Vermutlich Hundephobie

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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alex3000
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Beitrag von alex3000 » Mo 11. Sep 2006, 11:39

Die Arrogranz ist nicht nur bei Hundehaltern zu finden, sondern bei allen anderen Bevölkerungsgruppen auch. Nur da fällt es Dir nicht so auf.
Top in concert:
1. Fanta 4 - Coburg 2008
2. Metallica - München 1996
3. Genesis - München 2007

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geometer42
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Beitrag von geometer42 » Mo 11. Sep 2006, 11:45

Eine Phobie ist wohl eher eine unbegründete Angst. Meine Angst vor Hunden basiert aber auf ganz realen Erfahrungen mit einigen widerlichen Exemplaren (die meisten aus dem Bezirk Neukölln):

Ein paranoider Schäferhund, der mich wegen des Fluchtstabes in meiner Hand als Aggressor ansah: Bisswunde im Unterarm. :shock:

Ein Kampfhund, der seine hässliche Schnauze in den Kinderwagen meiner Tochter hängte und seinen ekligen Sabber auf mein Kind tropfen ließ. Vermutlich wollte er nur die Reviermarkierung untersuchen, die ein Artgenosse vorher am Kinderwagen hinterlassen hatte. So geschehen am Herrmannplatz, wenig später sind wir umgezogen. :shock:

"Bleiben Sie stehen, dann passiert nichts!" rief Frauchen, als mir eine mittelgroße Bestie mit fletschenden Zähnen beim Joggen entgegen raste. Sie meinte mich, nicht den Hund! Angesichts der knurrenden Bestie hab ich es nicht gewagt, meinem Ärger Ausdruck zu verleihen. :shock:

Bei diesen Vorfällen kann man den Hundehaltern nicht einmal böse Absichten unterstellen, sondern lediglich Ignoranz. Schlimmer fand ich die Goldkettchen tragenden Looser, die ihre muskelbepackte Kampfmaschine wie einen Rammsporn durch den sich teilenden Passantenstrom der Einkaufsstraße führten und sich an schreckensbleichen Gesichtern erfreuten. :shock:

Eigentlich mag ich Hunde ganz gern, vor allem kleine. :D

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Starglider
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Beitrag von Starglider » Mo 11. Sep 2006, 11:48

DocW hat geschrieben:Der einsame Läufer zieht einfach nur sein Bahn mit konstanter Geschwindigkeit, beisst nicht, springt niemanden an.

Einige der einsamen Läufer, denen ich begegne, laufen in der Art eines Panzers stur ihre Bahn. Und das sind genau die, die dafür den verdienten Ärger bekommen.
Als derjeinige, der mit höherer Geschwindigkeit unterwegs ist, bist du nun mal rechtlich verpflichtet auf die anderen Rücksicht zu nehmen.
Alles andere ist Nötigung. Punkt.
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Beitrag von DocW » Mo 11. Sep 2006, 11:50

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich bin mit Hund auf dem Land aufgewachsen. Ich hätte gerne heute auch einen Hund, könnte dem Tier aber heute kein vernünftiges Lebensumfeld bieten.
Gerade in der Stadt hat Hundehaltung mehr mit Tierquälerei zu tun als mit sonstwas.
(und woran erkennt man, dass es Sommer wird in Berlin?
Die Hundescheisse auf den Bürgersteigen fängt wieder an zu stinken!)
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Beitrag von 5509 » Mo 11. Sep 2006, 11:51

Ein Hundehalter, der sagt: "Der tut nix", dürfte keine Ahnung von Hunden haben. Fakt ist (vielleicht): "Der hat noch nie was getan". Ein Hund ist aber ein ebenso unberechenbares Wesen wie ein Mensch. Es gibt zwar - ebenso wie bei Menschen - guterzogene und weniger guterzogene, aber irgenwann kann jeder die Beherrschung verlieren (hat man hier in den Diskussionen ja auch schon erlebt). Und man weiß nie vorher, was diesen Reflex auslöst (vielleicht ja nur das quietschen eines Kindes?).

Eine gegenseitige Rücksichtnahme ist immer wichtig. Der Jogger soll langsamer laufen/gehen, der Hundehalter soll den Hund an die Leine nehmen usw.

Ich habe selbst einen Hund. Wenn der irgenwann jemanden grundlos gefährlich wird, dann werde ich entsprechende Maßnahmen einleiten.

Wenn ich jemanden bitte, seinen Hund anzuleinen und er sich weigert (weil er ja nichts tut und nur spielen will), dann sage ich zum Hundehalter jedesmal, dass ich das Tier töten werde, wenn er mich angeht. Das hat bis jetzt (bis auf einmal) immer gewirkt.

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Beitrag von DrAlzheimer » Mo 11. Sep 2006, 11:58

Mein Hund tut niemandem was. ;) Trotzdem bleibt sie immer angeleint. Ihr Vorgänger wurde von einem Riesenvieh totgebissen, weil dessen 'Herrchen' es nicht mehr bändigen konnte.
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Beitrag von geometer42 » Mo 11. Sep 2006, 12:01

DrAlzheimer hat geschrieben:Mein Hund tut niemandem was. ;) Trotzdem bleibt sie immer angeleint. Ihr Vorgänger wurde von einem Riesenvieh totgebissen, weil dessen 'Herrchen' es nicht mehr bändigen konnte.


Ist die süß! So was hatte ich auch mal.

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Beitrag von geometer42 » Mo 11. Sep 2006, 12:10

Starglider hat geschrieben:
DocW hat geschrieben:Der einsame Läufer zieht einfach nur sein Bahn mit konstanter Geschwindigkeit, beisst nicht, springt niemanden an.

Einige der einsamen Läufer, denen ich begegne, laufen in der Art eines Panzers stur ihre Bahn. Und das sind genau die, die dafür den verdienten Ärger bekommen.
Als derjeinige, der mit höherer Geschwindigkeit unterwegs ist, bist du nun mal rechtlich verpflichtet auf die anderen Rücksicht zu nehmen.
Alles andere ist Nötigung. Punkt.


Ja klar, Jogger sind eben potentiell gefährlich. Man hört ja ständig von Joggerattacken auf Kleinkinder, die tödlich enden, wenn die Kinder nicht rechtzeitig ausweichen können. :roll:

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Beitrag von 5509 » Mo 11. Sep 2006, 12:19

Mein Hund tut niemandem was


Hiermit relativiere ich meine Aussage. :lol:

(wobei solche Hunde auch etwas tun, aber weniger gefährlich werden können).

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Beitrag von Starglider » Mo 11. Sep 2006, 12:21

Da Steve hat geschrieben:Wenn ich jemanden bitte, seinen Hund anzuleinen und er sich weigert (weil er ja nichts tut und nur spielen will), dann sage ich zum Hundehalter jedesmal, dass ich das Tier töten werde, wenn er mich angeht.

Mit Sprüchen nach dem Muster "Wenn du (nicht)... dann werde ich..." sollte man extrem vorsichtig sein. Man könnte sonst Bekanntschaft mit §240 StGB machen.
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