:Blockwart gilt heute als Synonym für einen Spitzel und Denunzianten in der Nachbarschaft.

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