Vermutlich Hundephobie

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Starglider
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Beitrag von Starglider » Di 12. Sep 2006, 14:14

Dieser Thread zeigt auch sehr schön die unverholene Gewaltbereitschaft einiger Hundehasser. Womit ich Hundehasser und -Phobiker nicht in einen Topf werfen möchte.

Auf die Wiese gehört er aber spätestens seit einige hier angefangen haben, den Gebrauch von Waffen zu diskutieren. Wir sind hier ja nicht im Forum irgendeiner Wehrsportgruppe oder beim Türstehertreff.
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alex3000
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Beitrag von alex3000 » Di 12. Sep 2006, 14:20

Immer wieder hört man von durch Hunde zerbissene Gesichter und hat natürlich Angst. Und wie soll man sich sonst vor Hunden schützen, außer durch Waffen. Wenn man Angst hat, dann verläßt man sich nicht auf den Halter, der evtl. irgendwann dann daherkommt. Daher kann ich schon verstehen, wenn hier welche über Waffen reden.

Gefordert sind daher wohl eindeutig die Halter, die ihren Hund erziehen und mit dem Anleinen bei sich nähernden Passanten ein Zeichen setzen sollten.
Top in concert:
1. Fanta 4 - Coburg 2008
2. Metallica - München 1996
3. Genesis - München 2007

geometer42
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Beitrag von geometer42 » Di 12. Sep 2006, 14:34

Das war ein sehr schönes Schlusswort, oder nicht ? :wink:

arbalo
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Re: Vermutlich Hundephobie

Beitrag von arbalo » Di 12. Sep 2006, 14:47

geometer42 hat geschrieben:
arbalo hat geschrieben:
familysearch hat geschrieben:Es gibt sozial akzeptierte Ängste.
Ich oute mich mal:
Das muss an mir liegen,Fröhliche Diskussion
familysearch

p.s.: Wir haben eine Katze, was für ein göttliches Geschöpf...


1. dies posting gehört auf die wiese

mal wieder 8 seiten fast 100%er BULLSHIT

wenn du eine phobie hast, geh zum doc und müll nicht das forum voll :!:

mfg

alex hunde u. katzenbesitzer



Der Diskussionsverlauf hat doch gezeigt, dass es zumindest bei einigen um ganz reale Ängste geht, die auf schlechten Erfahrungen mit Hunden und deren Besitzern beruhen. Deshalb finde ich diesen Fred sinnvoller als viele andere in diesem Forum.

Leider ist dein Posting wieder ein Beleg für die Ignoranz einiger Hundebesitzer gegenüber den Ängsten ihrer Mitbürger.


nur wird über keine angst einer minderheit vor einer minderheit !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!so ein fass aufgemacht, wie wenn es um hunde geht........
smilodon überlebender.

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5509
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Beitrag von 5509 » Di 12. Sep 2006, 14:51

Jetzt wird's lächerlich. Ich wollte keinen Hundebesitzer und keinen Hund beleidigen. Aber eine Diskussionsrunde mit "Wehrsportgruppen" o. ä. zu vergleichen ist schon albern.

Pfefferspray ist übrigens keine Waffe! Es ist vom Waffengesetz ausgenommen, wenn es zum Schutz vor Tieren gedacht ist (grob gesagt).

@ Ilsebilse:

Es wird keine Grundsatzurteile (komisches Wort) geben, da es bei gerechtfertigten Verteidigungen i. d. R. nicht zu einer Verhandlung kommen wird. Das Verfahren wird vorher eingestellt oder gar nicht eröffnet. Wenn ein Hund grundlos mit Pfefferspray angegangen wird, dann ist das 1. eine Sauerei und zweitens aber 2. i. d. R. nur eine Ordnungswidrigkeit (außer der Täter würde es andauernd machen). Diese Ordnungswidrigkeiten werden nur verhandelt, wenn der Täter Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegt. Und, je nach von der Verwaltungsbehörde festgelegter Bußgeldhöhe, wird das Ganze höchstens bis zu einem Landgericht gehen (in den seltensten Fällen). Es wird also vermutlich nie ein Grundsatzurteil (das ja der BGH ausspricht) geben.

