Vermutlich Hundephobie

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

jmsanta
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Beitrag von jmsanta » Do 14. Sep 2006, 09:56

pom hat geschrieben:
KoenigDickBauch hat geschrieben:Leine dein Wagen an!

:lol:
Oder nur noch betrunken Autofahren. Schließlich werden 85% aller Verkehrsunfälle von nüchternen Fahrern verursacht.


Heißt das jetzt auch, daß nur 85% aller Autofahrer nüchtern sind? Bild
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

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arbalo
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Beitrag von arbalo » Do 14. Sep 2006, 11:51

wieso muss eigentlich immer das "kinderargument" angeführt werden, m.e. ist das genau so ein totschlagargument wie etwaige N* in irgendwelchen diskussionen...................( godwins gesetz )

zurück zum thema, wie kommt es eigentlich, daß hier "erwachsene" fragen wie sie sich gegenüber einem hund verhalten sollen, wie sind solche typen eigentlich bisher durch´s leben gekommen???
smilodon überlebender.

Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Do 14. Sep 2006, 11:58

arbalo hat geschrieben:...wie sind solche typen eigentlich bisher durch´s leben gekommen???


Sehr vorsichtig und ängstlich!?
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familysearch
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Beitrag von familysearch » Do 14. Sep 2006, 16:00

Es ging mir eigentlich weniger um die ernsthaften Verletzungen durch Hunde. Von einem Hund krankenhausreif gebissen zu werden, ist doch wohl eher die Ausnahme. Die Hundebegegnungen sehen eher so aus:
Die Tag neigt sich dem Ende zu, der Hund muss noch mal raus, es ist ein einsamer Waldrandweg, mit Spaziergängern muss man nicht mehr rechnen, da kann man dem Hund auch Auslauf gewähren. In den allermeisten Fällen erkennen die Hundehalter, dass wider Erwarten doch noch ein Wanderer (in diesem Fall Cacher) unterwegs ist, der aufgrund des herumtollenden Rottweilers (sic!, kürzlich erlebt) seinen Schritt verlangsamt. Der Halter ruft seinen Hund zurück, nimmt ihn an die Leine , oder hält ihn kurz am Halsband. Gar nicht so selten darf man erleben, dass der Hund sich nicht um den Ruf des Halters kümmert, manchmal machen die Halter gar keine Anstalten auf herannahende Spaziergänger zu reagieren.
Ich frage mich da öfter, ob es sinnvoll ist, dem Halter so freundlich wie möglich zuzurufen: "Nehmen sie bitte ihren Hund an die Leine". Vielleicht macht man den Hund durch das Rufen gerade erst auf sich aufmerksam. Oder der Halter kriegt diese gerufene Bitte in den falschen Hals, was man natürlich auch nicht möchte...
Ganz übel wird es meiner Erfahrung nach, wenn man tatsächlich gebissen wurde. Nicht ernsthaft, es war wohl nur ein spielerisches Schnappen, aber es gab einen Kratzer, die Haut ist durch. Allerdings, Hundebisse sind nicht ungefährlich (siehe "Hundebiss" in wikipedia, sicher NICHT von einem Hundefeind verfasst.) Eine Tetanus-Auffrischung wird fällig. Früher bekam man auch den ärztlichen Rat, den Impfstatus des Hundes zu eruieren (z.B. bez. Tollwut). Dann ist man auf die Kooperation des Halters angewiesen. Meiner Erfahrung sind auch die allervernünftigsten Hundehalter dann nicht mehr zu einem einvernehmlichen Vorgehen in der Lage, der Gebissene bekommt statt einer Entschuldigung Schuldzuweisungen. Menschlich vielleicht verständlich, aber bedauerlich.

Die grundsätzliche Verteufelung des Mitführen eines Hundeabwehr-Pfeffersprays (und nur dieses!) halte ich für überzogen. Viele Postbeamte haben es dabei. Sie werden oft gebissen. Ein unseriöser, vorschneller Einsatz dieser Sprays gegen Hunde scheint eine Rarität zu sein.

familysearch

p.s.: off topic: Im Urlaub durfte am Eingang zu einem Nationalpark lesen, dass die Empfehlungen bei Begegnung mit einem Puma (sic!) sich gänzlich von den allgemeinen Ratschlägen bei Hundeangriff unterscheiden. Pumas sind übrigens (obwohl Kleinkatzen) bis zu 100kg schwer und können Elche reissen. Dort stand:
In die Augen schauen!, sich groß machen (Jacke hochhalten), laut anbrüllen, mit Stöcken und Steinen bewerfen, falls der Puma dennoch attackiert: fight back.

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Beitrag von jennergruhle » Do 14. Sep 2006, 16:45

familysearch hat geschrieben:...da kann man dem Hund auch Auslauf gewähren. In den allermeisten Fällen erkennen die Hundehalter, dass wider Erwarten doch noch ein Wanderer (in diesem Fall Cacher) unterwegs ist, ...

Gar nicht so selten darf man erleben, dass der Hund sich nicht um den Ruf des Halters kümmert, manchmal machen die Halter gar keine Anstalten auf herannahende Spaziergänger zu reagieren.

Komisch - dort wo ich spazieren gehe (Stadtparks in Rostock) ist es nicht die Ausnahme, sondern die Regel, dass der Hundehalter nichts tut (mich selbst eingeschlossen). Das funktioniert problemlos - die "Problemhunde" werden ohnehin dauernd an der Leine geführt oder sofort rangenommen, und alle anderen Hunde machen keine Probleme. Möchte ein Spaziergänger trotzdem, dass der Hund an die Leine kommt (erlebe ich alle 2-3 Jahre mal), dann wird das eben gemacht. Unserem Hund sind ohnehin alle Spaziergänger scheißegal - es sei denn sie rufen ihn herbei, weil sie ihn streicheln wollen.
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Beitrag von arbalo » Do 14. Sep 2006, 17:02

was mich wundert, daß du überhaupt noch lebst so wie du dich anstellst...was sollen hier solche "mir ist aber was böses passiert stories" ala hans meiser :?:
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Beitrag von jennergruhle » Do 14. Sep 2006, 17:05

@arbalo: Wen meinst Du denn jetzt?
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Beitrag von arbalo » Do 14. Sep 2006, 17:07

jennergruhle hat geschrieben:@arbalo: Wen meinst Du denn jetzt?

dir ist doch nix schlimmes passiert, oder? :wink:
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Beitrag von jennergruhle » Do 14. Sep 2006, 17:11

Klar, aber ohne Zitat oder @nutzer ist das schwer zu erkennen, wem es nun gilt.
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Beitrag von wutzebear » Do 14. Sep 2006, 17:34

Zum Thema Pfefferspray:
familysearch hat geschrieben:Viele Postbeamte haben es dabei. Sie werden oft gebissen.

Das wäre dann aber eher ein Argument gegen Pfefferspray: damit steigt die Beißhäufigkeit. :wink:

Scherz beiseite: betrachte den Postbeamten aus (Wach)Hundeaugen. Da kommt so ein Kerl öfters und sobald der Hund an Ort und Stelle ist, haut er wieder ab. Dass der Kerl auch ohne mein Erscheinen wieder abhaut, kann ich ja nicht wissen. Der geborene Looser, der abhaut, sobald sich jemand zeigt, der in der Rangfolge weiter oben ist. Und um diese Rangfolge zu verfestigen, zeigt man es ihm, wenn man ihn erwischt.

Allerdings kommt man als Geocacher kaum in diese Situation, dass man sich durch ständige Wiederholungen in die unterlegene Rolle manövriert.

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