Vermutlich Hundephobie

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

familysearch
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Vermutlich Hundephobie

Beitrag von familysearch » So 10. Sep 2006, 22:01

Es gibt sozial akzeptierte Ängste.
Die einen erwarten nach jedem Zeckenstich eine FSME oder zumindest eine Borreliose mit Spätfolgen. (O.k, die gibt es natürlich, und bei Erythema migrans sollte man zum Hautarzt und Antibiotika schlucken).
Die anderen fürchten bei jedem Mückenstich einen Infekt.
Andere werden hysterisch, wenn sie von Wespen umschwirrt werden.
Für manche ist die gesamte belebte Natur bedrohlich (Spinnen, Schlangen, alle Pilze sind giftig, alle Beeren fuchsbandwurmverseucht etc.)
Ich oute mich mal:
Mir gehen Hunde auf die Nerven. Dabei habe ich gar nichts gegen Hunde. Nichtmal gegen Hundekacke auf dem Gehweg. Und ich bin auf der Seite der Rassenzüchter, die behaupten, ihre Rasse seien nicht gefährlichicher als Deutsche Schäferhunde.
Dennoch, bei hereinbrechender Dunkelheit bei einem Spaziergang am einsamsten Waldesrand, wer kommt einem entgegen, ein Hundebesitzer mit Riesenvieh. Manchmal leint er es an, was den Hund nicht davon abhält, knurrend in meine Richtung zu ziehen, dass der Owner ihn kaum bändigen kann.
Das muss an mir liegen, werden Hundebesitzer sagen. Ich will das nicht vollends abstreiten. Aber ich behaupte, dass etliche Hundebesitzer bei der Erziehung ihres Hundes alles falsch gemacht haben.
Bin ich der einzige, der einen großen Bogen um Hundeausführer mit freilaufenden Hunden macht?
Fröhliche Diskussion
familysearch

p.s.: Wir haben eine Katze, was für ein göttliches Geschöpf...

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BlackyV
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Beitrag von BlackyV » So 10. Sep 2006, 22:06

Muss an Dir liegen! :D

Guido-30
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Beitrag von Guido-30 » So 10. Sep 2006, 22:26

Mich bellen auch einige Hunde gerne an, selbst manche, die mich inzwischen kennen müssten.

Vor kurzem kam in freier Natur ein nicht angeleinter, etwa kniehoher Jagdhund-Mix bellend auf mich zugelaufen. Die Besitzer, die noch einige Meter weiter an ihrem Auto beschäftigt waren, hat das überhaupt nicht gestört. Und als ich die Leute fragte, ob man den Hund auch anleinen könne, kam noch ein blöder Spruch zurück.
Auch auf Sprüche wie "Der ist nur neugierig" kommt von mir die Gegenfrage "Weiß der das auch?"

Natürlich kann man (unbewusst) immer mal eine Bewegung machen, die ein Hund falsch auffasst. Aber oft frage ich mich, wer da wen an der Leine hat...

Beste Grüße
Guido

dr_megavolt
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Beitrag von dr_megavolt » So 10. Sep 2006, 22:33

Am besten in Grün durch den Wald gehen, in solchen Fällen dann sagen: "Bitte anleinen, sonst müßte ich ihn leider erschiessen"... vielleicht hilft es...

Spaß beiseite, kann solche freilaufenden, nicht wirklich kontrollierten Biester auch nicht ausstehen...

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alex3000
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Beitrag von alex3000 » So 10. Sep 2006, 22:43

Der Hund kann nichts dafür. Zeigt er auffälliges Verhalten gegenüber Menschen, ist er falsch erzogen.
Ich habe selbst einen großen Eumel, der aber niemals aggressiv gegen Menschen ist; er liebt Menschen über alles. Einbrecher würden von ihm liebevoll empfangen werden :D

Da mir aber bewusst ist, dass ein (großer) Hund bei anderen Menschen Angst auslösen kann, nehm ich ihn immer an die Leine, wenn mir beim Gassigehen jemand begegnet. Das allein gebietet schon die Höflichkeit.

Aber das Phänomen der Rücksichtslosigkeit gibt’s überall: Radfahrer in Fußgängerzonen, rasenmähende Nachbarn, DNF-Log-Verweigerer :wink: ...
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Guido-30
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Beitrag von Guido-30 » So 10. Sep 2006, 22:50

dr_megavolt hat geschrieben:Am besten in Grün durch den Wald gehen, in solchen Fällen dann sagen: "Bitte anleinen, sonst müßte ich ihn leider erschiessen"... vielleicht hilft es...

Ich war zwar nicht ganz in Grün, aber so wie ich aussah hätten die mir das wohl sogar geglaubt. Und bei dem, was ich alles am Gürtel hängen habe... :wink:
Aber im Ernst: Dürfen Hunde unter 40cm Höhe eigentlich in Waldgebieten frei herumlaufen?
Soweit ich weiß gilt für größere Hunde und in Parks und Anlagen generell Leinenzwang, unabhängig von der Jahreszeit.

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PumpkinEater
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Beitrag von PumpkinEater » So 10. Sep 2006, 22:54

Ich saß vor einigen Tagen mitten im Wald direkt vor der riesigen Cachebox - dann kam es wie es kommen mußte: Hundegebell, "<Hund> lass das", "aus" oder wie auch immer. Alles schnell wieder versteckt, mußte ich dem weißen bellenden Etwas entgegen gehen, um die Muggelgefahr zu bannen. Kurzum: ich lebe noch, der Hand auch, und Frauchen hat sich bei mir entschuldigt. Wofür nur - ich will es lieber nicht wissen 8).
Gruß
PumpkinEater

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alex3000
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Beitrag von alex3000 » So 10. Sep 2006, 22:56

Soweit ich weiß, legen die Gemeinden den Leinenzwang fest. Eine Nachbargemeinde hatte z.B. festgelegt, Hunde ab 60 cm Größe müssten generell an die Leine. Dass aber grad die großen Hunde die friedlicheren sind...
Ich habe aber auch gehört, in einer Stadt muss mind. 1 Grünanlage frei vom Leinenzwang sein, da der Hund auch mal toben müssen darf.
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Beitrag von widdi » So 10. Sep 2006, 22:58

aehnlich Katzen... Katzen im Wald werden als "illegale Jaeger" angesehen und hin und wieder erschossen.. und ne Katze ist wohl unter 40cm :-(

aber letztens hatte ich ne Begegnung mit nem Hund.. zum Glueck war mir klar (zweites Gebell) dass das Herrchen nicht weit sein kann... aber ich denke ich werd mir meine Verteidigungsarmada aufruesten... man weiss ja nie, was da so n "Wachhund" will......
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Beitrag von radioscout » So 10. Sep 2006, 23:15

Guido-30 hat geschrieben:Soweit ich weiß gilt für größere Hunde und in Parks und Anlagen generell Leinenzwang, unabhängig von der Jahreszeit.

Ob der Hund das weiß?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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