Ausßerdem finde ich deine Ausdrücke zu Hundebesitzern polemisierend - schade,


Verwechselst Du mich? Ich kann jetzt mit dem Vorwurf im Moment nichts anfangen. Wenn Du natürlich darauf ansprichst, dass ich bemerkt habe, dass es Hundebesitzer gibt, denen ihr Hund über alles, also auch über die Rechte ihrer Mitmenschen geht, dann mag das für Dich polemisch klingen. Aber es gibt solche Leute!

Interessant, wie Du es schaffst, mir innerhalb eines Absatzes zu unterstellen, dass ich Gesetze nicht erklären kann, um dann einen Satz später genau das nicht auszuschliessen.


Uups. Stimmt. Tut mir leid. Das war wirklich nicht so gemeint. Das Recht würde ich Dir und niemand anderem absprechen. Ich hätte vielleicht schreiben sollen, dass Du die Vorschriften nicht erklärst. Wobei ja der erste Satz um erklären und der zweite ums verstehen ging.

Du bist scheinbar klar in der Lage, einen ernsthaften Hundeangriff von harmlosen Anspringen zu unterscheiden


Nein. Ich kann nur für mich festlegen, ob ich mich gefährdet fühle oder nicht. Darauf kommt es an.


Meiner Meinung nach hast Du extrem radikale Ansichten, die (wie schon einmal erwähnt) nicht dazu dienen, ein Miteinander von Hundebesitzern und Nicht-Hundebesitzern zu fördern.


Liebe Nichthundebesitzer: Bitte versteht meine Ausführungen/Meinung nicht als Aufruf zur Gewalt gegen Hunde oder deren Hundehalter. Ihr müsst auch keine Panik haben, wenn ein Hund frei rumläuft. Die meisten Hundehalter wissen, was sie tun. Aber wenn ihr an einen von den wenigen verantwortungslosen Hundehalter kommt, dann reagiert. Eurer Gesundheit zu liebe.




_________________________________

WICHTIG:

Ich bin kein Hundehasser und werde auch nie einem Hund etwas tun, von dem ich mich nicht gefährdet fühle. Ich habe hier nur die rechtlichen Möglichkeiten aufgezählt, die man evtl. hat, um sich gegen einen gefährlichen Hund zu verteidigen. Ich werde mich auch entsprechend verteidigen, wenn es sein muss. Die meisten Leute hatten wahrscheinlich noch nie eine unangenehme Erfahrung mit einem Hund, weshalb sie sich nicht in so eine Situation hineinversetzen können. Ich habe schon ein paar Mal die viel zitierten zerfetzten Kinderkörperteile ansehen müssen (brennt sich schon im Gedächtnis ein, besonders wenn der Hund daneben liegt und seine Beute bewacht), wo der Hund doch nur spielen wollte. Man kann es natürlich auch so sehen, dass die Kinder selbst schuld waren, weil sie vom Hund davongelaufen sind und dieser sie als Beute interpretierte (wurde von einem Hundehalter tatsächlich gesagt). Aber der Fluchtinstinkt beim Kind ist ähnlich wie der Jagdtrieb beim Hund. Wenn's losgeht, kann man es fast nicht mehr stoppen.

Aus diesen und anderen Gründen musste ich mich mit der Thematik "Hundeangriffe" und "was kann man dagegen tun" bzw. "wie kann man es verhindern" beschäftigen. Ich wollte keinesfalls Pro oder Contra für Hundehalter oder Hundehasser sprechen. Das das von einigen Leuten in den falschen Hals gekommen ist, tut mir leid. Ist halt so, wenn Sachverhalte emotional betrachtet werden.


Nachdem ich meine Standpunkte mehr als hinreichend aufgezeigt habe und ich die der anderen zur Kenntnis nahm, klinke ich mich nun aus, weil es sonst nur ein sinnloses Hin- und Her wird.

