Vermutlich Hundephobie

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Gecko-1 (Geckos)
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Beitrag von Gecko-1 (Geckos) » Fr 15. Sep 2006, 18:10

Irgendwie finde ich den ganzen Fred etwas erschreckend und traurig. Ich finde es einfach schade, dass hier doch so viele negativ gegenüber Hunden eingestellt sind.

Hört sich teilweise so an, als ob sie regelmässig von Hunden belästigt oder angefallen werden. Komisch. Da wird Pfefferspray als nötig empfunden, andere werden eigentlich immer von Hunden angesprungen, etc. Mir ist das noch nie passiert.

Habe selber Hundeerfahrung, sogar im Tierheim, in dem ich regelmässig Hunde ausgeführt habe sind mir soooooo gefährliche Situationen noch nicht passiert, anderen hier scheinbar ständig. Ich frage mich da eher an wen das wohl liegen könnte.

Ich muss sagen, beim Cachen finde ich Zecken gefährlicher.

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Fr 15. Sep 2006, 18:37

Gecko-1 (G-e-c-k-o-s) hat geschrieben:Irgendwie finde ich den ganzen Fred etwas erschreckend und traurig. Ich finde es einfach schade, dass hier doch so viele negativ gegenüber Hunden eingestellt sind.

Ich auch.
Bedank Dich bei den 0,001% der Hundehalter, die ihr Tier nicht unter Kontrolle haben und die es nicht stört, wenn der Hund andere Menschen belästigt.

Gecko-1 (G-e-c-k-o-s) hat geschrieben:Habe selber Hundeerfahrung, sogar im Tierheim, in dem ich regelmässig Hunde ausgeführt habe

Und diese Erfahrung hat nicht jeder.
Ausserdem: Kannst Du verlangen, daß sich jeder über den Umgang mit Hunden informiert, nur weil einige ganz wenige ihren Hund nicht unter Kontrolle haben?
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Beitrag von Ilsebilse » Fr 15. Sep 2006, 18:46

Vielleicht OT, aber ich habe gerade einen schönen Link gefunden. Auf dieser Seite den Unterpunkt Hundeführerschein und dann Fragen für den Hundeführerschein anklicken. Dann mal spaßeshalber den Fragebogen ausfüllen und sich zeigen lassen, wie gut das eigene Wissen in Punkto Hundeverhalten ist - und vielleicht noch was lernen.
(Ich bin jetzt beruhigt, ich habe hier keinen Blödsinn gepostet, aber 100% hatte ich auch nicht, bei den Mehrfachantworten kann man leicht mal patzen!)
Leitplankenmicros? Sinnlose Filmdosen im Wald? Frustriert? Besucht die Brigade Eisenberg in Thüringen! Hier gibt es noch Caches, für die man ZU FUSS auf Berge steigen muß.

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Fr 15. Sep 2006, 19:01

77 %. Ist das akzeptabel? Ich habe keine Hundeefahrung, aber einige Antwortmöglichkeiten kann man schon aufgrund der Formulierung ausschließen, andere Fragen mit etwas Logig beantworten.
Und das man sein Kind zuerst wegreißt/hochebt hätte ich eigentlich wissen müssen...
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Beitrag von mattes + paulharris » Fr 15. Sep 2006, 19:40

Um auch mal meinen Senf dazuzugeben:

Ich hatte noch nie Probleme mit Hunden. Ich mag Hunde und Hunde scheinen mich auch zu mögen :)

Aber trotz aller Domestizierung haben sie eben gewisse individuelle Instinkte / Verhaltensweisen und Vorlieben behalten, da ist nicht immer der Besitzer "schuld".

Beispiel (negativ, Fall aus meinen Akten): Ein niemals auffällig gewordener Jack-Russel-Terrier döst neben seinem Besitzer im Liegestuhl. ein zweijähriges Mädchen nähert sich mit offenem Mund, der Hund erschrickt und schnappt zu. Die Folgen waren unerfreulich.

Beispiel (ich fands lustig): Ein Rottweiler-Rüde, dessen Besitzerin ihm kräftemäßig bei weitem nicht gewachsen war, hat meine Promenadenmischung ins Herz geschlossen. Als ich mit Promenade und Fahrrad dahergefahren bin, hat sich Freund Rottweiler (mit dem ich vorher schon Freundschaft geschlossen habe) losgerissen und wir sind alle zusammen im Straßengraben gelandet. Ich bin mir sicher, daß das nicht jeder lustig gefunden hätte.....

Beispiel (konnte keiner mit rechnen): Meine Promenadenmischung (Riesenschnauzermischling) aus dem Tierheim war wesensfest und friedlich. Aber als beim Spazierengehen (an der Leine) ein Skateboardfahrer dich an ihm vorbeigefahren ist, hat ihn offenbar das Geräusch so gestört, daß er nach dem Skater geschnappt hat. Das konnte ich trotz Leine nicht verhindern, weil ich einfach nicht damit gerechnet habe. Jäger in grüner Kluft hat er auch gehaßt, weiß der Himmel wieso.

Beispiel (wieder lustig): Ich hatte mein Pferd auf einem privaten Reiterhof untergestellt, auf dem unter anderen alle möglichen Hunde der diversen Pferdebesitzer auf privatem und umzäunten Gelände herumgerannt sind. Unter anderem auch wieder ein ziemlich riesenhafter Rottweilerrüde. Der hat sich aber anscheinend eingebildet, er sei ein netter kleiner Schoßhund und hat sich mit Anlauf und vollem Elan den Leuten in die Arme geschmissen. Wer das nicht wußte, hat nur einen riesigen schwarzen Hund auf sich zustürmen sehen und hätte womöglich zum Pfefferspray gegriffen...

Was ich damit sagen will: Jeder Hund hat meiner Meinung nach eine eigene Persönlichkeit und es ist auch für den Besitzer nicht immer vorherzusehen, wie der Hund in einer konkreten Situation reagiert.

Gruß
PaulHarris

PS: Die friedlichsten Hunde die ich kenne, sind übrigens die Hunde der Punks, die in Pulks in den Innenstädten herumsitzen. die Tiere zeigen nicht das geringste Interesse an den Leuten / Hunden die an ihnen vorbeigehen. Offensichtlich Rudelbildung pur.
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Beitrag von arbalo » Sa 16. Sep 2006, 09:54

>Ausserdem: Kannst Du verlangen, daß sich jeder über den Umgang mit >Hunden informiert, nur weil einige ganz wenige ihren Hund nicht unter >Kontrolle haben?

in gewisser weise schon, hunde sind teil unseres lebens und da sollte man schon wissen wie man sich ihnen gegenüber verhält und das war auch teilweise eine frage im rahmen dieser diskussion!

und nochmal wenn hier jemand ein permanentes :!: problem mit hunden hat, sollte er einen psychater und/oder eine hundeschule aufsuchen um ein stressfreieres leben zu haben.


zum thema hand auf´s herz: wer ist denn hier schon wirklich gebissen worden? ich biete 3-4 mal, allerdings alles meine "eigenen" hunde ( auch ich habe über jahre hunde im tierheim ausgeführt) und wenn man bei einer beisserei dazwischen geht muss man halt mit verlusten rechnen!
so und meine meinung ist wer noch nicht gebissen wurde, sollte ienfach mal die fr*ss* halten!
smilodon überlebender.

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Beitrag von pom » Sa 16. Sep 2006, 11:26

mattes + paulharris hat geschrieben: Jäger in grüner Kluft hat er auch gehaßt, weiß der Himmel wieso.

Jeder sucht sich den Hund, der zu ihm passt. Ein Geocacher sucht sich logischerweise einen Jägerhasserhund. :D
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

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jennergruhle
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Beitrag von jennergruhle » Sa 16. Sep 2006, 19:49

radioscout hat geschrieben:
jennergruhle hat geschrieben:!!!eins!1!1!!!elf

Was bedeutet das? Mit Google finde ich nichts darüber.

Such mal nach "heise" und "einself" -> http://heise.forenwiki.de/index.php?title=Einself&redirect=no

Eine Parodie auf die Leute, die Massen von Ausrufezeichen verwenden.
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger

jmsanta
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Beitrag von jmsanta » Sa 16. Sep 2006, 20:03

arbalo hat geschrieben:so und meine meinung ist wer noch nicht gebissen wurde, sollte ienfach mal die fr*ss* halten!


Achso? :o
Ich gehe mir gerade mal schnell einen Hund suchen und lass mich auf die Schnelle beißen, damit ich auch eine Meinung haben äußern darf. :twisted:
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

dr_megavolt
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Beitrag von dr_megavolt » Sa 16. Sep 2006, 21:02

Mitreden darf hier nur, wer wenigstens totgebissen worden ist! Einfach nur gebissen, aber lebend davongekommen ist für Weicheier.

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