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Beitrag von arbalo » Di 12. Sep 2006, 15:23

>weil es sonst nur ein sinnloses Hin- und Her wird.

das war es von anfang an bzw. es hätte uns alles erspart bleiben können wenn man nicht alle psychos an die tastaturen lassen würde!
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Beitrag von Ilsebilse » Di 12. Sep 2006, 15:29

@Da Steve:
Ich denke, generell wollen wir doch einfach beide nicht, dass Mensch oder Hund was passiert, oder? Zumal ich ja absolut dafür bin, Hunde soweit unter Kontrolle zu halten, dass sie andere nicht bedrohen oder belästigen.


Also Friede. :!:

Aber was die Polemik angeht:
Da Steve hat geschrieben:Und wegen der von goldkettchentragenden Zuhältertypen oder Glatzen geführten Hunden würde ich mir weniger Sorgen machen. Deren Hunde sind in der Regel gut erzogen, weil diese Flachpfeifen ja Macht ausüben und ihren tollen Kumpels zeigen wollen, wie toll Thor, Odin oder Brutus hören. Außerdem habe ich noch nie einen dieser mit Minderwertigkeitskomplexen behafteten Personen gesehen, die ihren Hund ohne Leine geführt hätten (schon allein aus dem Grund, weil sie eben Macht ausüben und zeigen wollen, dass der Hund zu ihnen gehört). Problematischer sind eher die verzogenen Familienhunde, denen nach dem Kacken sogar der Hintern abgewischt wird (übertrieben gesagt), weil diese sich als Chef im Ring fühlen (aber die wollen ja nur spielen, auch wenn sie zähnefletschend und kammstellend auf einen zugerast kommen).

Ist schon ein wenig polarisierend formuliert, oder? Selbst wenn da ganz viel Ironie mitschwingen sollte....Zusammen mit Deinen detailierten Ausführungen über Pfefferspray und Deinem Recht zum Androhen und Ausüben von Gewalt gegen Hunde kann da sehr leicht der Eindruck von massiven Aversionen aufkommen.
Leitplankenmicros? Sinnlose Filmdosen im Wald? Frustriert? Besucht die Brigade Eisenberg in Thüringen! Hier gibt es noch Caches, für die man ZU FUSS auf Berge steigen muß.

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5509
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Beitrag von 5509 » Di 12. Sep 2006, 15:36

@Da Steve:
Ich denke, generell wollen wir doch einfach beide nicht, dass Mensch oder Hund was passiert, oder? Zumal ich ja absolut dafür bin, Hunde soweit unter Kontrolle zu halten, dass sie andere nicht bedrohen oder belästigen.


Also Friede.


DANKE! Gerne! Und schönes Schlusswort übrigens, hinsichtlich unserer Diskussion. War übrigens trotzdem sehr interessant.



das war es von anfang an bzw. es hätte uns alles erspart bleiben können wenn man nicht alle psychos an die tastaturen lassen würde!


1. Wer soll das überprüfen?

2. Mein Therapeut sagt, dass mir das hilft ...

3. So, muss jetzt zum Stuhlkreis ...

:wink:

noch kurz edit:

4. Hättest ja nicht mitlesen müssen!
Zuletzt geändert von 5509 am Di 12. Sep 2006, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.

pom
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Beitrag von pom » Di 12. Sep 2006, 15:37

Ich muss mal eben in die Stadt gehen, mir eine Machete, eine 6-D-Maggie, Pfefferspray und eine Signalpistole kaufen.
Nach dem Lesen dieses Threads ist mir klar, dass man als Nichtbesitzer dieser Utensilien eine extrem geringe Lebenserwartung haben muss. :shock:







Achja, 2 kg Popcorn sind wohl auch nötig für heute Abend.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

marit-
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Beitrag von marit- » Di 12. Sep 2006, 16:14

pom hat geschrieben:Achja, 2 kg Popcorn sind wohl auch nötig für heute Abend.

Ich mag aber kein Popcorn, kannst du mir nicht ein paar Gummibärchen mitbringen? Du bekommst dann auch was von meiner Cola
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